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Glaubensansichten
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Dass ich die Stärke habe, mit Geduld diese Bedrängnisse zu ertragen

20. Juli 2024, 05:12am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Christus erträgt Bedrängnisse geduldig
(Bild: Quelle)

“O Herr, mein Herz ist überaus bekümmert; wollest du meine Seele in Christus trösten. O Herr, mögest du mir gewähren, dass ich die Stärke habe, mit Geduld diese Bedrängnisse zu ertragen, die wegen des Übeltuns dieses Volkes über mich kommen werden.” (Alma 31:31). 

  • Dieser Vers fasst die Themen Geduld, Vertrauen in Christus, die Suche nach göttlichem Trost und Stärke sowie das Ertragen von Bedrängnissen zusammen. Er zeigt Almas tiefes Vertrauen in Gott und seine Hingabe, trotz der Herausforderungen und des Übeltuns, dem er begegnet. 

Eine Zusammenfassung von Alma 31:19-38: 

Im Anschluss an die beschriebene ungewöhnliche Anbetung der Zoramiten, bei der sie sich selbst als auserwähltes und heiliges Volk betrachteten und den Glauben an Christus ablehnten, reagierten Alma und seine Begleiter auf diese Erfahrung. Nachdem sie die starr ritualisierten und selbstgerechten Gebete der Zoramiten gehört hatten, waren Alma und seine Brüder über alle Maßen verwundert und bestürzt über die tiefe Abkehr dieser Menschen vom wahren Glauben. 

Nachdem Alma und seine Brüder die Gebete der Zoramiten gehört hatten, waren sie über alle Maßen erstaunt. Jeder der Zoramiten betete dasselbe Gebet auf einem Platz namens Rameumptom, was "der heilige Stand" bedeutet. Sie dankten Gott dafür, dass er sie erwählt hatte und dass sie nicht den Überlieferungen ihrer Brüder folgten. Nach diesen Gebeten kehrten sie in ihre Häuser zurück und sprachen bis zum nächsten Zusammenkommen nicht mehr von Gott. 

Als Alma dies sah, war er sehr bekümmert, denn er erkannte, dass die Zoramiten ein frevelhaftes Volk waren, das sein Herz auf materiellen Reichtum und Stolz gesetzt hatte. Er erhob seine Stimme zu Gott und fragte, wie lange solche Schlechtigkeit bestehen bleiben würde. Er bat um Kraft, seine Schwächen zu ertragen, und darum, dass seine Seele in Christus getröstet werde. Er bat auch um Erfolg und Trost für seine Mitarbeiter und seine Söhne, damit sie die Zoramiten wieder zu Gott zurückbringen könnten. 

Nachdem Alma diese Worte gesprochen hatte, legte er allen Anwesenden die Hände auf, und sie wurden vom Heiligen Geist erfüllt. Danach trennten sie sich, ohne sich um Nahrung, Trank oder Kleidung zu sorgen, da der Herr für sie sorgte. Er gab ihnen Stärke, sodass sie keine Bedrängnisse litten, die nicht durch die Freude über Christus überwunden wurden. Dies geschah gemäß Almas Gebet und aufgrund seines starken Glaubens. 

Eine differenziertere Betrachtung: 

Alma 31:19-25:  
Nachdem Alma und seine Brüder sowie seine Söhne die Gebete der Zoramiten vernommen hatten, waren sie über alle Maßen verwundert. Jeder Einzelne brachte dasselbe Gebet dar und dankte Gott dafür, dass er sie als sein auserwähltes Volk erwählt hatte und sie nicht den Überlieferungen ihrer Brüder folgten. Dieser Platz, auf dem sie beteten, wurde Rameumptom genannt, was "der heilige Stand" bedeutet. Nachdem das gesamte Volk ihre Gebete dargebracht hatte, kehrten sie in ihre Häuser zurück und sprachen nicht mehr von ihrem Gott, bis sie sich wieder an diesem heiligen Stand versammelten. 

Als Alma dies sah, war sein Herz sehr bekümmert. Er erkannte, dass die Zoramiten ein schlechtes und frevelhaftes Volk waren, das sein Herz auf Gold, Silber und andere feine Güter gesetzt hatte. Zudem bemerkte er ihren großen Stolz, der sie dazu brachte, überheblich zu prahlen. 

Alma 31:26-29: 
Alma erhob seine Stimme zum Himmel und fragte, wie lange der Herr zulassen würde, dass seine Diener auf der Erde leben und solch große Schlechtigkeit unter den Menschen sehen müssten. Er beklagte sich darüber, dass die Zoramiten zwar zu Gott riefen, aber ihr Herz vom Stolz verschlungen war. Sie sprachen zwar Gebete aus, waren jedoch in Wirklichkeit von den Nichtigkeiten der Welt aufgeblasen und in ihrem Stolz überheblich. Alma beschrieb ihre prächtigen Gewänder, Ringe, Armbänder und ihren Goldschmuck, auf die sie ihr Herz gesetzt hatten. Trotz ihrer materiellen Besessenheit dankten sie Gott und betrachteten sich als sein auserwähltes Volk, während sie glaubten, dass alle anderen zugrunde gehen würden. Außerdem behaupteten sie, Gott habe ihnen mitgeteilt, dass es keinen Christus geben werde. 

Alma 31:30-35: 
Alma erhob seine Stimme zu Gott und fragte, wie lange er zulassen würde, dass solch große Schlechtigkeit und Untreue unter diesem Volk bestehen. Er bat den Herrn um Kraft, um seine eigenen Schwächen zu ertragen, da die Schlechtigkeit des Volkes seine Seele peinigte. Alma bat Gott darum, sein Herz in Christus zu trösten und ihm die Stärke zu geben, die Bedrängnisse zu ertragen, die durch das Übeltun des Volkes über ihn kommen würden. Er bat auch um Trost und Erfolg für seine Mitarbeiter Ammon, Aaron, Omner, Amulek, Zeezrom und seine beiden Söhne, und dass sie alle in Christus getröstet würden. Alma flehte Gott an, ihnen die Stärke zu verleihen, ihre Bedrängnisse zu ertragen, und dass sie Erfolg haben mögen, das Volk in Christus wieder zu Gott zurückzuführen. Er betonte, dass die Seelen des Volkes kostbar seien, da viele von ihnen ihre Brüder seien, und bat um Macht und Weisheit, um diese Brüder wieder zu Gott bringen zu können. 

Alma 31:36-38: 
Nachdem Alma seine Worte gesprochen hatte, legte er allen, die bei ihm waren, die Hände auf, und sie wurden vom Heiligen Geist erfüllt *). Danach trennten sie sich voneinander und machten sich keine Gedanken darüber, was sie essen, trinken oder anziehen würden. Der Herr sorgte dafür, dass sie weder Hunger noch Durst litten und gab ihnen auch die Stärke, alle Bedrängnisse zu ertragen, die durch die Freude an Christus gemildert wurden. Dies geschah gemäß Almas Gebet, da er im Glauben gebetet hatte. 

  • *) Diese Gruppe denen Alma der Jüngere die Hände auflegte, um sie zu segnen, bestand aus seinen engsten Mitarbeitern und seinen Söhnen, die ihn auf der Mission begleiteten, um den Zoramiten das Wort Gottes zu predigen. 
    Darunter waren Ammon, Aaron, Omner, Amulek, Zeezrom und seine zwei Söhne Schiblon und Korianton (Alma 31:32). 

Die Verse Alma 31:19-38 enthalten mehrere wertvolle Lehren und Prinzipien, die auf unser eigenes Leben anwendbar sind: 

  1. Gefahren von Stolz und Materialismus (Verse 19-25): 
    Die Zoramiten sind ein Beispiel für die Gefahren von Stolz und Materialismus. Ihr Fokus auf äußeren Reichtum und ihr Stolz führten sie von der wahren Anbetung ab. Dies lehrt uns, auf die Prioritäten in unserem Leben zu achten und sicherzustellen, dass wir nicht durch materielle Dinge oder Stolz von unserem Glauben und unseren wahren Werten abgelenkt werden. 

  1. Scheinheiligkeit (Verse 26-29): 
    Die Zoramiten zeigten äußerlich religiöse Praktiken, aber ihr Herz war weit von Gott entfernt. Dies erinnert uns daran, dass wahre Anbetung von Herzen kommen muss und nicht nur eine äußere Form sein darf. Unsere Beziehung zu Gott sollte aufrichtig und authentisch sein. 

  1. Geduld und Ausharren in Bedrängnissen (Verse 30-31): 
    Alma zeigt, wie wichtig es ist, in Zeiten der Bedrängnis Geduld und Stärke zu haben. Er betet um Kraft, seine Schwächen zu ertragen, und bittet um Trost in Christus. Dies lehrt uns, in schwierigen Zeiten auf Gott zu vertrauen und um seine Unterstützung zu bitten. 

  1. Trost in Christus suchen (Verse 32-33): 
    Alma betet für Trost und Erfolg für sich und seine Mitarbeiter. Er sucht den Trost in Christus, was uns zeigt, dass wir in Zeiten der Not und der Herausforderungen Zuflucht bei Christus suchen können. Christus kann uns den inneren Frieden und die Stärke geben, die wir benötigen. 

  1. Wert der Seelen und Missionarische Bemühungen (Verse 34-35): 
    Alma betont den Wert der Seelen und bittet um Weisheit und Macht, um die Zoramiten wieder zu Gott zu bringen. Dies unterstreicht die Bedeutung der Missionsarbeit und der Bemühungen, andere zum Glauben zu führen. Es zeigt, dass jeder Mensch für Gott kostbar ist und dass wir uns bemühen sollten, anderen zu helfen, den Weg zu Gott zu finden. 

  1. Gottes Fürsorge und Vertrauen auf ihn (Verse 36-38): 
    Nachdem Alma und seine Gefährten ihre Mission begonnen haben, sorgt der Herr für ihre Bedürfnisse. Dies lehrt uns, dass Gott für uns sorgen wird, wenn wir ihm vertrauen und seinen Willen tun. Er gibt uns die nötige Kraft und versorgt uns mit dem, was wir brauchen. 

Diese Lehren ermutigen uns, authentisch in unserem Glauben zu sein, demütig zu bleiben, in Christus Trost zu suchen, die Missionsarbeit zu schätzen und auf Gottes Fürsorge und Führung zu vertrauen. 

Wie schaffst du es mit Geduld Bedrängnisse zu ertragen? 

findechristus.org  

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Darum dachte Alma, es sei ratsam, dass sie die Kraft des Gotteswortes erprobten

19. Juli 2024, 05:29am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Die Art und Weise, wie die Zoramiten anbeteten
(Bild: Quelle)

“Und nun, da das Predigen des Wortes sehr dazu führte, dass das Volk das tat, was gerecht war – ja, es hatte eine mächtigere Wirkung auf den Sinn des Volkes gehabt als das Schwert oder sonst etwas, was ihm zugestoßen war –, darum dachte Alma, es sei ratsam, dass sie die Kraft des Gotteswortes erprobten.” (Alma 31:5). 

  • Dieser Vers betont die mächtige Wirkung des Wortes Gottes auf das Herz und den Verstand der Menschen und hebt hervor, dass das Predigen des Evangeliums oft wirkungsvoller ist als physische oder weltliche Mittel, um Veränderungen herbeizuführen. 

Eine Zusammenfassung von Alma 31:1-18: 

In Alma 31:1-18 erhält Alma die Nachricht, dass die Zoramiten *) die Wege des Herrn verlassen haben. Ihr Führer, Zoram, hat das Volk dazu verführt, sich vor stummen Götzen niederzubeugen, was Alma großes Leid bereitet. Die Zoramiten leben im Land Antionum (siehe Karte), nahe der Nephiten im Land Zarahemla und angrenzend an die Lamaniten. Die Nephiten befürchten, dass die Zoramiten sich mit den Lamaniten verbünden könnten, was zu großen Verlusten für die Nephiten führen könnte. 

  • *) Die Zoramiten sind Nachkommen von Zoram, der ursprünglich der Diener von Laban war. Die Geschichte von Zoram beginnt im ersten Buch Nephi, einem Teil des Buches Mormon. Zoram schloss sich Nephi und seiner Familie an, als diese aus Jerusalem in das verheißene Land flüchteten. Nach der Ankunft in der Neuen Welt wurden Zoram und seine Nachkommen als Teil des Volkes Nephi betrachtet. Später trennten sich die Zoramiten von den Nephiten und entwickelten ihre eigenen religiösen und sozialen Praktiken, die im Widerspruch zu den Lehren der Nephiten standen. 
     
    Einige wichtige Punkte über die Zoramiten umfassen: 
     
  1. Herkunft und Führung: Die Zoramiten wurden von einem Mann namens Zoram angeführt. Sie trennten sich von den Nephiten und folgten ihren eigenen religiösen und sozialen Praktiken, die im Widerspruch zu den Lehren der Nephiten standen. 
  1. Religiöse Abweichungen: Die Zoramiten hatten sich von den Lehren des Evangeliums abgewandt und folgten ihrer eigenen Art der Anbetung. Sie errichteten Synagogen und führten eine besondere Art des Gebets ein, bei der sie auf einem hohen Stand in der Synagoge standen und laut beteten. Sie lehrten, dass es keinen Christus geben würde und dass sie von Gott auserwählt seien, während alle anderen in die Hölle geworfen würden. 
  1. Ort und Gefahren: Die Zoramiten lebten im Land Antionum, das östlich des Landes Zarahemla und nahe der südlichen Wildnis lag, die von den Lamaniten bewohnt wurde. Diese geographische Lage machte die Nephiten besorgt, dass die Zoramiten sich mit den Lamaniten verbünden könnten, was zu großen Verlusten für die Nephiten führen könnte. 
  1. Almas Mission: Alma, ein prominenter Prophet und Führer der Nephiten, war über das Verhalten der Zoramiten sehr besorgt. Er beschloss, mit einer Gruppe von Missionaren, darunter Ammon, Aaron, Omner, Amulek, Zeezrom und seine Söhne Schiblon und Korianton, zu den Zoramiten zu gehen und ihnen das Wort Gottes zu predigen. Er hoffte, dass das Predigen des Wortes einen positiven Einfluss auf die Zoramiten haben würde. 
  1. Soziale und religiöse Spannungen: Die Zoramiten verachteten die armen und benachteiligten Menschen in ihrer Gesellschaft, was im krassen Gegensatz zu den Lehren der Nächstenliebe und Gleichheit stand, die Alma und seine Gefährten predigten. 

