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Glaubensansichten
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Dass alle diese Gaben, ..., niemals hinweggetan sein werden

8. Oktober 2021, 05:30am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Nachdem Moroni die einzelnen Gaben Gottes angesprochen hat ( Moroni 10:9-18), spricht er nun die sechste seiner acht Mahnungen aus: „Und ich möchte euch ermahnen, meine geliebten Brüder, daran zu denken, dass er derselbe ist gestern, heute und immerdar und dass alle diese Gaben, von denen ich gesprochen habe und die geistig sind, niemals hinweggetan sein werden, ja, solange die Welt besteht, außer gemäß dem Unglauben der Menschenkinder.“ (Moroni 10:19).

Dass alle diese Gaben, ..., niemals hinweggetan sein werden. Warum werden diese Gaben, die geistige Gaben sind, `niemals hinweggetan werden´?

Eine so einfache, wie klare Antwort: weil Jesus Christus „… derselbe ist gestern, heute und immerdar …“. Wie heißt es doch auch im letzten Kapitel des Briefes an die Hebräer: „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“ (Hebräerbrief 13:8; siehe auch 1. Nephi 10:18 und Lehre und Bündnisse 20:12). Heißt das, dass sich Christus nie ändern wird? Im nächsten Vers setzt mich der Schreiber des Briefes auf die richtige Fährte: „Lasst euch nicht von vieldeutigen und fremden Lehren irreführen, …“ (Hebräerbrief 13:9). Die `Unveränderlichkeit Jesu´ bezieht sich also auf seine Lehre, auf seine Zuverlässigkeit, dass er seinen Kurs, „… dies ist mein Werk und meine Herrlichkeit: die Unsterblichkeit und das ewige Leben des Menschen zustande zu bringen.“ (Köstliche Perle Mose 1:39) nie verlassen wird, und zwar von Ewigkeiten her, zu allen Ewigkeiten. Somit verhält es sich auch mit den geistigen Gaben, von denen in den heiligen Schriften die Rede ist. Sie werden niemals hinweggetan werden. Allerdings spielt hier auch der Glaube eine gewichtige Rolle – ohne ihn, keine Gaben (Matthäus 17:19-21). Ich lerne, dass der Herr den Gläubigen geistige Gaben zuteilt, und diese dieselben sind von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Wie verstehst du das mit der Aussage, dass Christus derselbe ist, gestern, heute und immerdar?

FindeChristus.org

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Die Gaben Gottes nicht zu leugnen

7. Oktober 2021, 05:14am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Noch eine Ermahnung Moronis: „Und weiter ermahne ich euch, meine Brüder, die Gaben Gottes nicht zu leugnen, denn ihrer sind viele; und sie kommen vom selben Gott. Und diese Gaben werden auf verschiedene Weise zuteil; aber es ist derselbe Gott, der alles in allen bewirkt; und sie werden durch die Kundgebungen des Geistes Gottes an die Menschen gegeben, um ihnen zu nützen.“ (Moroni 10:8).

Die Gaben Gottes nicht zu leugnen. Was sind das für Gaben, die Moroni uns ermahnt, nicht zu leugnen? Diese Frage beantwortet uns Paulus in seinem Brief an die Korinther ausführlich (1. Korinther 12:1-12), ebenso macht es Moroni in den nächsten Versen (Moroni 10:9-18).

