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Glaubensansichten

Mir geschehe, wie du es gesagt hast

25. Dezember 2021, 16:05pm

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Maria wird von einem Engel die Geburt Christi verheißen
(Bild: Quelle; Viedeobildausschnitt)

Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.“ (Lukas 1:38).

Mir geschehe, wie du es gesagt hast. In meinem Blogbeitrag vom 24. Dezember habe ich das Alter von Maria und Joseph Smith verglichen, als sie die jeweilige Erscheinung hatten. Heute bin ich beim Anhören der Fireside von Calee Reed auf einen weiteren Gedanken gestoßen worden.

Maria wurde von dem Engel Gabriel aufgesucht. Er begrüßte sie als Begnadete des Herrn und sagte ihr dann, dass der Herr mit ihr wäre. Sie erschrak über diese Anrede, aber der Engel beruhigte sie, indem er ihr sagte, dass sie Gnade bei Gott gefunden habe. Aber dann kam doch wohl eine Aussage, die sie aus den Schuhen hauen musste: „Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben.“ (Lukas 1:31). Sie war mit Joseph verlobt und sich sicher, dass sie rein war, wie also das? Dann erklärte ihr der Engel, wie es zustande kommen würde. Jetzt stelle man sich vor, man hat etwas Großes in naher Zukunft geplant und dann kommt eine Aussage eines Gottesboten, die alles etwas aus den Fugen geraten lassen würde. Abgesehen vom Getratsche der Nachbarn, der Reaktion des Bräutigams, der Eltern … . Wie reagierte diese wunderbare junge, wohl nur vierzehnjährige Frau? Sie antwortet ohne weiteres Zaudern dem Engel Gabriel: „… mir geschehe, wie du es gesagt hast. …“. Ich lerne, mein Glauben und Vertrauen in den Herrn muss stark zunehmen, damit auch ich in einer entsprechenden Situation, in der meine Zukunftsplanung durch die Aussage eines Himmelsboten total umgeworfen wird, genau so antworten könnte wie Maria.

Wie reagierst du, wenn an dich ein Auftrag, z. b. vom Bischof oder der FHV-Präsidentin, oder …, herangetragen wird, der deine Planung durcheinander bringen würde?

findechristus.org

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Siehe, ich bin die Magd des Herrn

23. Dezember 2021, 13:39pm

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

 

(Bild: Quelle)

„… Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.“ (Lukas 1:38).

Siehe, ich bin die Magd des Herrn. Ich hörte vor Kurzem einen Podcast, der mit einer Quizfrage begann. Auf welche Person trifft wohl diese Beschreibung zu: Es handelt sich um eine Person, die mit vierzehn Jahren eine Erfahrung mit einem göttlichen Wesen gemacht hatte, die den Lauf der Welt verändern sollte. Jahrhunderte vorher sahen Propheten diese Person in Visionen. Von Gott wurde diese Person für eine besondere Mission ausgewählt.

Ich weiß nicht, an wen du hierbei als erstes gedacht hast. Mir jedenfalls fiel zuerst Joseph Smith, der Prophet der Wiederherstellung ein, dem aufgrund eines gläubigen Gebets als vierzehnjähriger, Gott und Jesus Christus erschienen, was die Grundlage der Wiederherstellung der Kirche des Herrn bildete. Ist dir jemand anderer eingefallen? Wie wäre es mit einer Maria, ja mit der jungen reinen Frau Maria, die später Mutter des Erlösers der gesamten Menschheit werden sollte? Sie wird auch um die vierzehn Jahre alt gewesen sein, als sie als Verlobte des Joseph Besuch von dem Engel Gabriel bekam, der von Gott auch schon mit Botschaften zu Daniel, Zacharias und anderen gesandt wurde, von dem Joseph Smith sagte, es sei der alttestamentliche Prophet Noach (siehe hier). Gabriel hatte nun folgende Botschaft für Maria: „Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben.“, die die Welt verändern sollte, wie keine andere (die ganze Begebenheit: Lukas 1:26-38). Ich lerne, der Herr sendet Boten, Engel, um Menschen besondere Kundgebungen, von unermesslicher Tragweite, zu übermitteln. Die so besuchten nahmen die übergebenen Aufträge ernst und erfüllten sie, auf dass uns Errettung zuteilwerden konnte. Zum einen, die Wiederherstellung des Evangeliums von Jesus Christus. Zum Anderen die Ankündigung der Mutterschaft des Erretters. Wie unendlich dankbar bin ich für solche Dienerinnen und Diener des Herrn, die solche Botschaften voller Glauben annahmen und gehorsam erfüllten, egal, wie sich die Welt dagegen stemmte, Widerstand leistete. Wie zeige ich meine Dankbarkeit? Lehne ich Ausreden benutzend dankbar ab, wenn irdische Engel, berufene Dienerinnen oder Diener Gottes, mich bitten eine Aufgabe zu erfüllen, ein Gebet zu sprechen, eine Ansprache zu geben, oder eine sonstige Berufung anzunehmen? Das wäre wohl eher undankbar!

