Overblog
Folge diesem Blog Administration + Create my blog
Glaubensansichten

Dies sind die Worte, welche Amos, …, über Israel geschaut hat

12. November 2022, 06:43am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

„(Dies sind) die Worte, welche Amos, einer von den Herdenbesitzern (oder: Viehzüchtern; vgl. 7,14) von Thekoa (2. Sam. 14,2), über Israel geschaut (= in Gesichten vernommen) hat zur Zeit des judäischen Königs Ussia und zur Zeit des israelitischen Königs Jerobeam, des Sohnes des Joas, zwei Jahre vor dem Erdbeben**).” (Amos 1:1). 

Dies sind die Worte, welche Amos, …, über Israel geschaut hat. Wir arbeiten ja gerade das Zwölfprophetenbuch durch. Nach Hosea und Joël, wenden wir uns nun dem Propheten Amos »der (von Jahwe) Getragene« zu. Er lebte mit seiner Familie um die 760 v. Chr. In Thekoa, einem kleinen Dorf in der jüdäischen Wüste, südöstlich von Jerusalem. Er war ein wohlhabender Züchter von Schafen und Maulbeerfeigenbäumen. In Juda herrschte der König Ussia (767 bis 740 v. Chr.) und in Israel (Nordreich) Jerobeam II. (781 bis 742 v. Chr.). Obwohl er aus dem Südreich stammt, berief ihn der Herr im Nordreich zu wirken. Er trat gegen die Korruption der Richter und Priester und die Ausbeutung der Landbevölkerung durch den Königshof und die Oberschicht von Samaria auf, was denen natürlich missfiel, und so wurde er kurzerhand des Landes verwiesen. Er sollte in seinem Heimatland als Prophet `sein Geld verdienen´ (Amos 7:10-15). Worum drehen sich seine Prophezeiungen? Er prophezeit die Gefangenschaft und die Zerstreuung Israels (Amos 7:16,17; 9:8–10), dass Hunger nach einem Wort des Herrn herrschen wird (Amos 8:11–13), und dass Israel in den Letzten Tagen ein großes und wohlhabendes Volk sein wird (Amos 9:11–15). Amos sagt mehr zu und über die heidnischen Völker, die Israel umgeben, als Hosea. Er spricht die Verfehlungen von Damskus, Thyrus, Ammon, Moab, Edom, Gaza (alles Nachbarvölker Judas und Israels), aber insbesondere auch die von Juda und Israel an, und schildet die drastischen Konsequenzen, die sie aufgrund Übertretung zu erwarten haben. 

Um welche Sünden ging es bei Israel? Der Herrscher des Nordreichs, Jerobeam II., konnte aufgrund der strategisch günstigen Lage kräftige Einnahmen generieren, rühmte sich seines Reichtums und unterstützte Götzendienst (Amos 2:4). Außerdem gedachte die reiche Stadtbevölkerung nicht der Armen. Im Gegenteil, die Armen wurden finanziell noch stärker belastet und ihnen wurde sogar ihr Land weggenommen. Die Predigten des Amos richteten sich überwiegend gegen Verschwendung, Betrug, Heuchelei, Bestechung, Ungerechtigkeit und Unterdrückung der Armen. Ich lerne, obwohl Strafen ausgesprochen wurden, lautet das Ende der Botschaft, die der Herr Amos verkünden lässt, tröstlich: Er spricht von dem Tag, an dem der Herr das Geschick Israels wenden und die verfallene Hütte Davids wieder aufrichten wird (Amos 9,11-15). So kann man zu der Auffassung gelangen: Ende gut, alles gut!” – der positive Ausgang einer Sache lässt die negativen Dinge, die sich davor ereignet haben, unwichtig werden – sofern ich die richtigen Schlüsse aus den Erfahrungen ziehe.

Welche besondere Lehre ziehst du aus den Träumen des Amos? 

findechristus.org

Kommentare anzeigen

Kehret um zu mir mit eurem ganzen Herzen, mit Fasten, Weinen und Klagen!

11. November 2022, 07:19am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

„Und der HErr läßt vor seiner Kriegerschar her seine Stimme (= seinen Donner) erschallen; denn gar gewaltig ist sein Kriegsvolk, zahlreich der Vollstrecker seines Befehls. Ja, groß ist der Tag des HErrn und gar furchtbar: wer mag ihn bestehen? 12 ¶ „Doch auch jetzt noch” — so lautet der Ausspruch des HErrn — „kehret um zu mir mit eurem ganzen Herzen, mit Fasten, Weinen und Klagen!” (Joel 2:11-12). 