Die Zoramiten sind ein Beispiel für eine Gruppe, die sich von den zentralen Lehren und Praktiken ihrer Kultur und Religion abgewandt hat, und sie spielten eine bedeutende Rolle in den sozialen und religiösen Spannungen innerhalb der nephitischen Gesellschaft. 

Alma beschließt daher, mit seinen Brüdern und Söhnen, das Wort Gottes den Zoramiten zu predigen, da das Predigen des Wortes oft eine größere Wirkung hat als das Schwert. Er nimmt Ammon, Aaron, Omner, Amulek, Zeezrom, Schiblon und Korianton mit, während Himni und Helaman zurückbleiben. 

Als sie das Land der Zoramiten erreichen, sehen sie, dass diese Synagogen gebaut haben und sich an einem Tag der Woche versammeln, den sie den Tag des Herrn nennen. In diesen Versammlungen beten sie auf eine Art und Weise an, die Alma und seine Brüder noch nie gesehen haben. Sie haben einen hohen Stand in der Synagoge, auf dem nur eine Person Platz findet, um laut zu beten. Diese Gebete beinhalten die Bekundung des Glaubens an einen heiligen Gott, der sie von den Nephiten getrennt und auserwählt hat, während sie die Überlieferung ihrer Brüder ablehnen und nicht an Christus glauben. Sie danken Gott dafür, dass sie ein erwähltes und heiliges Volk sind. 

Eine differenziertere Betrachtung: 

Alma 31:1-7: 
Nachdem Korihor sein Ende gefunden hatte, erhielt Alma die Nachricht, dass die Zoramiten die Wege des Herrn verkehrt hatten. Ihr Führer, Zoram, verführte das Volk dazu, sich vor stummen Götzen niederzubeugen, was Alma großes Leid bereitete. Die Trennung der Zoramiten von den Nephiten verursachte ihm großen Kummer. 

Die Zoramiten hatten sich in einem Land namens Antionum *) niedergelassen, das östlich von Zarahemla und nahe der südlichen Wildnis lag (siehe Karte), welche von Lamaniten bevölkert war. Die Nephiten fürchteten, dass die Zoramiten sich mit den Lamaniten verbünden könnten, was für die Nephiten verheerend sein könnte. 

  • *) Der Name „Antionum“ wird im Buch Mormon erwähnt, speziell in Alma 31:3, als das Land, in dem die Zoramiten lebten. Es gibt eine mögliche Verbindung zu einem anderen Begriff aus dem Buch Mormon, „antion,“ das in Alma 11:19-20 als eine Maßeinheit für Gold erwähnt wird. 
    Diese Verbindung könnte darauf hinweisen, dass der Name „Antionum“ in irgendeiner Weise mit dem Wert oder Reichtum verbunden ist, insbesondere mit Gold. Die Zoramiten, die in Antionum lebten, wurden von Alma als ein Volk beschrieben, das sein Herz auf Gold, Silber und andere feine Güter gesetzt hatte, was diese Verbindung weiter verstärken könnte. 
    Mehr kannst du hier erfahren: “Evidence #260 | October 25, 2021 Wordplay on Antion” 

Da das Predigen des Wortes Gottes eine mächtigere Wirkung hatte als Gewalt, entschied Alma, die Kraft des Gotteswortes zu erproben. Er nahm Ammon, Aaron und Omner mit, während Himni in Zarahemla blieb. Zusätzlich begleiteten ihn Amulek, Zeezrom sowie seine beiden Söhne Schiblon und Korianton. Sein ältester Sohn, Helaman, blieb zurück. So machten sie sich auf den Weg zu den Zoramiten, um ihnen das Wort Gottes zu predigen. 

Alma 31:8-11: 
Die Zoramiten waren abtrünnige Nephiten, denen bereits das Wort Gottes gepredigt worden war. Dennoch verfielen sie in große Irrtümer, da sie weder die Gebote Gottes noch die Satzungen gemäß dem Gesetz des Mose befolgen wollten. Sie weigerten sich, die Verrichtungen der Kirche zu beachten, einschließlich des täglichen Gebets und der Bitte an Gott, nicht in Versuchung zu geraten. 

Kurz gesagt, sie verkehrten die Wege des Herrn in vielen Bereichen ihres Lebens. Deshalb entschlossen sich Alma und seine Brüder, in das Land der Zoramiten zu gehen, um ihnen erneut das Wort Gottes zu predigen. 

Alma 31:12-18: 
Als Alma und seine Brüder in das Land der Zoramiten kamen, waren sie überrascht zu sehen, dass die Zoramiten sonderbare Synagogen gebaut hatten und sich an einem Tag der Woche versammelten, den sie den Tag des Herrn nannten. Die Art und Weise ihrer Anbetung war für Alma und seine Brüder völlig neu. In der Mitte der Synagoge hatten die Zoramiten einen hohen Stand errichtet, der nur Platz für eine Person bot. 

Wer anbeten wollte, musste auf diesem Stand stehen, die Hände zum Himmel ausstrecken und laut rufen: „Heiliger, heiliger Gott, wir glauben, dass du Gott bist, und wir glauben, dass du heilig bist und dass du ein Geist warst und dass du ein Geist bist und dass du ein Geist sein wirst immerdar. Heiliger Gott, wir glauben, dass du uns von unseren Brüdern getrennt hast; und wir glauben nicht an die Überlieferung unserer Brüder, die ihnen durch die kindische Einstellung ihrer Väter überliefert worden ist; sondern wir glauben, dass du uns erwählt hast, deine heiligen Kinder zu sein; und du hast uns auch kundgetan, dass es keinen Christus geben wird. Sondern du bist derselbe gestern, heute und immerdar; und du hast uns auserwählt, dass wir errettet werden, während alle rings um uns auserwählt sind, durch deinen Grimm in die Hölle hinabgeworfen zu werden; und für diese Heiligkeit, o Gott, danken wir dir; und wir danken dir auch, dass du uns auserwählt hast, nicht nach den törichten Überlieferungen unserer Brüder verführt zu werden, die sie in einen Glauben an Christus niederbinden, der ihr Herz dazu verführt, sich weit von dir, unserem Gott, zu entfernen. Und abermals danken wir dir, o Gott, dass wir ein erwähltes und ein heiliges Volk sind. Amen.“ 

Die Verse Alma 31:1-18 bieten mehrere Lehren, die auch heute relevant sein können: 

  1. Achtsamkeit gegenüber Abweichungen im Glauben: Wie Alma über die Abkehr der Zoramiten von den Wegen des Herrn besorgt war, sollten auch wir wachsam sein, um sicherzustellen, dass wir den Grundsätzen und Geboten unserer Religion treu bleiben. Es ist wichtig, die wahre Lehre zu bewahren und sich nicht von falschen Überzeugungen oder Praktiken verleiten zu lassen. 
  1. Die Macht des Predigens: Alma erkannte, dass das Predigen des Wortes Gottes eine stärkere Wirkung auf das Volk haben kann als Gewalt oder Zwang. Auch heute können wir daran glauben, dass das Teilen und Lehren der Wahrheit und der Liebe Gottes positive Veränderungen in den Herzen der Menschen bewirken kann. 
  1. Beständiges Gebet und Glauben: Die Zoramiten vernachlässigten das tägliche Gebet und die Suche nach Gottes Führung. Dies erinnert uns daran, wie wichtig es ist, regelmäßig zu beten und Gott um Stärke und Weisheit zu bitten, um Versuchungen zu widerstehen. 
  1. Vermeidung von Stolz und Selbstgerechtigkeit: Das Gebet der Zoramiten zeigt einen tiefen Stolz und eine Selbstgerechtigkeit, da sie sich für besser als ihre Brüder hielten und den Glauben an Christus ablehnten. Diese Haltung lehrt uns Demut und die Wichtigkeit, andere nicht zu verurteilen oder uns für besser zu halten. 
  1. Bewahrung der Gemeinschaft: Die Trennung der Zoramiten von den Nephiten und ihre feindselige Haltung gegenüber ihren Brüdern führten zu Spannungen und Gefahren. Es ist wichtig, den Wert der Gemeinschaft und der Einheit zu erkennen und danach zu streben, Frieden und Verständnis zu fördern. 
  1. Glaube an Christus: Die Zoramiten lehnten den Glauben an Christus ab und folgten ihren eigenen Überzeugungen. Für Christen ist dies eine Erinnerung daran, den Glauben an Christus als zentrale Lehre beizubehalten und sich nicht von anderen Lehren abbringen zu lassen. 
  1. Fokus auf wahre Anbetung: Die Art und Weise der Anbetung der Zoramiten war oberflächlich und auf Selbsterhöhung ausgerichtet. Wahre Anbetung sollte von Herzen kommen, demütig und aufrichtigen Dank an Gott beinhalten. 

Zusammengefasst ermutigen uns diese Verse, in unserem Glauben fest zu bleiben, demütig zu sein, regelmäßig zu beten, die Gemeinschaft zu pflegen und den Lehren Christi treu zu bleiben. 

Welche Erfahrungen hast du schon in Bezug auf die Kraft des Gotteswortes gemacht? 

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Du hast Zeichen genug erhalten; willst du deinen Gott versuchen?

18. Juli 2024, 05:24am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Alles deutet darauf hin, dass es einen Gott gibt (Alma und Korihor), Darstellung von Walter Rane
(Bild: Quelle)

“Aber Alma sprach zu ihm: Du hast Zeichen genug erhalten; willst du deinen Gott versuchen? Willst du sagen: Zeige mir ein Zeichen, wo du doch das Zeugnis all dieser deiner Brüder und auch aller heiligen Propheten hast? Die Schriften liegen vor dir, ja, und alles deutet darauf hin, dass es einen Gott gibt; ja, sogar die Erde und alles, was auf ihr ist, ja, und ihre Bewegung, ja, und auch alle Planeten, die sich in ihrer regelmäßigen Ordnung bewegen, bezeugen, dass es einen allerhöchsten Schöpfer gibt.” (Alma 30:44). 

  • Dieser Vers betont, dass es ausreichend Beweise und Zeugnisse für die Existenz Gottes gibt und dass man nicht weitere Zeichen fordern sollte, sondern die bereits vorhandenen Beweise anerkennen sollte. 

Eine Zusammenfassung von Alma 30:1-60 siehe Blogbeitrag vom 15. Juli 

Eine differenziertere Betrachtung: 

Alma 30:41-45: 
Alma antwortete Korihor, dass es zahlreiche Zeugnisse für die Existenz Gottes gibt, und dass auch Korihor diese Beweise kenne, aber leugne. Alma beschuldigte Korihor, von einem lügenhaften Geist besessen zu sein und den Geist Gottes abgelehnt zu haben, wodurch der Teufel Macht über ihn habe. Korihor forderte daraufhin ein Zeichen, um sich von der Existenz Gottes zu überzeugen. Alma wies ihn zurecht, dass er bereits genügend Zeichen erhalten habe und fragte, ob Korihor wirklich Gott herausfordern wolle. Er betonte, dass die Zeugnisse der Brüder, der heiligen Propheten, die Schriften und die Natur selbst – die Erde und die Planeten in ihrer geordneten Bewegung – alle auf einen höchsten Schöpfer hinweisen. Alma warf Korihor vor, das Volk zu verführen und die Existenz Gottes trotz all dieser Zeugnisse zu leugnen. Korihor bestand jedoch weiterhin darauf, dass er ein Zeichen brauche, um zu glauben. 

Alma 30:46-50: 
Alma sprach weiterhin mit Korihor und drückte sein Bedauern über dessen Herzenshärte aus, die ihn dazu brachte, dem Geist der Wahrheit zu widerstehen und seine Seele zu gefährden. Alma erklärte, dass es besser sei, dass Korihors Seele verloren gehe, als dass er durch seine Lügen und schmeichlerischen Worte viele Seelen zur Vernichtung führe. Er warnte Korihor, dass Gott ihn stumm machen werde, wenn er weiterhin leugne, damit er das Volk nicht mehr täuschen könne. Korihor antwortete, dass er nicht die Existenz Gottes leugne, sondern einfach nicht daran glaube und dass Alma auch nicht wisse, ob es einen Gott gebe. Er forderte erneut ein Zeichen, um zu glauben. Daraufhin sagte Alma, dass Korihor stumm gemacht werde als Zeichen, und sprach im Namen Gottes, dass Korihor nicht mehr reden könne. Als Alma diese Worte ausgesprochen hatte, wurde Korihor stumm, sodass er nicht mehr reden konnte, wie von Alma prophezeit. 

Alma 30:51-55: 
Als der oberste Richter Nephihach (Alma 4:16-18) sah, dass Korihor stumm war, schrieb er ihm eine Nachricht *) und fragte, ob er nun von der Macht Gottes überzeugt sei und ob er erwartet habe, dass Alma das Zeichen an anderen gezeigt hätte. Der Richter stellte klar, dass Korihor nun ein Zeichen erhalten habe und fragte, ob er immer noch streiten wolle. Korihor antwortete schriftlich, dass er nun wisse, dass er stumm sei und dass nur die Macht Gottes dies bewirken konnte. Er gestand, dass er immer gewusst habe, dass es einen Gott gibt, aber dass der Teufel ihn getäuscht habe. Der Teufel war ihm in Gestalt eines Engels erschienen und hatte ihn angewiesen, das Volk zurückzugewinnen, da sie einem falschen Gott folgten. Der Teufel hatte Korihor gelehrt, dass es keinen Gott gebe und ihm Worte eingegeben, die er weitergab, weil sie für den fleischlichen Sinn angenehm waren. Korihor hatte diese Lehren bis zu dem Punkt geglaubt, dass er dachte, sie seien wahr, und hatte deshalb der Wahrheit widerstanden, bis er diesen schweren Fluch auf sich zog. 

