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Glaubensansichten
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Und immer Gott Dank zurückgebt für alles, was ihr empfangt

15. Juni 2024, 05:35am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Jeder von uns hat viel, wofür er dankbar sein kann. Wir müssen nur innehalten und über unsere Segnungen nachdenken
(Bild: Quelle)

“Und nun möchte ich, dass ihr demütig seid und fügsam und sanft seid; leicht zu bewegen; voller Geduld und Langmut; maßvoll seid in allem; eifrig seid im Halten der Gebote Gottes zu allen Zeiten; um alles bittet, dessen ihr bedürft, sowohl geistig als auch zeitlich; und immer Gott Dank zurückgebt für alles, was ihr empfangt.” (Alma 7:23). 

  • Dieser Vers betont den Glauben der Gläubigen an die Botschaft, die Alma verkündet hat, und die Bestätigung dieses Glaubens durch den Heiligen Geist. Es zeigt die Bedeutung des Glaubens an göttliche Offenbarung und die Freude, die daraus entsteht, wenn die Menschen annehmen, was sie gehört haben. 

Eine Zusammenfassung von Alma 7:1-27:  

Alma 7:1-27 ist ein Abschnitt im Buch Mormon, in dem Alma, der Hohepriester, das Volk in der Stadt Gideon anspricht (siehe Karte). Er beginnt mit einer Erklärung, dass er aufgrund göttlicher Inspiration gekommen ist und nicht erwartet, dass sie seine Worte ablehnen, da sie sich in Rechtschaffenheit von den Bewohnern von Zarahemla unterscheiden. 

Alma betont, dass er von der Geburt und Mission Jesu Christi sprechen möchte. Er prophezeit, dass Christus von Maria geboren werden wird, die eine Jungfrau ist und von Gott auserwählt wurde. Jesus wird unter den Menschen wandeln, ihnen Heilung bringen und die Lasten ihrer Sünden tragen. Er wird alle Leiden, Schmerzen und Schwächen der Menschheit auf sich nehmen, damit er ihnen in ihren Prüfungen beistehen kann. 

Alma ermahnt die Menschen, sich zu dem Herrn zu wenden, ihre Sünden zu bereuen und den Pfad der Rechtschaffenheit zu wählen. Er beschreibt die Dringlichkeit dieser Botschaft und betont, dass der Tag des Gerichts nahe ist, an dem alle Menschen für ihre Taten Rechenschaft ablegen müssen. Er ermutigt sie, sich auf diesen Tag vorzubereiten und in Einklang mit den Geboten Gottes zu leben. 

Abschließend drückt Alma seine Freude darüber aus, dass sie in Rechtschaffenheit wandeln, und ermahnt sie, weiterhin im Glauben standhaft zu bleiben. Er segnet sie und wünscht ihnen den Frieden Gottes, bevor er seine Ansprache mit einem Amen beendet. 

Eine differenziertere Betrachtung: 

Alma 7:1,2: 
In Vers 1 von Alma 7 gibt es zwei schwierige Sätze. Der erste Satz besagt, dass Alma „zu euch kommen durfte.“ Die Frage hier ist nicht, warum er eine Erlaubnis brauchte, sondern was ihm die Erlaubnis gab. Diese Erlaubnis kam nicht von einer Autoritätsperson, sondern von der ausreichenden Freiheit von Verantwortung, die es ihm ermöglichte, zu kommen. In Vers 2 erklärt Alma, dass er durch das Aufgeben des Richterstuhls die Freiheit erlangte, zu kommen. 

Der zweite schwierige Satz in Vers 1 ist die Aussage, dass „ich daher versuche, euch in meiner Sprache anzusprechen.“ Diese Aussage könnte die Frage aufwerfen, warum Alma die Sprache erwähnt. Gab es einen Unterschied in der gesprochenen Sprache? Wahrscheinlich nicht, da Almas Vater aus dem gleichen Ort stammte wie die Leute in Gideon und sicherlich die gleiche Sprache sprach. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass diejenigen, die in das Land Nephi zurückkehrten, eine andere Sprache sprachen als die in Nephi. 

Obwohl es möglich ist, dass sich die gemeinsame Sprache in Zarahemla von der des Landes Nephi unterschied, ist es ebenso wahrscheinlich, dass sowohl das Volk Gideons als auch Alma selbst zweisprachig waren und sowohl die Sprache Zarahemla als auch die ältere Sprache der Nephiten aus dem Land Nephi sprachen. Der wichtigere Hinweis ist, wenn Alma sagt, dass er „durch die Worte meines Mundes“ spricht. Es ist sehr wahrscheinlich, dass beide Sätze die Tatsache hervorheben sollen, dass er persönlich gekommen ist, und nicht die besondere Sprache, die er verwendet. 

Alma 7:3-5: 
Alma beginnt damit, einen Gegensatz zwischen den Menschen in der Stadt Gideon und den Menschen in der Stadt Zarahemla zu machen. In Zarahemla predigte er Umkehr. In Gideon jedoch freut er sich über die Rechtschaffenheit des Volkes. 

Alma spricht von großer Freude, als sie in Zarahemla Zeuge der Umkehr wurden. Diese Freude war das Ergebnis von Bedrängnissen und Kummer, die es erforderten, dass er ihnen nachdrücklich predigte. Er erklärt, dass er nach dem Geist Gottes Freude über das Volk von Gideon haben wird, ohne die Bedrängnisse und Sorgen. 

Was machte den Unterschied zwischen den beiden Städten aus? Das Volk von Gideon war entweder mit König Limhi in der Stadt Lehi-Nephi gewesen oder sie waren ihre Kinder. Während Alma das Volk von Zarahemla an die Macht Gottes erinnern musste, sie aus der Gefangenschaft zu befreien, hatte das Volk Gideon diese Erfahrung selbst durchlebt. Ihre Bekehrung war noch frisch und kraftvoll, im Gegensatz zu denen in Zarahemla, deren Errettung durch die Lamaniten im Land Nephi mehrere Generationen zurücklag. 

Alma 7:6-8: 
Der Geist bestätigte Alma, dass sich das Volk von Gideon nicht im Zustand des Abfalls befand wie viele in Zarahemla. Alma stellt den Kontrast zwischen den beiden Völkern dar und weist auf die besonderen Sünden hin, die sich in Zarahemla entwickelt hatten. Dies gibt uns ein Bild von dem, was in Zarahemla geschah, obwohl es in der Predigt selbst nicht erwähnt wurde. 

Alma predigte in Zarahemla über die Sünde des Stolzes und des Erhebens über andere. In Gideon sagt er, dass er darauf vertraut, dass sie keine Götzen anbeten. Der einzige Grund, dies zu erwähnen, ist, dass es möglicherweise auf viele in Zarahemla zutrifft. Somit haben wir die Bestätigung, dass eine konkurrierende religiöse Idee eingetreten war. 

Alma ermahnt die Menschen in Gideon, sich weiterhin von der Bosheit Zarahemlas zu trennen, indem sie den kommenden Messias verstehen und sich darauf vorbereiten. Dies ist in der nephitischen Religion das Wichtigste. Sie sollen sich vorbereiten, wie moderne Leser sich auf das nächste Kommen des Erlösers vorbereiten müssen. 

Alma 7:9-12: 
Der Geist sagte Alma, er solle dem Volk Gideon zurufen und zur Umkehr auffordern. Auch wenn sie nicht den dramatischen Abfall wie die in Zarahemla erlitten hatten, sagt der Geist zu Alma: "Schreit zu diesem Volk und sagt: Tut Buße." Während Zarahemla den Weg zurückfinden musste, muss Gideon den Weg weitergehen. 

Alma lehrt die Menschen von Gideon über den kommenden Messias, der ihre Schmerzen und Krankheiten auf sich nehmen und den Tod überwinden wird. Der Messias würde nicht nur von Sünde und Tod erlösen, sondern auch in diesem Leben beistehen. 

Alma 7:13-15: 
Alma ruft das Volk zur Umkehr und zur Taufe auf. Er betont, dass echte Umkehr und das Verständnis der Mission des Erretters zur Taufe führen sollten. Obwohl das Volk von Gideon bereits getauft war, könnten es neue Personen oder Kinder gegeben haben, die getauft werden mussten. Es könnte auch eine wiederholte Taufe als Symbol für die Erneuerung der Bündnisse gewesen sein. 

Alma 7:16-18: 
Alma legt zwei Bedingungen fest, um ewiges Leben zu erlangen: sich taufen lassen und die Gebote halten. Er fragt rhetorisch, ob sie daran glauben, weil der Geist ihm bereits bezeugt hatte, dass sie es tun. Er freut sich über ihren starken Glauben und den Unterschied zu den Menschen in Zarahemla. 

Alma 7:19-21: 
Alma sieht, dass das Volk von Gideon auf dem Weg der Gerechtigkeit ist, im Gegensatz zu denen in Zarahemla. Er betont das Jüngste Gericht zwischen Gut und Böse und den Weg der Rechtschaffenheit, der zu Gott führt. Nur Gutes und Reines wird in das Reich Gottes eingehen. 

Alma 7:22-25: 
Alma zählt die Eigenschaften auf, die Jünger Christi haben sollten: Bescheidenheit, Unterwürfigkeit, Sanftmut, Geduld, Maßhalten, Eifer in der Einhaltung der Gebote, Gebet und Dankbarkeit. Er betont die Wichtigkeit von Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe. Diese Eigenschaften führen zu einem Leben, das reich an guten Werken ist. 

Alma 7:26-27: 
Alma beendet seine Predigt mit einem Segen für das Volk von Gideon. Anstatt sie zur Umkehr aufzufordern, segnet er sie, ihre Häuser, Ländereien, Herden und Familien. Der Unterschied zu seiner Predigt in Zarahemla ist deutlich, wo er zur Umkehr aufrief. Hier zeigt er seine Freude über ihre Rechtschaffenheit und ermutigt sie, weiterhin dem Herrn treu zu sein. 

Aus Alma Kapitel 7 können wir mehrere wichtige Lektionen lernen, die sich auf spirituelle Prinzipien, Lebensführung und zwischenmenschliche Beziehungen beziehen. Hier sind die Hauptpunkte zusammengefasst: 

1. Freiheit durch Verantwortung 

Alma konnte zu den Menschen in Gideon kommen, weil er den Richterstuhl aufgegeben hatte. Dies zeigt, dass Freiheit und die Möglichkeit, bestimmte Aufgaben zu erfüllen, oft aus der Befreiung von anderen Verantwortlichkeiten resultieren. Es unterstreicht die Bedeutung von Prioritäten und wie das Loslassen bestimmter Rollen uns in die Lage versetzen kann, andere wichtige Aufgaben zu übernehmen. 

2. Sprachgebrauch und persönliche Ansprache 

Alma betonte, dass er in seiner eigenen Sprache zu den Menschen spricht, was wahrscheinlich darauf hinweist, dass er die Bedeutung der persönlichen Ansprache und der direkten Kommunikation erkennt. Es erinnert uns daran, dass persönliche Begegnungen und direkte Kommunikation oft effektiver sind als abstrakte oder unpersönliche Botschaften. 

3. Unterschiede zwischen den Gemeinschaften 

Alma stellt einen klaren Kontrast zwischen den Menschen in Zarahemla und denen in Gideon her. Während die Menschen in Zarahemla Umkehr und eine Rückkehr zu den Wegen Gottes benötigten, waren die Menschen in Gideon bereits auf einem guten Weg. Dies lehrt uns, dass verschiedene Gemeinschaften und Individuen unterschiedliche Bedürfnisse und spirituelle Zustände haben und entsprechend unterschiedliche Belehrungen und Ermahnungen benötigen. 

4. Erinnerung an vergangene Erfahrungen 

Die Menschen in Gideon hatten eine frischere Erinnerung an ihre Befreiung aus der Knechtschaft und waren dadurch geistig stärker. Dies zeigt, wie wichtig es ist, sich an vergangene Erfahrungen und göttliche Eingriffe zu erinnern, um den eigenen Glauben und die Entschlossenheit zu stärken. 

5. Kontinuierliche Umkehr und Reinigung 

Alma ruft die Menschen in Gideon weiterhin zur Umkehr und zur Taufe auf, obwohl sie bereits gläubig und rechtschaffen waren. Dies unterstreicht, dass Umkehr und spirituelle Reinigung kontinuierliche Prozesse sind, die ständig erneuert werden müssen. 

6. Tugenden des christlichen Lebens 

Alma betont Tugenden wie Demut, Sanftmut, Geduld, Langmut, Mäßigung, eifrige Befolgung der Gebote Gottes, Dankbarkeit und das Bitten um Hilfe. Diese Eigenschaften sind entscheidend für ein rechtschaffenes Leben und zeigen uns, wie wir in unserer Beziehung zu Gott und unseren Mitmenschen wachsen können. 

7. Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe 

Alma erinnert die Menschen an die Wichtigkeit von Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe. Diese drei Grundtugenden sind zentral für das christliche Leben und helfen uns, in unserer Spiritualität und in unseren Beziehungen zu anderen zu wachsen. 