Kehret um zu mir mit eurem ganzen Herzen, mit Fasten, Weinen und Klagen! Diese Aufforderung lässt der Herr Joël (»Der Herr ist Gott«) seinem Volk im Südreich zukommen. Wann er in Juda wirkte, ist unklar. Einige sind der Meinung im 9. Jahrhundert vor Christus, andere datieren sein Wirken ins 5. Jahrhundert vor Christus. Der Name Joël kommt in der Einheitsübersetzung von 2016 sechzehn Mal vor, allerdings als unterschiedliche Personen. Das Thema des Propheten Joël ist der kommende »Tag des Herrn«, der große Tag des Gerichts, am Ende der Zeiten. In Kapitel 1 warnt Joel das sündhafte Volk vor dem nahenden Tag des Herrn – dem Einfall Syriens. In Kapitel 2 wird dieser Tag des Herrn näher beschrieben – der Tag, der dem Millennium vorausgehen wird. Joël weist auf eine schreckliche Invasionsarmee hin, die Israel dann bedrohen wird, und ruft das Volk zu einer von Herzen kommenden Umkehr auf. Er verheißt die Hilfe des Herrn für sein bedrängtes Volk. In Kapitel 3 verheißt der Herr dem Volk die Ausgießung des Heiligen Geistes, wenn es sich ihm wieder zukehrt. In Kapitel 4 lässt der Herr Joël sein Gericht über die Heidenvölker beschreiben, die Israel kriegerisch bedrängen, und die Botschaft Joëls klingt aus mit einem Ausblick auf das Friedensreich des Messias, wenn der Herr in Zion wohnen wird. 

Joël kennt sich auch in den Schriften aus. Er zitiert nämlich die Propheten Amos, Obadja, Nahum, Zefanja, Hesekiel, Maleachi und sogar Exodus. Im Neuen Testament zitiert Petrus am Pfingsttag Joëls Prophezeiung über die Ausgießung des Geistes (Joël 3:1-5; Apg 2:16-21). Auch der Engel Moroni zitierte dem Propheten der Wiederherstellung, Joseph Smith, die gleiche Schriftstelle (JSLg 1:41). Ich lerne, obwohl wir, alle Kinder Gottes, während unseres Erdenlebens uns immer wieder gegen unseren Schöpfer auflehnen, bleibt dessen Liebe zu uns unerschütterlich. Obwohl wir die gesetzmäßig verordnete Strafe bei Übertretung erleiden müssen, empfängt er uns immer wieder von Herzen gerne mit offenen Armen, wenn wir uns ihm wieder zuwenden, zu ihm zurückkehren. Dies darf aber nicht nur eine Show sein, es muss von Herzen kommen – eine echte Veränderung.

Wie reagierst du auf die Aufforderung eines Propheten Gottes umzukehren? 

findechristus.org

Kommentare anzeigen

Wind säen sie, und Sturm ernten sie

10. November 2022, 07:37am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Denn aus Israel stammt dieses (Stierbild); ein Werkmeister (oder: Künstler) hat es angefertigt; aber es ist kein Gott, sondern zu Splittern soll er zerschlagen werden, der Stier von Samaria! 7 Denn Wind säen sie, und Sturm ernten sie, eine Saat, die keine Halme treibt und kein Brotkorn gibt; sollte sich auch Brotkorn geben, so würden doch Fremde es verschlingen.” (Hosea 8:6-7). 

Wind säen sie, und Sturm ernten sie. Gemütlich sitzt die Familie um den Esstisch. Es gibt einen Tee und leckeren Kuchen. Basti fragt seine Schwester Kathi, ob sie ihm bitte Zucker holen könnte. Kathi macht sich einen Spaß daraus und reicht Basti statt der Zuckerdose, die Salzdose. Er schüttet eine gehörige Portion in den Tee, nimmt einen großen Schluck und spuckt ihn sogleich über den Tisch auf Kathis Kuchen. Igitt Kathi, das ist ja Salz! Na warte, das zahle ich dir noch heim.” Der unschuldig dreinschauenden Kathi, sagt ihre Mutter: Tja, Kathi. Wer Wind sät, wird Sturm ernten!" 

Wie wir aus dem Vers oben sehen, stammt diese Redensart offensichtlich aus dem Alten Testament. Das Volk des Nordreichs hat sich gegen Gott vergangen, indem es aufgrund seiner Reichtümer stolz wurde, den Herrn, von dem sie alles bekommen hatten, beiseiteschoben und sich von ihrem Gold eigene Götter schufen, diesen opferten und sie anbeteten. Der Herr belehrte und ermahnte sie durch Propheten Umkehr zu üben und zu ihm zurückzukehren, der sie aus ägyptischer Knechtschaft gerettet hat, mit ihnen am Berg Sinai Bündnisse schloss und ihnen verhieß, sie zu segnen, wenn sie treu sein würden. Alles haben sie vergessen, als sie merkten, wie gut es ihnen ging, und dachten, dass sie das alles alleine geschaffen hätten. Nun sagt ihnen der Herr, dass sie dadurch `Wind gesät hätten´, dafür aber `Sturm ernten würden´. Der Sturm, den sie ernteten: Vernichtung und Vertreibung, sogar bis in unsere Tage. Ich lerne, will ich `Sturm vermeiden´, darf ich keinen `Wind säen´. Ich darf jenen, die mir Gutes tun, keinen `Schabernack´ antun. Der Herr schenkt mir alles. Warum sollte ich ihm dann den Salzstreuer geben, wenn er mich um Zucker bittet – z. B. Auto waschen, anstatt seiner Einladung zum Gottesdienst zu kommen zu folgen? 