  • *) Warum schrieb der oberste Richter, Korihor war doch nur mit Stummheit geschlagen? Vielleicht, um für eine spätere Gerichtsverhandlung eine schriftliche Aussage zu haben? 
     
     
    Zitat aus: Alma 30:51–53 — The Judge Asked Four Questions, Korihor Answered One: 
    “Es wurden vier Fragen an Korihor gestellt, und diese vier Fragen stehen in Vers 51. Sie waren: 
  1. Bist du von der Macht Gottes überzeugt? 
  1. In wem wolltet ihr, dass Alma sein Zeichen zeige? 
  1. Wollt ihr, dass er andere bedrängt, um euch ein Zeichen zu geben? 
  1. Siehe, er hat euch ein Zeichen gezeigt; Und nun wollt ihr noch mehr streiten? 

Korihors Geständnis (in 30:52-53) befasste sich mit der ersten Frage, aber der Rest blieb weitgehend unbeantwortet. Er gab zwar zu, dass er "immer wusste, dass es einen Gott gibt", aber er übernahm nie persönlich die Verantwortung für den Schaden, den er angerichtet hatte oder zu verursachen hoffte. Vielleicht sagte er zu diesem Zeitpunkt nicht einmal die Wahrheit, als er vage sagte, dass er immer wusste, dass es "einen Gott" gibt. Man möchte ihm im Zweifelsfall den Vorzug geben, aber es scheint wahrscheinlich, dass er einfach das sagte, was der Oberpriester seiner Meinung nach von ihm hören wollte.” 

Nachdem er dies gestanden hatte, bat Korihor Alma, zu Gott zu beten, damit der Fluch von ihm genommen werde. Alma antwortete jedoch, dass, wenn der Fluch von Korihor genommen würde, er das Herz des Volkes erneut verführen könnte. Deshalb solle es geschehen, wie der Herr es wolle. 

Alma 30:56-60: 
Nachdem der Fluch nicht von Korihor genommen wurde, war er gezwungen, von Haus zu Haus zu gehen und um Nahrung zu betteln. Die Nachricht von seinem Schicksal verbreitete sich schnell im ganzen Land. Der oberste Richter informierte das Volk und forderte die Anhänger Korihors auf, umzukehren, um nicht dieselben Strafen zu erleiden. Dies führte dazu, dass die Anhänger Korihors ihre Schlechtigkeit erkannten und sich wieder dem Herrn zuwandten, wodurch Korihors Einfluss endete. 

Korihor setzte seine Bettelei fort und wanderte unter das Volk der Zoramiten, die sich von den Nephiten getrennt hatten und von einem Mann namens Zoram geführt wurden. Während er dort umherging, wurde er niedergetrampelt und starb. Diese Ereignisse verdeutlichen, dass diejenigen, die den Wegen des Herrn widerstehen, ein tragisches Ende finden und dass der Teufel seine Anhänger letztlich im Stich lässt und sie ins Verderben führt. 

Aus den Versen Alma 30:41-60 lassen sich mehrere Lehren für uns heute ziehen: 

  1. Zeugnisse der Wahrheit: Alma betont, dass die Schöpfung selbst und die heiligen Schriften Zeugnisse der Existenz Gottes sind. Dies lehrt uns, dass Beweise für göttliche Wahrheiten oft in der Natur und in heiligen Schriften zu finden sind. 

  1. Achtung vor dem Geist der Wahrheit: Korihor wird dafür kritisiert, dass er den Geist Gottes abgelehnt hat. Dies erinnert uns daran, offen für göttliche Führung zu sein und nicht den Geist der Wahrheit zu verdrängen. 

  1. Gefahren der Verführung: Korihor verführt das Volk mit schmeichelhaften Worten und führt sie von der Wahrheit weg. Dies warnt uns vor den Gefahren falscher Lehren und charismatischer Persönlichkeiten, die uns von unserem Glauben abbringen können. 

  1. Anforderungen an Glauben: Korihor fordert ein Zeichen, um zu glauben. Alma weist darauf hin, dass es bereits viele Zeichen gibt. Dies lehrt uns, dass Glaube oft durch die Anerkennung bereits vorhandener Beweise gestärkt wird, statt durch das Fordern neuer Wunder. 

  1. Konsequenzen des Unglaubens: Korihor wird aufgrund seiner Leugnung Gottes stumm gemacht. Dies zeigt uns, dass es ernste Konsequenzen geben kann, wenn wir gegen göttliche Wahrheiten kämpfen und andere in die Irre führen. 

  1. Reue und Umkehr: Nachdem Korihor stumm gemacht wurde, gesteht er, dass er immer wusste, dass es einen Gott gibt, und dass er vom Teufel getäuscht wurde. Dies lehrt uns, dass es nie zu spät ist, unsere Fehler zu erkennen und umzukehren. 

  1. Schutz der Gemeinschaft: Alma weigert sich, den Fluch von Korihor zu nehmen, um die Gemeinschaft vor weiterer Täuschung zu schützen. Dies zeigt, dass manchmal harte Entscheidungen getroffen werden müssen, um das Wohl der Gemeinschaft zu bewahren. 

  1. Endgültigkeit der göttlichen Gerechtigkeit: Korihors tragisches Ende, als er von den Zoramiten zu Tode getrampelt wird, illustriert die letztendliche Konsequenz eines Lebens, das sich gegen göttliche Gebote stellt. Es erinnert uns daran, dass der Teufel seine Anhänger letztlich im Stich lässt. 

  1. Verantwortung der Führung: Die Rolle von Alma (oberster Hohe Priester), Giddonach (örtlicher Hohe Priester) und dem obersten Richter (Nephihach) zeigt, wie wichtig es ist, dass Führungspersonen fest in ihrem Glauben stehen und bereit sind, die Wahrheit zu verteidigen und ihr Volk zu schützen. 

Diese Lehren aus Alma 30:41-60 bieten wertvolle Einsichten in den Umgang mit Glaubensfragen, das Erkennen von göttlichen Wahrheiten und den Schutz der Gemeinschaft vor schädlichen Einflüssen. 

Wenn du siehst, dass die Sonne scheint, ist es dann erforderlich, dass du dies von jemand anderem bestätigt haben musst? 

findechristus.org

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Was für einen Beweis hast du, dass es keinen Gott gibt

17. Juli 2024, 05:45am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Beweise für das, was man glaubt?
(Bild: Quelle)

“Und nun, was für einen Beweis hast du, dass es keinen Gott gibt oder dass Christus nicht kommt? Ich sage dir, du hast keinen, außer allein dein Wort.” (Alma 30:40). 

  • Dieser Vers betont die zentrale Idee der Passage, nämlich die Notwendigkeit von Beweisen und fundierten Überzeugungen. Er stellt Korihors unbegründete Behauptungen in Frage und unterstreicht, dass bloße Worte ohne Beweise nicht ausreichen, um tief verwurzelte Glaubensüberzeugungen zu erschüttern. 

Eine Zusammenfassung von Alma 30:1-60 siehe Blogbeitrag vom 15. Juli 

Eine differenziertere Betrachtung: 

Alma 30:21-25: 
Nachdem Korihor aus Zarahemla verbannt wurde, ging er ins Land Gideon (siehe Karte) und begann auch dort, seine Lehren zu verbreiten. Er hatte jedoch wenig Erfolg, da er bald ergriffen, gebunden und vor den Hohen Priester und den obersten Richter gebracht wurde. Der Hohe Priester, Giddonach *), stellte ihn zur Rede und fragte, warum er die Lehren des Herrn verdrehte, das Volk lehrte, dass es keinen Christus gebe, und damit ihre Freude störte. Korihor antwortete, dass er die „törichten Überlieferungen“ der Vorfahren nicht lehre, weil er glaubte, dass diese nur dazu dienten, Macht und Kontrolle über das Volk zu erlangen und es in Unwissenheit zu halten. Er behauptete, dass das Volk nicht wirklich frei sei, sondern in Knechtschaft lebe, und dass niemand sicher wissen könne, ob die alten Prophezeiungen wahr seien. Außerdem lehnte er die Vorstellung ab, dass die Menschen aufgrund der Übertretungen ihrer Vorfahren schuldig seien. 

  • *) Giddonach wird in Alma 30:21-22 als Hoher Priester im Land Gideon erwähnt. Seine Rolle in der Erzählung besteht darin, Korihor, den Antichristen, zur Rede zu stellen und ihm die Predigt gegen Christus und die heiligen Prophezeiungen vorzuwerfen. Giddonach vertritt die traditionellen religiösen Überzeugungen und verteidigt sie gegen die skeptischen Lehren von Korihor. Er wird als eine Autoritätsperson dargestellt, die besorgt darüber ist, dass Korihors Lehren das Volk verwirren und in ihrer Freude stören könnten. 
    Außerhalb dieser spezifischen Episode gibt es keine weiteren Informationen oder Erwähnungen von Giddonach in den Schriften. Seine Bedeutung liegt hauptsächlich in seiner Interaktion mit Korihor, die die zentralen Themen von Glaubensfreiheit, Verantwortung und die Auseinandersetzung mit religiösen Überlieferungen in Alma 30 illustriert. 

Alma 30:26-30: 
Korihor wurde aus Zarahemla vertrieben und ging ins Land Gideon, wo er seine Lehren weiter verbreitete. Er wurde jedoch schnell gefangen genommen und vor Giddonach, den Hohen Priester, sowie den obersten Richter des Landes gebracht. Korihor argumentierte, dass die Menschen nicht wissen könnten, ob Christus kommen würde oder ob er für die Sünden der Welt sterben würde. Er beschuldigte die religiösen Führer, das Volk mit törichten Überlieferungen zu täuschen und in Knechtschaft zu halten, um sich an ihrer Arbeit zu bereichern. Er behauptete, dass die Priester die Menschen durch Angst und falsche Lehren unterdrückten, damit diese sich nicht ihrer Rechte und Freiheiten erfreuen könnten. 

Als der Hohe Priester im Land Gideon, Giddonach. und der oberste Richter, namentlich nicht geannnt, erkannten, wie verhärtet Korihors Herz war und dass er Gott lästerte, antworteten sie ihm nicht. Stattdessen ließen sie ihn binden und zurück nach Zarahemla bringen, damit er vor Alma und den obersten Richter Nephihach, der über das ganze Land regierte, geführt werde. Vor Alma setzte Korihor seine gotteslästerlichen Reden fort. 

Alma 30:31-35: 
Korihor setzte seine Anklagen vor Alma fort, indem er die Priester und Lehrer beschuldigte, das Volk mit den Überlieferungen ihrer Vorfahren zu täuschen und sich an deren Arbeit zu bereichern. Alma antwortete ihm entschieden und sagte, dass weder er noch seine Brüder sich an der Arbeit des Volkes mästeten. Er erklärte, dass er seit Beginn der Regierung der Richter bis jetzt immer mit eigenen Händen für seinen Unterhalt gearbeitet habe, trotz seiner vielen Reisen, um das Wort Gottes zu verkünden. Er betonte, dass er für seine Arbeit in der Kirche niemals Geld empfangen habe, außer im Richterstuhl und dann nur gemäß dem Gesetz. 

Alma fragte Korihor, warum er behauptete, die Priester predigten für Gewinn, wenn er selbst wisse, dass sie keinen materiellen Gewinn daraus zogen. Er stellte die Frage, ob Korihor wirklich glaube, dass sie das Volk täuschten und dadurch die Freude in ihren Herzen verursachten. Alma hob hervor, dass ihre Motivation die Verkündigung der Wahrheit und die Freude über das Wohlergehen ihrer Brüder sei. 

Alma 30:36-40: 
Korihor bestätigte Almas Frage, dass er glaube, die Priester würden das Volk täuschen. Daraufhin fragte Alma ihn, ob er an die Existenz Gottes glaube, worauf Korihor antwortete, dass er dies nicht tue. Alma konfrontierte ihn weiter und fragte, ob er weiterhin die Existenz Gottes und das Kommen Christi leugnen wolle. Alma betonte, dass er selbst wisse, dass es einen Gott gibt und dass Christus kommen werde. Er forderte Korihor auf, Beweise für seine Behauptungen zu liefern, dass es keinen Gott gebe und dass Christus nicht kommen werde, und stellte fest, dass Korihor keinen Beweis habe außer seinen eigenen Worten. 

Die Verse Alma 30:21-40 bieten mehrere wichtige Lehren: 

  1. Freiheit der Glaubensansichten und Verantwortung: 
    Korihor nutzte die Freiheit, seine eigenen Überzeugungen zu verbreiten, obwohl sie den Glauben und die Freude der Menschen störten. Diese Situation lehrt uns die Wichtigkeit von Verantwortung und Respekt beim Ausüben der eigenen Meinungsfreiheit. 

  1. Herausforderung und Prüfung des Glaubens: 
    Korihors Behauptungen und Almas Antworten verdeutlichen die Notwendigkeit, den eigenen Glauben zu hinterfragen und zu festigen. Almas Fragen an Korihor fordern uns auf, unseren eigenen Glauben kritisch zu prüfen und zu verstehen. 

  1. Die Rolle der Priester und Lehrer: 
    Alma verteidigt die Integrität und Aufrichtigkeit der Priester und Lehrer, indem er zeigt, dass sie nicht aus finanziellen Gründen predigen, sondern aus einem echten Wunsch, das Wort Gottes zu verbreiten und die Freude der Menschen zu fördern. Dies betont die Bedeutung uneigennütziger Führung und Dienst am Nächsten. 