8. Segen für das ganze Leben 

Am Ende segnet Alma die Menschen, ihre Häuser, Ländereien, Herden und Familien. Dies zeigt, dass spirituelle Führer sich um das gesamte Wohlbefinden ihrer Gemeinschaft kümmern sollten, einschließlich materieller und familiärer Belange. 

Insgesamt lehrt uns Alma Kapitel 7, dass die persönliche und gemeinschaftliche Rechtschaffenheit ein kontinuierlicher Prozess ist, der Demut, Geduld, ständige Umkehr und die Ausübung grundlegender christlicher Tugenden erfordert. Es erinnert uns daran, dass wir stets bemüht sein sollten, uns zu verbessern und uns auf den Weg des Glaubens zu konzentrieren. 

Was unternimmst du, um Gott für alles zu danken, was er dir zukommen lässt? 

findechristus.org 

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Alma fing an, der Gemeinde, die im Tal Gideon aufgerichtet war, das Wort Gottes zu verkünden

14. Juni 2024, 04:54am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Präsident Nelson, unser lebender Prophet Gottes. Verkündet dem Volk dessen Wort 
(Bild: Quelle)

“Und Alma ging hin und fing an, der Gemeinde, die im Tal Gideon aufgerichtet war, das Wort Gottes zu verkünden, gemäß der Offenbarung über die Wahrheit des Wortes, das von seinen Vätern gesprochen worden war, und gemäß dem Geist der Prophezeiung, der in ihm war, gemäß dem Zeugnis von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, der kommen wird, um sein Volk von dessen Sünden zu erlösen, und der heiligen Ordnung, durch die er berufen war. Und so ist es geschrieben. Amen.” (Alma 6:8). 

Dieser Vers fasst die zentrale Botschaft zusammen, da er mehrere wichtige Aspekte betont: 

  1. Verkündigung des Wortes Gottes: Alma verkündet das Wort Gottes der Gemeinde im Tal Gideon. 
  1. Gemäß Offenbarung und Prophezeiung: Alma handelt gemäß der Offenbarung und dem Geist der Prophezeiung. 
  1. Zeugnis von Jesus Christus: Er bezeugt Jesus Christus, der kommen wird, um das Volk von seinen Sünden zu erlösen. 
  1. Heilige Ordnung: Alma handelt gemäß der heiligen Ordnung, durch die er berufen war. 

Dieser Vers zeigt somit die Essenz von Almas Mission und die Prinzipien, die seine Tätigkeit leiten: die Verkündigung des Evangeliums, das Zeugnis von Jesus Christus und die Befolgung göttlicher Offenbarung und Ordnung. 

Eine Zusammenfassung von Alma 6:1-8:  

Nachdem Alma seine Rede an die Kirche in Zarahemla beendet hatte, ordinierte er Priester und Älteste durch Handauflegen, damit sie die Kirche leiten und überwachen sollten. Alle, die nicht zur Kirche gehörten und von ihren Sünden umkehrten, wurden getauft und in die Kirche aufgenommen. Mitglieder, die nicht von ihrer Bosheit umkehrten und stolz blieben, wurden ausgeschlossen und ihre Namen aus dem Kirchenregister entfernt. Damit wurde die Ordnung der Kirche in Zarahemla wiederhergestellt. 

Das Wort Gottes war für alle zugänglich, und niemand wurde daran gehindert, sich zu versammeln, um es zu hören. Den Mitgliedern der Kirche wurde geboten, oft zusammenzukommen und durch Fasten und Gebet für das Wohl derer zu bitten, die Gott noch nicht kannten. Nachdem Alma diese Anordnungen getroffen hatte, verließ er die Gemeinde in Zarahemla und begab sich ins Tal Gideon (siehe Karte), wo er das Wort Gottes der dortigen Gemeinde verkündete. Er tat dies gemäß der Offenbarung, der Prophezeiung und dem Zeugnis von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, der kommen würde, um die Menschen von ihren Sünden zu erlösen. 

*) Die Ordinierung von bevollmächtigten Dienern Gottes nach der Ordnung Gottes folgt spezifischen Schritten und Prinzipien, die in den heiligen Schriften und in der Praxis der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) sowie in anderen christlichen Traditionen festgelegt sind. Hier sind die allgemeinen Schritte und Prinzipien, die befolgt werden: 

Schritte zur Ordinierung: 

  1. Vorbereitung und Auswahl: 
  • Die Person, die ordiniert werden soll, wird durch Gebet und Inspiration ausgewählt. 
  • Oftmals gibt es bestimmte Qualifikationen und Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen (wie Glauben, moralischer Lebenswandel, Zeugnis von Jesus Christus). 
  1. Einladung zur Ordinierung: 
  • Der Ausgewählte wird gebeten, die Berufung anzunehmen. Dies kann in einem formellen Gespräch oder einer Versammlung geschehen. 
  1. Handauflegung: 
  • Die Ordinierung erfolgt durch Handauflegung. Mehrere bereits ordinierte und bevollmächtigte Diener legen ihre Hände auf den Kopf der Person, die ordiniert wird. 
  1. Gebet und Segnung: 
  • Einer der bevollmächtigten Diener spricht ein Gebet, in dem er die Person ordiniert und sie mit der Vollmacht und den Aufgaben versieht, die mit dem Amt verbunden sind. 

Prinzipien der Ordinierung: 

  1. Göttliche Berufung: 
  • Die Berufung zur Dienerschaft erfolgt durch göttliche Offenbarung und Inspiration. Diejenigen, die ordinieren, handeln im Namen und unter der Autorität Gottes. 
  1. Priestertumsvollmacht: 
  • Die Ordinierung erfolgt durch Personen, die die Priestertumsvollmacht tragen, die sie in einer ununterbrochenen Linie von früheren Trägern dieser Vollmacht erhalten haben. 
  1. Einheit und Gemeinschaft: 
  • Die Handauflegung und das gemeinsame Gebet symbolisieren die Einheit und Gemeinschaft der Glaubensgemeinschaft sowie die Unterstützung der ordinierten Person durch die Gemeinschaft. 
  1. Geistige Gaben und Aufgaben: 
  • Bei der Ordinierung wird oft der Wunsch geäußert, dass der ordinierte Diener mit geistigen Gaben und Fähigkeiten ausgestattet wird, die für seine neuen Aufgaben notwendig sind. 

Beispiel aus der Schrift: 

Ein Beispiel für die Ordinierung findet sich im Neuen Testament, als Paulus Timotheus die Hände auflegte, um ihn für seinen Dienst zu segnen (2. Timotheus 1:6; ein anderes Beispiel: Apostelgeschichte 6:6). 

Relevanz und Anwendung heute: 

In der heutigen Praxis der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage folgt die Ordinierung genau diesen Prinzipien und Schritten. Dies stellt sicher, dass die Person nicht nur durch menschliche Entscheidung, sondern durch göttliche Berufung und Autorität in ihren Dienst eingeführt wird. Die Handauflegung und das Gebet bei der Ordinierung symbolisieren die Übertragung von Vollmacht und geistiger Unterstützung, die für den erfolgreichen Dienst im Reich Gottes notwendig sind.

Eine differenziertere Betrachtung 

Alma 6:1-4: 

In den Versen 1-4 von Alma 6 geht es um folgende Ereignisse und Maßnahmen: 

  1. Ordinierung der Führer: Nachdem Alma seine Rede an das Volk der Kirche in Zarahemla beendet hatte, ordinierte er gemäß der Ordnung Gottes durch Handauflegen Priester und Älteste. Diese sollten die Kirche leiten und über sie wachen. 

  1. Aufnahme neuer Mitglieder: Menschen, die nicht zur Kirche gehörten, aber von ihren Sünden umkehrten, wurden getauft und in die Kirche aufgenommen. 

  1. Ausschluss unbußfertiger Mitglieder: Mitglieder der Kirche, die nicht von ihrer Bosheit umkehrten und sich nicht demütigten – besonders diejenigen, die in ihrem Stolz überheblich waren –, wurden aus der Kirche ausgeschlossen. Ihre Namen wurden aus dem Kirchenregister gelöscht, um sie nicht mit den Rechtschaffenen zu vermischen. 

  1. Wiederherstellung der Kirchenordnung: Durch diese Maßnahmen wurde die Ordnung der Kirche in Zarahemla wiederhergestellt. 

Lehren für uns heute: 

  1. Bedeutung der Führerschaft: Die Ordinierung von Priestern und Ältesten zeigt die Wichtigkeit einer ordnungsgemäßen Führung in der Kirche. Dies erinnert uns daran, dass geistliche Führung notwendig ist, um die Gemeinschaft zu leiten und zu unterstützen. 

  1. Wichtigkeit der Umkehr: Die Aufnahme neuer Mitglieder nach ihrer Umkehr betont, dass Umkehr und Taufe grundlegende Schritte im Glaubensweg sind. Es zeigt, dass die Kirche offen ist für alle, die bereit sind, ihre Fehler zu bereuen und sich zu ändern. 

  1. Selbstprüfung und Demut: Der Ausschluss unbußfertiger Mitglieder, besonders der Stolzen, lehrt die Notwendigkeit von Selbstprüfung und Demut. Es erinnert uns daran, dass Hochmut und Unbußfertigkeit hinderlich für ein spirituelles Leben sind und dass wir uns regelmäßig selbst überprüfen sollten. 

  1. Ordnung und Disziplin: Die Wiederherstellung der Kirchenordnung zeigt, wie wichtig Struktur und Disziplin in der Gemeinschaft sind. Es betont, dass Ordnung notwendig ist, um ein harmonisches und funktionierendes Gemeindeleben zu gewährleisten. 

Diese Prinzipien können uns helfen, unsere eigene spirituelle Praxis zu verbessern und die Gemeinschaft, in der wir leben, zu stärken. 

Alma 6:5-6: 
In den Versen 5-6 von Alma 6 geht es um folgende Ereignisse und Maßnahmen:  

Vers 5: Das Wort Gottes wurde allen Menschen zugänglich gemacht, und niemand wurde daran gehindert, sich zu versammeln, um das Wort Gottes zu hören. Dies betont die Offenheit und Zugänglichkeit der Lehre. 

Vers 6: Den Gläubigen wurde geboten, sich häufig zu versammeln und durch Fasten und Gebet für das Wohl derjenigen zu beten, die Gott noch nicht kannten. Dies unterstreicht die Wichtigkeit des gemeinschaftlichen Gebets und der Fürsorge für andere. 

Lehren für uns heute: 

  1. Offenheit und Inklusion: Die Tatsache, dass das Wort Gottes für alle zugänglich war und niemand daran gehindert wurde, es zu hören, lehrt uns die Wichtigkeit der Offenheit und Inklusion in unserer eigenen spirituellen Praxis und Gemeinschaft. Wir sollten bestrebt sein, alle Menschen einzuladen und ihnen Zugang zu spirituellen Lehren und Gemeinschaft zu ermöglichen. 

  1. Gemeinschaftliches Gebet und Fasten: Die Aufforderung, sich häufig zu versammeln und gemeinsam zu beten und füreinander zu fasten, zeigt die Kraft des gemeinschaftlichen Gebets und der Unterstützung durch das Fasten. Es erinnert uns daran, dass wir regelmäßig zusammenkommen sollten, um unsere Spiritualität zu stärken und füreinander zu beten und zu Fasten, besonders für diejenigen, die spirituelle Unterstützung benötigen. 

  1. Fürsorge für andere: Die Betonung auf Gebet und Fasten für das Wohl derer, die Gott noch nicht kennen, lehrt uns Mitgefühl und Fürsorge für andere. Es zeigt, dass wir nicht nur für uns selbst beten sollten, sondern auch für das spirituelle Wohl und die Errettung anderer Menschen. 

  1. Regelmäßige spirituelle Praxis: Die Ermahnung, oft zusammenzukommen, betont die Wichtigkeit einer regelmäßigen spirituellen Praxis. Dies kann uns motivieren, in unserem eigenen Leben konsequente Zeiten für Gebet, Meditation und gemeinschaftliche Aktivitäten einzuplanen. 

Diese Lehren können uns helfen, eine offenere, mitfühlendere und spirituell stärkere Gemeinschaft zu schaffen und unser eigenes spirituelles Leben zu bereichern. 

Alma 6:7-8: 
In den Versen 7-8 von Alma 6 geht es um folgende Ereignisse und Maßnahmen: 

Vers 7: Nachdem Alma die Anordnungen in Zarahemla getroffen hatte, verließ er die Stadt und ging in das Tal Gideon, das nach einem Mann benannt war, der von Nehor getötet worden war. In diesem Tal war eine Stadt mit dem gleichen Namen erbaut worden. 

Vers 8: Alma begann, der Gemeinde im Tal Gideon das Wort Gottes zu verkünden. Er tat dies gemäß der Offenbarung und Prophezeiung, die er empfangen hatte, und bezeugte Jesus Christus, der kommen würde, um sein Volk von dessen Sünden zu erlösen. 