Wie hast du schon mal Wind gesät und Sturm geerntet? 

findechristus.org

Kommentare anzeigen

Sie sind allesamt Ehebrecher, gleichen einem geheizten Backofen

10. November 2022, 07:13am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Geheizter Backofen
(Bild: Quelle)

„Sie sind allesamt Ehebrecher, gleichen einem geheizten Backofen, den der Bäcker nur vom Anmengen (oder: Kneten) des Teigs bis zu seiner Gärung zu schüren aufhört. 6 Denn es brennt wie ein Ofen ihr Herz in ihrer Arglist; die ganze Nacht hindurch schläft ihr Zorn, am Morgen aber brennt er wie loderndes Feuer.” (Hosea 7:4,6). 

Sie sind allesamt Ehebrecher, gleichen einem geheizten Backofen. Der Vers 4 war für mich recht unverständlich. Ich bin kein Bäcker und insofern mit den Vorgängen nur unzureichend vertraut. Das mit dem Ehebruch, jetzt im weltlichen Sinn verstanden, ist eine Sache der Begierde, sinnliche Lust. Begierde lodert auf wie ein Feuer. Die Begierde wird geweckt durch Anreize, die Satan uns ins Herz pflanzt, wie ein Bäcker dem gekneteten Teig Sauerteig hinzufügt und ihn ruhen lässt, bis der Sauerteig die gesamte Masse durchdrungen hat. Das erkläre ich mir so, dass Satan Teig herrichtet und ihn mit Sauerteig vermengt, gut durchknetet und dann den Sauerteig arbeiten lässt. Während dieser Zeit ruht Satan und überlässt die Arbeit dem Sauerteig. Die reizenden Bilder in uns (Sauerteig) vergrößern die Begierde. Dann entfacht der Bäcker (Satan) das Feuer erneut und die Begierde wächst ins Unermessliche. Ihr wird nachgegeben und Ehebruch begangen. 

Das wirkt gleichermaßen auf der geistigen als auch auf der körperlichen Ebene. Satan richtet den Teig, indem er unsere Sinne in eine gewünschte Richtung lenkt, Sauerteig hinzufügt (beispielhaft verführerische Bilder oder Gier nach Reichtum ...), sich dann zurückzieht und wartet, bis der Sauerteig die ganze Masse durchdrungen hat, und dann mit einem weiteren Aufheizen, die Tat in Gang setzt. Ich lerne, ich muss wachsam sein und erkennen, wann Satan anfängt, die Zutaten des Teiges herzurichten. Das kann z. B. der Gedanke sein, mit einem Spaziergang in Gottes Natur ehre ich den Herrn doch in gleicher Weise, als wenn ich in die Kirche gehe. Dass ich dabei aber die Gemeinschaft der Heiligen verpasse, den Gedankenaustausch versäume und vor allem nicht meine geschlossenen Bündnisse mit ihm erneuere durch die Teilnahme am Abendmahl, wird durch den Sauerteig, das Erlebnis in der wunderschönen Natur, überspielt. Es kommt zum `Ehebruch´, ich wende mich anderen Göttern zu. Das Produkt, das dann so aus dem Ofen kommt, ist nicht das, was dem Herrn schmeckt (Hosea 7:8). Das darf ich nicht zulassen und muss demzufolge den `Anfängen wehren´. 

Wie erkennst du, dass Satan den Ofen anheizt? 

findechristus.org

Kommentare anzeigen

Der Herr erhebt eine Anklage gegen die Bewohner des Landes

9. November 2022, 07:28am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Vernehmt das Wort des HErrn, ihr Kinder Israel! Denn der HErr erhebt eine Anklage gegen die Bewohner des Landes, weil keine Treue, keine Liebe (oder: Frömmigkeit) und keine Gotteserkenntnis im Lande mehr vorhanden ist: 2 man schwört (falsch) und lügt, man mordet und stiehlt, man treibt Ehebruch und verübt Gewalttaten, so daß Blutschuld sich an Blutschuld reiht.” (Hosea 4:1-2). 

