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Glaubensansichten
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Dies ist mein Werk und meine Herrlichkeit

25. November 2021, 06:30am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

„Denn siehe, dies ist mein Werk und meine Herrlichkeit: die Unsterblichkeit und das ewige Leben des Menschen zustande zu bringen.“ (Köstliche Perle Mose 1:39).

Dies ist mein Werk und meine Herrlichkeit. Mose wurde von Gott auf einen `überaus hohen Berg´ entrückt (das wäre für uns heute wohl der Tempel). Warum? Weil er ihm von `Angesicht zu Angesicht´ einige Dinge seines ewigen Planes bezüglich des Daseins des Menschen hier auf Erden offenbaren wollte (Köstliche Perle Mose 1:1-2). Gott ließ Mose erkennen, dass er Gott ist und Mose sein Sohn. Gott zeigte ihm dann seine Schöpfung (Köstliche Perle Mose 1:8). Er ließ auch zu, dass Satan Mose versuchte, indem dieser ihm gebot, ihn, anstatt Gott, anzubeten (Köstliche Perle Mose 1:12). Aufgrund dessen, dass Mose vorher Gott in dessen Herrlichkeit gesehen hatte, war er in der Lage, sich sofort gegen diese Aufforderung zu entscheiden, und ihm sogar zu gebieten, von ihm zu weichen (Köstliche Perle Mose 1:21-22). Und schließlich offenbarte Gott ihm, welche zwei Zwecke er mit uns Menschen hier auf dieser Erde verfolgt: `Unsterblichkeit´ und `ewiges Leben´ zustande zu bringen!

  • Unsterblichkeit
    Dies bedeutet, dass Gott es zuwege bringen wollte, die Auswirkungen des physischen Todes zu überwinden, der uns durch den Fall Adams und Evas betroffen hat. Dies konnte er durch die Tat seines einzig im Fleisch gezeugten, nämlich Jesus Christus, erreichen. Er hat dies durch seinen Tod und seine darauf folgende Auferstehung zuwege gebracht, und zwar ausnahmslos für einen jeden Menschen, ohne eine Gegenleistung (1.Korinther 15,20-22).
  • Ewiges Leben
    Dieses unterscheidet sich von der Unsterblichkeit insofern, als wir nach der Auferstehung aufgrund unseres Gehorsams gegenüber unseren Bündnissen mit Gott, und des Sühnopfers Jesu, in den Genuss der größten aller Gaben Gottes kommen können, nämlich für alle Zeit und Ewigkeit mit Gott leben zu dürfen (Lehre und Bündnisse 14:7).

Ich lerne, Gott verfolgt mit seinem Werk zwei große Ziele. Das erste, `Unsterblichkeit´ wird jeder Mensch ohne irgendwelches eigenes Zutun erreichen aufgrund der Auferstehung Jesu. Um das zweite Ziel Gottes zu erreichen, `ewiges Leben´, ist nicht nur das Sühnopfer Jesu erforderlich, sondern auch mein Zutun. Ich muss mit Gott Bündnisse eingehen und sie nach besten Kräften halten. Wenn ich das bis an mein Lebensende bestrebt bin zu tun, greift die `Barmherzigkeit´, die Jesus Christus durch sein Sühnopfer erwirkt hat (Alma 34:16), und ich habe die Möglichkeit für immer mit Gott leben zu dürfen.

Welche Bedeutung spielt das `Werk des Herrn´ in deinem Leben?

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Herr, wir wollen, dass du uns den Namen sagst, womit wir diese Kirche benennen sollen

24. November 2021, 06:26am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

"... so soll meine Kirche in den letzten Tagen genannt werden ..."
(Bild: Quelle)

„Und sie sprachen zu ihm: Herr, wir wollen, dass du uns den Namen sagst, womit wir diese Kirche benennen sollen; denn es gibt unter dem Volk Auseinandersetzungen in Bezug auf diese Sache.“ (3. Nephi 27:3).