Es handelt sich um besondere geistige Segnungen, die der Herr würdigen Menschen gibt. Sie dienen dessen persönlichem Nutzen, aber er soll sie zum Segen anderer anwenden. Dieser Gaben sind viele, doch nicht alle sind jedem gegeben, wie Paulus die Mitglieder der Gemeinde in Korinth auf diesen Punkt aufmerksam macht (1. Korinther 12: 28-30). Doch fordert Paulus die Gemeindemitglieder auf, eifrig nach ihnen zu streben, sogar nach den wertvollsten von ihnen (1. Korinther 12:31). Eine der wertvollsten ist wohl die Gabe der Liebe, wie Paulus zum Ausdruck bringt. Doch sollen wir uns auch um die Gabe der Prophezeiung bemühen (1. Korinther 14:1). Unser heute lebender Prophet, Seher und Offenbarer für die Kirche des Herrn, Russel M. Nelson, betont immer wieder, welch großes Vorrecht es für uns ist, nach persönlicher Offenbarung trachten zu dürfen. So sagte er in einer seiner vielen Reden zu diesem Thema: „Das Vorrecht, Offenbarung zu empfangen, ist eines der größten Geschenke Gottes an seine Kinder“ (siehe „Offenbarung für die Kirche, Offenbarung für unser Leben“). Ich lerne, ich darf mich in meinen Bemühungen anderen zu dienen auf persönliche Offenbarung für meinen Zuständigkeitsbereich stützen. Der Herr wird mich nicht ohne seine Führung lassen, wenn ich darauf vorbereitet bin, und ihn darum bitte, und dann auch mein Herz, meinen Sinn und meine Ohren öffne. Meine Ratszusammenkünfte in Familie oder einem anderen mir zugeteilten Bereich können dann, wie Präsident Nelson sagt, zu „Offenbarungsräumen“ werden (lies hier).

Wie gehst du vor, um Rat vom Herrn zu erlangen?

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Darum möchte ich euch ermahnen, die Macht Gottes nicht zu leugnen

6. Oktober 2021, 05:08am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Moroni ermahnt uns: „Und durch die Macht des Heiligen Geistes könnt ihr wissen, dass er ist; darum möchte ich euch ermahnen, die Macht Gottes nicht zu leugnen; denn er wirkt durch Macht gemäß dem Glauben der Menschenkinder, heute und morgen und immerdar gleich.“ (Moroni 10:7)

Darum möchte ich euch ermahnen, die Macht Gottes nicht zu leugnen. Moroni spricht eine dritte Ermahnung aus, nämlich dass wir die Macht Gottes nicht leugnen sollen!

Gott hat uns die Gaben des Heiligen Geistes gegeben. Mit ihnen können wir `wissen´, dass Gott ist, dass Jesus Christus ist, und dass sie für uns einen Plan ausgearbeitet haben, wie wir zu ewigem Leben in ihrer Gegenwart wieder zurückkehren können, nachdem wir uns für eine bestimmte Zeit auf Erden ihrer direkten Gegenwart nicht erfreuen können. Im großen Rat im Himmel haben wir diesem freudevoll und jubelnd zugestimmt (Hiob 38:7; mehr lies hier). Wie könnten wir dazu kommen die Macht Gottes zu leugnen? Satan hat da so seine Mittelchen. Eine Möglichkeit sind Mitmenschen, die `in den Schlichen des Teufels sehr bewandert sind´ und versuchen uns aufzustacheln, mit unlauteren Mitteln gierig nach irdischem Gewinn zu trachten. Mit verführerischen Versprechungen locken sie die Menschen, und fordern sie direkt auf, den wahren und lebendigen Gott zu leugnen (Alma 11:20-21,25). Ich lerne, ich darf mich von meinem durch den Heiligen Geist übermittelten `Wissen´, nicht dazu verführen lassen, unseren Retter zu verleugnen. Dadurch würde ich mir ewigen Schaden zufügen.

Was tust du, um dich nicht verleiten zu lassen, Gottes Macht zu verleugnen?

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Wenn irgendetwas gut ist, so ist es gerecht und wahr

5. Oktober 2021, 04:59am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Szene zu Matthäus 20,1-16: Das Gleichnis von den Arbeitern
(Bild: Quelle)

Eine weitere Feststellung und Aufforderung Moronis, des Sohnes Mormons, an uns: „Und wenn irgendetwas gut ist, so ist es gerecht und wahr; darum leugnet das, was gut ist, den Christus nicht, sondern bestätigt, dass er ist.“ (Moroni 10:6).

