Overblog
Folge diesem Blog Administration + Create my blog
Glaubensansichten

Dann stützten Aaron und Hur seine Arme, der eine auf dieser, der andere auf jener Seite

25. April 2022, 06:01am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Als nun schließlich die Arme des Mose erlahmten, nahmen sie einen Stein und legten den unter ihn, und er setzte sich darauf; dann stützten Aaron und Hur seine Arme, der eine auf dieser, der andere auf jener Seite; so blieben seine Arme fest bis zum Sonnenuntergang, 13  sodass Josua die Amalekiter und ihr Kriegsvolk mit der Schärfe des Schwertes niederhieb.“ (Exodus 17:12-13).

Dann stützten Aaron und Hur seine Arme, der eine auf dieser, der andere auf jener Seite. Was war passiert? Wieder ging das Wasser aus und Israel murrte vor Angst verdursten zu müssen – wären sie doch bloß in Ägypten geblieben. Lösung diesmal? Mose sollte auf den Felsen Horeb treten und dort, wenn der Herr auch da wäre, an den Felsen schlagen, und Wasser würde fließen. Ein Sinnbild für Christus, den Felsen, der uns das lebendige Wasser spendet? Dann starteten die Amalekiter einen unprovozierten Angriff auf das Volk Israel. Mose stieg auf einen Berg und solange er die Arme hochhielt – in dieser Weise beteten die Israeliten – siegte Israel, ließ er die Hände sinken – Bedeutung, er würde nicht mehr beten –, siegten die Amalekiter. Klar, dass man nicht die Hände unbegrenzt lange hochhalten kann. So stellten sich Aaron (Moses Bruder) und Hur (Schwager des Mose) auf je eine Seite des Mose und unterstützten seine Arme, auf dass sie nicht sinken würden.

Ich lerne, hier haben wir ein Symbol für Priestertumsführung. Ein Bischof beispielsweise arbeitet nie alleine, es sei denn er ist ein direkter Nachkomme Aarons. Er hat zwei Ratgeber, die ihn stützen, auf dass er nicht ermüdet (Lehre und Bündnisse 8:5). Wie stütze ich die Hände der berufenen Dienerinnen und Diener des Herrn? Nicht alleine dadurch, dass ich meine Hände zu ihrer Bestätigung hebe, sondern, dass ich Taten folgen lasse. Die Ermatteten, die am Schluss des Zuges liefen, wurden von den Amalekitern niedergehauen. Ich muss also dafür sorgen, dass ich nicht ermatte, damit ich nicht von Satan niedergehauen werde (Deuteronomium 25:17-18).

Wie stützt du die Hände berufener Kinder Gottes?

findechristus.org

Kommentare anzeigen

Niemand hebe etwas davon bis zum anderen Morgen auf!

23. April 2022, 05:21am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Die Israeliten beim Einsammeln der wundersamen Speise.
Gemälde aus dem 19. Jahrhundert. (Foto: Jewish Museum)
(Bild: Quelle)

Hierauf befahl ihnen Mose: „Niemand hebe etwas davon bis zum anderen Morgen auf!“ 20 Aber sie hörten nicht auf Mose, sondern manche hoben etwas davon bis zum anderen Morgen auf; aber da waren Würmer darin gewachsen, und es roch übel; Mose aber wurde zornig über sie.“ (Exodus 16:19-20).

Niemand hebe etwas davon bis zum anderen Morgen auf! Was war nun Sache, nachdem Israel getrunken hatte? Das Volk hatte wieder einen Punkt zu murren, unzufrieden zu sein. Weshalb? Ihnen fehlten die Fleischtöpfe und das reichliche Brot, dessen sie sich in Ägypten sicher waren. Komisch, an die harte Arbeit, zu der sie gezwungen worden waren, erinnern sie sich nicht. Wasser hatten sie bekommen, aber jetzt fehlte es ihnen an Brot und Fleisch. Auch hier hatte der sehr geduldige Herr wieder eine Lösung für sie parat. Er ließ Brot vom Himmel fallen und ebenso Wachteln. Das Problem: Manna, wie sie das Brot nannten, welches der Herr vom Himmel fallen ließ, durften sie nur in einer solchen Menge sammeln, wie sie an einem Tag verbrauchen würden. Was sie für den nächsten Tag aufheben würden, würde schlecht und ungenießbar werden.