Herr, wir wollen, dass du uns den Namen sagst, womit wir diese Kirche benennen sollen. Wer stellte diese Frage, und wem wurde sie gestellt? Als Jesus Christus nach seiner Auferstehung um die 34 n. Chr. die rechtschaffenen Nephiten auf dem amerikanischen Kontinent besuchte, berief er zwölf Männer als seine Apostel zu fungieren und gab ihnen den Auftrag, das Evangelium zu lehren. Nachdem sie einige Zeit unterwegs gewesen waren, kamen sie wieder zusammen, um gemeinsam zu fasten und zu beten. Darauf erschien ihnen Jesus wiederum und fragte sie, „Was wollt ihr, was ich euch geben soll?“ (3. Nephi 27:1-2). Weil es Streit unter dem Volk darum gab, baten sie ihn, ihnen den Namen zu nennen, mit der seine Kirche genannt werden sollte. Nach einigen Worten der Erklärung sagte der Herr: „… darum sollt ihr die Kirche nach meinem Namen benennen; …“ (3. Nephi 27:7).

Am 26. April 1838 sprach der Herr erneut zu seinen berufenen Kirchenführern in Far West, Missouri, Joseph Smith Jr., Sidney Rigdon, Hyrum Smith und den Ratgebern Josephs, zu Edward Partrige und den Mitgliedern des Hoherats, sowie allen Ältesten und allem Volk seiner Kirche: „… so soll meine Kirche in den letzten Tagen genannt werden, nämlich: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.“ (Lehre und Bündnisse 115:4). Gerade in der Anfangszeit der Wiederherstellung seiner Kirche, nannten die Gegner die Mitglieder `Mormonen´, nach dem Namen des weiteren Zeugen für Jesus Christus, der unter dem Titel `Das Buch Mormon´ veröffentlicht wurde. Dieser `Spitzname´ hat sich bis in unsere Zeit hinein gehalten und wurde vielfach sogar von den Mitgliedern selber übernommen. Etliche Führer der Kirche hatten schon öfters Anlauf genommen, dies zu unterbinden. Aber so richtig erfolgreich wurde für mein Empfinden der Anlauf des 17. Präsidenten der Kirche, Russel M. Nelson, kurz nach seiner Amtsübernahme. Seine auf der Generalkonferenz im Oktober 2018 gehaltene Rede begann er folgendermaßen: „Heute fühle ich mich gedrängt, über eine sehr wichtige Angelegenheit zu sprechen. Vor einigen Wochen habe ich eine offizielle Stellungnahme im Hinblick auf eine Kurskorrektur zum Namen der Kirche abgegeben. Das habe ich gemacht, weil der Herr mir bewusst gemacht hat, wie wichtig der Name ist, den er für seine Kirche, nämlich Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, festgelegt hat.“ (die ganze Rede lies gerne hier nach). Ich lerne, es ist nicht respektvoll, ja sogar für den Herrn verletzend, die Kirche des Herrn unter dem `Sitznamen´ (geschichtlich auch weitestgehend negativ belegt) laufen zu lassen, den Menschen ihr gegeben haben, nur weil einem der richtige Name zu lang und umständlich vorkommt. Wie wunderbar sich doch fast ausnahmslos, trotz großer Bedenken mancher, nach nur drei Jahren der richtige Name weltweit eingebürgert hat, den der Herr seiner Kirche gegeben hat, `Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage´!

Was antwortest du, wenn du gefragt wirst, ob du ein `Mormone´ bist?

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Heißes Getränk ist weder für den Körper noch für den Bauch

23. November 2021, 06:19am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Der Raum im Laden von Newel K. Whitney, in dem die Schule der Propheten zusammenkam
(Bild: Quelle)

„Und weiter: Heißes Getränk ist weder für den Körper noch für den Bauch.“ (Lehre und Bündnisse 89:9).

Heißes Getränk ist weder für den Körper noch für den Bauch. Du weißt sicherlich, dass diese Aussage dem `Wort der Weisheit´ entstammt, das dem Propheten der Wiederherstellung, Joseph Smith, am 27. Februar 1833 als Antwort auf seine Frage, was er gegen die zum Schneiden dicke Luft und den Schmutz auf dem Fußboden der `Schule der Propheten´ in den Räumen über Newel K. Whitneys Laden in Kirtland unternehmen solle. Auch seine Frau Emma hatte sich schon beklagt, weil sie diesen Dreck immer wieder wegputzen musste. Joseph Smith wurde kurz vorher in Lehre und Bündnisse 88 vom Herrn geboten, eine `Schule der Propheten´ einzurichten, in der die Führer der Kirche einander im Evangelium und in anderen wichtigen Bereiches des Lebens unterrichten sollten. Dabei hatten sie allerdings die Angewohnheit während der Zusammenkünfte Pfeife zu rauchen oder Tabak zu kauen, und diesen dann auf den Boden zu spucken.