Der Herr erhebt eine Anklage gegen die Bewohner des Landes. Nachdem in den Kapiteln 1-3 die Ehe als Sinnbild des Bundes zwischen dem Herrn und seinem Volk beschrieben wurde, geht es in den Kapiteln 4 bis 14 um Anschuldigungen und Warnungen des Herrn an Israel. Kapitel 1-10 befassen sich mit den Ursachen und Wirkungen Israels Untreue dem Herrn gegenüber, Kapitel 11 zeigt die Hoffnung für die Zukunft auf, Kapitel 12 bis 13 beleuchten die Geschichte des Volkes (Jakobs verlogener Verrat, Israels Rebellion in der Wüste, die Wahl Sauls zu Israels König), und Kapitel 14 ruft zur Umkehr auf und zeichnet das Bild von Gottes Segen für die Nationen durch Abrahams Familie: Ich will ihre Untreue heilen / und sie aus freiem Willen wieder lieben. / Denn mein Zorn hat sich von Israel abgewandt.” (Hosea 14:5). 

Aber zunächst geht der Herr im Kapitel 4 mit den Abtrünnigen detailliert ins Gericht, damit sie auch auch wissen, weshalb es welche Konsequenzen gibt (keine Verurteilung ohne Prozess). Sie werden angeklagt, weil keine Treue, keine Liebe, keine Gotteserkenntnis im Lande mehr vorhanden ist. Alles Übeltun nimmt überhand. „... mein Volk fällt mit ihnen der Vernichtung anheim aus Mangel an Erkenntnis. …". An diesem Unheil sind leider auch die Kirchenführer, die Priesterschaft verantwortlich (Hosea 4:6). Die gesetzmäßige Folge: Land und Volk werden Leid zu ertragen haben (Vers 3). Der Herr fordert sogar Juda (Volk des Herrn im Südreich) auf, dem schlechten Vorbild Israels (die 10 Nordstämme) nicht zu folgen (Vers 15). Ich lerne, ich muss im Wort Gottes täglich `forschen´, um nicht an `Mangel an Erkenntnis´ zu leiden und dadurch der geistigen Vernichtung anheim zu fallen. Ja, ich darf nicht dem Trugschluss verfallen, dass ich als berufene Dienerin bzw. Berufener Diener des Herrn vor Vernichtung geschützt bin, wenn ich mich vom Herrn entferne. Ich darf nicht denken, dass der Herr an meinen Opfern gefallen findet, wenn sie mit der falschen Motivation gegeben werden, z. B. um der eigenen Ehre, Herausgehobenheit willen. Ich muss achtgeben, dass ich meine Mitmenschen durch ein falsches Vorbild nicht auch verleite, sich vom Herrn zu entfernen. Ich werde aufgefordert, Gegenden der `Gottlosigkeit´ zu meiden (Vers 15). Will ich gerne vom Herrn `geweidet´ werden, darf ich nicht `störrisch sein, wie eine Kuh´ (Vers 16). 

Was passiert mit dem Verstand, wenn man sich einem Laster hingibt (Hosea 4:11)? 

findechristus.org

Kommentare anzeigen

Gehe noch einmal hin und liebe ein Weib, das sich von einem andern lieben lässt

8. November 2022, 07:07am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Hosea und Gomer  
(Bild: Quelle)

Hierauf sagte der HErr zu mir: „Gehe noch einmal hin und liebe ein O Weib, das sich von einem andern lieben läßt und Ehebruch treibt, gleichwie der HErr die Kinder Israel liebt, obwohl sie sich fremden Göttern zuwenden und Liebhaber von Traubenkuchen sind.” (Hosea 3:1). 

Gehe noch einmal hin und liebe ein Weib, das sich von einem andern lieben lässt. Im Kapitel eins hat der Herr Hosea geboten, eine `untreue Frau´ zu ehelichen und mit ihr `untreue Kinder´ zu zeugen. Hosea bekam mit Gomer zwei Söhne und eine Tochter. Der Herr sagte auch, welche Namen sie bekommen sollten, und nannte auch deren Bedeutung; sie drücken Israels drohendes Unheil aus (Hosea 1:3-9; siehe auch Blogbeitrag von gestern hier). Dies alles ist ein Symbol für die Untreue Israels gegenüber seinem Gott. Hosea verkörpert sinnbildlich den Herrn, und Gomer, seine unzüchtige Frau mit den Kindern, dessen Volk. Israel hat sich Götzen hingegeben und sie angebetet und ist auf diese Weise `unzüchtig´ geworden, hat Ehebruch begangen. Das Volk ist symbolhaft die Braut, und Christus der Bräutigam (2. Korinther 11:2). 