Wie verhältst du dich, wenn eine berufene Person Gottes dir eine Aufgabe übertragen möchte?

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Wahrheit ist Kenntnis von etwas, wie es ist und wie es war und wie es kommen wird

23. Dezember 2021, 07:44am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

und Wahrheit ist Kenntnis von etwas, wie es ist und wie es war und wie es kommen wird; 25 und was auch immer mehr oder weniger ist als dies, ist der Geist jenes Schlechten, der ein Lügner war von Anfang an.“ (Lehre und Bündnisse 93:24-25).

Wahrheit ist Kenntnis von etwas, wie es ist und wie es war und wie es kommen wird. Als es um die Bezeugung Jesu durch den Apostel Johannes ging, sagt der Herr zu dem Propheten der Wiederherstellung Joseph Smith, dass der Geist der Wahrheit von Gott ist. Wie oft passiert es jemandem, der Zeugnis von etwas Wahrem ablegen will, dass er gefragt wird: Was ist denn Wahrheit überhaupt? Hier an dieser Stelle gibt der Herr, einem jeden Menschen, der hören will, die Definition: „… Wahrheit ist Kenntnis von etwas, wie es ist und wie es war und wie es kommen wird; ...“

Nun leben wir in einer Zeit, in der wir von Wahrheiten im Rahmen von Mitteilungen im Internet überschüttet werden, darunter sehr viele sogenannte `Fake News´, alternative Fakten´, (bewusste) Falschmeldungen. Dabei kommt mir eine Begebenheit aus dem Buch Mormon in den Sinn. Lehi hatte Gebot vom Herrn bekommen, in den Besitz der Aufzeichnungen Labans zu kommen, die nicht nur die Ahnentafel seiner Familie, sondern auch die heilige Schrift enthielt, das Gesetz des Mose. Nephi war schließlich bereit, diesen Auftrag auszuführen. Dabei benutze er eine List. Er verkleidete sich mit der Kleidung desjenigen, der diese Berichte aufbewahrte, Laban und gab sich nun gegenüber dessen Diener Zoram als Laban aus. Dieser so getäuschte, erfüllte Nephis Anweisungen in der Annahme, dass es Laban war. Dann eröffnete Nephi, wer er in Wahrheit ist, und Zoram bangte um sein Leben, ließ sich aber beruhigen. Zusammen machten sie sich auf den Weg zu Nephis Brüdern, die vor der Stadt warteten. Jetzt erschraken diese zu Tode, weil sie dachten, es kommt Laban mit seinem Diener und will ihnen nach dem Leben trachten. Erst, als Nephi seine Stimme erschallen ließ, konnten sie sich von ihrem Schrecken erholen. Ich lerne, wir haben es heute auch nicht so leicht, Wahrheit von Scheinwahrheit zu unterscheiden. Mir hilft da ein Fixstern, ein Leitstern, so wie ein solcher den Weisen aus dem Morgenland den Weg zum `Neugeborenen´ wies. Ich lasse mich durch das Evangelium zu Christus leiten, und alles, was nur dessen Anschein hat, „… ist der Geist jenes Schlechten, der ein Lügner war von Anfang an.“

Wie unterscheidest du Wahrheit von Unwahrheit?

