Overblog Alle Blogs Top-Blogs Religion & Glauben
Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Glaubensansichten
…

Es gab unter den anmutigen Söhnen und Töchtern auf der ganzen Erde niemanden, der von seinen Sünden umkehrte

13. Mai 2021, 07:03am

| 

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Über das Verhalten König Koriantumrs, seiner Familie und weiterer Angehöriger des Volkes, gibt Moroni die Aussagen des Propheten Ether folgendermaßen wieder: „Aber er kehrte nicht um, auch nicht seine anmutigen Söhne und Töchter; auch nicht die anmutigen Söhne und Töchter Kohors; auch nicht die anmutigen Söhne und Töchter Chorihors; und, kurz gesagt, es gab unter den anmutigen Söhnen und Töchtern auf der ganzen Erde niemanden, der von seinen Sünden umkehrte.“ (Ether 13:17).

Es gab unter den anmutigen Söhnen und Töchtern auf der ganzen Erde niemanden, der von seinen Sünden umkehrte. Ether berichtet von der Umkehrunwilligkeit des letzten Königs der Jarediten Koriantumr, dessen Familie, der Familien des Kohor und Chorihors (Ether 7:15,21-22), sowie des ganzen Volkes.

Sie alle verwarfen die Warnungen des Propheten Ether, sowie aller anderen Propheten, die der Herr zu ihnen sandte (Ether 11:22-23). Die Folgen solchen Tuns: Die Menschen richten sich gegeneinander, bekriegen sich, und vernichten sich teils vollständig, wie wir es leider am Beispiel der Jarediten sehen müssen (Ether 13:1; 15:19). Ich lerne, es lohnt sich auf jeden Fall auf die Warnungen der Propheten zu hören, sie anzunehmen, und danach zu handeln. So folge ich gerne der Empfehlung Ethers, „diesen Jesus zu suchen, von dem die Propheten und Apostel geschrieben haben, …“ (Ether 12:41), damit ich mir die Chance auf ewiges Leben bewahre (Lehre und Bündnisse 101:37-38).

Wie hältst du das mit der Aufforderung der Propheten Umkehr zu üben, `bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist´?

Kommentare anzeigen

…

Nun hatte sich Koriantumr selbst in allen Kriegskünsten und aller Schlauheit der Welt unterrichtet

12. Mai 2021, 04:42am

| 

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Selbstbestimmtes Lernen
(Bild: Quelle)

Wir erfahren, wie der, der gestürzt werden sollte, reagiert: „Und nun hatte sich Koriantumr selbst in allen Kriegskünsten und aller Schlauheit der Welt unterrichtet, darum lieferte er denen, die ihn zu vernichten trachteten, einen Kampf.“ (Ether 13:16).

Nun hatte sich Koriantumr selbst in allen Kriegskünsten und aller Schlauheit der Welt unterrichtet. Koriantumr war der letzte König der Jarediten (Ether 12:1) und auch der einzige Überlebende des Volkes (Ether 15:32; Omni 1:21). Die Teile des Volkes, die sich in `geheimen Verbindungen´ organisierten, verfolgten den Sturz Koriantumrs, und das mit den Mitteln des Krieges (Ether 13:18).

Moroni entnimmt Ethers Bericht die Erkenntnis, dass Koriantumr ein `Autodidakt´ war, er sich selber Kriegskünste und weltliche Schlauheiten angeeignet hat. Aufgrund dessen war er in der Lage jenen, die danach trachteten ihn zu vernichten, mehr oder weniger erfolgreich, Widerstand zu leisten. In Bezug auf seine Anhänger weniger erfolgreich, in Bezug auf sich erfolgreich, da er ja schlussendlich als Einziger überlebte. Dieser Überlebenswille war seine Motivation, sich diese Kenntnisse und Fertigkeiten selber beizubringen. Autodidaktisches Lernen ist oftmals erfolgreicher, als das formalisierte Lernen in Schule oder Universitäten. Warum? Dieses formalisierte Lernen ist in Zwänge eingepackt und geschieht unter Zeitdruck. Da bin ich dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, das Evangelium autodidaktisch zu erlernen. Ich kann mir Ort und Zeit und Umstände so einrichten, dass ich den größtmöglichen Lernerfolg erziele. Ein weiterer Vorteil: Ich kann mir einen Lehrer aussuchen, wenn ich die Lehre gerne in meinem tiefsten Inneren verfestigt haben möchte. Dieser Lehrer kann der Heilige Geist sein, wenn ich es denn möchte. Und das garantiert mir den größtmöglichen Lernerfolg. Ich lerne, selbstbestimmtes Lernen, bei dem ich selbst entscheide, was ich wann, wo, wie und mit wem zusammen lerne, mir den größtmöglichen Nutzen bringt.