  1. Beweislast und Glaubensfragen: 
    Alma dreht die Beweislast um, indem er von Korihor Beweise für dessen Behauptungen verlangt. Dies lehrt, dass es oft einfacher ist, zu leugnen und zu kritisieren, als positive Beweise für die eigenen Aussagen zu liefern. Es betont die Notwendigkeit, fundierte und begründete Überzeugungen zu haben. 

  1. Widerstand gegen falsche Lehren: 
    Die Reaktion von Alma und den religiösen Führern auf Korihor zeigt, dass es wichtig ist, falschen und schädlichen Lehren entgegenzutreten. Sie handelten, um den Glauben und das Wohlergehen der Gemeinschaft zu schützen. 

  1. Glaube trotz Kritik: 
    Almas unerschütterlicher Glaube an Gott und Christus trotz Korihors Angriffen zeigt die Stärke des persönlichen Zeugnisses und der Überzeugung. Es ermutigt, im Glauben standhaft zu bleiben, auch wenn man auf Widerstand stößt. 

Diese Lehren bieten wertvolle Einsichten in den Umgang mit Glaubensfragen, die Rolle der Führung, die Bedeutung von Beweisen in Diskussionen über Glauben und die Notwendigkeit, falschen Lehren entgegenzutreten. 

Wie würdest du darauf reagieren, wenn man einem Beweis für deinen Glauben fragen würde? 

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Nun gab es kein Gesetz gegen die Glaubensansichten eines Menschen

16. Juli 2024, 05:39am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Korihor predigt dass es keinen Christus geben wird
(Bild: Quelle)

“Nun gab es kein Gesetz gegen die Glaubensansichten eines Menschen; denn es war streng gegen die Gebote Gottes, dass es ein Gesetz gäbe, wodurch die Menschen auf ungleiche Grundlage gestellt würden.” (Alma 30:7). 

  • Dieser Vers betont die Freiheit der Glaubensüberzeugungen und die Notwendigkeit, alle Menschen gleich zu behandeln, unabhängig von ihren religiösen Ansichten. Er unterstreicht das Prinzip der religiösen Toleranz und die Trennung von Glauben und staatlichem Gesetz, was als zentrale Botschaft des Abschnitts verstanden werden kann. 

Eine Zusammenfassung von Alma 30:1-60 siehe Blogbeitrag vom 15. Juli 2024 

Eine differenziertere Betrachtung: 

Alma 30:1-5: 
Nachdem sich das Volk Ammon *)  im Land Jerschon (siehe Karte) niedergelassen hatte und die Lamaniten vertrieben worden waren, begrub das Volk die zahlreichen Toten der Schlacht, deren Anzahl nicht gezählt wurde. Nach Tagen des Fastens, der Trauer und des Betens kehrte im sechzehnten Jahr der Regierung der Richter über das Volk Nephi beständiger Frieden ein. Das Volk befolgte die Gebote des Herrn und die Verordnungen des Gesetzes des Mose mit Sorgfalt. Im gesamten sechzehnten Jahr herrschte Ruhe, und auch zu Beginn des siebzehnten Jahres blieb der Frieden bestehen. 

  • *) Die Lamaniten, die sich der Kirche anschlossen, nannten sich Anti-Nephi-Lehier oder das Volk Ammon – Ammon war ihr Anführer; sie waren gute Menschen, die fleißig arbeiteten. 

Alma 30:6-10: 
Gegen Ende des siebzehnten Jahres der Regierung der Richter kam ein Mann nach Zarahemla, der als Antichrist *) bekannt war, weil er Lehren verkündete, die den Prophezeiungen der Propheten über das Kommen Christi widersprachen. Es gab jedoch kein Gesetz gegen die Glaubensansichten eines Menschen, da es gegen die Gebote Gottes war, ein solches Gesetz zu erlassen, das Menschen ungleich behandeln würde. Jeder Mensch hatte die Freiheit, selbst zu wählen, wem er dienen wollte. Wer Gott dienen wollte, konnte dies tun, und wer nicht an Gott glaubte, wurde nicht bestraft. Straftaten wie Mord, Raub, Diebstahl und Ehebruch wurden hingegen streng bestraft. 

  • *) Antichrist nicht in dem wortwörtlichen Sinn ein Gegner Christi zu sein. Eher in dem Sinn, dass er "gegen die Prophezeiungen ist, die von den Propheten über das Kommen Christi gesprochen worden waren". Seine Lehren waren daher den Lehren früherer abtrünniger Nephiten sehr ähnlich, darunter Scherem und Nehor, die Priester Noahs; sie lehrten, dass man sich nicht auf einen kommenden Messias freuen müsse. 

Alma 30:11-15: 
Zu dieser Zeit gab es ein Gesetz, das vorschrieb, Menschen nach ihren Verbrechen zu richten, aber kein Gesetz gegen die Glaubensansichten eines Menschen. Daher wurden Menschen nur für tatsächliche Verbrechen bestraft, und alle standen auf gleicher Grundlage vor dem Gesetz. Ein Antichrist namens Korihor, gegen den das Gesetz nichts unternehmen konnte, begann zu predigen, dass es keinen Christus geben werde. Er stellte die Hoffnung der Menschen auf Christus als töricht und vergeblich dar und fragte, warum sie sich solchen Torheiten unterwerfen würden. Korihor behauptete, dass niemand wissen könne, was die Zukunft bringe, und bezeichnete die Prophezeiungen der heiligen Propheten als törichte Überlieferungen der Vorfahren. Er argumentierte, dass niemand die Wahrheit dieser Prophezeiungen wissen könne, da man nichts wissen könne, was man nicht sehe, und daher könne niemand sicher wissen, dass es einen Christus geben werde. 

Alma 30:16-20: 
Korihor setzte seine Predigt fort und erklärte den Menschen, dass ihre Hoffnung auf Sündenvergebung und das Glauben an Christus das Ergebnis eines wirren Verstandes sei, der durch die Überlieferungen ihrer Vorfahren entstanden sei. Er leugnete die Möglichkeit eines Sühnopfers und behauptete, dass das Leben der Menschen lediglich den natürlichen Fähigkeiten und Kräften eines jeden entspräche, und dass daher kein Verhalten als Verbrechen betrachtet werden könne. Diese Lehren verführten viele, und er ermutigte sie, ihre Sünden offen auszuleben, da er behauptete, dass der Tod das endgültige Ende sei. Korihor brachte seine Botschaft auch ins Land Jerschon zu den Ammoniten, die einst Lamaniten gewesen waren. Diese jedoch ergriffen ihn, banden ihn und brachten ihn vor Ammon, den Hohepriester ihres Volkes, da sie klüger waren als viele der Nephiten und sich seinen Lehren widersetzten. 

Die Lehren aus Alma 30:1-20 bieten uns auch heute mehrere nützliche Einsichten: 

  1. Freiheit der Glaubensüberzeugungen: Das Prinzip, dass Menschen frei sind, ihren Glauben zu wählen und auszuüben, solange sie keine Gesetze brechen, ist zentral. Diese Freiheit schützt vor religiöser Verfolgung und fördert ein friedliches Zusammenleben trotz unterschiedlicher Überzeugungen. 

  1. Unterscheidung zwischen Glauben und Gesetz: Die Passage betont die Notwendigkeit, religiöse Überzeugungen und staatliche Gesetze zu trennen. Dies verhindert, dass persönliche Glaubensüberzeugungen als Vorwand für gesetzeswidriges Verhalten dienen. 

  1. Kritisches Denken: Korihors Lehren und seine Fähigkeit, viele zu verführen, erinnern uns daran, wie wichtig es ist, kritisch zu denken, die Hilfe des Heiligen Geistes zu nutzen und nicht blind jedem zu folgen, der eine charismatische Botschaft verbreitet. 

  1. Verantwortung und Konsequenzen: Die Lehre, dass jeder Mensch für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird, unterstreicht die Bedeutung von persönlicher Verantwortung. Gesetze existieren, um Gerechtigkeit zu fördern und Verbrechen zu bestrafen, unabhängig von individuellen Glaubensansichten. 

  1. Wert von Tradition und Überlieferung: Während Korihor die Überlieferungen der Vorfahren als töricht bezeichnet, erinnert uns der Text daran, dass es wichtig ist, die Weisheit und Erfahrung vergangener Generationen zu würdigen, jedoch auch kritisch zu hinterfragen. 

  1. Wachsamkeit gegenüber falschen Lehren: Die Geschichte von Korihor zeigt, wie wichtig es ist, wachsam gegenüber Lehren zu sein, die moralische Werte untergraben oder zu schädlichem Verhalten führen können. Es ist entscheidend, solche Einflüsse zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. 

  1. Gemeinschaft und Zusammenhalt: Die Reaktion der Ammoniten zeigt, wie eine starke und kluge Gemeinschaft Bedrohungen durch falsche Lehren begegnen kann. Gemeinschaftlicher Zusammenhalt und die Bereitschaft, sich für die eigenen Werte einzusetzen, sind von großer Bedeutung. 

Diese Lehren sind relevant, um die Bedeutung von Glaubensfreiheit, kritischem Denken, persönlicher Verantwortung und gemeinschaftlichem Handeln in der modernen Gesellschaft zu betonen. 

Welches wichtige Prinzip ist damit umschrieben, dass es kein Gesetz gab, das Glaubensansichten regelte? 

findechristus.org  

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So sehen wir, dass der Teufel seinen Kindern am letzten Tag nicht beistehen wird

15. Juli 2024, 05:29am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Satan schützte Korihor nicht, als er von den Zoramiten zu Tode getreten wurde
(Bild: Quelle)

“Und so sehen wir, wie jemand endet, der die Wege des Herrn verkehrt; und so sehen wir, dass der Teufel seinen Kindern am letzten Tag nicht beistehen wird, sondern sie schnell zur Hölle hinabzerrt.” (Alma 30:60). 

  • Dieser Vers betont die Konsequenzen des Verwerfens der Wege des Herrn und die Täuschung des Teufels, der am Ende seine Anhänger im Stich lässt. 

Eine Zusammenfassung von Alma 30:1-60 

Nachdem sich das Volk Ammon im Land Jerschon niedergelassen und Frieden eingekehrt war, erschien ein Mann namens Korihor in Zarahemla, offensichtlich kein Einheimischer, jedoch mit umfassender Kenntnis über die politischen und kulturellen Geschehnisse bei den Nephiten. Korihor glaubte nicht an Jesus Christus und predigte, dass die Prophezeiungen der Propheten über den Erretter falsch seien. Er behauptete, dass solche Überlieferungen töricht und irreführend seien und leugnete die Existenz Gottes sowie die Möglichkeit einer Vergebung der Sünden. Trotz der Freiheit, an das zu glauben, was man wollte, störte Korihors Lehre den Frieden, da sie viele in moralischen Verfall und Unglauben führte. 

Korihor zog von Land zu Land, wurde aber schließlich in Jerschon und Gideon festgenommen und nach Zarahemla gebracht, um vor Alma und den obersten Richter zu erscheinen. Dort beschuldigte er die Priester und Lehrer, das Volk mit falschen Lehren auszunutzen. Alma widerlegte diese Anschuldigungen und bekräftigte, dass weder er noch die Priester sich bereicherten. Als Korihor forderte, ein Zeichen von Gottes Existenz zu sehen, wurde er auf Almas Geheiß mit Stummheit geschlagen. Korihor gestand, vom Teufel getäuscht worden zu sein und bat um die Aufhebung des Fluches, was jedoch abgelehnt wurde. 

Schließlich wurde Korihor ein Bettler und starb, nachdem er von einem abtrünnigen Volk, den Zoramiten, niedergetrampelt worden war. Diese Ereignisse führten dazu, dass viele, die seinen Lehren gefolgt waren, umkehrten und sich wieder dem Herrn zuwandten. Korihors Schicksal zeigte, dass diejenigen, die den Wegen des Herrn widerstehen, letztlich scheitern werden. 

Einführung und Frieden im Land (Alma 30:1-5) 
Nachdem das Volk Ammon im Land Jerschon (siehe Karte)  sesshaft wurde und nach dem Begräbnis vieler Toter infolge eines Krieges, kehrte im 16. Jahr der Regierung der Richter Frieden ein. Das Volk lebte gemäß den Geboten des Herrn und dem Gesetz des Mose, was zu einem ruhigen 17. Jahr führte. 

Das Auftreten des Antichristen Korihor (Alma 30:6-18) 
Am Ende des 17. Jahres kam Korihor, ein Antichrist, der predigte, dass es keinen Christus geben würde. Er verführte viele, indem er behauptete, Prophezeiungen und Überlieferungen seien töricht, und es gäbe keine Sündenvergebung oder Auferstehung. Seine Lehren führten zu moralischem Verfall und Hurerei. 

Korihors Gefangennahme und Verhöre (Alma 30:19-44) 
Korihor predigte auch im Land Jerschon und Gideon (siehe Karte), wurde jedoch ergriffen und vor die örtlichen Führer gebracht, die ihn ins Land Zarahemla vor Alma und den obersten Richter schickten. Dort verleumdete er weiterhin die Religion. Alma wies ihn darauf hin, dass weder er noch die Priester sich an der Arbeit des Volkes bereicherten. Alma fragte Korihor nach Beweisen für seine Behauptungen und bot zahlreiche Zeugnisse für die Existenz Gottes. 

Korihors Forderung nach einem Zeichen und seine Strafe (Alma 30:45-56) 
Korihor forderte ein Zeichen, woraufhin Alma ihn warnte. Schließlich wurde Korihor auf Gottes Geheiß mit Stummheit geschlagen. Korihor gestand, immer an Gott geglaubt zu haben, aber vom Teufel getäuscht worden zu sein. Er bat Alma, für die Aufhebung des Fluches zu beten, was jedoch abgelehnt wurde. 