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Du sollst von deinem Leiden geheilt sein

22. Dezember 2021, 07:03am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gerettet. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein.“ (Matthäus 5:34).

Du sollst von deinem Leiden geheilt sein. Heute hat mich der Artikel „John Bytheway on how to find the ‘happy feeling nothing in the world can buy’“ auf diese Begebenheit mit Jesus, und welch wichtige Erkenntnis hinter ihr steckt, aufmerksam gemacht.

Worum geht es in dieser Begebenheit? Jairus, ein Synagogenvorsteher, kam mit einer äußerst dringenden, flehentlichen Bitte zu Jesus. Seine Tochter lag im Sterben und Jesus möge doch zu ihm kommen und ihr die Hände auflegen, um sie zu heilen. Jesus machte sich auf den Weg und wurde von vielen Menschen umringt. Eine der vielen war eine Frau, die schon ihr ganzes Vermögen ausgegeben hatte, um von ihren schon zwölf Jahre anhaltenden Blutungen geheilt zu werden. Ihr Zustand verschlimmerte sich stattdessen. In Jesus sah sie ihre einzige Chance. Sie ergriff sie, berührte voller Glauben an ihn von hinten sein Gewand. Sofort war sie ihre Blutungen los. Jesus hatte diese `besondere´ Berührung unter all den anderen ungewollten bemerkt, da eine Kraft von ihm ausging. Er unterbrach sein Vorhaben zu der Tochter des Jairus zu gehen, und versuchte herauszufinden, wer ihn in dieser gläubigen Weise berührt hatte. Ängstlich ob dem, was sie getan hatte, meldete sie sich. Der obige Vers war die Reaktion Jesu. Währenddessen kamen Bekannte des Synagogenvorstehers und teilten ihm mit, dass er Jesus nicht länger zu beanspruchen brauche, da seine Tochter inzwischen verstorben sei. Aber auch sein Flehen, weshalb er ja unterwegs zu ihm war, hat der Herr erfüllt, indem er nach der Unterbrechung zum Haus des Jairus weiterging, das Kind an der Hand fasste und sagte: „...Mädchen, ich sage dir, steh auf! 42 Sofort stand das Mädchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt.“ (Matthäus 5:41). Ich lerne, ich sollte, wenn es notwendig ist, ein begonnenes Vorhaben ruhig unterbrechen, wenn jemand auf dem Wege meine dringende Hilfe brauchen würde. Präsident Monson ermunterte anlässlich der Frage, was man ihm zum Geburtstag schenken könnte: „Machen Sie an dem Tag jemand anders eine Freude. Finden Sie jemanden, der es gerade schwer hat oder der krank oder einsam ist, und tun Sie etwas für ihn. Das ist alles, worum ich bitten würde.“ (siehe hier).

Was denkst du darüber, einen Gang zu jemandem zu unterbrachen, um einem anderen Hilfsbedürftigen beizustehen?

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Weil in der Herberge kein Platz für sie war

21. Dezember 2021, 06:59am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Joseph von Führich: Ankunft der Heiligen Familie vor der Herberge in Bethlehem, 1838 © Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie / Klaus Göken
(Bild: Quelle)

und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.“ (Lukas 2:7).

Weil in der Herberge kein Platz für sie war. Elder Jeffrey R. Holland hatte sich in einer Ensign Ausgabe vom Dezember 1977 Gedanken über die Weihnachtsgeschichte gemacht. Elder Holland betrachtete besonders den letzten Teil der Aussage im Vers 7 des Lukasevangeliums „… weil in der Herberge kein Platz für sie war.“