Welche Erfahrungen hast du schon mit `selbstbestimmtem Lernen´ des Evangeliums gemacht?

Kommentare anzeigen

…

Fing ein großer Krieg unter dem Volk an

11. Mai 2021, 04:45am

| 

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Was zu der Zeit geschah, als das Volk den Propheten Ether von sich ausstieß, erfahren wir durch Moroni nun: „Und es begab sich: In demselben Jahr, da er vom Volk ausgestoßen wurde, fing ein großer Krieg unter dem Volk an, denn es gab viele, die sich erhoben, die mächtige Männer waren und danach trachteten, Koriantumr durch ihre geheimen Pläne der Schlechtigkeit zu vernichten, von denen gesprochen worden ist.“ (Ether 13:15).

Fing ein großer Krieg unter dem Volk an. Wieder müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass dort, wo Menschen nicht auf die Warnungen der von Gott gesandten Propheten hören, Schlechtigkeit Überhand nimmt und von machthungrigen Menschen `geheime Pläne´ geschmiedet werden, um einen Umsturz herbeizuführen, mit dem Ziel selber an die Macht zu kommen.

Dabei schrecken sie auch nicht davor zurück, Menschen umzubringen und Uneinigkeit herbeizuführen, um Kriege anzuzetteln. Wir sehen, dass es in der Geschichte der Menschheit Luzifer immer gelungen ist, Menschen dazu zu bewegen, durch `geheime Verbindungen´ Vernichtung herbeizuführen. Wir sehen es bei den Jarediten, wie bei den Nephiten, wie auch in heutiger Zeit. Aus der Geschichte lernen wir, dass dadurch immer wieder Vernichtung gesamter Völker zustande gebracht wurde – und Luzifer `lacht sich eins ins Fäustchen´, dass die Menschen immer wieder so leicht auf seine Masche hereinfallen. Ich lerne, ich darf mich von Satan nicht zu Streit und Uneinigkeit verleiten lassen, zu Streben nach Macht, mehr Einfluss zu Schlechtem, mehr Reichtum … . Ich muss bestrebt sein mich auf die Seite der `Friedensstifter´, der `Kinder Gottes´ zu schlagen (Matthäus 5:9).

Was kannst du dazu beitragen, dass es mehr Frieden unter den Menschen gibt?

Kommentare anzeigen

…

Groß und wunderbar waren die Prophezeiungen Ethers; aber man achtete ihn für nichts und stieß ihn aus

10. Mai 2021, 04:54am

| 

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Ether schreibt an der Geschichte seines Volkes
(Bild: Quelle)

Moroni bricht den Bericht des jareditischen Propheten Ether mit folgender Erklärung an dieser Stelle ab: „Und ich war daran, mehr zu schreiben, aber es ist mir verboten; aber groß und wunderbar waren die Prophezeiungen Ethers; aber man achtete ihn für nichts und stieß ihn aus; und er verbarg sich in einer Felsenhöhle bei Tag, und bei Nacht ging er hinaus, um das zu schauen, was über das Volk kommen würde.“ (Ether 13:13).

Groß und wunderbar waren die Prophezeiungen Ethers; aber man achtete ihn für nichts und stieß ihn aus. Moroni schreibt die Inhalte der Aufzeichnungen der Prophezeiungen Ethers nicht einfach ab. Er gibt sie in seinen eigenen Worten wieder und benutzt dabei seine eigenen Begriffe, insbesondere an Stellen, an denen er sie von den nephitischen Aufzeichnungen her kennt. Dies bestätigt er, indem er anmerkt, dass er hätte eigentlich mehr schreiben wollen, es ihm aber vom Herrn verboten wurde. Damit wird auch klar, dass er eine Auswahl aus den ihm zur Verfügung stehenden Aufzeichnungen getroffen hat. Moroni lässt uns nun, nachdem er sich in wesentlichen Teilen mit den geistigen Lehren Ethers befasst hatte wissen, dass Ether sich tagsüber den Turbulenzen des Krieges durch Verstecken an einem sicheren Ort entzog, um nicht getötet zu werden, und somit in der Lage war, einen Zeugenbericht des Untergangs seines Volkes hinterlassen zu können (Ether 13:14). Dies geschah zuzeiten König Korinathumrs, der in der Ahnenreihe nicht erwähnt wird (Ether 1:6-32), da er offensichtlich nicht aus der direkten Linie Jareds stammte.