Nun stelle ich mir vor, ich wäre in der Situation. Ich bin jemand, der gerne Vorrat anlegt, um auf der sicheren Seite zu sein. Würde ich auch nicht auf die Ansage unseres Propheten hören, nur soviel zu sammeln, wie ich an einem Tag benötige? Könnte sein, dass auch ich erst durch die Maden im Brot am nächsten Tag gelernt hätte gehorsam zu sein. Der Herr wollte Israel ein weiteres Mal prüfen, ob es seinen Anweisungen gehorchen würde. Es gehorchte nicht. Ich lerne, es ist wichtig, dass ich den Warnungen und Ansagen des lebenden Propheten Gottes Gehör schenke und sie befolge. Unsere Propheten sagen schon seit eh und je, dass wir uns in einem Maß, wie es uns möglich ist, bevorraten sollen. Sowohl was Lebensmittel anbelangt, als auch Finanzen, wir sollen unabhängig werden (siehe hier). Hier also genau das Gegenteil von dem, was der Herr durch Mose dem Volk Israel geboten hatte – deshalb ist es notwendig auf lebende Propheten zu achten! Wenn die Supermärkte von Morgens bis Abends alles anbieten, was ich mir wünsche, dann könnte ich in Versuchung geraten, das Wort des Propheten zu ignorieren. Jahrzehntelang ging es uns gut. Plötzlich ist das Toilettenpapier ausverkauft und etwas später das Olivenöl, und andere Dinge, weil Corona uns lahmlegte und dann der ungerechtfertigte Angriffskrieg durch einen machtbesessenen Autokraten vom Zaun gebrochen wurde. Auch uns prüft der Herr, ob wir auf sein Wort achten und es befolgen.

Wie verhältst du dich in Bezug auf Worte Gottes, die er uns durch seine Propheten zuteilwerden lässt?

findechristus.org

Kommentare anzeigen

Da murrte das Volk gegen Mose und sagte: „Was sollen wir trinken?“

22. April 2022, 05:04am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Bitteres Wasser
(Bild: Quelle)

Als sie dann nach Mara kamen, konnten sie das Wasser dort nicht trinken, weil es bitter war; daher hieß der Ort Mara. 24 Da murrte das Volk gegen Mose und sagte: „Was sollen wir trinken?“ (Exodus 15:23-24).

Da murrte das Volk gegen Mose und sagte: „Was sollen wir trinken?“ Gerade mal drei Tage waren das riesige Wunder der Rettung vor der ägyptischen Streitmacht vergangen, da war ihr Glaube in die Macht des Herrn schon wieder am Wanken. Natürlich, als jemand der drei Tage lang immer etwas zu trinken hatte, habe ich leicht reden. In weniger als 24 Stunden ohne Trinken zeigt der Körper schon Anzeichen von Dehydrierung, und mehr als drei Tage ohne Wasser kannst du schwerlich überleben. Zudem wanderten die Israeliten in heißer Wüste. Aber genau nach dieser Zeit trafen sie auf Wasser, welche Rettung. Aber, das Wasser war ungenießbar. Und nun? Das Volk begehrte auf und murrte.