Dieses `für sie´, das Lukas extra noch hinzufügte, gibt dem Satz eine besondere Wende. Die Aussage würde eine ganz andere Bedeutung haben, wenn sie lauten würde: `weil in der Herberge kein Platz war´. Ich habe mal alle Bibelübersetzungen durchforstet und überall kommt dieses `für sie´ vor. Also noch einen Blick in die inspirierte Version von Joseph Smith, und dort heißt es: „… and laid him in a manger because there was none to give room for them in the inns.“ (siehe hier). Maschinell übersetzt: `denn es war niemand da, der ihnen in den Herbergen Raum gab´. Stellt sich die Frage, wie sie sich auch Elder Holland stellte: Waren Maria und Joseph so arm und damit ohne Einfluss, dass sie aus diesem Grund abgewiesen wurden? Hätten sie genügend anzubieten gehabt, wäre sicherlich noch ein Bett frei gewesen. Irgendwo im Hinterstübchen klingt der Satz nach: „Mit Geld kannst du alles kaufen“. Ich lerne, je nachdem worauf man beim Lesen die Betonung legt, eröffnen sich andere Perspektiven. In diesem Fall ist es die ´Ausgrenzung´. Gerade hatten wir wieder einen rassistischen Rufer, durch den ein Fußballspiel abgebrochen wurde. Wir sind alle Geistkinder ein und desselben Gottes. Wie kann ich mich da erdreisten jemanden, der anders geartet ist auszugrenzen, zu beleidigen, zu diskriminieren …? Dadurch würde ich meinen eigenen Vater beleidigen, verunglimpfen ...! Zu diesen Überlegungen regte mich der Artikel „One of the best ‘Ensign’ articles you’ve never read: Elder Holland's unique insights about the Nativity“ an.

Wie stehst du zu Ausgenzungen von Personen oder Personengruppen?

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Denn meine Seele erfreut sich am Lied des Herzens

20. Dezember 2021, 06:43am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Denn meine Seele erfreut sich am Lied des Herzens; ja, das Lied der Rechtschaffenen ist ein Gebet für mich, und es wird mit einer Segnung auf ihr Haupt beantwortet werden.“ (Lehre und Bündnisse 25:12).

Denn meine Seele erfreut sich am Lied des Herzens. Kann dem wirklich so sein? Wenn ich mir da eine Aussage in Prediger 7:5 ansehe, kommen mir Zweifel daran :-) „Besser, die Mahnrede eines Gebildeten anhören, / als dem Gesang der Ungebildeten lauschen;“ Na gut, das kann sich natürlich auf den Text beziehen, den Ungebildete dabei von sich geben. Jedenfalls spielt Musik schon immer im Leben der Anhänger des Herrn eine große Rolle und erst recht in den Gottesdiensten (1. Chronik 25:6).

Wie wichtig den Führern der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage der Gesang und die musikalische Begleitung dazu ist, erkenne ich daran, wie sie in dem neu überarbeiteten Handbuch der Kirche, die kulturelle Vielfalt im Volk des Herrn berücksichtigen. So heißt es über Musik in der Kirche dort: „Kirchenmusik, die in kulturell unterschiedlichen Musikstilen geschrieben oder gesungen wird, kann helfen, Gemeinden zu vereinen. Musikkoordinatoren und Priestertumsführer können eine Vielzahl geeigneter Musikstile einsetzen, die Mitglieder mit unterschiedlichem Hintergrund ansprechen. Orgel und Klavier sind dort, wo sie vorhanden sind und von Mitgliedern gespielt werden können, die Standardinstrumente. Bischofschaften können die Verwendung anderer Instrumente zur Begleitung des Gemeindegesangs, für das Vor- und Nachspiel und in anderen musikalischen Bereichen genehmigen. Musikinstrumente sollten ein Gefühl der Anbetung vermitteln und im Einklang mit dem Geist der Versammlung gespielt werden.“ (maschinelle Übersetzung aus: Church Encourages “Culturally Diverse Music” in Handbook Update“; siehe gerne auch direkt im Handbuch Abschnitt 19 hier). Ich lerne, die Kirchenführer achten immer mehr darauf, dass Kinder Gottes weltweit in unterschiedlichen Kulturen leben, und sie ihre Anbetung, soweit nicht die Grundsätze des Evangeliums betroffen sind, ihrer jeweiligen Kultur entsprechend angepasst, in Gottesdienste einbringen können. Wie wunderbar, die Kirche des Herrn ist, eine lebendige Kirche!