Dieses Wort des Herrn wurde zunächst, für eine gewisse Übergangszeit, als `Gruß und nicht als Gebot oder Nötigung´ gegeben. Mit der Zeit gewöhnten sich viele Gläubige an, nach diesem Wort zu leben, und das Einhalten wurde sogar 1921 durch Präsident Heber J. Grant als Voraussetzung für einen Tempelbesuch festgelegt. Er lehrte diese Offenbarung eindeutig als `Gebot´ und nicht als ein Angebot. Stellt sich noch die Frage, was unter `heißen Getränken´ zu verstehen ist. Kirchenführer haben deutlich gemacht, dass darunter Substanzen fallen, die abhängig machen. Ausdrücklich aufgeführt werden außer koffein- und teeinhaltigen Getränken (Teein ist das in den Blättern des Teestrauches enthaltene Koffein): Dampfen, Mocca. Latte Macchiato, alles was auf -ccino endet, grüner Tee, Eistee, außerdem Marihuana und Opioide (ausgenommen ärztlich verordnet). Ich lerne, ich muss meinen Körper als `Tempel Gottes´ rein halten (1. Korinther 3:16-17), er hat ihn mir zur Verfügung gestellt, um hier auf Erden bestimmte Erfahrungen machen zu können und mich weiterzuentwickeln. Ein Teil, wie ich diesen Tempel rein halten kann ist das Befolgen des `Wortes der Weisheit´. Lies hierzu gerne folgenden Artikel „What the Church has actually said about green tea“.

Was verstehst du unter der Bezeichnung `heißes Getränk´ im Wort der Weisheit?

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Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe

22. November 2021, 06:05am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Hitzige Debatte in Westminster
(Bild: Quelle)

Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Ein paar Verse später betont Jesus in seiner zweiten Abschiedsrede an seine Jünger nochmals dieses Gebot der Liebe, indem er ihnen sagt: „Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt.“ (Johannes 15:17).

Anlässlich der olympischen Sommerspiele greift Präsident Russel M. Nelson diese Thematik im Zusammenhang des Wettkampfgeschehens auf. Er betont, dass trotz des Wettstreits um Medaillen, einander Freundschaft und Respekt gezollt werden soll. Diesen Wettstreit untereinander gibt es aber auch abseits der Spiele, und Präsident Nelson macht darauf aufmerksam, dass es einen Unterschied zwischen `gesundem Wettbewerb´ und jeder Art `zerstörerischem Streit´ gibt. Letzterer kommt nicht vom Herrn, sondern vom Teufel (3. Nephi 11:29).

Häufig sind wir Menschen unterschiedlicher Meinung. Das erleben wir auch gerade jetzt wieder in diesen unruhigen Zeiten, mit widersprüchlichen Aussagen und Auffassungen im Umgang mit der Pandemie. Präsident Nelson betont, wie wichtig es ist, einander zu respektieren. Vielfältige Meinungen sollen uns nicht trennen. Wir sollten sie respektieren, diskutieren, und in Liebe zueinander zum besten Ergebnis für jeden kommen. Präsident Nelsons Aufforderung in seinem Beitrag auf facebook vom 23. Juli: „Mögen wir persönlich darüber nachdenken, was wir tun können, um Streit aus unserem eigenen Leben zu eliminieren, während wir die olympischen Ideale von Exzellenz, Freundschaft und Respekt annehmen.“ (lies hier). Ich lerne, wie wunderbar ist es, in einer Zeit leben zu dürfen, in der uns lebende Propheten und Apostel im Auftrag des Herrn sicher durch unsichere Zeiten geleiten. Ich muss nur auf das, was sie sagen, achten, und nach ihrem Rat handeln!