Die Lösung des Problems schickte wieder der Herr, indem er Mose ein Holz zeigte, das er in dieses Wasser werfen sollte, damit es genießbar werde. Wie jetzt das, ein Holz soll `bitteres Wasser´ genießbar machen? Der amerikanische Pastor und Schriftsteller Jamie Buckingham schreibt in seinem Buch über den Auszug aus Ägypten, dass die Chemikalien im Saft des Holzes, das Gott Mose zeigte, den Mineralgehalt des Wassers mit sich zum Boden des Teiches zogen und nur das gute Wasser oben blieb. Außerdem würden die mineralische Zusammensetzung des Wassers in diesem Teil der Welt, eine erhebliche Menge Magnesium und Calcium enthalten. Diese Chemikalien hätten eine abführende Wirkung gehabt – was für das Volk Israel für ein paar Tage etwas unangenehm gewesen wäre. Aber Buckingham glaubt, dass ihre Körper dadurch von den üblichen ägyptischen Krankheiten gereinigt wurden, wie die Amöbenruhr und Bilharziose, eine weit verbreitete und schwächende Krankheit unter den ägyptischen Bauern. Zusätzlich wäre das Calcium und das Magnesium die Basis einer Nahrungsergänzung namens Dolomit gewesen, welches einige Athleten benutzen, um bei Hitze besser in Form zu sein. Wenn Buckingham recht hat, dann hat Gott in Mara ihnen sowohl die richtige medizinische Versorgung zukommen lassen und sie auch bestens auf den langen Marsch in der Hitze zum Sinai vorbereitet. Hier die Quelle dieser Information. Ich lerne, Gott hat wieder im richtige Zeitpunkt eingegriffen und die richtige Heilung für das Volk bereitet. Nicht nur, dass er sein Volk aus der Sünde wegführen wollte (aus Ägypten mit ihren falschen Göttern), sondern auch noch die Sünde aus ihrem Körper entfernen. Gott will uns aus unserer sündhaften Umgebung herausführen, und dann auch noch die Sünde aus uns, mit dem richtigen Heilmittel, dem Evangelium von Jesus Christus. Bei dem Holz, das das Wasser reinigte, kann man auch an das Holz denken, an das der Herr gehängt wurde, um uns von unseren Sünden zu reinigen (1. Petrus 2:24).

Wie hättest du reagiert, wenn dir gesagt worden wäre, mit einem bestimmten Holz würde ungenießbares Wasser trinkbar?

findechristus.org

Kommentare anzeigen

Da gerieten die Israeliten in große Angst und schrien zum Herrn

21. April 2022, 05:28am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Der Herr teilt die Fluten
(Bild: Quelle)

Als nun der Pharao nahe herangekommen war und die Israeliten hinschauten und die Ägypter erblickten, die hinter ihnen herzogen, da gerieten die Israeliten in große Angst und schrien zum Herrn 11 und sagten zu Mose: „Hast du uns etwa deshalb, weil es in Ägypten keine Gräber gab, mitgenommen, damit wir in der Wüste sterben? Was hast du uns da angetan, dass du uns aus Ägypten weggeführt hast!“ (Exodus 14:10-11).

Da gerieten die Israeliten in große Angst und schrien zum Herrn. Was haben wir hier für eine Situation? Die zehn Plagen haben schließlich dazu geführt, dass der Pharao (wahrscheinlich Ramses II. um die 1250 v. Chr.) mit seinem ganzen Volk zustimmten, dass Israel in die Wüste ziehen konnte, um seinem Gott zu dienen. Nun lagerte Israel auf Gottes Geheiß kurz vor dem Roten Meer. Als dem Pharao klar wurde, was er da angestellt hatte, seine Sklaven ziehen zu lassen, änderten er und seine Diener ihre Meinung. Sie stellten ein Heer zusammen und fuhren mit ihren Streitwagen hinter dem Volk Israel her.