Wie ist deine Meinung zu diesen Anpassungen?

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Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe

18. Dezember 2021, 06:05am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.“ (Lukas 2:7).

Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe. In den nächsten Versen lesen wir, dass Hirten auf dem Felde von einem Engel besucht wurden, der ihnen eine frohe Botschaft verkünden sollte. Sie würden den Retter, der heute in der Stadt Davids geboren wurde, in einer Krippe in Windeln gewickelt finden. Die Hirten machten sich auf den Weg „… und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag.“ (Lukas 2:8-16).

Und schon haben wir, zumindest wir Christen, wie in einem weihnachtlichen Lied beschrieben, einen Stall vor Augen, mit Kühen und einer aus Holz geschnitzten, mit Stroh ausgepolsterten Krippe, in dem das `Neugeborene´ in Windeln gewickelt lag: „Im Stroh in der Krippe, kein Bett war im Raum, da lag’s Jesuskindlein, gar rein anzuschaun. Es blickten vom Himmel die Sterne so froh aufs schlafende Kindlein im Heu und im Stroh. 2. Die Rinder, sie blökten, es flackert’ das Licht! … du Heiland schläfst dort in dem Stall. …“ (siehe hier), wovon wir aber nichts in den Evangelien lesen. Ein Professor der Archäologie und Nah-Ost-Studien an dem BYU Jerusalem Center, Jeff Chadwick, zerstört mir nun dieses idyllische Bild, indem er mitteilt, dass es in Bethlehem gar keine solchen Ställe und Holzkrippen gab, weil nicht benötigt. Die Tiere fanden dort nämlich das ganze Jahr über auf den Feldern frisches Futter. Hingegen gab es Wassertröge, also `steinerne Krippen´, wenn man so will. Chadwick kommuniziert auch, dass Joseph kein Tischler war, sondern Steinmetz und er selber eine solche Krippe für seinen Esel aus judäischem Kalksandstein hergestellt hat. Ich lerne, es gibt immer Neues zu lernen. Das verändert aber nicht meinen Glauben an das Wesentliche, den Erretter, dessen Geburt wir jetzt feiern, auch wenn er in einem Steintrog in Windeln gebettet lag. Auf diese Gedanken hat mich der Artikel „Stone Manger: The Untold Story of the First Christmas“ von Jeffrey R. Chadwick gebracht.

Macht es für dich einen Unterschied, worin das Christuskind gebettet war, wenn nicht, warum nicht?

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Sie haben Anteil am Baum des Lebens

17. Dezember 2021, 07:34am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Selig, die ihre Gewänder waschen: Sie haben Anteil am Baum des Lebens und sie werden durch die Tore in die Stadt eintreten können.“ (Offenbarung 22:14).

Sie haben Anteil am Baum des Lebens. Ein Engel zeigte Johannes, auf einen hohen Berg entrückt, die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam, das `Neue Jerusalem´ (Offenbarung 21:10). In diesem Zusammenhang wird ihm auch gesagt, dass jene, die `ihre Gewänder waschen´, gemeint, diejenigen, die durch Umkehr die mit dem Herrn eingegangenen Bündnisse halten, Anteil am `Baum des Lebens´ haben werden und auf dem vorgegebenen Weg, durch die Tore in dieses Neue Jerusalem, die Stadt Gottes, eintreten werden. Im Vers 15 zeigt ihm der Engel auf, wer nicht hineinkommen wird, nämlich alle, die sich nicht zum Herrn bekehren.