Wenn irgendetwas gut ist, so ist es gerecht und wahr. Hast du auch schon mal von einem Anbieter ein unglaublich gutes Angebot gemacht bekommen, und dann betroffen feststellen müssen: „Was zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es meist auch nicht.“? Unter seriösen Anbietern wieder mal auf ein `schwarzes Schaf´ hereingefallen, das mittels einer neuen Masche versucht hat dich `über den Tisch zu ziehen´, abzuzocken!

Wie verhält es sich da mit dem Versprechen Moronis: `Wenn irgendetwas gut ist, so ist es gerecht und wahr´? Woher weiß ich denn, dass etwas gut, und somit auch gerecht und wahr ist? Im Moroni 7:24 gibt uns Mormon, der Vater Moronis eine Hilfe, indem er uns wissen lässt, dass `alles, was von Christus kommt gut ist´! Ich muss also herausfinden, ob etwas von Christus kommt. Und wie mache ich das? Im vorhergehenden Vers wurde uns dazu die Antwort gegeben: durch die Macht des Heiligen Geistes! (Moroni 10:5). Ich lerne, ich bin aufgefordert, Christus, unseren `guten Hirten´ (Johannes 10:11), nicht zu leugnen, sondern für ihn Zeugnis abzulegen, dass er ist, war, und für immer sein wird (Offenbarung 1:4)!

Ist alles, was gut ist auch gerecht und wahr?

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Durch die Macht des Heiligen Geistes könnt ihr von allem wissen, ob es wahr ist

4. Oktober 2021, 05:36am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Moroni teilt uns folgenden unbezahlbaren Ratschlag mit: „Und durch die Macht des Heiligen Geistes könnt ihr von allem wissen, ob es wahr ist.“ (Moroni 10:5).

Durch die Macht des Heiligen Geistes könnt ihr von allem wissen, ob es wahr ist. Moroni zeigt uns einen Weg auf, über den wir zu `Wissen´ gelangen können, und zwar nicht nur in Hinsicht darauf, ob etwas das Wort Gottes ist, sondern auch in Bezug auf jegliche Information, der wir begegnen.

Warum können wir mithilfe des Heiligen Geistes in allen Dingen zu Gewissheit gelangen, ob etwas wahr oder unwahr ist? Der Heilige Geist ist die dritte Person in der Gottheit und besitzt alle Gaben, so auch die Gabe zwischen Wahrheit und Unwahrheit unterscheiden zu können. Außerdem ist er eines der drei Wesen, die die Gottheit bilden (Lehre und Bündnisse 20:28) und hat u. a. die Aufgabe uns alles zu lehren, was Christus uns gesagt hat (Johannes 14:26), und uns auch zu zeigen, was wir tun sollen (2. Nephi 32:5). Er wirkt in einer Weise, die bis in unser Innerstes dringt (3. Nephi 11:3) und ist somit der beeindruckendste, und somit wirkungsvollste Lehrer. Ich lerne, der Heilige Geist ist mein Lehrmeister, insbesondere kann ich mit seiner Hilfe den Willen Gottes in Bezug auf uns, seine Kinder, erkennen, und ich kann wissen, dass Jesus der Christus, `der Gesalbte´ ist (1. Johannes 12:3). Mit seiner Hilfe kann ich zwischen `Wahrheit und Irrtum´ unterscheiden.

Wie gehst du vor, wenn du unsicher bist, ob eine Lehre wahr ist oder nicht?

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Ich möchte euch ermahnen

4. Oktober 2021, 04:57am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Offenbarung – Prozessbeschreibung

Eine weitere Ermahnung Moronis an seine zukünftigen Leser: „Und ich möchte euch ermahnen: Wenn ihr dieses hier empfangt, so fragt Gott, den ewigen Vater, im Namen Christi, ob es wahr ist; und wenn ihr mit aufrichtigem Herzen, mit wirklichem Vorsatz fragt und Glauben an Christus habt, wird er euch durch die Macht des Heiligen Geistes kundtun, dass es wahr ist.“ (Moroni 10:4).