Man stelle sich vor, wie sich die Israeliten gefühlt haben müssen. Vor ihnen das Rote Meer, hinter ihnen die riesige Streitmacht der Ägypter. Es passierte, was passieren musste, das Herz rutschte den Israeliten in die Hose, sie `gerieten in große Angst´. Ja, sie machten Mose sogar Vorhaltungen, anstatt ordentlich in Ägypten begraben zu werden, müssten sie nun damit rechnen, tot hier in der Wüste zu enden (Exodus 14:12). Unsereiner, der den Ausgang der Geschichte kennt, mag denken, was wollen die Israeliten denn, haben sie nicht die ganzen Wunder gesehen, die der Herr hat geschehen lassen, um sie aus der Knechtschaft zu führen? Nun, als sie in Todesangst waren, verloren sie den Glauben in die Macht Gottes, und machten dem Mose und damit auch Gott Vorhaltungen. Wie ist die Reaktion des Herrn durch Mose? Er sagt ihnen: „… „Fürchtet euch nicht! Haltet nur stand, so werdet ihr sehen, welche Rettung euch der Herr heute noch schaffen wird! …“ (Exodus 14:13). Ich lerne, in großer Not brauche ich mich nicht zu fürchten, muss mich der wunderbaren Taten des Herrn erinnern, durch die er mich schon früher beschützt hat. Ich muss standhaft im Glauben sein, dass Rettung durch den Herrn kommen wird. Allerdings weiß ich auch, dass Rettung nur für den Fall kommen wird, dass ich mich mit allen meinen Kräften bemüht habe, rechtschaffen zu leben. Was mit den Ägyptern, die mit Vorsatz die Israeliten ausrotten wollten, passierte, sehen wir, als Mose, mit der Macht des Priestertums, das Zeichen dafür war sein Stab, diesen über das Meer hielt, es sich teilte, die Israeliten trockenen Fußes das Meer durchwanderten, auf der anderen Seite Mose wieder den Stab über das Meer hielt, und die Fluten über der Streitmacht der Ägypter zusammenschlugen, und sie im Wasser begraben wurden (`Wie du mir, so ich dir´: erinnere dich, vor etwa 80 Jahren ließ Pharao die männlichen Kinder Israels im Nil ertränken, nun kamen sie selber darin um). Der Herr hat für sie den Kampf geführt, den sie nicht hätten führen können. Er hat sogar zwischen sie und die Ägypter seine Engel als Schutzmauer treten lassen. Erst jetzt fürchteten sie wieder den Herrn, als die Gefahr vorbei war. (Exodus 14:14-31). Es ist eine Sache, vor größter Not zu stehen, nicht zu wissen, wie die Sache ausgeht, und hinterher das Ergebnis der Rettung zu sehen. Ich muss mein Vertrauen in den Herrn stärken, ungeachtet dessen, dass manchmal die Rettung anders aussieht, als ich sie mir vorgestellt hätte.

Wie stärkst du dein Vertrauen in den Herrn?

findechristus.org

Kommentare anzeigen

Dass der Herr alle Erstgeburten im Lande Ägypten sterben ließ

20. April 2022, 05:05am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Türpfosten mit Blut besprengen
(Bild: Quelle)

Um Mitternacht aber begab es sich, dass der Herr alle Erstgeburten im Lande Ägypten sterben ließ, vom erstgeborenen Sohn des Pharaos an, der auf seinem Thron saß, bis zum Erstgeborenen des Gefangenen, der im Kerker lag, auch alles Erstgeborene des Viehs.“ (Exodus 12:29).

Dass der Herr alle Erstgeburten im Lande Ägypten sterben ließ. Jetzt holt der Herr zum finalen Schlag gegen den Pharao, sein Volk und dessen Vieh aus. Vorher sollte Mose mit dem Volk Israel aber noch einige Vorbereitungen treffen: Das Volk sollte sich Wertsachen von seinen Nachbarn geben lassen; Mose kündigte das Sterben der Erstgeburt von Mensch und Vieh an; Israeliten, werden vom Herrn verschont; alle Diener werden Mose bitten fortzuziehen (Exodus 11); dieser Monat des Auszugs soll ihr Erster Monat des Jahres sein; das Fest der ungesäuerten Brote soll vorbereitet und jedes Jahr sieben Tage lang gefeiert werden; die Art und Weise, wie das Mahl gefeiert werden soll wird vorgegeben; das Blut des geschlachteten Lammes soll an die beiden Türpfosten gestrichen werden als Schutz vor dem Zerstörer; während dieser sieben Tage darf es keinen Sauerteig im Haus geben; dieses Fest ist das immer wiederkehrende Paschafest.