Im Kapitel zwei sagt der Herr dann, dass die Ehe auseinandergegangen ist, und der Herr auch ihre Kinder nicht lieben wird, also sein Volk nicht gesegnet sein wird (Hosea 2:4-8), weil sie `fremdgehen´. Doch die Mutter der Kinder wird sich Gott, ihrem Herrn, wieder zuwenden, da sie erkennt, dass es ihr bei ihm besser ergangen ist als bei den Götzen, mit denen sie Unzucht trieb. Doch ihr erster Mann, der Herr, wird sie noch ein wenig zappeln lassen (Hosea 2:10-11). Die Liebe des Herrn zu ihr und ihren Kindern ist aber nie erloschen (die Bedeutung ihrer Namen werden ins Positive gekehrt; Hosea 2:1-3). Er musste sie nur für ihr `Fremdgehen´ eine Zeitlang züchtigen, als Folge des Gesetzes. Alsdann wird sie von Gott zurückgekauft (Sühnopfer) und sie kommt zu ihm zurück und sie wird in das Bündnis wieder aufgenommen (Hosea 2:18; 3:1-2). Ich lerne, die Begebenheit bezieht sich sowohl auf das Israel zu der damaligen Zeit (Israel wendet sich von Gott ab und dient Götzen, wird durch Kriege und Gefangenschaft gezüchtigt) als auch auf unsere Endzeit (Hosea 3:5; das verstreute Israel wird wieder gesammelt und den Herrn nie mehr verlassen), also auch auf dich und mich! Ich muss wissen, durch Bündnisse mit dem Herrn bin ich symbolisch mit ihm `vermählt´ und er sorgt für mich. So darf ich ihm nicht untreu werden, indem ich `unzüchtig´ irdischen Götzen nachlaufe (ihm irdische Güter vorziehe und ihnen das opfere, was ich von ihm bekomme), und dadurch die `Ehe´ breche. Passiert es dennoch, muss ich wissen, dass mich der Herr immer noch liebt und sehnsüchtig auf meine Umkehr wartet, um mich erneut mit offenen Armen in seinen Bund wieder aufzunehmen (Hosea 2:21-22). Wie unvorstellbar wunderbar ist das?! 

Wie verstehst du dieses symbolische Bild der Ehe zwischen Hosea und Gomer? 

findechristus.org 

Kommentare anzeigen

Dies ist das Wort des Herrn an Hosea

5. November 2022, 06:17am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

„Gehe hin, nimm dir ein Dirnenweib” (Hosea 1:2)  
(Bild: Quelle)

„(Dies ist) das Wort des HErrn, das an Hosea, den Sohn Beeri’s, ergangen ist in den Tagen der judäischen Könige Ussia, Jotham, Ahas und Hiskia und in den Tagen des israelitischen Königs Jerobeam, des Sohnes des Joas*).” (Hosea 1:1). 

Dies ist das Wort des Herrn an Hosea. Hosea (nicht zu verwechseln mit Hosea/Hoschea, dem letzten König des Nordreiches Israel; 731-722 v. Chr.; 2. Könige 17:1) lebt 200 Jahre nach der Spaltung Israels (1. Könige 12:18-20) in ein Nord- (Israel; auch Ephraim oder Jakob genannt) und ein Südreich (Juda), geteilt, im Nordreich. Er war berufen, zuzeiten Jerobeam II. einem der schlimmsten Könige, im Namen Gottes zu sprechen (ca. 750–725 v. Chr.). Das Buch Hosea beginnt mit dem Auftrag Gottes, dass er ehelichen sollte, und wie diese Ehe zu einem prophetischen Symbol für die Geschichte von Gottes Beziehung zu Israel wird. Die Handlungen der Nordstämmler gefährden, durch ihre Abwendung von Gott und ihrer Zuwendung zu Götzen und anderen Nationen, den heiligen Bund mit Gott. Jerobeam II. förderte dies alles und öffnete dem Volk dadurch Tür und Tor zu Betrug, Diebstahl, gesetzwidrigem Sex miteinander und Mord. Das Land versank im Chaos. Im Jahr 722 v. Chr. fiel Assyrien ein und dezimierte das Volk Israel (2. Könige 14-17). Hosea beschreibt diese tragischen Ereignisse und warnt vor den Konsequenzen. 