Inwiefern fühlst du dich sicherer, dadurch, dass wir lebende Propheten, Seher und Offenbarer haben?

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Ich war oft auf Reisen, ..., gefährdet durch Räuber

20. November 2021, 06:20am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

„Ich war oft auf Reisen, gefährdet durch Flüsse, gefährdet durch Räuber, gefährdet durch das eigene Volk, gefährdet durch Heiden, gefährdet in der Stadt, gefährdet in der Wüste, gefährdet auf dem Meer, gefährdet durch falsche Brüder.“ (2. Korinther 11:26).

Ich war oft auf Reisen, ..., gefährdet durch Räuber. In dieser sogenannten `Narrenrede´ schildert der Apostel Paulus, was ihm alles auf seinen Reisen zugestoßen ist, von seinen Leiden und Mühen, dass er im Gefängnis war, geschlagen wurde, oft in Todesgefahr war, fünfmal von den Juden neununddreißig Hiebe erhielt (vierzig Schläge waren laut 5. Mose 25:3 das Höchstmaß einer vom Richter verhängten Züchtigung, so blieb man immer unter diesem Maß), dreimal ausgepeitscht, einmal gesteinigt, und dreimal Schiffbruch erlitt (2. Korinther 11:23-25). Dann berichtet er im Vers 26 davon, dass er u. a. durch Räuber gefährdet war. All diese Mühsal und Plage erduldete er (2. Korinther 11:27).

Auch dem Gründungspropheten Joseph Smith erging es, wie er selber, auch in einem Brief vom 1. September 1832, und zwar an die Heiligen der Letzten Tage berichtet, ebenso wie dem Apostel Paulus „… es geht mir so wie Paulus, dass ich mich der Drangsal rühme, …“ (Lehre und Bündnisse 127:2). Auf diese Gedanken wurde ich gelenkt durch den Artikel „Missionaries Safe After Armed Robbery at Zone Conference“, in dem es heißt: „Siebzig Vollzeitmissionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sind nach einem schweren Vorfall am Freitag, 12. November 2021, während einer Zonenkonferenz in Torreón, Mexiko, in Sicherheit. Zwei Männer betraten mit Waffen bewaffnet ein Gemeindehaus der Kirche und forderten Handys, Tablets und Brieftaschen. Die Räuber schüchterten die 13 Schwestern und 57 Ältesten ein, und einige wurden während des Vorfalls geschlagen oder getreten. Der Missionspräsident und seine Frau wurden ebenfalls angegriffen und mit einem Messer bedroht.“ (maschinelle Übersetzung). Lies gerne auch hier über das Danach. Ich lerne, dass Dienerinnen und Diener der Kirche nicht nur in vergangenen Zeiten, sondern genauso auch heute ähnliche Mühsal und Plage zu erdulden haben. Auch heute können sie unter die Räuber fallen (Lukas 10:30).

In welcher prekären Lage warst du schon mal und wie waren da deine Empfindungen?

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Selig die Trauernden; / denn sie werden getröstet werden

19. November 2021, 05:49am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

„Selig die Trauernden; / denn sie werden getröstet werden.“ (Matthäus 5:4).

Selig die Trauernden; / denn sie werden getröstet werden. Dies sind hoffnungsvolle Worte Jesu in seiner Einleitung zur Bergpredigt an jene, die um jemanden trauern. Ihnen verspricht er getröstet zu werden.

Wenn man dann aber selber in die Lage kommt, jemanden trösten zu sollen, ist das für manchen sicherlich nicht so einfach, insbesondere, wenn er eine solche Situation selber noch gar nicht durchlebt hat. Der Psalmist preist Gott, indem er sagt: „Du hast meine Trauer in einen Tanz voller Freude verwandelt. Du hast mir die Trauergewänder ausgezogen und mir Freude geschenkt, …“ (Psalm 30:12; Neues Leben Bibelübersetzung). Aber wessen bedient sich Gott denn meist, um die Trauernden zu trösten? Jesaja sagt: „Er hat mich gesandt, um ein Gnadenjahr des Herrn und einen Tag der Rache unseres Gottes auszurufen und alle Trauernden zu trösten.“ (Jesaja 61:2; Neues Leben Bibelübersetzung). Gott bedient sich also uns Menschen, um unserem Nächsten zu dienen. Wenn ich nun in eine solche Situation komme, in der ich gefordert bin zu trösten, können mir sieben Vorschläge von Shelly Johnson-Choong (Therapeutin und Mitglied der Kirche), helfen, meinen `Trauer-Analphabetismus´ zu überwinden:

  • Den Verlust nicht ignorieren.
  • Nicht sagen, dass man weiß, wie sich der andere fühlt.
  • Nicht damit trösten, dass demjenigen ja zumindest noch andere Personen geblieben sind.
  • Manchmal reagiert derjenige unbesonnen; dies darf man nicht persönlich nehmen.
  • Nicht über unsere eigene Verlustgeschichte erzählen.
  • Banale Phrasen unbedingt vermeiden.
  • Keine unerwünschten Ratschläge geben.

Ich lerne, ich habe einige Dinge zu berücksichtigen, um in den Händen Gottes ein Trostspender sein zu können. Die Anregungen über richtiges Trösten findest du in dem Artikel „Overcoming ‘grief illiteracy’ to comfort others—7 suggestions from a Latter-day Saint therapist“.

Wie verhältst du dich, wenn jemand um eine geliebte Person trauert?

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Darum höre ich nicht auf, für euch zu danken

18. November 2021, 05:41am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

„Darum höre ich nicht auf, für euch zu danken, wenn ich in meinen Gebeten an euch denke; ...“ (Epheser 1:15). Dies schreibt Paulus im Zusammenhang mit seinem `Gebet um Erkenntnis der Hoheit Gottes´ für die Mitglieder der Kirche in Ephesus bzw. Kleinasien. Er erbittet für sie den Geist der Weisheit und Offenbarung, um Christus erkennen zu können.

Darum höre ich nicht auf, für euch zu danken. Ist dir das auch schon mal passiert, dass du an jemanden gedacht hast und sofort ein Dankgebet für jenen zum Himmel emporstieg? Von Albert Schweitzer (Theologe, Philosoph, Universalgelehrter, Missions-Arzt, ging 1913 nach Lambaréné/Westafrika und errichtete eine Lepra-Station, Friedens-Nobelpreis/1952; 1875 - 1965) stammt der Ausspruch: „Das Größte ist danken für alles; wer das gelernt hat, der weiß, was Leben heißt.“

Wie wahr doch diese seine Aussage ist. Neuzeitliche Offenbarung hebt sie noch auf ein höheres Niveau: „Und wer alles mit Dankbarkeit empfängt, der wird herrlich gemacht werden; und die Dinge dieser Erde werden ihm hinzugefügt werden, selbst hundertfältig, ja, mehr. “ (Lehre und Bündnisse 78:19). Erneut über Dankbarkeit nachzudenken wurde ich angeregt durch den Artikel „The Astounding Power of Gratitude to Create Happiness“; „Die erstaunliche Kraft der Dankbarkeit, um Glück zu schaffen“). Dieser Artikel regt dazu an, ein `Dankbarkeitstagebuch´ zu führen. Warum? Weil man sich dadurch besser fühlt, glücklicher sein kann. Dankbarkeit wirkt sich auf körperliches Wohlbefinden aus. Dankbarkeit zeitigt intellektuellen Nutzen. Derjenige, der dankbar ist, wird messbar hilfsbereiter und wohltätiger. Dankbarkeit bringt spirituelle Vorteile, man fühlt sich Gott näher. Gerne lies den verlinkten Artikel hierzu. In ihm findest du vertiefende wissenschaftlich begründete Ausführungen. Ich kann dies alles bestätigen. In jedem meiner unzähligen täglichen Gebete bringe ich für alles Mögliche meinen Dank Gott gegenüber zum Ausdruck, auch indem ich für einzelne Personen in meinem Leben Dankbarkeit zum Ausdruck bringe und den Herrn bitte, sie für das, was sie mir Gutes getan haben, zu segnen. Noch ein Lesetipp, wie Dankbarkeit glücklicher machen kann „Die Macht der Dankbarkeit: Wie sie dich sofort glücklicher machen kann“.

Wessen gedenkst du in Dankbarkeit in deinen Gebeten?