Lehren für uns heute: 

  1. Bereitschaft zur Mission: Alma verlässt Zarahemla, um auch anderen Gemeinden das Wort Gottes zu verkünden. Dies zeigt seine Hingabe und Bereitschaft, seinen Wirkungskreis zu erweitern und das Evangelium weiter zu verbreiten. Wir können daraus lernen, dass es wichtig ist, unsere Komfortzone zu verlassen und bereit zu sein, unsere Überzeugungen und Hilfe mit anderen zu teilen, egal wo sie sich befinden. 

  1. Kontinuität im Dienst: Obwohl Alma bereits in Zarahemla gearbeitet hat, hört er nicht auf, sondern setzt seine Bemühungen in einer anderen Stadt fort. Dies lehrt uns die Bedeutung von Ausdauer und Kontinuität im Dienst. Wir sollten nicht aufhören, Gutes zu tun, selbst wenn wir bereits viel erreicht haben, sondern weiterhin nach Möglichkeiten suchen, anderen zu dienen und unsere Botschaft zu verbreiten. 

  1. Anpassung an neue Umgebungen: Alma passt sich einer neuen Umgebung an, indem er ins Tal Gideon geht. Dies zeigt die Fähigkeit, sich an neue Orte und Herausforderungen anzupassen, während man seiner Mission treu bleibt. Wir können daraus lernen, flexibel und anpassungsfähig zu sein, wenn wir uns in neuen Situationen oder Umgebungen befinden, ohne unsere Grundwerte und Ziele aus den Augen zu verlieren. 

  1. Verkündigung der Wahrheit: Alma verkündet das Wort Gottes gemäß der Offenbarung und Prophezeiung und bezeugt Jesus Christus. Dies unterstreicht die Bedeutung, die Wahrheit und die Lehren, die wir empfangen haben, mutig und klar weiterzugeben. Es lehrt uns, dass wir aufrichtig und fest in unserem Glauben sein sollten, wenn wir unsere Überzeugungen teilen, und stets die Botschaft von Liebe und Erlösung durch Jesus Christus im Mittelpunkt unserer Kommunikation halten sollten. 

  1. Zeugnis von Christus: Almas Fokus auf das Zeugnis von Jesus Christus erinnert uns daran, dass Christus im Mittelpunkt unseres Glaubens und unserer Lehre stehen sollte. Wir sollten uns bemühen, sein Leben und seine Lehren zu studieren, zu verstehen und in unserem eigenen Leben widerzuspiegeln und dies auch anderen zu vermitteln. 

Diese Lehren können uns dazu inspirieren, in unserem eigenen Leben aktiv und ausdauernd zu sein, flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren und das Evangelium von Jesus Christus mit Mut und Klarheit zu teilen. 

Was bedeutet es für dich, dass das Wort Gottes durch berufene Diener verkündigt wird? 

findechristus.org 

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Kehrt um, denn wenn ihr nicht umkehrt, könnt ihr keinesfalls das Himmelreich ererben

13. Juni 2024, 05:45am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

“Und der Geist spricht auch zu mir, ja, ruft mir mit mächtiger Stimme zu, nämlich: Gehe hin und sprich zu diesem Volk: Kehrt um, denn wenn ihr nicht umkehrt, könnt ihr keinesfalls das Himmelreich ererben.” (Alma 5:51). 

  • Dieser Vers verdeutlicht, dass die Umkehr ein essenzieller Schritt ist, um in das Himmelreich Gottes zu gelangen. Er unterstreicht die Dringlichkeit und Notwendigkeit, sich von Sünde abzuwenden und ein gerechtes Leben zu führen, um die ewigen Segnungen Gottes zu empfangen. 

Eine Zusammenfassung von Alma 5:51-62: 

In Alma 5:51-62 spricht Alma weiter zu seinem Volk und ruft es eindringlich zur Umkehr auf. Er sagt, dass der Heilige Geist ihn dazu antreibt, ihnen zu sagen, dass sie umkehren müssen, um das Himmelreich ererben zu können. Alma betont die Dringlichkeit der Umkehr, indem er sagt, dass die Axt bereits an die Wurzel der Bäume gelegt ist und dass jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, umgehauen und ins Feuer geworfen wird (siehe auch Matthäus 3:10 und Lehre und Bündnisse 97:7). 

In Vers 52 von Alma 5 verwendet Alma eine starke Metapher, die die Dringlichkeit und Ernsthaftigkeit seiner Botschaft unterstreicht: "Siehe, die Axt ist an die Wurzel des Baumes gelegt; darum wird jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, umgehauen und in das Feuer geworfen werden, ja, in ein Feuer, das sich nicht verzehrt, nämlich ein unlöschbares Feuer." 

Diese Metapher hat mehrere Bedeutungen: 

  1. Dringlichkeit der Umkehr: Die Tatsache, dass die Axt bereits an die Wurzel des Baumes gelegt ist, zeigt, dass das Urteil unmittelbar bevorsteht. Es ist eine Warnung, dass die Zeit zur Umkehr knapp ist. 

  1. Konsequenzen des Ungehorsams: Bäume, die keine gute Frucht hervorbringen, symbolisieren Menschen, die keine rechtschaffenen Taten vollbringen. Diese Menschen werden "umgehauen" und ins Feuer geworfen. Das Feuer steht für das Gericht und die Bestrafung, insbesondere das unlöschbare Feuer, das für ewige Verdammnis oder Hölle steht. 

  1. Erwartung guter Werke: Die Metapher verdeutlicht, dass von den Menschen erwartet wird, gute Werke zu vollbringen. Rechtschaffenheit wird durch die guten Früchte symbolisiert, die der Baum hervorbringen soll. 

Zusammengefasst wird mit Vers 52 die Notwendigkeit der Umkehr und das Streben nach rechtschaffenem Verhalten hervorgehoben. Es ist eine Warnung, dass diejenigen, die sich nicht ändern und keine guten Taten vollbringen, harte Konsequenzen erwarten. 

In Vers 53 frat Alma, wie man die Warnungen des Herrn einfach unberücksichtigt lassen kann, den Heiligen Geist mit Füßen treten kann. Den Heiligen Geist "mit Füßen zu treten" bedeutet, den Einfluss, die Eingebungen oder die Führung des Heiligen Geistes bewusst zu ignorieren, zu verachten oder abzulehnen. Es ist ein Ausdruck, der eine schwerwiegende Respektlosigkeit und Ablehnung gegenüber den göttlichen Mitteilungen und Einflüssen bedeutet, die vom Heiligen Geist ausgehen. Hier sind einige Aspekte dessen, was damit gemeint ist: 

  1. Missachtung göttlicher Eingebungen: Wenn jemand die Botschaften oder Eingebungen des Heiligen Geistes ignoriert oder ablehnt, zeigt er eine Missachtung für die göttliche Führung, die ihm gegeben wird. 

  1. Verachtung der Wahrheit: Der Heilige Geist wird oft als Vermittler göttlicher Wahrheit beschrieben. Wenn diese Wahrheit verachtet oder abgelehnt wird, zeigt dies eine grundsätzliche Ablehnung dessen, was von Gott kommt. 

  1. Geistlicher Hochmut und Ungehorsam: Den Heiligen Geist mit Füßen zu treten kann auch bedeuten, dass jemand sich aus Stolz oder Trotz weigert, sich den Geboten und Weisungen Gottes zu unterwerfen. 

  1. Verhärtung des Herzens: Eine solche Haltung deutet darauf hin, dass das Herz verhärtet ist und nicht empfänglich für göttliche Einflüsse. Es zeigt eine bewusste Entscheidung, sich gegen den Geist Gottes zu stellen. 

  1. Schwere geistliche Konsequenzen: Im Kontext der Schrift wird oft gewarnt, dass das Ablehnen und Verachten des Heiligen Geistes zu schwerwiegenden geistlichen Konsequenzen führen kann, einschließlich des Verlustes der Gnade und des Segens Gottes. 

In Alma 5:53 ist diese Formulierung eine starke Warnung und ein Aufruf zur Besinnung. Alma betont die Schwere der Entscheidung, den Heiligen Geist zu ignorieren oder zu verachten, und fordert seine Zuhörer auf, die Botschaft ernst zu nehmen, die Umkehr zu suchen und das göttliche Angebot der Errettung nicht abzulehnen. 

Alma warnt vor Stolz, der Liebe zu materiellen Dingen und der Verfolgung anderer, besonders jener, die sich demütigen und nach den Geboten Gottes leben. Er kritisiert diejenigen, die die Armen und Bedürftigen ignorieren. Diejenigen, die in ihrer Schlechtigkeit verharren, werden, wenn sie nicht umkehren, ebenfalls ins Feuer geworfen. 

Alma ruft diejenigen, die dem guten Hirten folgen wollen, auf, sich von den Schlechten abzusondern und sich nicht mit ihren Unreinheiten zu beflecken. Er erklärt, dass die Namen der Rechtschaffenen im Buch des Lebens geschrieben werden und sie ein Erbe zur Rechten Gottes erhalten werden. 

Er vergleicht den guten Hirten, der seine Schafe vor Wölfen schützt, mit Christus, der seine Anhänger beschützt. Alma fordert das Volk auf, auf die Stimme des guten Hirten zu hören und sich nicht von reißenden Wölfen zerstören zu lassen. 

Abschließend gibt Alma ein Gebot an die Mitglieder der Kirche, seine Worte zu befolgen, und lädt diejenigen, die nicht zur Kirche gehören, ein, sich taufen zu lassen, damit auch sie von der Frucht des Baumes des Lebens essen können. 

Die Verse Alma 5:51-62 bieten mehrere wichtige Lehren, die auch für uns heute relevant sind: 

  1. Dringlichkeit der Umkehr: 
    Vers 51: Alma betont die Notwendigkeit der Umkehr, um das Himmelreich erben zu können. Für uns heute bedeutet dies, dass wir ständig darauf achten sollten, unser Leben zu prüfen und notwendige Änderungen vorzunehmen, um unseren Weg in Übereinstimmung mit Gottes Willen zu bringen. 

  1. Frucht bringen: 
    Vers 52: Der Vergleich mit dem Baum, der gute Frucht bringen muss, sonst wird er umgehauen und ins Feuer geworfen, erinnert uns daran, dass unser Glaube durch gute Taten und Rechtschaffenheit sichtbar werden muss. Wir sollten danach streben, positive Veränderungen in unserem Leben und in der Welt um uns herum zu bewirken. 

  1. Demut und Nächstenliebe: 
    Verse 53-55: Diese Verse warnen vor Stolz, dem Streben nach weltlichem Reichtum und der Vernachlässigung der Bedürftigen. Wir sollten uns bemühen, demütig zu bleiben und unsere Ressourcen und Zeit zu teilen, um anderen zu helfen. 

  1. Trennung von Sünde und Schlechten: 
    Verse 56-57: Alma ruft dazu auf, sich von den Schlechten zu trennen und die Unreinheiten nicht anzurühren. Das bedeutet, dass wir schlechte Einflüsse und sündhaftes Verhalten meiden und uns darauf konzentrieren sollten, ein reines und rechtschaffenes Leben zu führen. 

  1. Bereitschaft für das Zweite Kommen Christi: 
    Vers 58: Dieser Vers betont die Wichtigkeit, bereit zu sein für die Wiederkunft Christi. Wir sollten unser Leben so führen, dass wir jederzeit bereit sind, ihm zu begegnen. 

  1. Schutz der Gemeinschaft: 
    Vers 59: Der Hirtenvergleich zeigt die Verantwortung, die wir haben, uns um unsere Gemeinschaft zu kümmern und vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Wir sollten uns gegenseitig unterstützen und darauf achten, dass wir in unserer Gemeinschaft Sicherheit und Unterstützung bieten. 

  1. Einladung zur Umkehr und Taufe: 
    Verse 60-62: Alma lädt alle ein, umzukehren und sich taufen zu lassen. Für uns bedeutet das, dass wir immer offen für Umkehr sein und andere einladen sollten, den Weg des Glaubens zu beschreiten. 

Insgesamt ermutigen uns diese Verse, ein Leben der Rechtschaffenheit, Demut, Nächstenliebe und ständigen Umkehr zu führen, um bereit zu sein für die Wiederkunft Christi und unser Erbe im Himmelreich zu sichern. 

Was bedeutet für dich, Erbe des Himmelreichs sein zu können? 

findechristus.org 

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Ja, ihnen zuzurufen, dass sie umkehren und von neuem geboren werden müssen

12. Juni 2024, 05:12am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

“Und nun sage ich euch: Dies ist die Ordnung, wonach ich berufen bin, ja, meinen geliebten Brüdern zu predigen, ja, und einem jeden, der im Land wohnt; ja, allen zu predigen, seien sie alt oder jung, seien sie geknechtet oder frei; ja, ich sage euch, den Alten und auch denen im mittleren Alter und der heranwachsenden Generation; ja, ihnen zuzurufen, dass sie umkehren und von neuem geboren werden müssen.” (Alma 5:49). 

  • Dieser Vers fasst die wesentliche Botschaft dieses Abschnitts zusammen, die auf den folgenden Punkten basiert: 

  1. Berufung zur Predigt: Alma erklärt, dass er berufen ist, das Evangelium zu predigen. 

  1. Universelle Botschaft: Diese Botschaft gilt für alle Menschen, unabhängig von Alter, Status oder Situation. 

  1. Umkehr und Wiedergeburt: Der zentrale Aufruf zur Umkehr und geistigen Wiedergeburt ist die Kernbotschaft seiner Predigt. 