Ich möchte euch ermahnen. In diesen seinen letzten Worten im Kapitel 10 `ermahnt´ uns Moroni achtmal (Moroni 10:3,4,7,8,18,19,27 und 30). Diese hier im Vers 4 dürfte wohl zweifelsfrei die bekannteste sein. Sie wird auch als `Moronis Verheißung´ verstanden, und beschreibt den Prozess, wie man Offenbarung von Gott empfängt. Moroni legt hier Bedingungen und Parameter für einen solchen Prozess fest, und versichert schließlich, dass eine Offenbarung der Wahrheit letztendlich durch die `Macht des Heiligen Geistes´ erfolgt.

  • Im Namen Christi Gott fragen
    Wie können wir Gott fragen? Indem wir zu unserem himmlischen Vater im Namen von Jesus Christus mittels Gebet eine ehrfürchtige Verbindung aufbauen. Wir danken für die Segnungen, die er bisher über uns ausgeschüttet hat und bringen dann unsere Fragen und Bitten vor.
  • Mit aufrichtigem Herzen fragen
    Unsere Fragen müssen ehrlich, aufrichtig, wahrhaftig und ohne Falsch vorgetragen werden, also mit dem ernsthaften Wunsch, Wahrheit erkennen zu wollen.
  • Mit wirklichem Vorsatz fragen
    Ich darf keine Antwort von Gott erwarten, wenn ich nicht mit wirklichem Herzensvorsatz zu ihm komme, also meine Fragen ernsthaft und zielgerichtet sind.
  • Glauben an Christus haben
    „Und alles, was ihr im Gebet erbittet, werdet ihr erhalten, wenn ihr glaubt.“ (Matthäus 21:22).

Moroni verheißt uns, wenn wir diesen Prozess durchlaufen, werden wir „… durch die Macht des Heiligen Geistes …“ Offenbarung in Bezug auf Wahrheit empfangen. Ich lerne, persönliche Offenbarung von Gott kann ich durch Beschreiten eines bestimmten Prozesses erhalten.

Wie gehst du vor, wenn du Antworten von Gott erhalten möchtest?

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Dass ihr im Herzen darüber nachdenkt

30. September 2021, 05:06am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Moderne Gebetsriemen (Tefillin). (Foto: Ulrich W. Sahm)
(Bild: Quelle)

Moroni ermahnt seine zukünftigen Leser: „Siehe, ich möchte euch ermahnen, wenn ihr dieses hier lesen werdet, sofern es nach Gottes Weisheit ist, dass ihr es lest, dass ihr daran denkt, wie barmherzig der Herr zu den Menschenkindern gewesen ist, von der Erschaffung Adams an bis herab zu der Zeit, da ihr dieses hier empfangen werdet, und dass ihr im Herzen darüber nachdenkt.“ (Moroni 10:3).

Dass ihr im Herzen darüber nachdenkt. Moroni spricht hier dich und mich, einen jeden an, der diese Aufzeichnungen in die Hände bekommt. Was macht man mit einem Buch? Man liest es. Dabei gibt es aber unterschiedliche Vorgehensweisen. Die einen lesen es nur um des Lesens willen und legen es danach einfach wieder zur Seite. Das wird aber ganz anders sein, wenn mich der Inhalt im Innersten anspricht. Dann werde ich mir das Beschriebene vorstellen und ich werde darüber nachdenken und herausfinden wollen, was der Inhalt mir sagen möchte. Will er mich einfach über etwas informieren, will er mich sogar zu etwas auffordern? Dem Volk Israel gibt Gott eine entsprechende Aufforderung: „Diese meine Worte sollt ihr auf euer Herz und auf eure Seele schreiben. Ihr sollt sie als Zeichen um das Handgelenk binden. Sie sollen zum Schmuck auf eurer Stirn werden. 19 Ihr sollt sie eure Kinder lehren, indem ihr sie sprecht, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst.“ (5. Mose 11:18-19).