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Denn nach der Auferstehung heiratet man nicht Teil 2

16. November 2021, 16:16pm

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Präsident Hunter links und Präsident Kimball rechts
(Bild: Quelle 1, Quelle 2)

Die Lehre von Jesus Christus besagt, dass Mann und Frau für immer, für alle Zeit und Ewigkeit verbunden sein können (lies „Neuer und immerwährender Bund der Ehe“ hier). In meinem gestrigen Blogbeitrag habe ich Matthäus 22:30 zitiert, wo es heißt: „Denn nach der Auferstehung heiratet man nicht, noch wird man geheiratet, sondern die Menschen sind wie Engel im Himmel.“

Eine treue Leserin hat mich daraufhin traurig angerufen und ihre Sorge zum Ausdruck gebracht, dass, wenn sie hier auf Erden trotz aller Anstrengung keinen Partner gefunden hat, den sie im Haus des Herrn hätte für Zeit und Ewigkeit heiraten können (siehe auch „Den neuen und immerwährenden Bund der Ehe verstehen“), sie dann für alle Zeit alleine, ohne ewigen Partner leben müsste? Nach der Schriftstelle oben wäre dem so. Doch der Vater im Himmel hat offensichtlich für solche Fälle vorgesorgt.

Ich wusste, dass neuzeitliche berufene Diener des Herrn sich zu dieser Frage geäußert hatten und hab mich auf die Suche gemacht und bin bei Präsident Howard W. Hunter (14. Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage), und auch bei Präsident Spencer W. Kimball (12. Präsident der Kirche) fündig geworden.

  • Präsident Hunter:
    „Wer würdig ist, dem werden keine Segnungen vorenthalten, auch nicht die einer ewigen Ehe und einer ewigen Familie. Manch einem wird diese Segnung erst spät zuteil, vielleicht sogar erst im nächsten Leben, doch verwehrt bleibt sie keinem.“ („The Church Is for All People“, Ensign, Juni 1989, Seite 76; lies hier).
  • Präsident Kimball:
    „Seien Sie auch versichert, dass alle treuen Schwestern, die ohne eigenes Verschulden nicht das Vorrecht haben, während ihres zweiten Standes [dem irdischen Leben] an einen würdigen Mann gesiegelt zu werden, diesen Segen in Ewigkeit haben werden. Wenn Sie sich bei Gelegenheiten nach der Akzeptanz und Zuneigung sehnen, die zum Familienleben auf Erden gehören, sollten Sie wissen, dass sich unser Vater im Himmel Ihrer Qual bewusst ist und dass er Sie eines Tages segnen wird, als Sie es ausdrücken können.“ ( Fähnrich, Nov. 1979, S. 103; maschinell übersetzt; lies hier)

Ich lerne, wenn ich hier auf Erden nach besten Kräften nach den Geboten des Herrn lebe, mir aber das eine oder andere Bündnis unverschuldet nicht gelingen will, so kennt der Herr mich und meine ernsthaften Bemühungen und wird mir zu gegebener Zeit die entsprechenden Segnungen zuteilwerden lassen.

Welche Gedanken gehen dir in diesem Zusammenhang durch den Kopf?

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Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen

16. November 2021, 05:43am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

 

(Bild: Quelle; Text hinzugefügt)

„Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. 44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, 45 damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid.“ (Matthäus 5:43-45).

Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Auf den ersten Blick ist dies ein merkwürdiges Zitat, das Jesus hier verwendet. Im Alten Testament kann ich dieses Zitat nirgends finden. In der Menge-Übersetzung der Bibel wird zwar auf die vermeintliche Schriftstelle verwiesen (siehe Matthäus 5:43 Menge-Bibel), aber da steht nichts von hassen, sondern nur von lieben (3. Mose 19:18).