Dieser Vers bringt die Hauptidee der Notwendigkeit von Umkehr und geistiger Wiedergeburt als Vorbereitung auf das Kommen Christi prägnant auf den Punkt. 

Eine Zusammenfassung von Alma 5:43-50:  

In Alma 5:43-50 spricht Alma der Jüngere mit Nachdruck zu seinen Brüdern und bekräftigt als oberste Kirchenautorität (Alma 5:3; die kirchliche Autorität des Vaters von Alma dem Jüngeren, Alma dem Älteren, kann u. a. aus Mosia 25:19–24 abgeleitet werden), dass er im Einklang mit den Geboten Gottes spricht und von ihm berufen wurde, Zeugnis zu geben und bittet seine Zuhörer auf das, was er zu sagen hat zu hören. Hierbei beruft er sich auf die “heiligen Ordnung Gottes” (Alma 13:6). Er erklärt, dass er persönlich weiß, dass seine Worte wahr sind, weil der “Heilige Geist der Offenbarung” ihm dies kundgetan hat *). Durch Fasten und Beten hat er dieses Wissen erlangt, und er bezeugt, dass die Prophezeiungen seiner Vorväter wahr sind. 

  • *) Der Heilige Geist erfüllt mehrere wichtige Aufgaben im Plan der Errettung: 

1) Er gibt Zeugnis vom Vater und vom Sohn (1 Kor 12:3; 3 Ne 28:11; Eth 12:41).  
2) Er offenbart die Wahrheit von allem (Joh 14:26; 16:13; Moro 10:5; LuB 39:6).  
3) Er heiligt jene, die umgekehrt sind und sich haben taufen lassen (Joh 3:5; 3 Ne 27:20; Mose 6:64-68).  
4) Er ist der Heilige Geist der Verheißung (LuB 76:50-53; 132:7,18,19,26). 

Alma betont, dass er durch den Geist der Prophezeiung, der ihm von Gott gegeben wurde, sicher ist, dass Jesus Christus, der Sohn des Vaters, voller Gnade, Barmherzigkeit und Wahrheit kommen wird. Christus wird die Sünden der Welt auf sich nehmen, nämlich die Sünden eines jeden Menschen, der fest an seinen Namen glaubt. 

Alma unterstreicht, dass er dazu berufen ist, allen Menschen im Land zu predigen – unabhängig von Alter, Status oder Freiheit. Er ruft zur Umkehr und geistigen Wiedergeburt *) auf, indem er die Botschaft verkündet, dass das Himmelreich nahe ist und der Sohn Gottes bald in seiner Herrlichkeit erscheinen wird. Der Geist fordert alle Enden der Erde zur Umkehr auf, da die Herrlichkeit des himmlischen Königs bald unter den Menschen leuchten wird. 

  • *) “Wir sind aufgefordert, zu Christus zu kommen und in ihm vollkommen zu werden und auf alles zu verzichten, was ungöttlich ist (siehe Moroni 10:32), um „eine neue Schöpfung“ in Christus zu werden (siehe 2 Korinther 5:17), um „den natürlichen Menschen“ abzulegen (siehe Mosia 3:19) und „in uns, oder in unserem Herzen, eine mächtige Wandlung [zu erfahren], sodass wir keine Neigung mehr haben, Böses zu tun, sondern, ständig Gutes zu tun“ (siehe Mosia 5:2). Beachten Sie bitte, dass die in diesen Versen beschriebene Wandlung nicht geringfügig, sondern mächtig ist – eine geistige Wiedergeburt und eine grundlegende Änderung dessen, was wir fühlen und uns wünschen, was wir denken und tun und was wir sind. Tatsächlich führt das, was das Evangelium Jesu Christi ausmacht, zu einer grundlegenden und dauerhaften Änderung unseres Wesens, die durch unser Vertrauen auf „die Verdienste und die Barmherzigkeit und Gnade des heiligen Messias“ (2 Nephi 2:8) möglich gemacht wird. Wenn wir uns dazu entschließen, dem Meister zu folgen,ist dies ein Entschluss zur Änderung – zur geistigen Wiedergeburt.” (“Ihr müsst von neuem geboren werden; David A. Bednar; Kollegium der Zwölf Apostel”) 

Aus Alma 5:43-50 lassen sich mehrere wichtige Lehren und Prinzipien ableiten, die auch heute relevant sind: 

  1. Zeugnis durch den Heiligen Geist: 

  1. Alma betont, dass sein Wissen und Zeugnis durch den Heiligen Geist erlangt wurden. Dies zeigt, wie wichtig es ist, persönliche Offenbarung zu suchen und sich auf den Heiligen Geist zu verlassen, um Wahrheit zu erkennen. 

  1. Wir sollten auch im Gebet und Fasten beständig sein, um göttliche Bestätigung und Führung in unserem Leben zu erhalten. 

  1. Der Wert des persönlichen Zeugnisses: 

  1. Alma bezeugt, dass er durch seine eigenen Erfahrungen und Offenbarungen weiß, dass die Lehren, die er verkündet wahr sind. Dies ermutigt uns, unser eigenes Zeugnis von Christus und seinem Evangelium zu entwickeln und zu stärken. 

  1. Ein starkes persönliches Zeugnis kann uns in schwierigen Zeiten Halt geben und uns dazu befähigen, andere zu lehren und zu inspirieren. 

  1. Die Rolle und das Kommen Christi: 

  1. Alma spricht von der Rolle Jesu Christi als Erlöser und von seiner zukünftigen Ankunft in Herrlichkeit. Diese Lehre erinnert uns an die zentrale Rolle, die Christus in unserem Glauben spielt. 

  1. Die Erwartung seiner Wiederkunft sollte uns motivieren, ein Leben in Übereinstimmung mit seinen Lehren zu führen und uns auf seine Ankunft vorzubereiten. 

  1. Predigt und Mission: 

  1. Alma spricht darüber, dass er berufen wurde, allen Menschen – unabhängig von Alter oder Status – zu predigen. Dies unterstreicht die Bedeutung der Missionsarbeit und der Weitergabe des Evangeliums. 

  1. Wir sind aufgefordert, die Botschaft Christi mit anderen zu teilen und sie zur Umkehr und geistigen Wiedergeburt zu ermutigen. 

  1. Umkehr und geistige Wiedergeburt: 

  1. Alma ruft zur Umkehr und zur geistigen Wiedergeburt auf, um auf das Himmelreich vorbereitet zu sein. Dies ist eine Erinnerung daran, dass Umkehr ein fortlaufender Prozess ist und dass wir ständig danach streben sollten, uns zu verbessern und Gott näherzukommen. 

  1. Eine echte Herzensveränderung ist notwendig, um in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes zu leben. 

  1. Wichtigkeit der Rechtschaffenheit: 

  1. Alma betont die Notwendigkeit, Werke der Rechtschaffenheit hervorzubringen. Dies erinnert uns daran, dass unser Glaube durch unsere Taten manifestiert wird. 
  2. Wir sollten danach streben, gute Werke zu tun, und unser Leben nach den Lehren Christi ausrichten, um rein und bereit zu sein, ihm zu begegnen. 

Zusammenfassend fordern diese Verse uns auf, ein persönliches Zeugnis durch den Heiligen Geist zu suchen, uns auf das Kommen Christi vorzubereiten, die Botschaft des Evangeliums mit anderen zu teilen, beständig umzukehren und ein rechtschaffenes Leben zu führen. 

Was bedeutet für dich "von neuem geboren werden zu müssen”? 

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Kehrt um, und ich werde euch empfangen

11. Juni 2024, 05:19am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Umkehr – ein Grund zur Freude
(Bild: Quelle)

“Siehe, er lädt alle Menschen ein, denn die Arme der Barmherzigkeit sind ihnen entgegengestreckt, und er spricht: Kehrt um, und ich werde euch empfangen.” (Alma 5:33). 

  • Dieser Vers fasst die wesentliche Botschaft dieses Abschnitts zusammen, die auf den folgenden Punkten basiert: 

  1. Einladung zur Umkehr: Gott lädt alle Menschen ein, zu ihm umzukehren. 

  1. Barmherzigkeit Gottes: Die Barmherzigkeit Gottes steht allen offen, die bereit sind, umzukehren. 

  1. Verheißung der Annahme: Die Zusicherung, dass Gott diejenigen empfangen wird, die umkehren. 

Dieser Vers bringt die Kernidee der Umkehr, der göttlichen Barmherzigkeit und der Errettung durch Christus prägnant auf den Punkt. 

In Alma 5:14-42 ermahnt Alma der Jüngere die Mitglieder der Kirche, sich selbst zu prüfen und zur Umkehr aufzurufen. Er fragt sie, ob sie geistig wiedergeboren sind *) und das Abbild Gottes in ihrem Wesen tragen, ob sie eine mächtige Wandlung in ihrem Herzen erfahren haben und ob sie an die Erlösung durch Christus glauben. Alma fordert sie auf, sich vorzustellen, wie sie am Tag des Gerichts vor Gott stehen werden, und ob sie bereit sind, dem Herrn mit reinen und lauterem Herzen zu begegnen. 

  • *) Die Frage, ob sie "geistig wiedergeboren" sind, bezieht sich auf eine tiefgehende spirituelle Transformation, die im christlichen Glauben als notwendiger Schritt zur Errettung und zu einem Leben in Einklang mit Gott angesehen wird. Hier sind einige Aspekte, die mit dieser Frage gemeint sind: 

  1. Innere Umkehr und Wandel: Geistige Wiedergeburt bedeutet eine vollständige Umkehr von alten, sündhaften Wegen hin zu einem neuen Leben, das sich nach den Lehren und Geboten Gottes richtet. Es geht um eine radikale Änderung des Herzens und des Geistes. 

  1. Neuer Beginn in Christus: Diese Wiedergeburt impliziert, dass der Einzelne sein altes, sündhaftes Selbst hinter sich lässt und ein neues Leben in Christus beginnt. Es geht darum, ein "neuer Mensch" zu werden, wie es in der Bibel oft beschrieben wird. 

  1. Empfang des Heiligen Geistes: Geistige Wiedergeburt ist oft mit dem Empfang des Heiligen Geistes verbunden, der den Gläubigen führt, stärkt und ihnen hilft, ein Leben gemäß Gottes Willen zu führen. 

  1. Abbild Gottes tragen: Wenn Alma fragt, ob sie das Abbild Gottes in ihrem Wesen tragen, meint er damit, ob ihre Handlungen, Gedanken und ihr Charakter die Eigenschaften und Tugenden widerspiegeln, die Gott von ihnen erwartet. 

  1. Erleben einer mächtigen Herzenswandlung: Alma betont die Notwendigkeit einer "mächtigen Wandlung im Herzen", was bedeutet, dass die Veränderung tiefgreifend und umfassend sein muss, nicht oberflächlich oder nur vorübergehend. 

  1. Glaube an die Erlösung durch Christus: Geistige Wiedergeburt beinhaltet auch den festen Glauben an Jesus Christus und seine erlösende Kraft, die Sünden zu vergeben und das Leben des Einzelnen zu erneuern. 

Insgesamt fragt Alma die Mitglieder der Kirche, ob sie eine solche transformative Erfahrung gemacht haben, die ihr Leben grundlegend verändert hat und sie in Einklang mit Gottes Willen und seinem Plan für die Errettung gebracht hat. Diese geistige Wiedergeburt ist ein zentrales Thema im Neuen Testament und im Buch Mormon und wird als notwendiger Schritt angesehen, um die Erlösung und das ewige Leben zu erlangen. 

Er betont die Notwendigkeit, ihre "Kleider" – symbolisch für ihr Leben und ihre Werke – rein und unbefleckt zu halten. Er warnt, dass niemand, dessen Werke unrein sind, im Reich Gottes Platz haben wird. Alma beschreibt die Qual der Schuld und das Bewusstsein der Sünde, die diejenigen empfinden werden, die ihre Sünden nicht bereinigt haben. Er fordert zur schnellen Umkehr auf und betont, dass die Zeit knapp ist. 

Alma lädt alle ein, die Arme der Barmherzigkeit Gottes anzunehmen, um die Früchte des Baumes des Lebens (1 Nephi 8) zu genießen und nicht ins Feuer geworfen zu werden. Er warnt davor, den Ruf Christi, des guten Hirten, zu ignorieren. Wer nicht auf seine Stimme hört, gehört zur Herde des Teufels. Alles Gute kommt von Gott und alles Böse vom Teufel; diejenigen, die gute Werke tun, folgen Christus, während diejenigen, die böse Werke tun, dem Teufel folgen und entsprechend den Tod in Bezug auf die Rechtschaffenheit als Lohn erhalten. 

Insgesamt ruft Alma zur Umkehr, zum Glauben an Christus und zur inneren Reinigung auf, um auf das Gericht vorbereitet zu sein und die ewige Errettung zu erlangen. 