Korihors Ende (Alma 30:57-60) 
Die Kunde von Korihors Schicksal verbreitete sich im ganzen Land, und viele, die seinen Lehren gefolgt waren, kehrten um. Korihor wurde zu einem Bettler und starb schließlich, als er von einem abtrünnigen Volk, den Zoramiten, niedergetrampelt wurde. Dies verdeutlichte das Schicksal derjenigen, die den Wegen des Herrn widerstehen, und zeigte, dass der Teufel seine Anhänger nicht unterstützt, sondern ins Verderben führt. 

Aus der Geschichte von Korihor im Buch Alma können wir mehrere Lehren für unser eigenes Leben ziehen: 

  1. Die Wichtigkeit des Glaubens: 
    Korihor lehrte, dass es keinen Gott und keinen Christus gäbe. Diese Lehren führten zu Verwirrung und moralischem Verfall. Die Geschichte zeigt, dass ein fester Glaube an Gott und seine Gebote Stabilität und moralische Orientierung bietet. 

  1. Freiheit und Verantwortung: 
    Das Volk Nephi respektierte die Freiheit des Einzelnen, zu glauben, was er wollte, solange er nicht gegen Gesetze verstieß, die die Gesellschaft schützten. Dies betont, wie wichtig es ist, religiöse Freiheit zu respektieren und gleichzeitig Verantwortung für die eigenen Handlungen zu übernehmen. 

  1. Gefahren falscher Lehren: 
    Korihors Lehren führten viele Menschen in die Irre. Die Geschichte warnt vor den Gefahren falscher Propheten und Ideologien, die oft verlockend erscheinen, aber zu schlechten Konsequenzen führen. 

  1. Die Macht der Umkehr: 
    Viele, die Korihors Lehren gefolgt waren, kehrten um, nachdem sie die Wahrheit erkannten. Dies zeigt, dass es immer möglich ist, umzukehren und den richtigen Weg einzuschlagen, unabhängig von vergangenen Fehlern. 

  1. Gottes Gerechtigkeit: 
    Korihor wurde letztlich bestraft und starb in Ungnade, was zeigt, dass letztendlich Gerechtigkeit widerfährt. Dies erinnert daran, dass es Konsequenzen für unsere Handlungen gibt, und dass das Streben nach Wahrheit und Rechtschaffenheit belohnt wird. 

  1. Vertrauen auf Zeugnisse: 
    Alma und die anderen Propheten setzten auf Zeugnisse und Beweise für ihre Überzeugungen. Dies zeigt, wie wichtig es ist, fundierte Überzeugungen zu haben und nicht blindlings Behauptungen zu folgen. 

Insgesamt lehrt die Geschichte von Korihor, dass Glaube, moralische Integrität und die Suche nach Wahrheit essenziell sind, um ein stabiles und erfülltes Leben zu führen. 

Wie wird sich Satan verhalten, wenn wir dadurch, dass wir auf ihn gehört haben in Bedrängnis geraten? 

findechristus.org

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Ich rühme mich nicht meiner selbst

13. Juli 2024, 05:23am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Kommt herzu, lasst uns dem HERRN frohlocken und jauchzen dem Hort unsres Heils! (Psalm 95:1; Luther)
(Bild: Quelle)

“Ich weiß, was der Herr mir geboten hat, und ich frohlocke darin. Ich rühme mich nicht meiner selbst, sondern ich frohlocke in dem, was der Herr mir geboten hat; ja, und dies ist mein Ruhm, dass ich vielleicht ein Werkzeug in den Händen Gottes bin, um irgendeine Seele zur Umkehr zu führen; und dies ist meine Freude.” (Alma 29:9). 

  • Dieser Vers betont Almas Freude und Zufriedenheit darüber, ein Werkzeug in den Händen Gottes zu sein und Seelen zur Umkehr zu führen. Er zeigt Almas Demut und die Bedeutung, die er darin findet, Gottes Willen zu erfüllen, was die zentrale Botschaft des Kapitels ist. 

Eine Zusammenfassung von Alma 28:1-14: 

Nachdem das Volk Ammon sich im Land Jerschon (siehe Karte) niedergelassen hatte und dort eine Gemeinde gegründet wurde, und die Heere der Nephiten das Gebiet um Jerschon und Zarahemla bewachten, wurden sie von den Lamaniten in die Wildnis verfolgt. Es kam zu einem gewaltigen Kampf, dem größten seit der Abreise Lehis aus Jerusalem. Zehntausende Lamaniten wurden getötet und zerstreut, aber auch unter den Nephiten gab es hohe Verluste. Dennoch kehrten die Nephiten in ihr Land zurück. 

Überall im Land herrschte große Trauer und Wehklagen, da viele Angehörige verloren worden waren: Witwen trauerten um ihre Ehemänner, Väter um ihre Söhne, Geschwister um Geschwister. Es war eine Zeit des Kummers, der ernsten Besinnung sowie des Fastens und Betens. Dies beendete das fünfzehnte Jahr der Richterherrschaft über das Volk Nephi. Ammon und seine Brüder berichteten von ihren Erlebnissen im Land Nephi, den erlittenen Leiden und Freuden sowie der Aufnahme und Sicherheit, die sie im Land Jerschon gefunden hatten. 

Das Jahr war geprägt von Kriegen und Streitigkeiten zwischen Nephiten und Lamaniten, die Tausende von Leben kosteten und zu großem Blutvergießen führten. Viele Leichen wurden begraben, während andere offen verwesten, und zahlreiche Menschen trauerten um ihre Toten. Einige fürchteten um das endlose Leid ihrer Verwandten, während andere trotz Trauer Hoffnung und Freude in der Gewissheit hatten, dass ihre Lieben bei Gott in einem Zustand ewigen Glücks sein würden. 

Dies zeigte die große Ungleichheit unter den Menschen, verursacht durch Sünde und die Machenschaften des Teufels, und unterstrich die Notwendigkeit, eifrig im Dienst des Herrn zu arbeiten. Es gab sowohl Gründe für Leid durch Tod und Zerstörung als auch für Freude durch das Licht Christi zum Leben. 

Alma 28:1-14 enthält mehrere Lehren, die auch für uns heute von Bedeutung sind: 

  1. Die Kosten des Krieges: Das Kapitel zeigt die enormen Verluste und das Leid, das durch Krieg verursacht wird. Es erinnert uns daran, den Frieden zu suchen und Konflikte möglichst zu vermeiden. 

  1. Gemeinschaft und Unterstützung: Trotz der Schwierigkeiten und Verluste kehrte das Volk Nephi in sein Land zurück und fand Trost und Unterstützung innerhalb der Gemeinschaft. Dies betont die Bedeutung von Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung in Zeiten der Not. 

  1. Trauer und Hoffnung: Das Kapitel beschreibt die tief empfundene Trauer um verlorene Angehörige, aber auch die Hoffnung und Freude, die aus dem Glauben an ein ewiges Leben und die Verheißungen des Herrn resultieren. Dies kann uns ermutigen, in Zeiten des Verlustes und der Trauer Trost und Hoffnung im Glauben zu finden. 

  1. Ungleichheit und Gerechtigkeit: Die Ungleichheit unter den Menschen, verursacht durch Sünde und die Macht des Bösen, zeigt die Notwendigkeit, für Gerechtigkeit zu kämpfen und gegen Ungerechtigkeit vorzugehen. Es erinnert uns daran, dass wir aktiv daran arbeiten sollten, Sünde und Ungerechtigkeit in unserem Leben und in der Gesellschaft zu bekämpfen. 

  1. Arbeit im Dienst des Herrn: Das Kapitel betont die Wichtigkeit des Fleißes im Dienst des Herrn. Es fordert uns auf, uns aktiv und engagiert in der Kirche und in unseren Gemeinden einzubringen und im „Weingarten des Herrn“ zu arbeiten. 

  1. Ernsthafte Besinnung und geistige Praxis: In Zeiten des Kummers und der Not ist es wichtig, sich ernsthaft zu besinnen, zu fasten und zu beten. Diese geistigen Praktiken können uns helfen, Trost und Führung zu finden und unsere Beziehung zu Gott zu stärken. 

Diese Lehren aus Alma 28:1-14 können uns helfen, besser mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen, unsere Gemeinschaft zu stärken und unseren Glauben zu vertiefen. 

Eine Zusammenfassung von Alma 29:1-17: 

Alma 29:1-17 beschreibt Alma den Jüngeren, der den Wunsch äußert, ein Engel zu sein, um mit großer Macht die Menschen zur Umkehr zu rufen. Er erkennt jedoch, dass dieser Wunsch sündhaft ist, weil er Gottes festen Plan nicht beeinflussen sollte. Alma betont, dass Gott jedem Menschen gemäß seinen Wünschen und Entscheidungen zuteilt, was gut oder schlecht ist. Alma ist dankbar für seine Berufung und freut sich darüber, ein Werkzeug Gottes zu sein, um Seelen zur Umkehr zu führen. 

Er denkt an die Gefangenschaft seiner Vorfahren und wie Gott sie befreit hat, was ihm Hoffnung und Dankbarkeit gibt. Alma erfreut sich nicht nur an seinem eigenen Erfolg, sondern auch an dem seiner Brüder, die im Land Nephi missionieren und viel Frucht gebracht haben. Seine Freude ist so groß, dass sie ihn überwältigt. Alma betet schließlich, dass seine Brüder und die Früchte ihrer Mühen im Reich Gottes Ruhe finden und Gott immerdar preisen dürfen. 

Eine differenziertere Betrachtung: 

Alma 29:1-7: 
In Alma 29:1-7 reflektiert Alma der Jüngere über seinen tiefen Wunsch, ein Engel zu sein, um die Menschen zur Umkehr zu rufen. Er sehnt sich danach, mit der Posaune Gottes zu sprechen und alle Völker zur Umkehr zu bewegen, damit das Leid auf der Erde endet. Doch dann erkennt er, dass dieser Wunsch sündhaft ist, weil er mit dem, was Gott ihm zugeteilt hat, zufrieden sein sollte. Alma betont, dass Gott den Menschen gemäß ihrem Willen und ihren Wünschen handelt und ihnen zuteilt, was sie verdienen, sei es zum Leben oder zum Tod. Er stellt fest, dass Gut und Böse allen Menschen offenbart wurden und dass die Menschen nach ihrem Wissen und ihren Wünschen beurteilt werden. Angesichts dieses Wissens fragt sich Alma, warum er sich mehr wünschen sollte, als die Aufgabe zu erfüllen, zu der er berufen wurde, und warum er überhaupt den Wunsch hegen sollte, ein Engel zu sein. 

Alma 29:8-13: 
In Alma 29:8-13 beschreibt Alma der Jüngere, wie Gott jeder Nation in ihrer eigenen Sprache und gemäß ihrem Verständnis sein Wort lehrt (vergleiche Lehre und Bündnisse 90:11und lies auch gerne den Artikel “In jeder Sprache und jedem Volk”). Er erkennt die Weisheit und Gerechtigkeit Gottes in diesem Vorgehen an. Alma freut sich darüber, dass er das tun kann, was der Herr ihm geboten hat, und betrachtet es als seine größte Ehre, ein Werkzeug in den Händen Gottes zu sein, um Seelen zur Umkehr zu führen (lies gerne auch “Wie wir ein Werkzeug in der Hand Gottes werden”). Diese Aufgabe erfüllt ihn mit großer Freude. 

Alma denkt daran, wie seine Brüder zur Umkehr kommen und wie dies seine Seele mit Freude erfüllt. Er reflektiert darüber, wie Gott auf sein Gebet gehört und ihm barmherzig geholfen hat. Alma erinnert sich auch an die Befreiung seiner Vorfahren aus der Knechtschaft durch Gott, was ihn stets inspiriert hat. Er erkennt, dass derselbe Gott, der seine Vorfahren befreit hat, ihn berufen hat, das Wort Gottes zu predigen, und dass dieser Gott ihm großen Erfolg geschenkt hat, worüber er sich sehr freut. 

Alma 29:14-17: 
In Alma 29:14-17 beschreibt Alma der Jüngere, dass seine Freude nicht nur von seinem eigenen Erfolg kommt, sondern noch größer ist wegen des Erfolgs seiner Brüder, die im Land Nephi gewesen sind (siehe Karte) . Er bewundert ihren enormen Einsatz und die Früchte ihrer Arbeit, und er erkennt, dass ihr Lohn groß sein wird. 

Alma fühlt eine überwältigende Freude, wenn er an den Erfolg seiner Brüder denkt, so sehr, dass es ihm scheint, als würde seine Seele seinen Körper verlassen. Er betet zu Gott, dass seine Brüder im Reich Gottes Ruhe finden und dass auch diejenigen, die durch ihre Bemühungen zur Umkehr geführt wurden, dort bleiben und Gott für immer preisen dürfen. Er schließt mit dem Wunsch, dass Gott seine Bitten erhört und alles gemäß seinen Worten geschieht und mit einem Amen. 

Die Lehren aus Alma 29:1-17 bieten wertvolle Einsichten für unser heutiges Leben: 

  1. Demut und Zufriedenheit: Alma zeigt, dass es wichtig ist, mit den Aufgaben und Fähigkeiten zufrieden zu sein, die Gott uns gegeben hat, anstatt nach mehr Macht oder Einfluss zu streben. Wir sollten erkennen, dass jeder von uns eine einzigartige Rolle im Plan Gottes hat und dass diese Rolle wichtig ist. 

  1. Gottes Plan und Weisheit vertrauen: Alma erkennt, dass Gottes Plan perfekt ist und dass er die Weisheit hat, jedem gemäß seinen Wünschen und Entscheidungen zuzuteilen. Dies lehrt uns, Gottes Weisheit zu vertrauen und darauf zu vertrauen, dass er weiß, was für uns und andere das Beste ist. 