Nachdem Israel vorbereitet war, denn das Volk handelte nach den Anweisungen des Mose und seines älteren Bruders, begab es sich, dass der obige Vers vollstreckt wurde. Unter den Ägyptern gab es kein Haus, „… in dem nicht ein Toter gelegen hätte.“ (Exodus 12:30). Und wieder wurde gezeigt, dass ein ägyptischer Gott machtlos ist. Und zwar der Gott `Osiris`, der Gott des Jenseits. Somit hat Gott, der Herr, an allen ägyptischen Göttern ein Strafgericht vollzogen (Exodus 12:12). Nun drängten der Pharao und die Ägypter Mose mit seinem Volk und all seinem Vieh und seiner Habe, Ägypten zu verlassen. So beendeten die Israeliten ihren 430-jährigen Aufenthalt, und machten sich, laut Angaben in der Schrift, mit 600.000 Männern, dazu ihre Frauen und Kinder, mit ihrer Habe von Ramses aus auf den Weg nach Sukkot. Aber an dem jährlichen Gedenkfest dürfen nur Beschnittene teilnehmen. Ich lerne, der Herr macht genaue Vorgaben, die einzuhalten sind.

Was meinst du, welche genauen Vorgaben hat uns der Herr in diesen letzten Tagen gegeben?

findechristus.org

Kommentare anzeigen

Kein Mensch konnte den andern sehen

19. April 2022, 04:57am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Darfs noch etwas weniger Sicht sein – gar keine?
(Bild: Quelle)

Kein Mensch konnte den andern sehen, und keiner erhob sich von seinem Platz drei Tage lang; aber die Israeliten hatten alle hellen Tag in ihren Wohnsitzen.“ (Exodus 10:23).

Kein Mensch konnte den andern sehen. Die neunte Plage war nun angesagt, nachdem Pharao sein Wort nach der achten wieder nicht eingehalten hatte. Hierbei ging es um eine dreitägige `Finsternis, die man greifen konnte´. Hierbei fällt mir doch ein, dass es die gleiche Finsternis bei den nach Amerika ausgewanderten Nephiten, als Zeichen des Todes unseres Retters in Jerusalem, gedient hat (3. Nephi 8:3,20). Wie kann man Dunkelheit fühlen? Bei den Nephiten heißt es, dass sie „… die Schwaden der Finsternis fühlen konnten.“ Da stelle ich mir Nebelschwaden vor, also kleinste Wassertröpfchen. Die Feuchtigkeit kann ich spüren. Aber bei Finsternis? Ich denke an ein Erlebnis mit meiner Schwester. Ich ging vom Hühnerstall aus auf das Wohnhaus zu. Sie machte das Hoflicht aus und es war stockfinster. Ich bekam Panik, da ich nicht sah, was um mich herum passierte und wohin ich ging. Diese Panik fühlte ich. Nun stelle man sich das auch noch drei Tage lang vor.

Man stelle sich einen Ägypter vor, der keine Sonne mehr sah, die er doch auf das Höchste verehrte. Hat er Todesangst empfunden? `On´ („Das Haus der Sonne“) war für die Ägypter die wichtigste Stätte, die Stadt der Sonnenanbetung. Das Licht der Sonne, völlig verschwunden, somit auch der Gott der Sonne, Horus, besiegt, besiegt von dem Gott Israels. Wieder ließ der Pharao Mose rufen und versuchte einen Kompromiss auszuhandeln. Das Volk sollte wohl fortziehen, aber das Vieh sollte es in Goschen lassen. Mose erklärte ihm, dass alles Vieh mitgenommen werden muss, da man nicht im Voraus wisse, was man Gott opfern sollte. Der Pharao kochte vor Wut: „Hinweg von mir! Hüte dich, mir nochmals vor die Augen zu treten! Denn sobald du dich wieder vor mir sehen lässt, bist du des Todes!“ (Exodus 10:28). Ich lerne, mit Gott Kompromisse schließen funktioniert nicht, wie wir sehen werden.