Aus Alma 5:14-42 lassen sich mehrere Lehren und Prinzipien ableiten, die auch heute relevant und nützlich sind: 

  1. Selbstprüfung und Umkehr: 

  1. Es ist wichtig, regelmäßig unser Leben und unseren Glauben zu überprüfen. Fragen wir uns selbst, ob wir wirklich geistig wiedergeboren sind und ob unser Leben die Werte und Prinzipien widerspiegelt, die Jesus Christus gelehrt hat. 
  2. Umkehr ist ein fortwährender Prozess. Wir sollten ständig bestrebt sein, uns von schlechten Gewohnheiten und Sünden abzuwenden und uns Gott zuzuwenden. 

  1. Glauben und Hoffnung: 

  1. Der Glaube an die Erlösung durch Jesus Christus und die Hoffnung auf ein ewiges Leben mit Gott sind zentrale Elemente des christlichen Glaubens. Diese Hoffnung gibt unserem Leben Richtung und Bedeutung. 
  2. Wir sollten bestrebt sein, unser Vertrauen in Christus zu stärken und uns auf seine Verheißungen zu stützen. 

  1. Rechtschaffenes Leben: 

  1. Ein reines und rechtschaffenes Leben zu führen ist entscheidend. Unsere Taten und Entscheidungen sollten im Einklang mit den Lehren Christi stehen. 
  2. Der metaphorische Ausdruck "reine Kleider" bedeutet, dass wir uns bemühen sollten, unser Leben von Sünde frei zu halten. 

  1. Demut und Dienst: 

  1. Stolz, Neid und andere negative Eigenschaften sollten abgelegt werden. Stattdessen sollten wir Demut und Bereitschaft zeigen, anderen zu dienen. 
  2. Das Streben nach innerer Reinheit und Demut ist wichtig, um vor Gott bestehen zu können. 

  1. Bereitschaft und Wachsamkeit: 

  1. Wir sollten stets bereit sein, Gott zu begegnen. Das bedeutet, dass wir in unserem täglichen Leben wachsam und vorbereitet sein müssen, denn wir wissen nicht, wann unsere Zeit gekommen ist. 
  2. Es ist wichtig, spirituell wachsam zu sein und unser Leben kontinuierlich im Einklang mit Gottes Willen zu halten. 

  1. Einladung zur Umkehr und Gottes Barmherzigkeit: 

  1. Gott lädt uns immer wieder zur Umkehr ein und bietet uns seine Barmherzigkeit und Vergebung an. Es ist unsere Verantwortung, diese Einladung anzunehmen und uns zu ändern. 
  2. Vertrauen wir auf die unendliche Barmherzigkeit Gottes und nehmen wir seine Einladung an, uns ihm zuzuwenden und seine Gnade zu empfangen. 

  1. Unterscheidung zwischen Gut und Böse: 

  1. Alles Gute kommt von Gott, während das Böse vom Teufel stammt. Es ist wichtig, dass wir gute Werke hervorbringen und uns an den Lehren Christi orientieren. 
  2. Wir sollten uns bewusst sein, wessen Stimme wir folgen und sicherstellen, dass unsere Taten das Gute widerspiegeln. 

Indem wir diese Lehren in unserem täglichen Leben anwenden, können wir eine tiefere spirituelle Verbindung zu Gott aufbauen, ein reineres und erfüllteres Leben führen und auf das ewige Leben vorbereitet sein. 

Was bedeutet für dich diese Einladung: “Kehrt um, und ich werde euch empfangen”? 

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Bei ihnen wurde eine mächtige Wandlung im Herzen bewirkt

10. Juni 2024, 05:04am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Alma predigt seinem Volk in Zarahemla
(Bild: Quelle; Screenshot von Video Alma Preaches the Word of God)

“Und siehe, er predigte das Wort euren Vätern, und auch bei ihnen wurde eine mächtige Wandlung im Herzen bewirkt, und sie demütigten sich und setzten ihr Vertrauen in den wahren und lebendigen Gott. Und siehe, sie waren bis ans Ende treu; darum wurden sie errettet.” (Alma 5:13). 

  • Dieser Vers fasst die Hauptthemen der Passage zusammen: 

  1. Predigt des Wortes: Die Verkündigung des Evangeliums ist der Auslöser für die geistige Transformation. 

  1. Mächtige Wandlung im Herzen: Die zentrale Idee der inneren Veränderung und Umkehr. 

  1. Demut und Vertrauen: Die Notwendigkeit, sich zu demütigen und auf Gott zu vertrauen. 

  1. Treue bis ans Ende: Die Bedeutung der Ausdauer und Treue im Glauben. 

  1. Errettung: Das Endziel und die Verheißung der Errettung durch diese Transformation und Treue. 

Dieser Vers fasst zusammen, wie die Umkehr und der Glaube an Gott zu einer tiefen und nachhaltigen Veränderung führen, die letztlich zur Errettung führt. 

Nun steigen wir ein in die aufrüttelnden Worte, die Alma der Jüngere und der Hohe Priester Gottes im ganzen Land seinem Volk predigte, nachdem er das Amt des obersten Richters an Nephihach übertragen hatte, um sich hauptsächlich dem geistlichen Wohl seines Volkes widmen zu können. Der Bericht ist seinen eigenen Aufzeichnungen entnommen (Alma 5:2). 

Eine Zusammenfassung von Alma 5:1-13: 

In Alma 5:1-13 spricht Alma zum Volk in der Stadt Zarahemla (siehe Karte) über ihre geistige Errettung und die Errettung ihrer Vorfahren. Er erinnert sie daran, dass er von seinem Vater Alma zu einem Hohen Priester geweiht wurde, der die Kirche Gottes gegründet und seine Brüder in den Wassern Mormon getauft hat (siehe Karte, ganz im Süden). Er betont, dass sie durch Gottes Barmherzigkeit aus der Hand von König Noas Volk und später aus der Knechtschaft der Lamaniten befreit wurden. Alma fragt das Volk, ob sie sich an die Gefangenschaft ihrer Väter und Gottes Erbarmen und Geduld ihnen gegenüber erinnern. Das Volk war jetzt nicht mehr in Knechtschaft. Die Aufforderung sich zu erinnern, sollte wohl zur Erkenntnis führen, dass man auch in geistiger Knechtschaft leben kann und daraus befreit werden muss durch einen Sinneswandel, durch eine Abwendung geistiger Finsternis und Zuwendung zum Licht Christi. 

Er beschreibt, wie ihre Vorfahren aus einem Zustand der Finsternis und des Todes erweckt wurden und durch das Licht Gottes erleuchtet wurden. Ihre Seelen wurden befreit und sie erfuhren erlösende Liebe. Alma betont, dass dies durch den Glauben seines Vaters an die Worte des Propheten Abinadi geschah, der die Worte Gottes verkündete. Dieser Glaube führte zu einer tiefgreifenden Veränderung im Herzen *) seines Vaters und derer, die ihm folgten. Diese Bekehrten demütigten sich, vertrauten auf den lebendigen Gott und blieben ihm bis zum Ende treu, wodurch sie schließlich errettet wurden. 

  • *) Die "mächtige Wandlung im Herzen", von der in Alma 5:12-13 die Rede ist, bezieht sich auf eine umfassende innere Transformation, die durch echte Umkehr und Glauben an Gott bewirkt wird. Diese Veränderung beinhaltet mehrere Aspekte: 

  1. Erweckung aus geistiger Finsternis: Alma beschreibt, wie die Menschen "für Gott erwachten", nachdem sie in geistiger Dunkelheit gelebt hatten. Dieses Erwachen bedeutet, dass sie ein neues Bewusstsein für Gottes Gegenwart und seine Wahrheit entwickelten. 

  1. Erleuchtung durch das immerwährende Wort: Die Seelen der Menschen wurden durch das Licht des immerwährenden Wortes erleuchtet. Dies bedeutet, dass sie durch die Botschaft des Evangeliums Klarheit und Verständnis erlangten, was ihnen half, ihr Leben gemäß Gottes Willen zu führen. 

  1. Befreiung von geistigen Fesseln: Alma spricht davon, dass die Menschen "von den Banden des Todes und von den Ketten der Hölle" umschlossen waren. Die Veränderung des Herzens führte zur Befreiung von diesen geistigen Fesseln, was auf die Überwindung von Sünde, Schuld und spiritueller Verlorenheit hinweist. 

  1. Erfüllung mit erlösender Liebe: Diese Transformation beinhaltete auch das Erleben der erlösenden Liebe Gottes. Die Menschen wurden nicht nur von ihrer Vergangenheit befreit, sondern auch mit einer neuen, tieferen Liebe und Verbindung zu Gott erfüllt. 

  1. Treu bis ans Ende: Die Erneuerung im Herzen führte dazu, dass die Menschen sich demütigten und ihr Vertrauen in Gott setzten. Sie blieben ihm treu bis ans Ende, was zeigt, dass diese Veränderung dauerhaft war und ihr Leben nachhaltig beeinflusste. 

Zusammengefasst bedeutet die tiefgreifende Veränderung im Herzen eine radikale und umfassende innere Wandlung, die durch den Glauben an Gott und das Akzeptieren seines Wortes bewirkt wird. Diese Transformation führt zu einem neuen geistigen Leben, gekennzeichnet durch Klarheit, Freiheit, Liebe und Treue. Es ist ein Prozess, der das gesamte Wesen eines Menschen berührt und ihn näher zu Gott bringt. 

  • Elder Elder Kyle S. McKay von den Siebzigern bringt zum Ausdruck: 
    “Hier sollten wir innehalten und uns darüber klarwerden, dass diese mächtige Wandlung, von der hier die Rede ist, in uns geschieht; sie wird nicht von uns bewirkt. Wir sind in der Lage umzukehren, unser Verhalten, unsere Einstellung, ja sogar unsere Wünsche und Überzeugungen zu ändern. Doch eine Wandlung der eigenen Wesensart liegt außerhalb unserer Macht und unserer Fähigkeiten. Damit diese mächtige Wandlung bewirkt wird, müssen wir ganz und gar auf den allmächtigen Gott vertrauen. Er ist es, der in seiner grenzenlosen Güte unser Herz rein macht und eine Wandlung unserer Wesensart bewirkt – „nach allem, was wir tun können“ (2 Nephi 25:23). Gott steht immer zu seiner liebevollen Aufforderung an uns: „[Kehrt um und kommt] mit voller Herzensabsicht zu mir …, und ich [werde euch] heilen.“ (3 Nephi 18:32; Hervorhebung hinzugefügt.)” (Quelle: “Eine mächtige Wandlung im Herzen”). 
     

Aus Alma 5:1-13 lassen sich mehrere wichtige Lehren und Prinzipien ableiten, die auch heute relevant sind: 

  1. Erinnerung an Gottes Barmherzigkeit: Es ist wichtig, sich an die Barmherzigkeit und die Wunder Gottes in unserem Leben und im Leben unserer Vorfahren zu erinnern. Diese Erinnerungen stärken unseren Glauben und unsere Dankbarkeit. 

  1. Umkehr und geistige Erneuerung: Alma betont die Notwendigkeit der Umkehr und der geistigen Erneuerung. Er zeigt, dass durch wahre Umkehr und Glaube eine tiefgreifende Veränderung im Herzen möglich ist. 

  1. Glaube an die Worte der Propheten: Der Glaube und das Vertrauen in die Worte der Propheten sind entscheidend für unsere geistige Errettung. Alma der Ältere glaubte den Worten Abinadis, was zu seiner Bekehrung und zur Gründung der Kirche führte. 

  1. Befreiung durch Gottes Macht: Die Geschichte zeigt, dass Gott die Macht hat, uns aus physischen und geistigen Gefangenschaften zu befreien. Diese Befreiung kann durch Glauben, Geduld und Vertrauen in Gott erreicht werden. 

  1. Demut und Treue: Die Vorfahren, von denen Alma spricht, demütigten sich und setzten ihr Vertrauen in Gott. Ihre Treue bis ans Ende führte zu ihrer Errettung. Dies lehrt uns, demütig und treu zu bleiben, ungeachtet der Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen. 

  1. Veränderung des Herzens: Eine wahre Bekehrung führt zu einer Veränderung des Herzens. Diese Veränderung ist ein Zeichen der Erneuerung und der Nähe zu Gott. 

  1. Dankbarkeit für geistige Führung: Wir sollten dankbar sein für die geistige Führung und die Führer, die uns auf unserem Weg unterstützen. Alma der Ältere und Abinadi spielten eine entscheidende Rolle in der geistigen Entwicklung des Volkes. 

Indem wir diese Prinzipien in unserem Leben anwenden, können wir geistig wachsen, unsere Beziehung zu Gott stärken und unseren Glauben festigen. 

Was gehört deiner Meinung nach alles zu einer “mächtigen Wandlung im Herzen”? 

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So fing die Kirche an, in ihrem Fortschritt zu stocken

8. Juni 2024, 05:15am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Alma übergibt das Amt des obersten Richters an Nephihach 
(Bild: Quelle; Screenshot vom Video Alma Preaches the Word of God

“Und so endete das achte Jahr der Regierung der Richter; und die Schlechtigkeit der Kirche war ein großer Stolperstein für diejenigen, die nicht der Kirche angehörten; und so fing die Kirche an, in ihrem Fortschritt zu stocken.” (Alma 4:10). 