Der Herr rief sein Volk zur Buße auf, indem er Hosea eine Reihe von Symbolen oder Gleichnissen verwenden ließ (Hosea 12:10-12). Hosea und seine Frau Gomer, bekommen eine Tochter, Lo-Ruhamah, und zwei Söhne, Jesreel und Lo-Ammi. Diese fünfköpfige Familie wurde zu lebenden Symbolen für das Haus Israel. Hosea repräsentierte den Herrn selbst. Gomer, „eine Frau der Hurerei“, wies auf Israels Untreue hin, und jedes ihrer drei Kinder symbolisierte einen zusätzlichen Aspekt von Israels Beziehung zu Gott: Jesreel – Gott wird säen; Lo-Ruhamah – keine Gnade; Lo-Ammi – nicht mein Volk. Die Bedeutung der Namen ihrer Kinder deutet auf die besondere Beziehung zwischen Gott und dem Haus Israel hin. Ich lerne, trotz dieses abgöttischen Verhaltens Israels liebt der Herr sein Volk weiterhin. Seine Liebe zu seinem Volk ist zweifelsohne stärker als deren Sünde. Im weiteren Verlauf erkennen wir nämlich, dass die negative Bedeutung der Namen von Gott umgekehrt wird (beispielhaft Hosea 2:25; Römer 9:25). Der Herr vergleicht die Ehe des Propheten Hosea mit seinem Verhältnis zu seinem Volk – er der Bräutigam, das Volk oder die Gemeinde die Braut, gehen einen Bund ein. Allerdings wird erwartet, dass ich als Teil der Gemeinde auf die Warnungen der Propheten Gottes achte und nach ihnen handle, Umkehr übe, um bereit zu sein, eingelassen zu werden, wenn der Bräutigam kommt (Lehre und Bündnisse 33:17-18). 

Welche Bedeutung hat der Name Hosea? 

findechristus.org

Kommentare anzeigen

So blieb ich denn allein zurück und sah diese gewaltige Erscheinung

4. November 2022, 06:49am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Erscheinen des Herrn im Kirtlandtempel  
(Bild: Quelle)

„So blieb ich denn allein zurück und sah diese gewaltige Erscheinung; doch alle Kraft entschwand mir: mein Gesicht entfärbte sich bis zur Unkenntlichkeit, und ich wurde völlig kraftlos. 9 Als er dann laut zu reden begann und ich den Schall seiner Worte vernahm, sank ich ohnmächtig auf mein Angesicht zur Erde nieder.” (Daniel 10:8-9). 

So blieb ich denn allein zurück und sah diese gewaltige Erscheinung. Daniel befindet sich im Jahr 536 v. Chr. am Ende seines 70-jährigen Exils (Jeremia 29:10), als Kyrus, König von Persien, ein Großreich regiert. Daniel erhielt im Alter von 87 Jahren eine weitere Offenbarung. Am Ufer des Tigris sah er einen Mann vor sich stehen, den er folgendermaßen beschrieb: „Sein Leib war wie Chrysolith, sein Gesicht leuchtete wie Blitzesschein und seine Augen wie Feuerflammen; seine Arme und Beine funkelten wie poliertes Erz; und wenn er redete, klang der Schall seiner Stimme wie das Tosen einer Volksmenge.” (Daniel 10:6). Offensichtlich gab es noch mehr Leute um ihn herum, aber sie sahen die Erscheinung nicht, doch erschraken sie sehr und brachten sich in Sicherheit. 

Um welche `gewaltige Erscheinung´ handelt es sich hier? Eine ähnliche Beschreibung einer `Verzückung´ Johannes des Offenbarers, finde ich in Offenbarung 1:10-18. Eine weitere Schilderung liefert uns Joseph Smith in Lehre und Bündnisse 110:1-3 „Der Schleier wurde von unserem Sinn weggenommen, und uns gingen die Augen unseres Verständnisses auf. 2 Wir sahen den Herrn auf der Brüstung der Kanzel vor uns stehen, und unter seinen Füßen war eine Pflasterarbeit aus reinem Gold, in der Farbe wie Bernstein. 3 Seine Augen waren wie eine Feuerflamme, sein Haupthaar war weiß wie reiner Schnee, sein Antlitz leuchtete heller als das Licht der Sonne, und seine Stimme tönte wie das Rauschen großer Gewässer, ja, die Stimme Jehovas, die sprach:”. Seine erste Erscheinung, in der Joseph Smith Gott Vater sah und seinen Sohn Jesus Christus, kostete ihn auch viel Kraft – er wollte nur wissen, welcher der Kirchen er sich anschließen solle (Joseph Smith-Lebensgeschichte 1:14-18,20). Davor hatte Joseph aber noch ein Erlebnis mit der Erscheinung des Engels Moroni, dem letzten Schreiber des Buches Mormon (Joseph Smith-Lebensgeschichte 1:48). Hier beschreibt Joseph, dass ihn seine Kräfte verließen und er hilflos zu Boden fiel, und eine Zeit lang gänzlich bewusstlos war. Nephi erlebte ebensolche Kraftlosigkeit, als er vom Geist des Herrn ergriffen war (1. Nephi 17:47), gleichermaßen erging es seinem Vater Lehi (1. Nephi 19:20). Diese Erfahrung machte also auch schon Daniel (siehe auch Daniel 10:17-18), der ja Zeitgenosse von Lehi war (Daniel 10:8-9). Ich lerne, göttliche Erscheinungen bringen offensichtlich eine körperlich starke Belastung für den Menschen mit sich, auch wenn der Mensch in seiner Berufung göttliche Führung benötigt; ich denke da beispielhaft an Patriarchen, wenn sie einen Segen zu geben haben. Weiter lerne ich, dass Gott zu bestimmten Anlässen dem Menschen persönlich erscheint. 