Worin kann die Lösung liegen, dass im Alten Testament nirgends etwas darüber zu finden ist, dass man seinen Feind hassen soll? Jesus nimmt in seinen Reden öfters Bezug auf das Alte Testament, indem er sagt: „Es steht geschrieben …“ (Beispielhaft Lukas 4:8). Im oben zitierten Vers allerdings sagt er: „Ihr habt gehört, dass gesagt ist …“! Das scheint mir die Erklärung zu sein. Sagt Christus `Es steht geschrieben´, dürfte es sich um ein Zitat aus dem Alten Testament handeln, sagt er aber `Ihr habt gehört, dass gesagt ist´, dürfte es sich um eine Lehre handeln, die von Israels religiösen Lehrern in Bezug auf das Konzept der `Nachbarn´ falsch interpretiert wurde, wonach Feinde nicht zu denen gehörten, die geliebt werden sollten. Wie hab ich mich über diese Erklärung gefreut, bis ich die Wiederholung der sogenannten Bergpredigt Jesu bei den Nephiten in Amerika gelesen habe. Da heißt es dann doch wieder: „Und siehe, es steht auch geschrieben: …“ (3. Nephi 12:43). Und nun? Etwas enttäuscht schlage ich dann noch die inspirierte Version der Bibel von Joseph Smith auf und lese: „Ye have heard that it hath been said, …“, also: `Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist, ...´ (Mathew 5:45), wie es auch in der King James Version steht (Mathew 5:45). Ich lerne, dass ich nur ein Sohn meines himmlischen Vaters werden kann, wenn ich außer meinen Nächsten zu lieben, auch jene liebe, die mir nichts Gutes wollen! Ich kann sagen, dass ich mich viel wohler fühle, wenn ich auch für jene bete, die mir nicht wohlgesonnen sind – und das wirkt sich auch auf die Betreffenden aus! Über diesen Vers nachzudenken wurde ich angeregt durch den Artikel „Does God Have A Political Party?“

Wie stehst du zu diesem höheren Gebot der Liebe?

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Denn nach der Auferstehung heiratet man nicht

15. November 2021, 06:28am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

„Denn nach der Auferstehung heiratet man nicht, noch wird man geheiratet, sondern die Menschen sind wie Engel im Himmel.“ (Matthäus 22:30).

Denn nach der Auferstehung heiratet man nicht. Es ging um die Frage nach der Auferstehung der Verstorbenen. Die Sadduzäer glaubten an kein Leben nach dem Tod, an keine Auferstehung, und stellten nun Jesus Christus die Frage, wessen Mann eine Frau gehören würde, die nacheinander sieben Männer geheiratet hatte, die jeweils verstarben, als Letzte auch sie (Matthäus 22:23-28). Jesus sagte ihnen, dass sich die Schrift nicht verstehen würden und gibt die Erklärung im obigen Vers ab.

Das ist doch das, was alle christliche Kirchen predigen, eine Ehe im Jenseits existiert nicht, Familien enden mit dem Tode. Kirchliche Ehen werden seit 1508 mit den Worten geschlossen: „Bis dass der Tod euch scheidet“. Alle christliche Kirchen? Nein, eine benutzt eine andere Formel. Ja, auch diese eine Kirche kennt das Wort Gottes, dass Ehen nicht im Himmel geschlossen werden. Hier auf Erden ist der Platz und die Zeit dafür, sich darauf vorzubereiten, Gott zu begegnen (Alma 34:32-33). Die Zeit Ehen zu schließen ist also in diesem Leben, aber nicht `bis dass der Tod euch scheidet´, sondern `für alle Zeit und Ewigkeit´! Christus bekräftigte, dass Paare, die Gott verehelicht hat, der Mensch nicht trennen sollte (Matthäus 19:4-6). Weiter antwortete der Herr auf die Frage der Pharisäer, warum hat denn dann „… Mose vorgeschrieben, der Frau eine Scheidungsurkunde zu geben und sie aus der Ehe zu entlassen?“, dass dies nur aufgrund von Hartherzigkeit zustande kam, und dies am Anfang nicht so vorgesehen war (Matthäus 19:7-8). Ich lerne, die Ehe, die Gott für uns vorgesehen hat, wird hier auf Erden geschlossen, und zwar entsprechend den Landesgesetzen, aber vor allem mit der Vollmacht des Priestertums Gottes in seinem Haus für alle Zeit und Ewigkeit´ (Matthäus 16:19; Helaman 10:7).

Wie verstehst du die Aussage, dass man nach der Auferstehung nicht mehr heiraten kann?

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