  • Dieser Vers betont die Gefahren des Stolzes und wie er zu Streit und Ungerechtigkeit führen kann. Die zentrale Lehre besteht darin, dass Stolz und materielle Überheblichkeit den sozialen Zusammenhalt und die spirituelle Gesundheit einer Gemeinschaft ernsthaft gefährden können. Stattdessen sind Demut, Nächstenliebe und der Dienst am Mitmenschen entscheidend, um ein friedliches und gerechtes Miteinander zu fördern. 

Eine Zusammenfassung von Alma 4:1-20: 

Im sechsten Jahr der Richterherrschaft im Land Zarahemla herrschte Frieden, doch das Volk litt stark unter den Verlusten von Familienmitgliedern, Vieh und Feldern durch die Lamaniten. Diese Drangsal führte dazu, dass die Menschen sich ihrer Pflichten gegenüber Gott erinnerten und begannen, die Kirche zu stärken. Viele ließen sich in den Wassern des Flusses Sidon taufen (siehe Karte) und schlossen sich der Kirche an, so dass bis zum Ende des siebten Jahres etwa dreitausendfünfhundert neue Mitglieder hinzugekommen waren. 

Im achten Jahr begann jedoch der Wohlstand das Volk zu verderben. Sie wurden stolz auf ihren Reichtum und ihre prächtigen Gewänder, was zu großen Sorgen bei Alma und anderen Kirchenführern führte. Es entstanden Streitigkeiten, Neid und Verfolgungen innerhalb der Kirche, was deren Fortschritt behinderte und die Ungläubigen negativ beeinflusste. Vers 6 ff steht im Kontrast zu der Entwicklungsbeschreibung in Alma 1:29 ff 

Zu Beginn des neunten Jahres erkannte Alma das Ausmaß der Ungleichheit und Schlechtigkeit unter seinem Volk. Einige Menschen waren stolz und missachteten die Bedürftigen, während andere demütig und wohltätig waren. Diese Situation verursachte viel Leid und Verwirrung. Alma war tief besorgt, aber der Geist des Herrn blieb bei ihm. 

Um die Situation zu verbessern, wählte Alma Nephihach *) als neuen obersten Richter, behielt aber das Amt des Hohen Priesters selbst. Er übergab den Richterstuhl, damit er frei unter seinem Volk umhergehen und ihnen das Wort Gottes predigen konnte, in der Hoffnung, ihren Stolz und ihre Streitigkeiten durch reines Zeugnis und das Wort Gottes zu überwinden. So begann Alma das neunte Jahr der Richterherrschaft, sich ganz auf das Hohe Priestertum und die Verkündigung des Wortes Gottes zu konzentrieren. 

  • *) Nephihach ist eine Figur aus dem Buch Mormon, die im Zusammenhang mit Alma dem Jüngeren und der Regierung der Richter über das Volk Nephi erwähnt wird. Hier sind einige wesentliche Punkte über Nephihach: 

  1. Einsetzung als oberster Richter: Nephihach wurde von Alma dem Jüngeren als oberster Richter eingesetzt. Dies geschah, damit Alma, der diese Funktion auch innehatte, sich mehr auf seine geistlichen Aufgaben als Hoher Priester und Prediger konzentrieren konnte. Alma sah die Notwendigkeit, das Volk durch das Wort Gottes zu lehren und zu ermahnen, und übergab deshalb die weltlichen Regierungsangelegenheiten an Nephihach. 

  1. Weisheit und Ansehen: Nephihach wurde als ein weiser Mann beschrieben, der bereits ein Mitglied der Ältesten der Kirche war. Diese Beschreibung deutet darauf hin, dass er sowohl geistlich als auch politisch qualifiziert war, die Position des obersten Richters zu übernehmen. 

  1. Rolle und Aufgaben: Als oberster Richter hatte Nephihach die Macht, Gesetze zu erlassen und die Menschen gemäß diesen Gesetzen zu richten. Seine Ernennung sollte sicherstellen, dass die Regierung stabil blieb und gerecht urteilen konnte, während Alma seine Bemühungen auf die geistige Führung des Volkes konzentrierte. 

  1. Unterstützung durch Alma: Obwohl Nephihach die weltliche Regierung übernahm, blieb Alma weiterhin als Hoher Priester aktiv und übte geistlichen Einfluss aus. Diese Trennung der Aufgaben sollte dazu beitragen, dass die Kirche und die Regierung effektiv arbeiten konnten, ohne dass eine Person überlastet wurde. 

Nephihachs Ernennung zum obersten Richter stellt einen wichtigen Schritt in der Organisation und Verwaltung des Volkes Nephi dar und reflektiert das Bestreben, sowohl geistliche als auch weltliche Angelegenheiten effektiv zu managen. 

Alma 4 aus dem Buch Mormon bietet mehrere wertvolle Lehren, die auch für uns heute relevant sein können. Hier sind einige zentrale Lektionen: 

  1. Die Bedeutung von Demut und Dankbarkeit: 

Das Volk Nephi begann stolz zu werden, als es wohlhabend wurde. Dieser Stolz führte zu Streit und Ungerechtigkeit. Diese Passage erinnert uns daran, dass materieller Wohlstand oft zu Stolz und Überheblichkeit führen kann, und betont die Wichtigkeit von Demut und Dankbarkeit für das, was wir haben. 

  1. Der Umgang mit Wohlstand: 

Wohlstand an sich ist nicht negativ, aber die Art und Weise, wie wir damit umgehen, kann große Auswirkungen haben. Die Nephiten wurden wegen ihres Reichtums überheblich und vernachlässigten die Bedürftigen. Wir sollten darauf achten, unseren Reichtum weise und mit Nächstenliebe zu nutzen, um anderen zu helfen und nicht in Eitelkeit oder Ungerechtigkeit zu verfallen. 

  1. Die Gefahr des Stolzes: 

Stolz führte zu Neid, Streit und Verfolgungen unter dem Volk der Kirche. Diese Passage warnt vor den zerstörerischen Auswirkungen von Stolz auf Gemeinschaft und zwischenmenschliche Beziehungen. Sie ermutigt uns, Stolz zu vermeiden und stattdessen Demut und Mitgefühl zu praktizieren. 

  1. Wahre Nachfolge und Dienst am Nächsten: 

Alma sah die Ungleichheit und das Leiden unter dem Volk und beschloss, sich auf das Predigen des Wortes Gottes zu konzentrieren. Er verließ seine politische Macht, um als geistlicher Führer zu dienen. Dies zeigt die Bedeutung von wahrer Nachfolge und selbstlosem Dienst am Nächsten. Wir sollten bereit sein, anderen zu helfen und unsere Fähigkeiten und Ressourcen für das Wohl anderer einzusetzen. 

  1. Die Macht des Wortes Gottes: 

Alma erkannte, dass das Predigen des Wortes Gottes der beste Weg war, um das Volk zu reformieren und es an seine Pflichten zu erinnern. Diese Passage betont die transformative Kraft der spirituellen Lehre und des Evangeliums. Durch das Teilen von Glauben und Lehre können Herzen verändert und Gemeinschaften gestärkt werden. 

  1. Führung und Verantwortung: 

Alma übergab den Richterstuhl an Nephihach, um sich auf seine geistliche Mission zu konzentrieren. Dies zeigt, dass effektive Führung oft bedeutet, Verantwortlichkeiten zu delegieren und sich auf die wichtigsten Aufgaben zu konzentrieren. Es lehrt uns auch, dass verschiedene Rollen und Verantwortungen in der Gesellschaft notwendig sind, um ein funktionierendes und gerechtes System aufrechtzuerhalten. 

Diese Lehren aus Alma 4 betonen die Wichtigkeit von Demut, den richtigen Umgang mit Wohlstand, die Vermeidung von Stolz, den Dienst am Nächsten, die Macht der geistlichen Lehre und effektive Führung. Indem wir diese Prinzipien in unser eigenes Leben integrieren, können wir sowohl persönlich als auch gemeinschaftlich wachsen und gedeihen. 

Was trägt deiner Meinung nach dazu bei, den Fortschritt der Gemeinschaft zu behindern? 

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Denn jedermann empfängt den Lohn von dem, dem zu gehorchen ihm gefällt

7. Juni 2024, 05:02am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Classic Maya polychrome vase from Dos Pilas showing people covered in black paint. Photo by Justin Kerr, Maya Vase Database
(Bild: Quelle)

“Denn jedermann empfängt den Lohn von dem, dem zu gehorchen ihm gefällt, und dies gemäß den Worten des Geistes der Prophezeiung; darum geschehe dies gemäß der Wahrheit. Und so endet das fünfte Jahr der Regierung der Richter.” (Alma 3:27). 

  • Zentrale Botschaft dieses Verses: Dieser Vers bringt die Kernlehre des Kapitels auf den Punkt: Jeder Mensch wird gemäß dem Lohn belohnt, dem er durch seinen Gehorsam dient. Dies geschieht entsprechend der Wahrheit und den Prophezeiungen des Geistes. Der Vers betont die Konsequenzen unserer Entscheidungen und das Prinzip göttlicher Gerechtigkeit, das besagt, dass wir letztlich die Folgen unseres Gehorsams gegenüber Gutem oder Bösem tragen werden. 
  • Anwendung für heute: Für uns heute bedeutet das, dass wir bewusst wählen sollten, wem wir gehorchen und folgen. Unsere Taten und Entscheidungen haben langfristige Auswirkungen, und wir werden entsprechend den göttlichen Prinzipien der Gerechtigkeit belohnt oder gerichtet. Es ermutigt uns, rechtschaffen zu leben und unsere Entscheidungen im Lichte der ewigen Wahrheiten zu treffen. 

Eine Zusammenfassung von Alma 3:1-27: 

Nachdem die überlebenden Nephiten ihre vielen Toten beerdigt hatten, kehrten sie zu ihren Ländereien, Häusern und Familien zurück. Viele Frauen und Kinder waren getötet worden, ebenso wie ihr Vieh und ihre Ernten. Die Leichen der Lamaniten und Amlissiten, die am Fluss Sidon gefallen waren, wurden ins Wasser geworfen und ihre Gebeine landeten im Meer, während die getöteten Nephiten ordentlich begraben wurden. Das unterschiedliche Vorgehen mit den getöteten ist wohl auf die Missachtung der Angreifer zurückzuführen. Auch mussten die Felder vor der Ernte von Toten befreit werden, sodass nicht auch die Ernte verloren ging, was eine Hungersnot verursacht hätte. 

Die Amlissiten unterschieden sich durch rote Markierungen auf der Stirn, während die Lamaniten kahlgeschorene Köpfe und dunkle Haut hatten, was als Fluch von Gott angesehen wurde, der auf ihre Vorfahren gelegt wurde *). Dieser Fluch sollte verhindern, dass sich die Nachkommen der Nephiten und Lamaniten vermischten. Jeder, der sich mit den Lamaniten vermischte, erhielt ebenfalls diesen Fluch. 

Diejenigen, die den Überlieferungen und Geboten Gottes folgten, wurden als Nephiten bezeichnet. Die Amlissiten setzten sich selbst ein rotes Zeichen auf die Stirn, was unbewusst die Prophezeiung erfüllte, dass sie verflucht würden (2 Nephi 5:20,23). Der Fluch kam über sie wegen ihrer Rebellion gegen Gott. 

Kurz nach der Schlacht in Zarahemla griff eine weitere Lamanitenarmee das Volk Nephi an. Ein Heer wurde entsandt, um sie zu vertreiben. Alma, durch eine Wunde behindert, nahm nicht am Kampf teil, aber die Nephiten besiegten die Lamaniten und stellten vorübergehend Frieden her. Alle diese Ereignisse fanden im fünften Jahr der Regierung der Richter statt (um die 588–559 v. Chr.), in dem Tausende starben und ihren ewigen Lohn gemäß ihren Taten empfingen, sei es ewiges Glück oder ewiges Elend. So endete das fünfte Jahr der Regierung der Richter. 

Fluch der Lamaniten 
Im Gegensatz dazu wurden Laman und Lemuel von der Gegenwart des Herrn abgeschnitten und mit einem "harten Fluch" belegt, der sie mit einer "Haut der Schwärze" bestrafte. Dies wird in den großen Platten Nephis aufgezeichnet, wo beschrieben wird, dass der Herr die Lamaniten verfluchte und ein Zeichen auf sie setzte, wodurch ihre Haut dunkel wurde. 

Ablehnung rassistischer Theorien 
Moderne Leser könnten diese Passagen als rassistisch empfinden, aber die Kirche hat 2013 offiziell die Theorie abgelehnt, dass schwarze Haut ein Zeichen göttlicher Missgunst sei. Einige Gelehrte interpretieren das Buch Mormon durch eine antirassistische Linse, aber sorgfältige Analysen zeigen, dass das Buch keine modernen Rassenperspektiven enthält. 