Welche geistige Erfahrung hattest du schon, nach der du körperlich stark beansprucht warst? 

findechristus.org

Kommentare anzeigen

Da ich, Daniel, mich infolgedessen in meinem Inneren beunruhigt fühlte

3. November 2022, 07:01am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Daniels Visionen von den vier Tieren  
(Bild: Quelle)

„Da ich, Daniel, mich infolgedessen in meinem Inneren beunruhigt fühlte und die Gesichte, die ich geschaut hatte, mir Angst verursachten, 16 näherte ich mich einem der Dastehenden (= Diener) und bat ihn um sichere Auskunft über dies alles.” (Daniel 7:15-16). 

Da ich, Daniel, mich infolgedessen in meinem Inneren beunruhigt fühlte. Wir sind in der Zeit des babylonischen Königs Belsazar (eine Herrscherfigur des ausgehenden neubabylonischen Reiches; 626-539 v. Chr.). Jetzt sieht Daniel eine Vision, die er nicht selber deuten kann, obwohl er doch die vorhergehenden Träume der Könige deuten konnte. So bittet er einen dastehenden Diener (Engel), ihm den Traum zu erklären (meist sind prophetische Visionen von Engeln begleitet, die Erklären; siehe Lehis Vision vom Baum des Lebens). Daniel sah in dem Traum vier wilde Tiere. Einen Löwen, einen Bären und einen Panther mit vier Flügeln und vier Köpfen. Sie symbolisieren wieder jeweils ein arrogantes Königreich. Das vierte Tier ist ein furchterregendes Tier mit vielen Hörnern, das für ein wirklich böses Königreich steht. Hörner sind im Alten Testament häufig ein Zeichen für Könige. Ein bestimmtes Horn steht für einen arroganten König, der sich selbst, sogar über Gott, erhöht und Gottes Volk schikaniert. Dieses Volk wird durch den sogenannten `Menschensohn´ dargestellt, der einerseits für das von Gott erwählte Volk steht, andererseits aber auch für ihren König, der aus dem Geschlechte Davids kommt. Dann erscheint plötzlich Gott und errichtet seinen Thron, vernichtet das vierte Tier und erhebt den `Menschensohn´ in den Himmel, wo er zur Rechten Gottes sitzt und sie gemeinsam über die Nationen regieren. 

Machen wir einen Sprung in die Zeit, da Jesus vor Kaiphas und anderen jüdischen Autoritäten vor Gericht stand. Falsche Zeugen wurden aufgebracht, um gegen Jesus auszusagen. Ihre Aussagen stimmten allerdings nicht überein. Frustriert fragte der Hohe Priester: „Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott: Sage uns: bist du Christus (= der Messias), der Sohn Gottes?”, worauf dieser ihm antwortete: „Ja, ich bin es! Doch ich tue euch kund: Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn sitzen sehen zur Rechten der Macht (= des Allmächtigen) und kommen auf den Wolken des Himmels” (Dan. 7,13; Ps. 110,1). (Matthäus 26:63-64). Darauf zerriss Kaiphas seine Kleider, und warf Jesus Gotteslästerung vor, weshalb er zu verurteilen war. Blasphemie war zuzeiten Jesu ein Kapitalverbrechen. Ich lerne, wir sind von `Bestien´ umgeben, überall auf Erden Blutvergießen, menschenverachtende Handlungen jeglicher Art begegnen uns tagtäglich. Zudem durchleben wir persönlich unsere eigenen Schwierigkeiten, Ängste, Schwächen und Kämpfe. Aber das Wunderbare, eines Tages erscheint Er in den Wolken des Himmels (Offenbarung 19:11-16), der `Menschensohn´ und wird Frieden auf Erden, und für jeden persönlich, wiederherstellen! Das schürt in mir Hoffnung. Elder Dale G. Renlund sagte: “Gleichzeitig kann ich mit aller Entschiedenheit bestätigen, dass es aufgrund des Sühnopfers Jesu Christi letzten Endes im ewigen Gefüge keine Ungerechtigkeiten geben wird. „Alles, was im Leben ungerecht ist, kann … wiedergutgemacht werden.“14 Unsere derzeitigen Umstände mögen unverändert bleiben, aber wegen des Mitgefühls, der Güte und der Liebe Gottes werden wir alle mehr empfangen, als wir verdienen, mehr, als wir jemals verdienen können, und mehr, als wir jemals erhoffen könnten. Uns ist verheißen, dass Gott „alle Tränen von [unseren] Augen abwisch[t]: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.“ („Damit ich alle Menschen zu mir zöge“). 