  1. Freude im Dienst: Alma findet große Freude darin, anderen zu helfen und ihnen das Evangelium zu bringen. Dies erinnert uns daran, dass wahre Erfüllung und Freude oft daraus entstehen, dass wir anderen dienen und sie unterstützen. 

  1. Dankbarkeit für Gottes Hilfe: Alma denkt dankbar an die Befreiung seiner Vorfahren und daran, wie Gott auf seine Gebete gehört hat. Wir sollten uns daran erinnern, dankbar für die Segnungen in unserem Leben zu sein und uns bewusst machen, wie Gott uns geholfen hat. 

  1. Gemeinschaft und Zusammenarbeit: Alma freut sich nicht nur über seinen eigenen Erfolg, sondern auch über den Erfolg seiner Brüder. Dies zeigt die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenarbeit im Glauben und ermutigt uns, die Erfolge und Fortschritte anderer zu feiern. 

  1. Selbstlosigkeit und Freude am Erfolg anderer: Alma zeigt, dass echte Freude auch darin liegt, den Erfolg anderer zu sehen und zu unterstützen. Wir sollten uns darüber freuen, wenn andere erfolgreich sind, und ihre Errungenschaften feiern. 

  1. Gebet und Fürbitte: Alma betet für das Wohlergehen seiner Brüder und für diejenigen, die sie beeinflusst haben. Dies lehrt uns, im Gebet für andere einzutreten und Gottes Segen für sie zu erbitten. 

  1. Anerkennung der eigenen Grenzen: Alma erkennt seine eigenen menschlichen Begrenzungen und akzeptiert sie, anstatt sich nach übernatürlichen Fähigkeiten zu sehnen. Dies lehrt uns, unsere eigenen Begrenzungen zu akzeptieren und das Beste aus den Möglichkeiten zu machen, die uns gegeben sind. 

Diese Lehren können uns helfen, ein erfüllteres, dankbareres und gemeinschaftsorientierteres Leben zu führen, indem wir unsere Rolle im größeren Plan Gottes akzeptieren und wertschätzen. 

Wie widerstehst du der Versuchung dich bei einem Erfolg selbst zu rühmen anstatt des Herrn? 

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Sie waren völlig ehrlich und untadelig in allem; und sie waren fest im Glauben an Christus, ja, bis ans Ende

12. Juli 2024, 05:35am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Von der Frucht zu essen bedeutet Bündnisse anzunehmen 
(Bild: Quelle)

“Und sie waren unter dem Volk Nephi und wurden auch zu dem Volk gezählt, das der Kirche Gottes angehörte. Und sie zeichneten sich auch durch ihre Hingabe an Gott und auch an die Menschen aus, denn sie waren völlig ehrlich und untadelig in allem; und sie waren fest im Glauben an Christus, ja, bis ans Ende.” (Alma 27:17). 

  • Dieser Vers hebt die zentrale Botschaft hervor: die Hingabe des Volkes Anti-Nephi-Lehi an Gott und ihre Mitmenschen, ihre Ehrlichkeit und Untadeligkeit sowie ihren festen Glauben an Christus bis zum Ende. 

Eine Zusammenfassung von Alma 27:1-30: 

In Alma 27-30 aus dem Buch Mormon erfahren wir, dass die Lamaniten nach wiederholten erfolglosen Angriffen auf die Nephiten in das Land Nephi zurückkehren (siehe Karte). Die Amalekiten, verärgert über ihre Verluste, hetzen das Volk gegen ihre friedlichen Brüder, das Volk Anti-Nephi-Lehi, auf. Dieses weigert sich jedoch, zu den Waffen zu greifen und erleidet schwere Verluste. 

Ammon und seine Brüder, die dieses Gemetzel miterleben, überreden den namentlich nicht genannten König, mit dem Volk zu den Nephiten ins Land Zarahemla (siehe Karte) zu fliehen. Der König ist zunächst skeptisch, doch nach einer göttlichen Bestätigung durch Ammon beschließt das Volk, das Land zu verlassen. Sie ziehen in die Wildnis, während Ammon und seine Brüder zu den Nephiten vorausgehen, um deren Zustimmung zur Aufnahme der Flüchtlinge einzuholen. 

In Zarahemla treffen Ammon und seine Brüder auf Alma den Jüngeren, den Missionar und Hohen Priester des Landes, was große Freude auslöst. Alma begleitet sie zum obersten Richter Nephihach, der die Bevölkerung befragt. Die Nephiten beschließen, das Land Jerschon (siehe Karte) für das Volk Anti-Nephi-Lehi bereitzustellen und es mit ihren Heeren zu schützen, solange die Neuankömmlinge einen Teil ihrer Habe zur Versorgung der Armee beitragen. 

Die Flüchtlinge ziehen ins Land Jerschon, wo sie als das Volk Ammon bekannt werden. Sie leben unter den Nephiten und zeichnen sich durch ihre Hingabe an Gott und ihre Mitmenschen aus. Sie sind fest im Glauben an Christus und verabscheuen das Blutvergießen, was sie niemals dazu bringt, Waffen gegen ihre Brüder zu erheben. Ihre Hoffnung auf Christus und die Auferstehung lässt sie den Tod ohne Furcht betrachten. So werden sie ein geliebtes und hochbegünstigtes Volk des Herrn. 

Eine differenziertere Betrachtung: 

Alma 27:1-6: 
Nachdem die Lamaniten nach vielen vergeblichen Versuchen, die Nephiten zu vernichten, in das Land Nephi zurückkehren, sind die Amalekiten wegen ihrer Verluste sehr wütend. Da sie keine Rache an den Nephiten nehmen können, hetzen sie das Volk gegen ihre friedlichen Brüder, das Volk Anti-Nephi-Lehi, auf und beginnen erneut, es zu vernichten. Das Volk Anti-Nephi-Lehi weigert sich erneut ihre Waffen zu ergreifen, um nicht den Bund, den sie mit Gott geschlossen hatten zu brechen, und lässt sich eher von seinen Feinden töten. 

Ammon und seine Brüder, die dieses Gemetzel miterleben, sind voller Mitleid und sprechen mit dem namentlich nicht genannten König der Ammoniten. Sie schlagen vor, das Volk zu versammeln und in das Land Zarahemla zu den Nephiten zu fliehen, um der Vernichtung zu entgehen. Der König jedoch befürchtet, dass die Nephiten sie wegen ihrer vergangenen Morde und Sünden nicht aufnehmen werden. 

Alma 27:7-12: 
Ammon schlägt vor, den Herrn zu befragen, ob sie zu den Nephiten fliehen sollen. Der König stimmt zu, dass sie gehen werden, wenn der Herr es ihnen befiehlt, und bietet an, als Sklaven zu arbeiten, um ihre Sünden wiedergutzumachen. Ammon erklärt, dass Sklaverei gegen das Gesetz der Nephiten ist und dass sie auf die Barmherzigkeit ihrer Brüder vertrauen sollten. Der König besteht darauf, dass Ammon den Herrn befragt, und erklärt, dass sie sonst im Land zugrunde gehen wollen. 

Ammon befragt den Herrn, der ihm antwortet, dass das Volk aus dem Land fliehen soll, um der Vernichtung zu entgehen, da Satan großen Einfluss auf die Herzen der Amalekiten hat, die die Lamaniten gegen ihre Brüder aufstacheln. Der Herr verspricht, das Volk in dieser Generation zu bewahren und segnet es. 

Alma 27:13-18: 
Ammon berichtet dem König von den Worten des Herrn. Daraufhin versammeln sie das gesamte Volk, einschließlich ihres Viehs und ihrer Herden, und ziehen in die Wildnis, die das Land Nephi vom Land Zarahemla trennt (siehe Karte) . Ammon erklärt, dass er und seine Brüder vorausgehen werden, um die Nephiten um Aufnahme zu bitten, während das Volk in der Wildnis warten soll. 

Auf dem Weg nach Zarahemla trifft Ammon mit seinen Brüdern auf Alma den Jüngeren, und es kommt zu einem freudigen Wiedersehen – in Alma 17:1-4 wird dieses Treffen aus der Sicht Almas berichtet. Ammon ist so überwältigt von Freude über dieses Zusammentreffen und die Gnade Gottes, dass er vor Freude seine Kraft verliert und zu Boden fällt – starke geistige Erlebnisse überwältigen einen unter Umständen. Diese immense Freude, so erklärt der Text, ist eine tiefe und wahre Freude, die nur diejenigen erfahren, die aufrichtig reumütig und demütig nach Glück streben. 

Alma 27:19-24: 
Alma freut sich sehr über das Wiedersehen mit seinen Brüdern Ammon, Aaron, Omner und Himni, obwohl seine Freude nicht so überwältigend ist, dass sie ihn schwächt. Er begleitet sie zurück nach Zarahemla und nimmt sie in sein Haus auf. Dort berichten sie dem obersten Richter Nephihach (Alma 4:17–18) von ihren Erlebnissen im Land Nephi. 

Der oberste Richter lässt einen Aufruf durch das ganze Land ergehen, um die Meinung des Volkes zur Aufnahme des Volkes Anti-Nephi-Lehi zu erfahren. Das Volk stimmt zu, das Land Jerschon im Osten am Meer und angrenzend an das Land Überfluss im Süden als Erbteil für ihre Brüder aufzugeben (siehe Karte) . Sie beschließen, ihre Heere zwischen das Land Jerschon und das Land Nephi zu stellen, um das Volk Anti-Nephi-Lehi zu schützen, da diese aufgrund ihrer tiefen Umkehr und ihres Bundes mit Gott nie wieder zu den Waffen greifen wollen. 

Das Volk der Nephiten wird das Land Jerschon unter der Bedingung verteidigen, dass das Volk Anti-Nephi-Lehi einen Teil ihrer Habe gibt, um die Versorgung der Heere zu unterstützen. 

Alma 27:25-30: 
Als Ammon und Alma die Zustimmung der Nephiten zur Aufnahme des Volkes Anti-Nephi-Lehi bekamen, kehren sie in die Wildnis zurück und berichten dem Volk von der Entscheidung. Alma erzählt zudem von seiner eigenen Bekehrungsgeschichte zusammen mit Ammon, Aaron und deren Brüdern. Dies löst große Freude unter dem Volk Anti-Nephi-Lehi aus, und sie ziehen in das ihnen zugesprochene Land Jerschon. 

Dort werden sie von den Nephiten das Volk Ammon genannt und als Teil der Kirche Gottes aufgenommen. Sie zeichnen sich durch ihre Hingabe an Gott und ihre Mitmenschen aus, leben völlig ehrlich und untadelig und sind fest im Glauben an Christus. Sie verabscheuen das Blutvergießen zutiefst und sind nicht bereit, Waffen gegen ihre Brüder zu erheben. Ihre Hoffnung auf Christus und die Auferstehung lässt sie den Tod ohne Furcht betrachten, und sie würden lieber auf qualvolle Weise sterben, als Gewalt anzuwenden. 

So werden sie ein eifriges, geliebtes und hochbegünstigtes Volk des Herrn. Obwohl Vers 30 sicherlich das Ende dieser Erzählung ist, werden wir den Ammoniten in Alma 56:57 wiederbegegnen, wo wir die Geschichte von den "jungen Ammoniten" lesen werden. 

Aus der Geschichte von Alma 27:1-30 können mehrere wertvolle Lehren gezogen werden: 

  1. Friedfertigkeit und Gewaltverzicht: 
    Das Volk Anti-Nephi-Lehi weigert sich trotz der Bedrohung, Waffen zu ergreifen und Gewalt anzuwenden. Dies zeigt ihre Hingabe an ihre Überzeugungen und ihren Glauben. Ihre Bereitschaft, lieber zu sterben als zu töten, ist ein starkes Beispiel für die Macht des Friedens und der Gewaltlosigkeit und der Bündnistreue. 
     

  1. Bündnistreue: 
    Elder D. Todd Christofferson vom Kollegium der Zwölf Apostel: 
    “Was ist der Weg der Bündnisse? Es ist der eine Weg, der zum celestialen Reich Gottes führt. Wir betreten den Weg am Tor der Taufe und streben dann „mit Beständigkeit in Christus [vorwärts], erfüllt vom vollkommenen Glanz der Hoffnung und von Liebe zu Gott und zu allen Menschen [die zwei wichtigsten Gebote,] bis ans Ende“2. Entlang des Wegs der Bündnisse – der übrigens über das Erdenleben hinausreicht – empfangen wir alle heiligen Handlungen und Bündnisse, die der Errettung und Erhöhung dienen. 
    Im Kern besteht die Bündnisverpflichtung, die wir dabei eingehen, darin, Gottes „Willen zu tun und seine Gebote in allem, was er uns gebieten wird, zu beachten“ (Quelle: “Warum der Weg der Bündnisse?” Frühjahrs-Generalkonferenz 2021). 
     

  1. Göttliche Führung: 
    Ammon sucht göttlichen Rat, bevor er handelt. Dies betont die Wichtigkeit, göttliche Weisung in schwierigen Zeiten zu suchen und auf den Herrn zu vertrauen, um die richtige Entscheidung zu treffen. 
     

  1. Mitgefühl und Hilfe für Bedürftige: 
    Die Nephiten zeigen Mitgefühl und Solidarität, indem sie das Land Jerschon zur Verfügung stellen und ihre Heere zum Schutz des Volkes Anti-Nephi-Lehi einsetzen. Diese Tat der Nächstenliebe und Unterstützung unterstreicht die Bedeutung der Gemeinschaft und der Fürsorge für diejenigen, die in Not sind. 
     

  1. Demut und Umkehr: 
    Das Volk Anti-Nephi-Lehi zeigt durch seine Handlungen echte Reue für vergangene Taten und bleibt fest in seinem Glauben an Christus. Dies verdeutlicht die transformative Kraft der Umkehr und die Wichtigkeit, die Vergangenheit zu bereuen und sich einer besseren Zukunft zuzuwenden. 
     