Gerade zelebrieren wir eine Zeit, in der auch eine Art `Baum des Lebens´ viele Zimmer schmückt. Ein Baum, mit `immergrünen Blättern´. Er symbolisiert uns das `ewige Leben´. Er weist in einem Dreieck zum Himmel. Auf seiner Spitze symbolisiert ein Stern den neuen Stern, der über dem Geburtsort Jesu aufgegangen war. Ein Engel repräsentiert den Engel, der zu den Hirten kam, um ihnen die frohe Botschaft der Geburt des Heilandes zu verkünden. Häufig steht dicht neben der Krippe mit dem Christkind ein weißes Lamm. Es erinnert uns daran, dass in der Krippe das reine, unschuldige `Lamm Gottes´ liegt. Eine Lichterkette symbolisiert das Licht Christi, das in die Welt gekommen ist. In einigen Teilen Europas wird der Weihnachtsbaum mit zwölf verschiedenen Fruchtarten behängt. Auch das finden wir in Offenbarung 22:2 wieder. Diese Frucht stellt die größte Gabe Gottes dar, das ewige Leben. Nicht zuletzt beschenken wir einander unter dem Baum, so wie die Weisen aus dem Morgenland vor dem `Neugeborenen´ kostbare Gaben der Erde niederlegten. Auf diese Gedanken wurde ich durch den Artikel „The Christmas Tree and the Tree of Life“ gebracht. Ich lerne, ich muss mich nur genug anstrengen, um in vielen Bräuchen christliche Symbole zu erkennen, so, wie den `Baum des Lebens´ (1. Nephi 11).

Welche Symbolik siehst du im Weihnachtsbaum?

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Die Werke, die ihr mich habt tun sehen, die sollt ihr auch tun

16. Dezember 2021, 07:52am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Ausbildungsmethoden: Die Vier-Stufen-Methode
(Bild: Quelle)

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Dies ist mein Evangelium; und ihr wisst, was ihr in meiner Kirche tun müsst; denn die Werke, die ihr mich habt tun sehen, die sollt ihr auch tun; denn das, was ihr mich habt tun sehen, ja, das sollt ihr tun;“ (3. Nephi 27:21).

Die Werke, die ihr mich habt tun sehen, die sollt ihr auch tun. Jesus Christus besuchte nach seiner Auferstehung auch seine Kinder auf dem amerikanischen Kontinent, gab seinen Jüngern Vollmacht zu Lehren und zu Taufen. Als diese eine Zeitlang umhergereist waren, kamen sie zusammen, und hielten eine Konferenz ab, wobei Christus sie erneut besuchte (3. Nephi 27:1-2). Die Jünger befragten ihn, wie denn seine Kirche heißen sollte, und der Herr gab ihnen die Antwort darauf. Dann lehrte er sie, dass derjenige, der umkehrt und sich taufen lässt, und bis ans Ende ausharrt, als schuldlos befunden werden würde, und gebot ihnen mit diesen einfachen Worten: „… die Werke, die ihr mich habt tun sehen, die sollt ihr auch tun, …“.

Mary Holland McCann schildert in einer Episode des All-In-Podcasts wie sie diese Art des Lehrens und Lernens, Vormachen – Nachmachen, bei ihrer Mutter erlebt hat. Ihr Vater kam eines Tages früher von der Schule nach Hause und sah, wie ihre Mutter mit angezogenen Knien im Bett saß und ihre heiligen Schriften las und Hervorhebungen einarbeitete. Sie sagt: „Und als Zweijährige saß ich aufrecht auf dem Kissen, mit meinem kleinen blauen, angeblichen Buch Mormon, wie ich mit meiner roten Kreide alles bekritzelte und unterstrich. Was ich damit sagen möchte, ist, dass ich die heiligen Schriften lieben gelernt habe, bevor ich sie überhaupt lesen konnte, weil meine Mutter sie liebte. Und sie musste nicht viel unterrichten und am Familienabend etwas über das Lesen der heiligen Schriften lehren. Manchmal erhielten wir sanfte Erinnerungen, aber selbst diese waren nicht nötig, weil meine Brüder und ich alle mit dem Wissen aufgewachsen sind, dass man die heiligen Schriften einfach liebt. Und das ist, was unsere Mutter tut und das ist, was wir tun.“ (Mary Holland McCann’s ‘All In’ tribute to her mother that you don’t want to miss; maschinell übersetzt). Ich lerne, seit Menschengedenken gibt es dieses wirkungsvollste Ausbildungsprinzip: Vormachen – Nachmachen. Christus hat es uns gelehrt und ich tue gut daran, es ihm nachzumachen.