Welche Träume hattest du schon, die dich in Angst versetzten, und konntest du sie dir erklären? 

findechristus.org

Kommentare anzeigen

Dass eine königliche Verordnung zu erlassen und ein Verbot aufzustellen sei

2. November 2022, 06:18am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Daniel in der Löwengrube 
(Bild: Quelle)

„Sämtliche Oberbeamte des Reiches, die Staatsräte und Satrapen, die Kronräte und Befehlshaber haben es für ratsam erachtet, daß eine königliche Verordnung zu erlassen und ein Verbot aufzustellen sei, wonach jeder, der im Verlauf von dreißig Tagen eine Bitte an irgend einen Gott oder an einen Menschen richtet außer an dich, o König, in die Löwengrube (= Löwenzwinger) geworfen werden soll.” (Daniel 6:7). 

Dass eine königliche Verordnung zu erlassen und ein Verbot aufzustellen sei. König Nebukadnezar ist nicht mehr, ebenso sein Sohn Belsazar. Es herrscht nun Darius, der Mederkönig, von dem man nicht genau weiß, wer er hier ist. Dieser Darius herrschte über ein so riesiges Reiche, sodass er 120 Statthalter, und über diese drei Obervorsteher einsetzte. Daniel überragte aufgrund seiner Treue zu Gott wieder alle. Er war eben ein Mann ohne Fehl und Tadel, dem nichts, aber auch gar nichts anzuhängen war. Das schürte unter den anderen Neid und sie erdachten eine Strategie, wie sie diesen jüdischen Exilanten ausschalten konnten. Das Einzige, womit sie ihn zu Fall bringen konnten, war seine absolute Treue zu Gott. So überredeten sie Darius ein Gesetz zu erlassen, dass 30 Tage lang niemand im Königreich irgendeinen Gott oder Menschen außer dem König um Hilfe bitten dürfe, sonst würde man ihn in die Löwengrube werfen. Sie ermutigten ihn auch, das Edikt schriftlich zu verkünden, damit er es nicht mehr ändern konnte. Natürlich wusste Daniel von diesem Erlass, was ihn aber nicht davon abhielt, in seinem Haus seine täglichen Gebete zu verrichten. Nachdem sein Tun von außen beobachtet werden konnte, berichteten seine Gegner dem König, der nun nicht anders konnte, als ihn in die Löwengrube zu werfen, welches als Strafe ausgesetzt war. Darius tat dies nur ungern, konnte aber nicht anders. Er verbrachte eine sehr unruhige Nacht und gleich in der Früh machte er sich auf zur Grube und rief nach Daniel, der ihm darauf antwortete: „... O König, mögest du ewig leben! 22 Mein Gott hat seinen Engel gesandt und den Löwen den Rachen verschlossen, so daß sie mir nichts zuleide getan haben, weil meine Unschuld ihm bekannt war; und auch dir gegenüber habe ich mir kein Unrecht zuschulden kommen lassen.” (Daniel 6:21-22). Darius war erleichtert und ließ nun jene, die Daniel vernichten wollten, selber samt ihren Familien in die Grube werfen, wo sie von den Löwen sogleich vernichtet wurden. 

Darius war nun so von dem Glauben Daniels überzeugt, dass er den Befehl erließ, dass dieser Glaube in seinem ganzen Reich zu achten sei. Das eröffnete Daniel die Möglichkeit, in diesem großen Reich Missionsarbeit zu leisten. Ich lerne, mit der Zerstreuung Israels in andere weltliche Reiche, verfolgte der Herr auch, dass sein geistliches Reich auf der ganzen Erde unter den Menschen bekannt würde, in diesem speziellen Fall nun im riesigen Reich der Meder. Ich nehme mir an Daniel ein Beispiel, nicht nur im Geheimen, im stillen Kämmerlein, unbeobachtet von der Welt zu beten, sondern auch öffentlich meinen unumstößlichen Glauben an unseren Gott und Heiland zu bezeugen. Elder Dieter F. Uchtdorf sagte in einem solchen Zusammenhang: Als ein Apostel des Herrn Jesus Christus segne ich Sie mit dem Selbstvertrauen, ein lebender Beweis für die Werte des Evangeliums zu sein, dem Mut, immer als Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage aufzutreten, und der Demut, als Ausdruck Ihrer Liebe zum Vater im Himmel und zu seinen Kindern in seinem Werk mitzuhelfen. Ich verheiße Ihnen, dass Sie große Freude empfinden werden, an der lang vorhergesagten Sammlung Israels teilzuhaben, die auf das Kommen Christi „mit Macht und großer Herrlichkeit, mit allen heiligen Engeln“ vorbereitet.” (siehe „Missionsarbeit – sagen Sie, was Ihr Herz bewegt”). 

Was könnte dich daran hindern, öffentlich vom Herrn Zeugnis abzulegen? 

findechristus.org

Kommentare anzeigen

<< < 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 200 > >>