Beim Buch Mormon handelt es sich nicht um Unterhaltungslektüre. Es beinhaltet genau wie die Bibel das Wort Gottes an seine Kinder. Da sollte ich beim Lesen anders herangehen, als bei leichter Kost. Ich lerne, das, was ich im Buch Mormon lese, muss ich auch überdenken. Ich muss mir Gedanken machen, was ich aus den Schilderungen für mein tägliches Leben lernen kann. Es geht also darum, nicht nur Wissen aufzunehmen, sondern auch darüber nachzudenken, wie ich dieses Wissen richtig anwenden kann, um daraus den bestmöglichen Nutzen zu ziehen. Moroni ermahnt uns sogar, nicht nur mit unserem Verstand darüber nachzudenken, sondern mit unserem `Herzen´.

Was verstehst du darunter, über etwas in deinem `Herzen nachzudenken´?

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Ich schreibe für meine Brüder, die Lamaniten

29. September 2021, 05:02am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Nachdem Moroni im vorhergehenden Kapitel den zweiten Brief seines Vaters an ihn wiedergegeben hat, schreibt er nun noch ein paar eigene Gedanken nieder: „Nun schreibe ich, Moroni, einiges, wie es mir gut scheint; und ich schreibe für meine Brüder, die Lamaniten; und ich möchte, dass sie wissen, dass mehr als vierhundertzwanzig Jahre vergangen sind, seit das Zeichen vom Kommen Christi gegeben wurde. 2 Und ich versiegle diese Aufzeichnungen, nachdem ich einige Worte als Ermahnung für euch geredet habe.“ (Moroni 10:1)

Ich schreibe für meine Brüder, die Lamaniten. Nun neigen sich die Aufzeichnungen der Nephiten endgültig dem Ende zu. Moroni hat noch etwas Platz auf den Platten und ist noch am Leben, und er nutzt diese Gelegenheit, seine Brüder, die Lamaniten, die nach ihm leben werden (Lehre und Bündnisse 10:48), zu ermahnen, für sich selber herauszufinden, ob diese Aufzeichnungen wahr sind (Moroni 10:4).

Selbstredend gelten seine Aufforderungen und Ermahnungen nicht nur den Lamaniten, sondern einem jeden Menschen auf diesem Erdenrund. Etwas früher spricht Moroni, der Sohn Mormons davon, dass diese Platten, auf denen diese Berichte verfasst sind, keinen materiellen Wert haben, sondern ihr großer Wert in dem Bericht als solchem liegt (Mormon 8:4, 13-14). Ich lerne, diese Aufzeichnungen der Nephiten, die als „Das Buch Mormon – ein weiterer Zeuge für Jesus Christus“ nur aus dem Grund gemacht wurden, damit die Nachfahren Lehis, die sich als Lamaniten von ihm abgespalten hatten, aber auch die `Anderen´, nämlich du und ich, neben der Bibel, die durch die Jahrhunderte immer etwas mehr verändert wurde, einen weiteren unverfälschten Zeugen für ihn haben, der sich für die gesamte Menschheit geopfert hat, nämlich Jesus Christus! Ich bin so unendlich dankbar für diesen weiteren Zeugen.

Wie schätzt du diesen Bericht der Nephiten ein?

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Jesus Christus, der zur rechten Hand seiner Macht sitzt

28. September 2021, 05:11am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle; Text hinzugefügt)

Der Schlusssatz Moronis Vater in seinem Brief an ihn: „Und möge die Gnade Gottes des Vaters, dessen Thron hoch in den Himmeln ist, und unseres Herrn Jesus Christus, der zur rechten Hand seiner Macht sitzt, bis ihm alles unterworfen ist, immerdar mit dir sein und verbleiben. Amen.“ (Moroni 9:26).

Jesus Christus, der zur rechten Hand seiner Macht sitzt. Zum Ende seines Briefes an seinen Sohn Moroni, wünscht Mormon die Gnade Gottes auf ihn herab.