Moroni weist uns ausdrücklich auf die Einzigartigkeit der Prophezeiungen Ethers hin und tut uns kund, dass er vom Volk nicht geachtet, sondern von ihm sogar ausgestoßen wurde. Offensichtlich gefiel dem Volk nicht, dass er es auf seine Schandtaten hinwies und auch darauf, was die Folgen ihres Handelns sein würden. So erging es vielen der Propheten Gottes. Ich lerne, wenn ich mich auch so verhalten würde, unsere lebenden Propheten ausstoßen würde, ich selber derjenige werden würde, der aus dem Volk des Herrn ausgestoßen werden würde (Apostelgeschichte 3:22-23). Unser heutiger lebende Prophet Gottes ist Russel M. Nelson, der siebzehnte Prophet der Zeiten der Fülle (siehe hier).

Was findest du an den Prophezeiungen Ethers `groß und wunderbar´?

Kommentare anzeigen

…

Es gibt jene, die Erste waren, die Letzte sein werden ...

8. Mai 2021, 04:35am

| 

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Nun erfolgt noch ein Verweis auf eine Schriftstelle: „Und wenn dies alles kommt, erfüllt sich die Schriftstelle, worin es heißt: Es gibt jene, die Erste waren, die Letzte sein werden; und es gibt jene, die Letzte waren, die Erste sein werden.“ (Ether 13:12).

Es gibt jene, die Erste waren, die Letzte sein werden … . Mir kommt als Erstes das häufig zitierte Sprichwort in den Sinn: „Die ersten werden die letzten sein.“ Auch diese Redewendung ist aus der Bibel abgeleitet, und zwar aus dem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Zu drei aufeinanderfolgenden Tageszeiten stellte ein Grundbesitzer Arbeiter ein, mit denen er den üblichen Tageslohn ausmachte. Abends beauftragte er seinen Verwalter, die Arbeiter zu entlohnen, und zwar in umgekehrter Reihenfolge wie sie eingestellt wurden. Das für uns merkwürdige, alle bekamen denselben Lohn, obwohl sie unterschiedlich lange gearbeitet hatten. Die beiden die zuerst eingestellt wurden beschwerten sich. Der Herr antwortete: „Darf ich mit meinem Besitz denn nicht machen, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich so großzügig bin?“ und dann kommt folgende Aussage des Grundbesitzers: „Ebenso wird es einmal bei Gott sein: Dann werden die Letzten die Ersten sein, und die Ersten die Letzten.“ (Matthäus 20:1-16).

Diese Redensart ist natürlich unterschiedlich interpretierbar. Eine Sichtweise sei die folgende: Als der Herr das erste Mal unter die Menschen kam, diente er ausschließlich den Juden, wie er vom Vater beauftragt wurde, und befahl seinen Jüngern genauso zu verfahren (Matthäus 15:24; 10:5-6). Die Juden empfingen also als Erste das Evangelium. Als diese es dann verwarfen, sandte der Herr seine Jünger in alle Welt und somit erhielten die `Heiden´ das Evangelium zuletzt. Wo begann nach dem `Abfall´ und der Auflösung der Kirche des Herrn die Wiederherstellung des Reiches Gottes? Bei den `Anderen´, den Heiden. So wurden diejenigen, die zuzeiten Jesu auf Erden das Evangelium als Letzte gepredigt bekamen nun am Ende die Ersten, und die Juden die Letzten, denen das Evangelium gepredigt wird.

Welche Interpretation hast du für diese Redensart?

Kommentare anzeigen

…

Sie sind es, die zerstreut wurden und von den vier Enden der Erde und von den nördlichen Ländern gesammelt worden sind

7. Mai 2021, 05:10am

| 

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Moroni berichtet weiter über die Lehren Ethers in Bezug auf die Geschehnisse zum Beginn des Millenniums: „Und dann kommt auch das alte Jerusalem; und seine Einwohner, gesegnet sind sie, denn sie sind im Blut des Lammes gewaschen worden; und sie sind es, die zerstreut wurden und von den vier Enden der Erde und von den nördlichen Ländern gesammelt worden sind, und sie haben teil an der Erfüllung des Bundes, den Gott mit ihrem Vater Abraham gemacht hat.“ (Ether 13:11).