Symbolik der Hautfarbe im Alten Nahen Osten 
Das Buch Mormon verwendet die Symbolik der Hautfarbe ähnlich wie alte Nahostkulturen. Dort galt weiße Haut als Segen und schwarze Haut als Fluch. Diese Symbolik findet sich auch in der Bibel und frühen christlichen Schriften. Beispielsweise sahen Origenes und Augustinus schwarze Haut als Symbol für Sünde, die durch Taufe und Buße gewaschen werden konnte. 

Parallelen zu alten Texten 
Ein direkter Vergleich zur "Haut der Schwärze" im Buch Mormon findet sich im Thronfolge-Vertrag von Esarhaddon (672 v. Chr.), wo ein Fluch beschreibt, dass die Haut von Vertragsbrechern schwarz wie Pech wird. Diese Symbolik wird auch im Buch Nahum (King James Version, in der deutschen Version heißt es rot; Nahum 2:10) und in den Klageliedern verwendet (Klagelieder 4,7-8 und in KJV Klagelieder 5:10). 

Symbolische Bedeutung im Buch Mormon 
Im Buch Mormon sind Hinweise auf schwarze, dunkle und weiße Hautfarben symbolisch zu verstehen und beziehen sich auf den spirituellen Zustand der Menschen. Weiße Haut steht für Reinheit und Rechtschaffenheit, während dunkle Haut für Unreinheit und Sünde steht. 

Selbst auferlegte Zeichen 
Einige Theorien deuten darauf hin, dass die Lamaniten ihre Haut durch Tätowierungen oder Körperbemalung markierten, was als Fluch interpretiert wurde. Beispielsweise könnten sie ihre Haut mit Tierfellen bedeckt haben oder ihre Haut mit Farbe verdunkelt haben. 

Einheit und Inklusion 
Trotz gelegentlicher Vorurteile in den Beschreibungen, betont das Buch Mormon, dass alle Menschen gleichermaßen die Segnungen des Evangeliums empfangen können. Es gibt zahlreiche Passagen, die Gottes Einladung an alle Menschen betonen, unabhängig von ihrer Hautfarbe oder ethnischen Herkunft (1. Nephi 17:35; 2 Nephi 26:33). 

Schlussfolgerung 
Die Erklärung des Abschnitts "The Why" betont, dass es wichtig ist, beim Lesen des Buches Mormon nicht moderne Vorstellungen von Rasse und Hautfarbe auf den antiken Text zu projizieren. John W. Welch betont, dass man bei der Interpretation historischer Texte die damaligen kulturellen und historischen Kontexte berücksichtigen muss. 

Moderne Lesarten, die heutige Rassenkonzepte auf den Text anwenden, sind fehl am Platz. Kerry Hull hebt hervor, dass eine solche wörtliche Interpretation die Schönheit der symbolischen Bilder und die Bedeutung der beschriebenen Beziehungen zwischen den Nephiten und Lamaniten verzerrt. Diese Passagen sollten im Licht einer umfassenderen kulturellen Metapher gesehen werden. 

Zwar könnten einige Nephiten und Lamaniten voreingenommene Ansichten über die jeweils andere Gruppe gehabt haben, diese basierten jedoch auf religiösen, kulturellen und stammesbedingten Unterschieden und nicht auf Rassismus im modernen Sinne. Über die Jahrhunderte hinweg führten kriegerische Auseinandersetzungen zu Vorurteilen, doch dies widerspiegelt nicht die eigentliche Botschaft des Buches Mormon. 

Das Buch Mormon betont durchgehend, dass die Segnungen des Evangeliums für alle Menschen offenstehen, unabhängig von ihrer Hautfarbe. Mehrere Propheten im Buch Mormon lehren, dass Gott keinen Unterschied zwischen den Menschen macht und dass alle gleichermaßen zu ihm kommen können. 

Am Höhepunkt des Buches erklärt der Erlöser selbst, dass er gekommen ist, um alle Menschen zu sich zu ziehen. Das Buch endet mit einer Einladung, dass alle Menschen zu Christus kommen und durch seine Gnade vollkommen werden sollen. 

Das Buch Mormon zeigt durch historische Berichte die Kraft des Evangeliums, kulturelle und ethnische Barrieren zu überwinden und die Menschen in Christus zu vereinen. Beispiele dafür sind die Predigten der Söhne Mosiahs unter den Lamaniten, die zeigen, wie frühere Feinde durch den Glauben an Christus zusammenarbeiten können. 

Elder Ahmed Corbitt betont, dass das Buch Mormon das wohl am stärksten rassisch und ethnisch einigende Buch der Erde ist. Es zeigt, wie Gott die gesamte Menschheitsfamilie zur Einheit und zum Frieden führt und bietet eine himmlische Blaupause zur Errichtung des Friedens auf Erden in den letzten Tagen. 

Alma 3:1-27 im Buch Mormon enthält mehrere Lehren, die für uns heute relevant sind. Hier sind einige der zentralen Lehren und ihre Anwendungsmöglichkeiten: 

  1. Konsequenzen von Entscheidungen: 

  1. Textstelle: Alma 3:4-5 beschreibt, wie die Lamaniten mit einem Fluch belegt wurden, der sie von den Nephiten unterscheidet. 

  1. Lehre: Unsere Entscheidungen haben Konsequenzen, die uns und andere betreffen können. Entscheidungen, die gegen Gottes Gebote gehen, können negative Folgen haben. 

  1. Anwendung: Wir sollten unsere Entscheidungen sorgfältig abwägen und uns bemühen, nach Gottes Geboten zu leben, um negative Konsequenzen zu vermeiden. 

  1. Widerstand gegen den Einfluss des Bösen: 

  1. Textstelle: In Alma 3:6-8 wird beschrieben, dass einige Nephiten und Lamaniten sich entschieden, bösen Einflüssen zu folgen und sich dadurch selbst Schaden zufügten. 

  1. Lehre: Es ist wichtig, sich bewusst gegen den Einfluss des Bösen zu stellen und moralische Integrität zu bewahren. 

  1. Anwendung: In unserem täglichen Leben sollten wir uns bemühen, Versuchungen zu widerstehen und uns für das Gute zu entscheiden. 

  1. Die Rolle der Markierungen und Symbole: 

  1. Textstelle: Alma 3:14-16 spricht über die Markierungen, die Gott den Lamaniten gegeben hat, um sie als separate Gruppe zu identifizieren. 

  1. Lehre: Markierungen und Symbole können spirituelle Bedeutung haben und dienen oft als Erinnerungen an Bündnisse oder göttliche Prinzipien. 

  1. Anwendung: Wir können uns an die Symbole und Rituale unseres Glaubens erinnern und diese nutzen, um unsere geistigen Bündnisse zu stärken. 

  1. Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Gottes: 

  1. Textstelle: Alma 3:19-27 zeigt, dass Gott gerecht ist und jedem nach seinen Taten richtet, aber auch barmherzig ist gegenüber denen, die umkehren. 

  1. Lehre: Gott ist gerecht und barmherzig. Er erwartet von uns, dass wir Verantwortung für unser Handeln übernehmen, aber er bietet auch Vergebung an. 

  1. Anwendung: Wir sollten danach streben, gerecht zu leben und bei Fehltritten Umkehr üben, im Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit. 

  1. Die Auswirkungen von Sünde und Umkehr: 

  1. Textstelle: Alma 3:26-27 betont, dass diejenigen, die Gutes tun, ewiges Leben erlangen werden, während diejenigen, die Böses tun, das entsprechende Gericht erfahren werden. 

  1. Lehre: Sünde hat ernsthafte Konsequenzen, aber durch Umkehr und die Gnade Jesu Christi können wir Vergebung erlangen und ewiges Leben in der Gegenwart Gottes. 

  1. Anwendung: Wir sollten uns bemühen, ein gutes und rechtschaffenes Leben zu führen und regelmäßig Umkehr zu üben, um das ewige Leben zu erlangen. 

Diese Lehren aus Alma 3:1-27 sind heute genauso relevant wie zur Zeit ihrer Abfassung. Sie erinnern uns daran, dass unsere Entscheidungen wichtige Konsequenzen haben, dass wir uns gegen das Böse stellen sollen, dass Symbole geistige Bedeutung tragen, dass Gott gerecht und barmherzig ist und dass Sünde und Umkehr ernste Themen sind, die unser ewiges Schicksal beeinflussen. 

Inwiefern bestimmst du selbst, von wem du schlussendlich belohnt wirst? 

findechristus.org 

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Doch stärkte der Herr die Hand der Nephiten

6. Juni 2024, 06:07am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Amlissiten kämpfen gegen Nephiten
(Bild: Quelle)

“Doch stärkte der Herr die Hand der Nephiten, sodass sie die Amlissiten in einer großen Schlacht erschlugen, sodass sie anfingen, vor ihnen zu fliehen.” (Alma 2:18). 

  • Dieser Vers unterstreicht die zentrale Botschaft des Kapitels: Die Nephiten konnten trotz der großen Bedrohung durch die Amlissiten und Lamaniten triumphieren, weil sie durch die Macht und Unterstützung des Herrn gestärkt wurden. Die Passage hebt das Eingreifen des Herrn zugunsten der Nephiten hervor und zeigt, dass ihr Sieg nicht nur auf ihrer eigenen Stärke, sondern auf göttlicher Hilfe basierte. 

Eine Zusammenfassung von Alma 2:1-38: 

Zu Beginn des fünften Regierungsjahres der Richter entsteht ein Konflikt im Volk, ausgelöst durch Amlissi *), einen arglistigen und weltlich weisen Mann. Amlissi versucht, sich durch Manipulation und Überredungskünste die Unterstützung eines großen Teils des Volkes zu sichern, um König zu werden. Dies führt zu großer Besorgnis unter den Mitgliedern der Kirche und anderen, die seine Absichten durchschauen. Da die Wahl des Königs gemäß dem Gesetz durch die Stimme des Volkes geschehen muss, sammeln sich die Menschen und stimmen ab, wobei Amlissi abgelehnt wird. 

  • *) Amlissi ist eine Figur aus dem Buch Alma im Buch Mormon. Er ist bekannt als ein ehrgeiziger und arglistiger Mann, der während des fünften Regierungsjahres der Richter versuchte, König über das Volk zu werden. Hier sind einige wichtige Punkte über Amlissi:
  • Charakter und Absichten: Amlissi wird als sehr arglistig und weltlich weise beschrieben. Er gehörte derselben Ordnung an wie Nehor, der Gideon getötet hatte. Amlissi strebte danach, die Monarchie wieder einzuführen, was im direkten Widerspruch zu der von den Richtern geführten Regierungsform stand.
  • Anhängerschaft und Aufruhr: Durch seine Überredungskünste gelang es ihm, eine große Anhängerschaft zu gewinnen, die ihn schließlich zum König krönte, obwohl das Volk insgesamt gegen seine Wahl gestimmt hatte. Dies führte zu einem Aufstand und einer Spaltung innerhalb der Gesellschaft.
  • Krieg gegen die Nephiten: Nach seiner Krönung rüstete Amlissi seine Anhänger zum Krieg gegen die Nephiten, um sie zu unterwerfen. Es kam zu mehreren blutigen Schlachten, in denen die Nephiten schließlich durch göttliche Hilfe die Oberhand gewannen.
  • Verbündung mit den Lamaniten: Amlissi verbündete sich mit den Lamaniten, einem traditionellen Feind der Nephiten, um deren Stadt Zarahemla anzugreifen. Diese Allianz stellte eine ernsthafte Bedrohung dar, wurde aber letztlich von den Nephiten abgewehrt.
  • Tod und Niederlage: Amlissi starb in einem persönlichen Zweikampf mit Alma, dem obersten Richter und Führer der Nephiten. Nach seinem Tod wurden seine Anhänger und die Lamaniten weiter verfolgt und besiegt, was das Ende des Amlissiten-Aufstands markierte. 

Amlissi ist somit eine zentrale Figur in den Konflikten und Kriegen, die im Buch Alma beschrieben werden, und verkörpert den Widerstand gegen die theokratische und republikanische Ordnung der Nephiten. 

Trotz seiner Niederlage lässt Amlissi nicht nach. Er hetzt seine Anhänger gegen die Nephiten auf und wird schließlich von ihnen zum König gekrönt. Unter seinem Befehl rüsten sich die nun so genannten Amlissiten (siehe auch Alma 3:4) zum Krieg gegen die Nephiten. Die Nephiten, alarmiert und vorbereitet, stellen sich den Amlissiten auf dem Hügel Amnihu entgegen (in der Höhe Zarahemlas, östlich des Flusses Sidon, siehe Karte). In der darauffolgenden Schlacht, die von Alma, dem obersten Richter und Heerführer, angeführt wird, gewinnen die Nephiten, unterstützt durch die Hand des Herrn, und die Amlissiten fliehen. Allerdings unter großen Verlusten auf beiden Seiten (Alma 2:19). 