In welchem Zusammenhang ist es dir schon mal gelungen, mit Gott einen Kompromiss zu schließen?

findechristus.org

Kommentare anzeigen

So kamen denn die Heuschrecken über das ganze Land Ägypten

18. April 2022, 05:26am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Darstellung der Ankunft der Seemöwen, die die Grillen fraßen
von der Malerin Minerva Teichert
(Bild: Quelle)

So kamen denn die Heuschrecken über das ganze Land Ägypten und ließen sich in allen Teilen Ägyptens in gewaltiger Menge nieder; nie zuvor waren so viele Heuschrecken da gewesen wie damals, und künftig wird es nie wieder so viele geben.“ (Exodus 10:14).

So kamen denn die Heuschrecken über das ganze Land Ägypten. Das ist jetzt die vorletzte Plage, die der Herr durch Mose herbeiführt. Eine unglaubliche Schar von Heuschrecken überfällt ganz Ägypten. Heuschrecken fressen am Tag ihr eigenes Körpergewicht, also etwa zwei Gramm, und zwar alles, was grün ist. Das klingt nach nicht viel. Multipliziere das jedoch mit Abermillionen – und es waren ja so viele, dass vom Erdboden nichts mehr zu sehen war –, dann kannst du dir vorstellen, dass in kürzester Zeit nichts Grünes mehr zu finden war (Exodus 10:15).

Nachdem der ägyptische Gott des Windes, Amun, auch gegen diese durch Ostwind herbeigeführte Plage nichts ausrichten konnte, ebenso wenig wie der Gott Seraja, der vor Heuschreckenplagen schützen sollte, lag es nahe, dass der Pharao sich beeilte, Mose wieder kommen zu lassen, um Abbitte zu leisten, und um Vergebung zu bitten (Exodus 10:16-17). Mose kam seiner Bitte nach und der Herr ließ einen starken Wind aus Westen aufkommen, sodass alle Heuschrecken in das Rote Meer getrieben wurden. Die Plage hörte auf, das Versprechen des Pharao gegenüber Mose war vergessen. Er ließ sie wieder nicht ziehen. Auch bei der Besiedlung des amerikanischen Westens durch die Heiligen der Letzten Tage, gab es eine Heuschreckenplage. Auf inbrünstiges Beten schickte der Herr zwar keinen Wind, dafür aber Seemöwen, die die Heuschrecken auffraßen (lies hier ab „Bis Juni 1848 hatten die Siedler“). Ich lerne, ich will mich nicht auf weltliche, von Menschen geschaffene Götter, verlassen.

Welches Ereignis bei dem Volk Gottes in neuerer Zeit fällt dir bei dieser Plage ein?

findechristus.org

Kommentare anzeigen

O ihr Gedankenlosen, wie ist doch euer Herz so träge

16. April 2022, 05:44am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Da sagte er zu ihnen: „O ihr Gedankenlosen, wie ist doch euer Herz so träge (oder: stumpf), um an alles das zu glauben, was die Propheten verkündigt haben!“ (Lukas 24:25).

O ihr Gedankenlosen, wie ist doch euer Herz so träge. Sagt wer, zu wem? Nach der Erzählung über das Erlebnis der Frauen am Grabe Jesu, das sie leer vorgefunden und den Aposteln berichtet hatten, eilten Petrus und Johannes auch zum Grab, um sich selber zu überzeugen (Johannes 20:2). Danach ist von zwei Jüngern die Rede, die enttäuscht über die Ereignisse der letzten Tage unterwegs zurück von Jerusalem nach Emmaus waren (ungefähr 11 Kilometer), und sich darüber unterhielten. Da gesellte sich ein weiterer Wanderer zu den beiden. Es war der auferstandene Jesus selber. Aber `ihre Augen wurden gehalten´, sodass sie ihn nicht erkannten (Lukas 24:16). Christus befragt sie nun, worum es in ihrem Gespräch geht und sie erklären ihm, dass derjenige, von dem sie hofften, dass er Israel erlösen, und ein Königreich errichten würde, ans Kreuz geschlagen wurde. Am ersten Tag der Woche, berichteten einige Frauen, die zur Gruppe der Jünger gehörten, sie hätten sein Grab leer vorgefunden, und dass sie dem Auferstanden begegnet seien.