  1. Freude im Glauben: 
    Die immense Freude, die Ammon und seine Brüder empfinden, zeigt, wie der Glaube an Gott und die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen tiefes Glück und Zufriedenheit bringen können. Diese Freude ist besonders stark bei denen, die demütig und aufrichtig im Glauben sind. 
     

  1. Bereitschaft zur Selbstaufopferung: 
    Die Bereitschaft des Volkes Anti-Nephi-Lehi, lieber zu sterben als ihre Brüder zu verletzen, zeigt eine tiefe Hingabe an ihre Prinzipien und den Glauben. Diese Selbstaufopferung ist ein starkes Beispiel für die Priorität von Glauben und Prinzipien über das eigene Leben. 

Diese Lehren bieten wertvolle Einblicke in friedliche Konfliktlösungen, die Suche nach göttlicher Führung, Mitgefühl und Unterstützung für andere, die Bedeutung von Reue und Demut, die Freude im Glauben und die Bereitschaft zur Selbstaufopferung für höhere Werte. 

Welches Rezept hast du, um im Glauben bis ans Ende festzubleiben? 

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Darum will ich nicht mit mir selbst prahlen, sondern ich will mit meinem Gott prahlen

11. Juli 2024, 05:29am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

“Ja, ich weiß, dass ich nichts bin; was meine Kraft betrifft, so bin ich schwach; darum will ich nicht mit mir selbst prahlen, sondern ich will mit meinem Gott prahlen, denn in seiner Kraft kann ich alles tun; ja, siehe, viele mächtige Wundertaten haben wir in diesem Land vollbracht, und dafür wollen wir seinen Namen preisen immerdar.” (Alma 26:12). 

  • Dieser Vers betont die Demut und das Vertrauen in Gottes Kraft, was als zentrale Lehre dieser Passage betrachtet werden kann. Ammon erkennt, dass seine eigenen Fähigkeiten begrenzt sind, aber mit Gottes Hilfe können große Dinge erreicht werden. Dies verdeutlicht die Wichtigkeit des Glaubens, der Dankbarkeit und des Lobpreises gegenüber Gott für alles, was erreicht wird. 

Eine Zusammenfassung von Alma 26:1-37: 

In Alma 26:1-37 spricht Ammon zu seinen leiblichen als auch seinen Brüdern im Geiste, den Anti-Nephi-Lehiten, um seine große Freude über die Bekehrung der Lamaniten zum Ausdruck zu bringen. Er betont, dass sie bei ihrer Missionierung nicht erwartet hätten, solch große Segnungen von Gott zu erhalten. Ammon beschreibt die Lamaniten als einst in tiefster Finsternis lebend, nun aber in das wunderbare Licht Gottes geführt. Er lobt die unzähligen Bekehrungen und betont, dass sie als Werkzeuge in Gottes Händen diesen Wandel ermöglicht haben. 

Ammon spricht von den vielen Lamaniten, die jetzt Teil der Herde Gottes sind und dankt Gott für die Ernte dieser Seelen. Er beschreibt die Sicherheit und den Schutz, den diese neuen Gläubigen am letzten Tag erfahren werden. Seine Freude ist so groß, dass sein Bruder Aaron ihn ermahnt, nicht überheblich zu werden, doch Ammon erklärt, dass er sich nicht selbst, sondern Gott preist. 

Ammon reflektiert über ihre eigene Reise und Bekehrung, dankbar, dass Gott sie trotz ihrer anfänglichen Feindseligkeit gegenüber der Kirche nicht vernichtet, sondern durch seine Barmherzigkeit zur Errettung geführt hat. Er betont, dass nur die Reumütigen die Geheimnisse Gottes erkennen können und dass ihre Mission viele Seelen zur Umkehr gebracht hat, was Grund zur Freude gibt. 

Er erinnert seine Brüder daran, dass sie trotz des Spottes und der Schwierigkeiten, die sie auf ihrer Mission im Land Nephi erfahren haben, durch die Geduld und den Beistand Gottes erfolgreich waren. Er beschreibt die tiefgehende Liebe und den Frieden, den die bekehrten Lamaniten nun zeigen, sogar bereit, ihr Leben zu opfern, anstatt das ihrer Feinde zu nehmen. Ammon schließt mit dem Lobpreis Gottes für seine allumfassende Macht, Weisheit und Barmherzigkeit und betont, dass Gott sich aller Völker erinnert und ihnen sein Erbarmen zeigt. 

Eine differenziertere Betrachtung: 

Alma 26:1-7: 
Ammon spricht zu seinen Brüdern im Fleisch und im Glauben und betont, wie groß ihre Freude und Dankbarkeit sein sollte. Er erinnert daran, dass sie bei ihrem Aufbruch aus Zarahemla (siehe Karte) nicht erwartet hätten, dass Gott ihnen so große Segnungen zuteilwerden lassen würde. Er fragt seine Brüder, welche großen Segnungen sie erfahren haben, und beantwortet die Frage selbst: Die Lamaniten, die zuvor in tiefster Finsternis lebten, haben nun das Licht Gottes gesehen. Er hebt hervor, dass sie, die Missionare, in den Händen Gottes zu Werkzeugen wurden, um dieses bedeutende Werk zu vollbringen. 

Ammon berichtet, dass Tausende von Lamaniten nun glücklich sind und in die Herde Gottes aufgenommen wurden. Er vergleicht ihre Mission mit einer reichen Ernte, bei der sie mit großer Anstrengung gearbeitet haben und nun die Früchte ihrer Arbeit sehen. Diese neu gewonnenen Seelen werden am letzten Tag nicht verloren gehen, sondern sicher und geschützt sein, selbst wenn Stürme kommen. Sie sind in den Händen des Herrn der Ernte und werden am letzten Tag von ihm emporgehoben werden. 

Alma 26:8-13: 
Ammon lobt den Namen Gottes und ruft dazu auf, ihm zu danken und seinen Namen zu preisen, weil Gott stets Rechtschaffenheit bewirkt. Er betont, dass ohne ihre Mission aus Zarahemla ihre geliebten Brüder, die Lamaniten, weiterhin von Hass gepeinigt und Fremde vor Gott geblieben wären. Nachdem Ammon diese Worte sprach, wies ihn sein Bruder Aaron zurecht und äußerte die Sorge, dass Ammons Freude ihn zum Prahlen verleiten könnte. 

Ammon entgegnet, dass er nicht mit seiner eigenen Kraft oder Weisheit prahlt, sondern seine Freude überfließend ist, und er sich an Gott erfreut. Er erkennt seine eigene Schwäche an und betont, dass er nur durch die Kraft Gottes alles tun kann. Viele mächtige Wundertaten wurden in diesem Land durch Gottes Kraft vollbracht, und dafür wollen sie seinen Namen immer preisen. Er erinnert daran, dass Tausende ihrer Brüder aus der Pein der Hölle befreit wurden und nun erlösende Liebe singen, dank der Macht von Gottes Wort, das in ihnen wirkt. Dies ist für Ammon der große Grund zur Freude. 

Alma 26:14-19: 
Ammon betont erneut den Grund, Gott immerdar zu preisen, da er der höchste Gott ist, der ihre Brüder von den Ketten der Hölle befreit hat. Er erinnert daran, dass die Lamaniten einst von ewiger Finsternis und Vernichtung umgeben waren, doch nun ins ewige Licht und zur Errettung geführt wurden, umgeben von Gottes unvergleichlicher Liebe. Ammon und seine Brüder waren Werkzeuge in Gottes Händen, um dieses große Werk zu vollbringen. 

Er ruft dazu auf, im Herrn zu frohlocken und sich zu freuen, da ihre Freude vollständig ist, und Gott immer zu preisen. Ammon fragt rhetorisch, ob man jemals zu viel im Herrn frohlocken oder zu viel über seine Macht, Barmherzigkeit und Geduld sprechen könnte, und betont, dass er nicht einmal ansatzweise ausdrücken kann, was er empfindet. 

Er reflektiert darüber, wie niemand erwartet hätte, dass Gott so barmherzig sein würde, sie aus ihrem furchtbaren, sündigen Zustand zu retten. Ammon erinnert daran, dass sie einst voller Grimm und Drohungen gegen die Kirche Gottes waren, und fragt sich, warum Gott sie nicht einer schrecklichen Vernichtung überantwortet oder sie durch das Schwert seiner Gerechtigkeit *) zu ewiger Hoffnungslosigkeit verdammt hat. 

  • *) In diesem Kontext symbolisiert das "Schwert der Gerechtigkeit" die konsequente und strenge Bestrafung oder Vergeltung, die Gott aufgrund seiner vollkommenen Gerechtigkeit ausüben könnte. Es steht für die Vorstellung, dass diejenigen, die gegen Gottes Gebote und Prinzipien handeln, die gerechte Strafe für ihre Sünden und Übertretungen verdienen. 

Ammon reflektiert darüber, dass er und seine Brüder, als sie noch voller Grimm und Drohungen gegen die Kirche Gottes waren, eigentlich die gerechte Strafe verdient hätten. Er fragt sich, warum Gott sie nicht dieser Strafe überantwortet hat, sondern stattdessen ihnen Barmherzigkeit und Errettung gewährt hat. Es betont die Gnade und Barmherzigkeit Gottes, der trotz der gerechten Konsequenzen, die sie hätten erleiden müssen, ihnen verziehen und sie errettet hat. 

Alma 26:20-25: 
Ammon reflektiert weiter darüber, wie überwältigend es ist, dass Gott ihnen nicht mit Gerechtigkeit, sondern mit großer Barmherzigkeit begegnet ist. Er beschreibt, dass Gott sie über den Abgrund des Todes und Elends hinweggeführt hat und ihre Seelen errettet hat. Er betont, dass nur die Reumütigen dies wirklich verstehen können. 

Ammon erklärt, dass diejenigen, die umkehren, Glauben ausüben, gute Werke vollbringen und beständig beten, in der Lage sind, die Geheimnisse Gottes zu kennen. Ihnen wird es ermöglicht, Dinge zu offenbaren, die zuvor verborgen waren, und viele Seelen zur Umkehr zu bringen, wie es bei den Lamaniten geschehen ist. 

Er erinnert seine Brüder daran, dass sie einst zu den Nephiten in Zarahemla sagten, sie wollten zu den Lamaniten ins Land Nephi gehen, um ihnen das Evangelium zu predigen, woraufhin sie ausgelacht wurden. Die Nephiten hatten bezweifelt, dass die Lamaniten, ein als halsstarrig und blutrünstig bekanntes Volk, zur Erkenntnis der Wahrheit gebracht werden könnten. Die Nephiten hatten vorgeschlagen, gegen die Lamaniten Krieg zu führen und sie aufgrund ihres Übeltuns aus dem Land zu vertreiben, um ihre eigene Vernichtung zu verhindern. 

Alma 26:26-31: 
Ammon erklärt weiter, dass sie nicht mit der Absicht in die Wildnis gekommen waren, um ihre Brüder, die Lamaniten, zu vernichten, sondern um einige von ihnen zu retten. Als sie jedoch entmutigt waren und beinahe umkehrten, tröstete der Herr sie und versprach ihnen Erfolg, wenn sie ihre Bedrängnisse geduldig ertragen würden. 

Daraufhin gingen sie zu den Lamaniten und lehrten sie trotz aller Entbehrungen und Leiden, die sie erdulden mussten. Sie zogen von Haus zu Haus und lehrten auf den Straßen, Hügeln, in Tempeln und Synagogen. Dabei wurden sie ausgestoßen, verspottet, angespien, geschlagen, mit Steinen beworfen, gefesselt und ins Gefängnis geworfen, aber durch die Macht und Weisheit Gottes wieder befreit. 

Ammon betont, dass sie all diese Bedrängnisse erlitten haben, um vielleicht einige Seelen zu retten, und sie dachten, ihre Freude wäre vollständig, wenn sie auch nur wenige retten könnten. Doch nun können sie die Früchte ihrer Arbeit sehen, und es sind nicht wenige, sondern viele, die sie bekehrt haben. Er bezeugt die Aufrichtigkeit dieser Bekehrten, die ihre Brüder und auch Ammon und seine Mitmissionare lieben. 

Alma 26:32-37: 
Ammon lobt die außergewöhnliche Liebe und Hingabe der bekehrten Lamaniten, die bereit waren, ihr eigenes Leben zu opfern, anstatt das ihrer Feinde zu nehmen. Aus Liebe zu ihren Brüdern haben sie ihre Kriegswaffen tief vergraben. Er betont, dass eine solche Liebe im ganzen Land, nicht einmal unter den Nephiten, zu finden war. 

Die Nephiten waren bereit, Waffen gegen ihre Brüder zu erheben, um sich zu verteidigen, doch viele der bekehrten Lamaniten legten ihr Leben nieder und gingen zu Gott, weil sie die Sünde hassten. Ammon erklärt, dass sie daher allen Grund zur Freude haben und dass niemand von Anfang der Welt an mehr Grund zur Freude hatte als sie. Er prahlt nicht mit sich selbst, sondern mit Gott, der allmächtig, allwissend und barmherzig ist und diejenigen rettet, die umkehren und an seinen Namen glauben. 

Ammon sagt, dass wenn dies als Prahlen betrachtet wird, er gerne prahlt, da Gott sein Leben, Licht, Freude, Errettung und Erlösung von ewigem Weh ist. Er preist den Namen Gottes, der das Volk Israels in einem fremden Land nicht vergessen hat. Ammon schließt mit der Erkenntnis, dass Gott sich um jedes Volk in jedem Land kümmert und sein Erbarmen über die ganze Erde reicht. Dies erfüllt ihn mit großer Freude und Dankbarkeit, und er beschließt, Gott immerdar zu danken. Mit einem Amen bekräftigt er seine Aussagen. 