Welche Erfahrungen hast du mit diesem Prinzip gemacht?

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Als sich Jesus in einer der Städte aufhielt: Siehe, da war ein Mann voller Aussatz

15. Dezember 2021, 07:10am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Jesus, der den Aussätzigen heilt
(Bild: Quelle)

Und es geschah, als sich Jesus in einer der Städte aufhielt: Siehe, da war ein Mann voller Aussatz. Als er Jesus sah, warf er sich auf sein Angesicht und bat ihn: Herr, wenn du willst, kannst du mich rein machen. 13 Da streckte Jesus die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will - werde rein! Im gleichen Augenblick wich der Aussatz von ihm.“ (Lukas 5:12-13).

Als sich Jesus in einer der Städte aufhielt: Siehe, da war ein Mann voller Aussatz. Aussatz, auch als Lepra bekannt, eine schlimme Krankheit, die zu Zeiten der Bibel zu Ausgrenzung geführt hatte, heute würde man im Neudeutschen sagen `Social Distancing´. Diese physikalische Distanzierung, oder auch räumliche Trennung, ist eine nicht-pharmazeutischen Maßnahme zur Infektionskontrolle. Sie soll die Ausbreitung ansteckender Krankheiten stoppen, zumindest verlangsamen (kommt irgendwie aktuell vor). Was sagst du, Lepra ist eine alte Sache der Bibel, oder des Mittelalters?

Weit gefehlt. Auch heute noch gibt es diese Krankheit mit verheerenden Folgen, wenn sie nicht frühzeitig erkannt und bekämpft wird. Eine zu Herzen gehende Begebenheit schildert Becky Douglas in ihrem Artikel „Honoring the Prince of Peace in a World Full of Conflict“. In dem Artikel geht es um Frieden, den wir ja gerade in dieser Weihnachtszeit `erleben´ wollen. Es stellt sich die Frage, wie können wir in unserer unruhigen Zeit, in einer Zeit, in der die ganze Welt in Aufruhr ist, Frieden empfinden? Becky Douglas bringt zum Ausdruck: „Frieden in den Nationen kann nur aufgebaut und aufrechterhalten werden, wenn der Einzelne in Frieden lebt.“ (maschinell übersetzt). Dann schildert sie ein stressiges Erlebnis, das sie in Zusammenhang mit `Rising Star Outreach´, dessen Gründerin und Präsidentin sie ist, in Indien hatte. Dort wurde ein Mann an seinem Fuß behandelt, aus dem die Maden herauskamen. In keinem Krankenhaus wurde er aufgenommen, sogar rausgeprügelt, bis er jemanden traf, der ihn auf diese Organisation aufmerksam machte, und es ihm gelang, dorthin zu kommen, und gerettet zu werden. Seine Reaktion gegenüber Becky Douglas, er grüßte sie mit dem Hindu-Gruß, mit beiden Händen unter dem Kinn gefaltet, und sagte: „Ich grüße Sie, Madam, im Namen meiner Frau, meiner Familie und meiner Götter. Du hast mein Leben gerettet.“ Dabei weinte er unkontrolliert.“ Sie wiederum sagt: „Ich liebe was ich tue! Wie gesegnet bin ich, diese unglaubliche Gelegenheit zu haben, einem armen Leprapatienten zu helfen, der abgelehnt und ganz allein ist? Wie gesegnet bin ich, dass ich diesen Moment absoluten himmlischen Friedens erhalten habe!“ (jeweils maschinell übersetzt). Ich lerne, wenn ich anderen Gutes tue, komme ich in die Situation `himmlischen Frieden´ zu erleben, wie ihn uns Jesus Christus verheißen hat (Johannes 14:27)!

Wann empfindest du himmlischen Frieden?

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