Hierauf machte der Auferstandene gegenüber diesen Zweien die Aussage im oben zitierten Vers. Ich lerne, ich muss mich mit den Schriften intensiv auseinandersetzen und um geistige Führung und Leitung bitten, um sie auch zu verstehen. Alle Propheten sprechen von Jesus Christus und seinem Auftrag, zu dem es gehörte, dass er sein Reich aufrichten würde, aber kein weltliches Reich, sondern `das Reich Gottes auf Erden´. Den Unterschied schienen die beiden Jünger nicht verstanden zu haben. Sie hofften auf ein weltliches Reich Jesu ­– und damit eine Befreiung von der römischen Herrschaft –, und waren mit seiner Kreuzigung nun aller Hoffnung beraubt und deshalb betrübt (Lukas 24:17). Auch hatten sie kein Verständnis davon, dass Jesus sein Leben hingegeben hat, um alle Menschen vom Tod zu erretten. Ich bin so dankbar für lebende Propheten, die uns göttliche Wahrheit verständlich verkünden!

Was lernst du aus dem oben zitierten Vers?

findechristus.org

Kommentare anzeigen

Sie schenkten ihnen (d. h. den Frauen) keinen Glauben

15. April 2022, 05:20am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

doch diese Mitteilungen erschienen ihnen als leeres Gerede, und sie schenkten ihnen (d. h. den Frauen) keinen Glauben.“ (Lukas 24:11).

Sie schenkten ihnen (d. h. den Frauen) keinen Glauben. Welche Mitteilung erschien wem, `als leeres Gerede´, und wurde von wem nicht geglaubt? Etwa weil es `Gerede von Frauen war´? Lukas berichtet uns von Frauen, die sich auf den Weg gemacht hatten, um den Leichnam Jesu, nachdem er den dritten Tag im Felsengrab liegt, einzubalsamieren. Namentlich, außer weiteren anderen Frauen, die dies mit wohlriechenden Stoffen und Salben tun wollten, nennt Lukas Maria von Magdala, Johanna,  die Frau des Chuza, und Maria, die Mutter des Jakobus. Als diese aus dem Damaskustor traten, kamen ihnen eine Anzahl Soldaten, die in ziemlicher Panik in die Stadt flohen, entgegen. Sie verweilten ein wenig, als sich nichts weiter tat, setzten sie ihren Weg fort. Wie bestürzt sie wohl gewesen sein mussten, als sie das Grab offen vorfanden. Auf dem Weg hatten sie sich noch darüber unterhalten, wer ihnen wohl helfen würde, den Stein vor dem Grab wegzurollen. Maria nahm allen Mut zusammen und blickte in das Grab hinein. Gerade fielen die ersten Sonnenstrahlen hinein, und sie konnte erkennen, dass der Leichnam Jesu nicht mehr da lag. Entsetzt schrie sie auf und die anderen Frauen flohen vor lauter Angst wieder Richtung Damaskustor, drehten dann aber doch wieder um und trafen Maria Magdalene, die ihnen mitteilte, dass das Grab leer sei. Sie konnten sich nicht vorstellen, was geschehen war, dachten daran, dass man Jesu Leichnam vielleicht umgebettet hatte. Darum fragten sie eine dort sitzende Person, von der sie annahmen, dass es der Gärtner sei, ob er wisse, wo der Leichnam hingebracht worden sei. Irgendwann während der Unterhaltung nahm der vermeintliche Gärtner, seinen ursprünglichen Tonfall an, und sprach Maria Magdalene mit Namen an: „Maria“. Diesen vertrauten lieblichen Tonfall erkannte sie und wusste, dass der `Gärtner´ ihr geliebter Meister, Jesus Christus war. Jesus hielt sie davon ab, ihn zu berühren, da er noch keinen auferstandenen Körper hatte, sagte ihnen aber, sie sollen zu den Aposteln gehen, um ihnen das erlebte zu berichten.