Die Nephiten verfolgen die Amlissiten und töten viele von ihnen. In einer weiteren dramatischen Wendung entdecken die Kundschafter *) der Nephiten, dass die Amlissiten sich mit den Lamaniten im Land Minon (siehe Karte südlich Zarahemla), verbündet haben und gemeinsam Zarahemla angreifen. Die Nephiten kehren schnell zurück, um ihre Stadt zu verteidigen. Eine weitere Schlacht entbrennt am Fluss Sidon, in der die Nephiten erneut durch Gebete und göttliche Unterstützung siegreich sind. Alma kämpft persönlich gegen Amlissi und tötet ihn im Zweikampf (Alma 2:30-31). Alma kämpfte auch mit dem König der Lamaniten, dieser floh aber vor ihm und überließ den Kampf mit ihm seinen Wachen. 

  • *) Hier sind die Hauptpunkte über die Kundschafter im Kontext:  

  • Beobachtungsmission: Zeram, Amnor, Manti und Limher werden von Alma ausgesandt, um das Lager der Amlissiten auszukundschaften. Diese Mission ist entscheidend, um die Pläne des Feindes zu erfahren und entsprechend darauf zu reagieren.
  • Berichterstattung: Nachdem sie das Lager der Amlissiten beobachtet haben, kehren sie schnell zurück und berichten Alma über ihre Entdeckungen. Sie haben nicht nur das Lager der Amlissiten gesehen, sondern auch bemerkt, dass sich die Amlissiten mit den Lamaniten verbündet haben und zusammen auf dem Weg sind, die Nephiten anzugreifen.
  • Wichtige Information: Die Informationen, die diese Kundschafter liefern, sind für die Nephiten von großer Bedeutung. Sie erfahren, dass ihre Brüder angegriffen wurden und in Richtung Zarahemla fliehen. Diese Nachricht ermöglicht es den Nephiten, sich rechtzeitig vorzubereiten und ihre Stadt zu verteidigen. 

  • Zusammengefasst sind Zeram, Amnor, Manti und Limher wichtige Figuren in der Erzählung, deren Kundschaftermission und Berichterstattung den Nephiten helfen, sich gegen die drohende Gefahr der Amlissiten und Lamaniten zu wappnen. 

Zeram, Amnor, Manti und Limher sind vier Nephiten, die im Buch Alma, Kapitel 2, Vers 22 des Buches Mormon erwähnt werden. Diese Männer werden von Alma, dem obersten Richter und Heerführer der Nephiten, ausgesandt, um das Lager der Amlissiten zu beobachten. Ihre Aufgabe besteht darin, Informationen über die Bewegungen und Pläne der Amlissiten zu sammeln, um die Nephiten vor weiteren Angriffen zu schützen. 

Die spezifischen Details über das Leben und die Hintergründe dieser vier Männer sind im Text des Buches Mormon nicht weiter ausgeführt. Ihre Erwähnung beschränkt sich hauptsächlich auf ihre Rolle in der Kundschaftermission während des Konflikts mit den Amlissiten. 

Trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit der Lamaniten und Amlissiten fliehen diese letztendlich vor den Nephiten, die sie bis in die Wildnis verfolgen und viele von ihnen töten. Die Überlebenden zerstreuen sich und sterben teilweise in der Wildnis, wo ihre Überreste von wilden Tieren und Geiern gefressen werden. So endet der Aufstand der Amlissiten in einer vernichtenden Niederlage. 

Aus Alma 2 im Buch Mormon können wir mehrere wichtige Lehren für unsere heutige Zeit ziehen: 

  1. Wachsamkeit gegenüber falschen Führern: Amlissi war ein charismatischer und manipulativer Anführer, der die Gesellschaft spaltete und versuchte, Macht zu erlangen. Diese Geschichte lehrt uns, wachsam gegenüber Führern zu sein, die durch Täuschung und Manipulation Macht anstreben. Es ist wichtig, kritisches Denken und moralisches Urteilsvermögen zu bewahren, um die Absichten von Anführern zu erkennen und deren mögliche negative Auswirkungen auf die Gesellschaft zu verhindern. 

  1. Bedeutung der Einheit und des Zusammenhalts: Die Nephiten standen vereint gegen die Bedrohung durch die Amlissiten und Lamaniten. Ihr einheitliches inniges Flehen zu Gott sie zu retten, und ihr Zusammenhalt waren entscheidend für ihren Sieg. In unserer Zeit ist es wichtig, dass Gemeinschaften zusammenstehen und gemeinsam gegen Herausforderungen und Bedrohungen vorgehen, sei es in politischen, sozialen oder wirtschaftlichen Kontexten, unter Einhaltung des Gesetze Gottes. 

  1. Göttliche Hilfe und Vertrauen: Der Sieg der Nephiten wurde durch ihre Gebete und ihr Vertrauen in den Herrn ermöglicht. Dies lehrt uns, dass Vertrauen in göttliche Hilfe und spirituelle Stärke eine wichtige Rolle in unserem Leben spielen können, besonders in schwierigen Zeiten. Gebet und Glauben können uns stärken und uns helfen, Herausforderungen zu überwinden. 

  1. Verantwortung und Führung: Alma zeigte als Anführer große Verantwortung und Mut, indem er sich an die Spitze seines Volkes stellte und persönlich im Kampf gegen Amlissi und seine Anhänger kämpfte. Diese Geschichte erinnert uns daran, dass wahre Führer bereit sein müssen, Verantwortung zu übernehmen und sich für das Wohl ihrer Gemeinschaft einzusetzen, auch wenn es gefährlich oder schwierig ist. 

  1. Verteidigung von Freiheit und Gerechtigkeit: Die Nephiten kämpften nicht nur für ihr Leben, sondern auch für ihre Freiheit und die Rechte der Kirche. Dies unterstreicht die Wichtigkeit, Freiheit und Gerechtigkeit zu verteidigen und sich gegen Kräfte zu stellen, die versuchen, diese Werte zu untergraben. 

Zusammengefasst bietet Alma 2 Lehren über Wachsamkeit, Einheit, Vertrauen in göttliche Hilfe, verantwortungsvolle Führung und die Verteidigung von Freiheit und Gerechtigkeit, die in unserer heutigen Zeit von großer Bedeutung sind. 

Weshalb stärkte der Herr die Hand der Nephiten im Kampf gegen ihre Feinde? 

findechristus.org 

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Doch waren sie standhaft und unverrückbar im Halten der Gebote Gottes

5. Juni 2024, 05:54am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Alma the Younger Sitting on the Judgment Seat. Image via churchofjesuschrist.org
(Bild: Quelle)

“Nun war dies eine große Prüfung für diejenigen, die fest im Glauben standen; doch waren sie standhaft und unverrückbar im Halten der Gebote Gottes, und sie ertrugen die Verfolgung, womit sie überhäuft wurden, mit Geduld.” (Alma 1:25). 

  • Dieser Vers hebt die zentrale Botschaft hervor: Trotz der Prüfungen und Verfolgungen, denen die Gläubigen ausgesetzt waren, blieben sie standhaft und treu im Glauben und im Halten der Gebote Gottes. Er betont die Wichtigkeit von Standhaftigkeit, Geduld und Treue im Angesicht von Herausforderungen, was auch heute eine bedeutende Lehre ist. 

Nun wendet sich Mormon dem Bericht von Alma dem Jüngeren zu. Es beginnt eine neue Phase nephitisher Aufzeichnungen. Alma der Ältere als Oberhaupt der Kirche des Herrn und König Mosia sind verstorben, wie wir im vergangenen Kapitel (Mosia 29) gelernt haben. Der Bericht von Alma, dem Sohn Almas, beschreibt die Herrschaft der Richter über das Volk Nephi sowie die Kriege und Streitigkeiten unter den Menschen. Alma war nicht nur der erste und oberste Richter, sondern auch der Hohe Priester der Kirche. Sein Vater übertrug ihm die geistlichen Vollmachten und das Volk wählte ihn als `ersten und obersten Richter´. In diesem Bericht wird auch ein Krieg zwischen den Nephiten und den Lamaniten dokumentiert. Dies alles gemäß den Aufzeichnungen von Alma, dem ersten und obersten Richter. Es handelt sich um einen faszinierenden Teil der religiösen Überlieferung des Volkes Nephi in der Zeit um die 91 v. Chr. bis 52 v.Chr. 

Eine Zusammenfassung von Alma 1:1-33: 

Zu Beginn der Richterherrschaft steht ein bedeutender Fall an, der sowohl religiöse als auch politische Fragen betrifft. Im ersten Jahr der Regierung der Richter über das Volk Nephi, nach dem Tod von König Mosia, wurde ein Mann namens Nehor vor Alma (ab jetzt ist immer Alma der Sohn Alma des Älteren gemeint, auch Alma II) gebracht, um gerichtet zu werden. Nehor, bekannt für seine große Stärke, hatte das Volk Nephis mit falschen Lehren beeinflusst und behauptet, alle Menschen würden am letzten Tag gerettet werden. Er forderte, dass Priester und Lehrer vom Volk unterstützt werden sollten, anstatt selbst zu arbeiten. Seine Lehren fanden viele Anhänger, und er gründete eine eigene Kirche. 

Eines Tages begegnete Nehor dem Lehrer Gideon (Gideon spielte eine zentrale Rolle bei der Befreiung des Volkes Limhi aus der Knechtschaft der Lamaniten. Er war ein mutiger und weiser Mann, der maßgeblich an der erfolgreichen Flucht des Volkes beteiligt war.), einem prominenten Mitglied der Kirche Gottes, und es kam zu einem Streit. In seinem Zorn tötete Nehor Gideon mit einem Schwert. Nehor wurde festgenommen und vor Alma gebracht, der ihn für schuldig befand und zum Tode verurteilte. Trotz Nehors schändlichem Tod verbreitete sich seine Lehre weiter, da viele Menschen den Reichtum und das Ansehen liebten, das mit solchen falschen Lehren einherging. 

Unterdessen wuchs die Kirche Gottes weiter. Die Mitglieder der Kirche sorgten für ihre Armen und Bedürftigen und arbeiteten hart, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Priester und Lehrer arbeiteten genauso wie ihre Zuhörer und lebten bescheiden. Trotz Verfolgungen durch Nicht-Mitglieder der Kirche blieben die Gläubigen standhaft und behielten ihren Glauben bei. 

Die Kirche gedieh, und das Volk wurde wohlhabend, teilte aber ihren Überfluss großzügig mit den Bedürftigen, unabhängig von deren Zugehörigkeit zur Kirche. Diejenigen außerhalb der Kirche hingegen waren oft in Schlechtigkeit verstrickt. Dennoch führte die strikte Anwendung des Gesetzes zu einer Zeit des Friedens bis zum fünften Jahr der Regierung der Richter. 

Kapitel 1 des Buches Alma im Buch Mormon bietet eine Vielzahl von Lehren und Prinzipien, die auch heute relevant und anwendbar sind. Hier sind einige der zentralen Lehren: 

  1. Wahrheit und Falschheit in Lehren erkennen:
    Nehor predigte falsche Lehren, die den Menschen ein falsches Gefühl von Sicherheit gaben. Dies erinnert uns daran, vorsichtig gegenüber Lehren zu sein, die zu bequem oder zu schön sind, um wahr zu sein. Wir sollten die Lehren, die wir hören, prüfen und mit den anerkannten Schriften und Grundsätzen des Glaubens vergleichen. 

  1. Opferbereitschaft und Selbstlosigkeit:
    Die Mitglieder der Kirche arbeiteten hart und sorgten für sich selbst, während sie auch großzügig den Armen und Bedürftigen halfen. Diese Einstellung von Selbstlosigkeit und Dienst ist ein Beispiel für uns, wie wir anderen helfen und uns für das Wohl der Gemeinschaft einsetzen können. 

  1. Standhaftigkeit im Glauben:
    Trotz Verfolgung und Herausforderungen blieben die Gläubigen fest in ihrem Glauben. Diese Standhaftigkeit ermutigt uns, auch in schwierigen Zeiten unseren Überzeugungen treu zu bleiben und unseren Glauben zu bewahren.

  1. Konsequenzen für schlechtes Verhalten:
    Nehor wurde für seine Verbrechen bestraft, was die Bedeutung von Gerechtigkeit und der Anwendung von Gesetzen unterstreicht. Es erinnert uns daran, dass es Konsequenzen für unser Verhalten gibt und dass Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit geschützt werden müssen. 

  1. Wirkung von Falschlehren: 
    Nehors Lehren hatten trotz seiner Hinrichtung nachhaltige Auswirkungen und führten zu weiterem Zwist und Verfolgung. Dies zeigt, wie gefährlich und nachhaltig falsche Lehren und Ideen sein können, und dass wir wachsam gegenüber solchen Einflüssen bleiben müssen. 

  1. Gesetzestreue und moralische Integrität:
    Die Anwendung des Gesetzes bei denen, die es übertreten hatten, führte zu einem gewissen Maß an Frieden und Ordnung. Dies betont die Wichtigkeit von Gesetzestreue und moralischer Integrität in einer Gesellschaft. 

Diese Lehren und Prinzipien können uns heute helfen, ein gerechteres, demütigeres und hilfsbereiteres Leben zu führen, während wir gleichzeitig wachsam gegenüber falschen Lehren und Einflüssen bleiben. 

Wie gelingt es dir stadthaft und unverrückbar in der Ausübung deines Glaubens zu bleiben? 

findechristus.org 

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