Mormon spricht dabei davon, dass `unser Herr Jesus Christus´ zur `rechten Hand Gottes´ sitzt. In Matthäus26:64 lesen wir Ähnliches, als Jesus die Frage eines Hohe Priesters, ob er der Christus, der Sohn Gottes sei folgendermaßen beantwortet: „Du hast es gesagt. Doch ich erkläre euch: Von nun an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen.“ Das muss doch eine Bedeutung haben, `zur rechten Hand Gottes´. Hier verstehe ich auch gleich, dass `zur rechten Hand Gottes´ eine Bezeichnung der Ehrerbietung und damit verbundener Machtstellung zum Ausdruck gebracht wird. Ich lerne, dass es ein Vorzug ist, wenn Christus einen an seine rechte Seite platziert, wie wir am Beispiel des Lieblingsjüngers Jesu am Tisch des Herrn sehen (Johannes 13:23), aber auch das Ergebnis meines Handelns im Erdendasein widerspiegelt. Warum? Das Gleichnis vom Gericht erklärt es uns, in dem gesagt wird, dass der Herr die Menschen voneinander scheiden wird, wie der Hirte die Schafe von den Böcken. Die Schafe platziert er zu seiner Rechten, die Böcke zu seiner Linken. Schafe stehen in diesem Gleichnis für die rechtschaffenen Menschen, die Gott segnet, die Böcke für die nicht rechtschaffenen Menschen, die von Gott weggeschickt werden (Matthäus 25:33-46). Ich lerne, will ich von unser aller Richter am letzten Gericht zu seiner rechten Hand gestellt werden, muss ich mich nach besten Kräften bemühen rechtschaffen zu leben.

Woran erkennst du, dass Johannes, der Jünger, den Jesus liebte, beim letzten Mahl an dessen rechten Seite Platz hatte?

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Mein Sohn, sei in Christus treu

27. September 2021, 04:58am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Mormons Aufforderung in den Schlussworten seines Briefes an seinen Sohn Moroni: „Mein Sohn, sei in Christus treu; und möge das, was ich geschrieben habe, dich nicht so bekümmern, dass es dich zu Tode bedrückt; sondern möge Christus dich erheben, und mögen seine Leiden und sein Tod und dass er unseren Vätern seinen Leib gezeigt hat, und seine Barmherzigkeit und Langmut und die Hoffnung auf seine Herrlichkeit und auf ewiges Leben immerdar in deinem Sinn verbleiben.“ (Moroni 9:25).

Mein Sohn, `sei in Christus treu´. Am Schluss seines Briefes an seinen Sohn Moroni gibt ihm Mormon noch diese Aufforderung, in Christus treu zu sein, und sich nicht von den schlimmen berichteten Ereignissen unter dem Volk der Nephiten und Lamaniten zu Tode bedrücken zu lassen., sondern sich immer der Ereignisse und Folgen des Sühnopfers Jesu zu erinnern, aufgrund derer, wenn wir Gott in allen Schwierigkeiten die Treue halten, wir eines Tages in seine Herrlichkeit eintreten können.

Auch meine Mutter hat mich aufgefordert `in Christus treu zu bleiben´. In einen Goldring mit einem eingefasstem Lapislazuli, der meine Farbe Blau hat, ließ sie eingravieren: „Sei treu im Glauben“. Welch wunderbare, liebevolle Aufforderung! Durch die Wirren des Lebens hindurch, bin ich bis jetzt ihrer Aufforderung nachgekommen. Ich bin dankbar für ihr Vorbild an Treue zu Jesus, dass sie mir gegeben hat, an dem ich mich aufrichten kann. Ich danke dem Vater im Himmel täglich für ihre Stärke im Glauben, und bitte täglich, der Herr möge sie für ihre Liebe mir gegenüber segnen, ebenso meinen liebevollen Vater, der uns in meinen Kindheitsjahren schon verlassen musste. Ich lerne, wie enorm wichtig liebevolle, dem Herrn treue Eltern sind.

Wer hat dich aufgefordert `in Christus treu zu sein´?

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