Die Reaktion der Apostel, gibt uns Lukas in dem oben zitierten Vers wieder, sie hielten es für `leeres Gerede´. Als aber Petrus hörte, dass Jesus seinen Namen genannt hatte, stürzte er los, um sich selber zu überzeugen. Ihm auf dem Fuße folgte Johannes. Ich lerne, der Auferstandene zeigte sich zuerst den Frauen, die Männer, seine Apostel, glaubten deren Bericht nicht, mussten es mit eigenen Augen bewiesen sehen. Ich kann mich auf das Zeugnis derer, die ihn gesehen haben, verlassen. Mein Glaube an den Auferstanden, wird durch die dritte Person der Gottheit in meinem Herzen bestätigt.

Musst du auch erst immer `selber sehen´, wenn Frauen dir etwas Besonderes mitteilen?

findechristus.org

Kommentare anzeigen

Ein Gehenkter ist von Gott verflucht

14. April 2022, 04:38am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Wenn jemand ein todeswürdiges Verbrechen begangen hat und man ihn nach seiner Tötung (oder: Hinrichtung) an einen Baum hängt, 23 so soll sein Leichnam nicht über Nacht an dem Baume hängen bleiben, sondern du sollst ihn unbedingt noch an demselben Tage begraben; denn ein Gehenkter ist von Gott verflucht, und du darfst dein Land, das der HErr, dein Gott, dir zum Eigentum geben will, nicht verunreinigen.” (Deuteronomium 21:22-23).

Ein Gehenkter ist von Gott verflucht. An dieser Stelle des Deuteronomium wird die Bestattung von Hingerichteten, auf deren Verbrechen die Todesstrafe steht, beschrieben. Neben der Steinigung gab es auch das Aufhängen an einem Baum. Diese Art der Strafe bringt zum Ausdruck, dass der `Gekreuzigte´ von Gott verflucht war, aus dem erwählten Volk Gottes ausgeschlossen. Durch diese Todesart wurde der Verurteilte entehrt, um auf die Zuschauer abschreckend zu wirken. Diese Strafe wurde nur gegen Fremdherrscher oder bei extremen religiösen Vergehen, wie Gotteslästerung, angewandt.

Diese Strafe in verschärfter Form hat Jesus Christus unschuldig, und freiwillig auf sich genommen. Eine Kreuzigung mit Nägeln durch Hände, Handgelenke und die Füße, am `Baum´ (1. Petrus 2:24 KJV). Dabei erinnere ich mich zwangsläufig daran, dass an anderer Stelle der `Baum´ die Liebe Gottes darstellt (1. Nephi 11:21-22). Aus seiner unbegreiflichen Liebe zu uns, seinen sündigen Geschwistern, hat er als reines, unschuldiges `Lamm´, das Opfer erbracht, das einem jeden Menschen bedingungslos das Leben wieder schenkt (1. Korinther 15:21-22). Ich lerne, dem `Einziggezeugten des Vaters im Fleisch´ verdanke ich es, dass der Schrecken des Todes aufgehoben ist, Auferstehung vom Tod für alle gegeben ist (1. Korinther 55:54-56). Der Tod, den die Menschen damals dem unschuldigen Lamm als Schande auferlegten, ist zum glorreichen Monument der Niederlage des Todes geworden! Sieh dir auch gerne noch dieses kurze achtminütige Video dazu an (What was crucifixion like?).

An welche letzten Worte Jesu am Kreuz erinnerst du dich?

findechristus.org

Kommentare anzeigen