Die Botschaft von Ammon in Alma 26:1-37 bietet eine Vielzahl von Lehren, die auch heute relevant sind: 

  1. Dankbarkeit und Freude: Ammon zeigt eine tiefe Dankbarkeit für die Segnungen und Erfolge, die durch Gottes Hand gewirkt wurden. Er lehrt uns, dankbar für die positiven Entwicklungen und Segnungen in unserem Leben zu sein und Freude daran zu finden. 

  1. Demut: Ammon erkennt seine eigene Schwäche und die Notwendigkeit, sich auf Gottes Kraft zu verlassen. Er lehrt uns, demütig zu sein und zu erkennen, dass unsere Erfolge letztlich von Gott abhängen. 

  1. Geduld in Bedrängnissen: Trotz vieler Widrigkeiten und Leiden blieben Ammon und seine Brüder geduldig und setzten ihre Mission fort. Dies lehrt uns, in schwierigen Zeiten geduldig und ausdauernd zu sein, im Vertrauen darauf, dass Gott uns letztlich Erfolg schenken wird. 

  1. Liebe und Vergebung: Die bekehrten Lamaniten waren bereit, ihr Leben niederzulegen, anstatt anderen Schaden zuzufügen. Ihre Handlungen lehren uns, unsere Feinde zu lieben, Gewalt zu vermeiden und in allen Dingen Frieden zu suchen. 

  1. Mission und Dienst: Ammon und seine Brüder widmeten ihr Leben der Bekehrung der Lamaniten. Dies lehrt uns, aktiv anderen zu dienen und das Evangelium zu verbreiten, wo immer wir können. 

  1. Barmherzigkeit und Erlösung: Gott hat die bekehrten Lamaniten aus der Dunkelheit ins Licht geführt und ihnen Errettung gebracht. Dies erinnert uns daran, dass Gott barmherzig ist und bereit, jedem Vergebung und Erlösung zu gewähren, der umkehrt und an ihn glaubt. 

  1. Freude an Gottes Werk: Ammon freut sich über die Möglichkeit, ein Werkzeug in Gottes Händen zu sein. Dies lehrt uns, Freude daran zu finden, wenn wir in Gottes Werk involviert sind und erkennen, dass wir Teil eines größeren Plans sind. 

  1. Glauben und Vertrauen: Die Missionare setzten ihr Vertrauen in Gottes Weisheit und Macht, was ihnen letztlich zum Erfolg verhalf. Dies ermutigt uns, unseren Glauben und unser Vertrauen in Gott zu setzen, auch wenn die Umstände schwierig erscheinen. 

Indem wir diese Lehren in unserem eigenen Leben anwenden, können wir unsere Beziehung zu Gott stärken, mehr Frieden und Freude finden und in unserem Dienst für andere effektiver sein. 

Was meinst du, in welcher Hinsicht hat Prahlen mit Gott nichts mit Überheblichkeit zu tun? 

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Dass er sein Wort an sie in jeder Einzelheit hatte Wahrheit werden lassen

10. Juli 2024, 05:29am

| 

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Adam und Eva bringen Opfer dar, Gemälde von Keith Larson
(Bild: Quelle)

“Und nun siehe, Ammon und Aaron und Omner und Himni und ihre Brüder freuten sich über die Maßen über den Erfolg, den sie unter den Lamaniten gehabt hatten, denn sie sahen, dass der Herr ihnen gemäß ihren Gebeten gewährt hatte und dass er sein Wort an sie in jeder Einzelheit hatte Wahrheit werden lassen.” (Alma 25:17). 

  • Dieser Vers fasst die Freude und das Vertrauen der Missionare in die Erfüllung der göttlichen Verheißungen zusammen und betont die Macht des Gebets und den Glauben an Gottes Plan. 

Ein kurzer Überblick: 

Dieser kurze Abschnitt von Alma 24:28-25:12 scheint von Mormon eingefügt worden zu sein, um zu zeigen, wie die Bösen sich nicht gegenseitig unterstützen, sondern sich gegeneinander wenden und wie die Prophezeiungen des Herrn erfüllt werden. Einige derjenigen, die sich gewaltsam gegen die Anti-Nephi-Lehiten stellten, waren reinblütige Lamaniten, direkte Nachkommen von Laman und Lemuel, und sie waren sehr verärgert, dass ihre angeblichen Verbündeten sie dazu benutzt hatten, so viele ihrer eigenen lamanitischen Brüder zu töten. Die meisten Anführer der Angriffe auf die Anti-Nephi-Lehiten gehörten zur Ordnung Nehors, die Nephiten waren, oder stammten von Amulon ab, der ein Priester Noas war, ebenfalls ein Nephit. 

Die Lamaniten, die nun wütend waren, weil diese Leute ihre lamanitischen Brüder getötet hatten, richteten ihre Rache auf die Nephiten. Insbesondere wählten sie das Land Ammoniha als Ziel, da es nahe lag und das Hauptquartier der Ordnung der Nehorer war. Die Lamaniten fielen über die Menschen im Land Ammoniha her und vernichteten sie, was als "Verwüstung der Nehorer" in Alma 16:9-11 berichtet wird. Dies erklärt die Gründe, warum die Lamaniten die Grenzen des Landes Zarahemla angriffen und die Stadt Ammoniha zerstörten. 

Unter den Angreifern dieses nephitischen Territoriums befanden sich sowohl Lamaniten, von denen viele getötet oder vertrieben wurden, als auch fast alle Nachkommen Amulons, die von den Nephiten getötet wurden. Der Rest dieser lamanitischen Truppe, einschließlich der Überreste der Kinder Amulons, floh in die östliche Wildnis. Diese Amuloniten usurpierten (usurpieren: sich widerrechtlich Macht aneignen) dann die Macht und Autorität über die Lamaniten und töteten alle Lamaniten, die begannen, den Überlieferungen der Lamaniten nicht mehr zu glauben und zu den Nephiten überlaufen wollten. Diese zusätzlichen Märtyrertode verursachten Streit in der Wildnis, und die letzten verbleibenden Amuloniten wurden dann gejagt und getötet, wodurch sich die Prophezeiungen Abinadis erfüllten. 

Eine Zusammenfassung von Alma 25:1-17:  

In Alma 25:1-17 erfahren wir, dass die Lamaniten wütend darüber waren, dass ihre Brüder, die ihre Waffen vergraben hatten, weil sie lieber sterben als jemals wieder jemanden töten zu wollen, sich wehrlos haben niedermetzeln lassen, und daher Rache an den Nephiten schworen. Sie zogen gegen das Volk im Land Ammoniha (siehe Karte) und vernichteten es (siehe auch “Warum wurde die Stadt Ammonihah zerstört und verwüstet?”), lieferten danach den Nephiten weitere Kämpfe, wurden aber zurückgeschlagen und getötet. 

Unter den getöteten Lamaniten waren viele Nachkommen Amulons, die in die östliche Wildnis flohen und die Macht über die Lamaniten ergriffen. Diese veranlassten, dass viele Lamaniten wegen ihres Glaubens verbrannt wurden, was die Erinnerungen an die Predigten von Aaron und seinen Brüdern auffrischte und viele Lamaniten zum Glauben an den Herrn bekehrte. Die verbliebenen Herrscher der Amulon-Kinder ließen diese Bekehrten hinrichten, was weiteren Zorn und Streit auslöste. 

Die Lamaniten begannen, die Nachkommen Amulons zu verfolgen und zu töten, was die Prophezeiungen Abinadis erfüllte, der vorausgesagt hatte, dass ihre Nachkommen in ähnlicher Weise sterben würden. 

Nachdem die Lamaniten sahen, dass sie die Nephiten nicht besiegen konnten, kehrten sie in ihr eigenes Land zurück und viele schlossen sich dem Volk Anti-Nephi-Lehi an, legten ihre Waffen nieder und lebten rechtschaffen nach dem Gesetz des Mose, das für sie noch nicht erfüllt war. Sie sahen es als Symbol für das Kommen Christi an und bewahrten ihren Glauben an die Errettung durch Christus. Ammon, Aaron, Omner und Himni, die Söhne König Mosias II, freuten sich über ihren Erfolg, da der Herr ihre Gebete erhört hatte. 

Eine differenziertere Betrachtung: 

Alma 25:1-6: 
Nachdem die Lamaniten ihre Brüder sahen, die sie selbst getötet hatten, wurden sie noch wütender und schworen den Nephiten Rache. Sie griffen jedoch nicht das Volk Anti-Nephi-Lehi an, sondern zogen stattdessen mit ihren Heeren in das Grenzgebiet des Landes Zarahemla und zerstörten das Volk im Land Ammoniha (siehe Karte) . 

Danach kämpften sie häufig gegen die Nephiten, wurden jedoch zurückgeschlagen und viele von ihnen getötet. Unter den Toten waren fast alle Nachkommen Amulons und seiner Brüder, die einst Priester Noas waren. Die Überlebenden flohen in die östliche Wildnis, übernahmen die Macht über die Lamaniten und veranlassten, dass viele Lamaniten wegen ihres Glaubens verbrannt wurden. Hier erfüllt sich, was Abinadi vorhersagte, als sie ihn in den Feuertod schickten (Mosia 13:10). 

Diese Lamaniten erinnerten sich an die Predigten Aarons und seiner Brüder, zweifelten an den Überlieferungen ihrer Väter und begannen, an den Herrn und die Macht der Nephiten zu glauben. Viele von ihnen wurden daraufhin in der Wildnis bekehrt. 

Alma 25:7-12: 
Die Herrscher, die von den Kindern Amulons übriggeblieben waren, ließen alle, die an die Lehren Aarons und seiner Brüder glaubten, hinrichten. Diese Märtyrertode stachelten viele Lamaniten zum Zorn an und führten zu Streitigkeiten in der Wildnis. 

Die Lamaniten begannen, die Nachkommen Amulons und seiner Brüder zu verfolgen und zu töten, sodass diese in die östliche Wildnis flohen. Bis heute werden sie von den Lamaniten verfolgt, wodurch sich die Prophezeiungen Abinadis erfüllten (Mosia 13:10). Abinadi, der als Erster wegen seines Glaubens den Feuertod erlitt, hatte vorausgesagt, dass viele auf ähnliche Weise sterben würden. Er sagte auch, dass die Nachkommen der Priester Noas viele Hinrichtungen veranlassen würden und selbst zerstreut und getötet würden, wie Schafe ohne Hirten, die von wilden Tieren gejagt und getötet werden. Diese Prophezeiungen erfüllten sich, da die Nachkommen Amulons von den Lamaniten verfolgt und getötet wurden. 

Alma 25:13-17: 
Als die Lamaniten erkannten, dass sie die Nephiten nicht besiegen konnten, zogen sie sich in ihr eigenes Land zurück. Viele von ihnen siedelten sich im Land Ischmael und im Land Nephi an (siehe Karte)  und schlossen sich dem Volk Anti-Nephi-Lehi an, dem Volk Gottes. Auch sie legten ihre Kriegswaffen nieder und begannen, ein rechtschaffenes Leben zu führen, indem sie den Wegen des Herrn folgten und seine Gebote und Satzungen befolgten. Sie hielten sich weiterhin an das Gesetz des Mose, da es noch nicht vollständig erfüllt war, sahen jedoch das Gesetz als Symbol für das Kommen Christi an und führten die damit verbundenen Rituale fort, bis Christus ihnen offenbart würde. Ihr Glaube an Christus stärkte sie, und sie hofften auf ewige Errettung durch den Glauben und den Geist der Prophezeiung. 

Ammon, Aaron, Omner, Himni und ihre Brüder freuten sich sehr über ihren Erfolg unter den Lamaniten, da der Herr ihre Gebete erhört und seine Verheißungen erfüllt hatte. 

Aus Alma 25:1-17 lassen sich mehrere wichtige Lehren für uns heute ableiten: 

  1. Vergebung und Umkehr: Die Lamaniten, die sich dem Volk Anti-Nephi-Lehi anschlossen, legten ihre Waffen nieder und begannen ein rechtschaffenes Leben. Dies zeigt, dass es nie zu spät ist, umzukehren und ein neues Leben in Rechtschaffenheit zu beginnen. 

  1. Glaube und Hoffnung: Trotz der Verfolgung hielten die bekehrten Lamaniten an ihrem Glauben an Christus fest. Dies betont die Bedeutung des Glaubens und der Hoffnung auf Errettung, selbst in schwierigen Zeiten. 

  1. Gesetz und Symbolik: Die Lamaniten hielten sich weiterhin an das Gesetz des Mose, obwohl sie wussten, dass die Errettung durch Christus kommen würde. Das zeigt, dass Gesetze und Rituale ihren Platz haben, um den Glauben zu stärken und auf das Wesentliche hinzuweisen. 

  1. Erfüllung von Prophezeiungen: Die Erfüllung von Abinadis Prophezeiungen zeigt, dass Gottes Worte und Verheißungen zuverlässig sind. Dies kann uns Vertrauen in die Erfüllung göttlicher Verheißungen geben. 

  1. Wirkung des Gebets: Ammon und seine Brüder freuten sich über die Erhörung ihrer Gebete und die Erfüllung der göttlichen Verheißungen. Dies unterstreicht die Macht des Gebets und die Wichtigkeit, im Gebet zu bleiben und auf Gottes Antworten zu vertrauen. 

  1. Vergebung: Obwohl die Lamaniten einst Feinde der Nephiten waren, wurden sie aufgenommen und integriert, nachdem sie sich bekehrt hatten. Dies lehrt uns, anderen zu vergeben und sie in die Gemeinschaft aufzunehmen, unabhängig von ihrer Vergangenheit. 

Diese Lehren ermutigen uns zu Umkehr, Vergebung, anhaltendem Glauben und Vertrauen in Gottes Plan und Verheißungen. 

Was meinst du inwiefern kann man sich auf das Wort des Herrn verlassen? 

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