Sie sind es, die zerstreut wurden und von den vier Enden der Erde und von den nördlichen Ländern gesammelt worden sind. Nun spricht Ether über das `alte Jerusalem´ und dessen Einwohner. Beim `alten Jerusalem´ handelt es sich um das Jerusalem des Landes Israel der östlichen Hemisphäre. Das Volk Israel teilte sich allerdings nach dem Tod König Salomos, als Rehabeam dessen Nachfolger wurde. Um die 926 v. Chr. rebellierte ein Teil des Volkes gegen ihn und Israel teilte sich in ein Nordreich – Israel, und ein Südreich – Juda. Jerusalem, blieb die Hauptstadt des Südreichs Juda, das in der Schrift sogenannte `alte Jerusalem´.

Als Erstes wurde das Nordreich Israel von den Assyrern um 722 erobert und ein Teil der Bevölkerung zwangsumgesiedelt. Im weiteren Verlauf zerstreute sich von diesen wiederum ein Teil in die `nördlichen Länder´ – über ihren Verbleib ist uns nichts bekannt. Etwas später, um die 597 v. Chr. wurde auch Jerusalem erobert und die Oberschicht des Volkes Juda nach Babylonien verschleppt. Ein Teil des Volkes gelangte später wieder zurück, der Rest zerstreute sich. Die Ursache der Zerstreuung lag in der Auflehnung des Volkes gegen ihren Gott. Allerdings steckte dahinter auch die Absicht des Herrn, sein Wort über die ganze Erde verteilen zu können (Beispielhaft 3. Mose 26:33). Nun sprechen die Propheten, nicht nur Ether, von einer späteren Sammlung dieser Zerstreuten aus allen Erdteilen (Beispielhaft Jeremia 30:3, 3:18). Die Zeit der Sammlung ist 1836 angebrochen, denn Mose, der die Priestertumsschlüssel der Sammlung innehatte, überbrachte sie dem Propheten der Wiederherstellung, Joseph Smith (Lehre und Bündnisse 110:11). Ich lerne, Propheten haben im Auftrag des Herrn Zerstreuung und Sammlung seines Bundesvolkes vorhergesagt. Beides ist eingetreten. Das Wort des Herrn, durch Propheten kundgetan, erfüllt sich immer!

Welche zwei Gründe kannst du für die Zerstreuung des Bundesvolkes des Herrn aus den Heiligen Schriften erkennen?

Kommentare anzeigen

…

Sie sind es, deren Kleider durch das Blut des Lammes weiß sind

6. Mai 2021, 04:32am

| 

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Und dann kommt das Neue Jerusalem
(Bild: Quelle)

Über die Erneuerung lehrt Ether weiter: „Und dann kommt das Neue Jerusalem; und gesegnet sind die, die darin wohnen, denn sie sind es, deren Kleider durch das Blut des Lammes weiß sind; und sie sind es, die dem Überrest der Nachkommen Josefs zugezählt werden, die vom Haus Israel waren.“ (Ether 13:10).

Sie sind es, deren Kleider durch das Blut des Lammes weiß sind. Nun gibt Moroni Ethers Aussagen über das Kommen des `Neuen Jerusalems´wieder, in Zusammenhang mit dem zweiten Kommen Jesu, dem Beginn des Millenniums.

Ether beschreibt den Zustand derjenigen, die in diesem `Neuen Jerusalem´ wohnen. Sie seien gesegnet und ihre Kleider wären `durch das Blut des Lammes weiß´ geworden. Wir erinnern uns, dass `Jerusalem´ die Stadt des Königs ist, die Stadt, in der Christus wohnen wird (Köstliche Perle Mose 7:62). Uns ist auch klar, dass in der Gegenwart des Herrn nichts Unreines verweilen kann (Alma 7:21). Nun ist aber kein einziger Mensch so unschuldig und somit so rein, dass er diese Anforderung von sich aus erfüllen würde. Also muss es eine symbolhafte Reinigung für uns geben. Diese wurde erbracht durch das Sühnopfer Jesu im Garten Getsemani. Wer nun dieses annimmt, indem er an Christus glaubt, sich taufen lässt, weitere Bündnisse mit ihm eingeht und versucht nach all seinen Kräften diese auch bis ans Ende seines Erdendaseins einzuhalten, dessen `Kleider werden durch das Blut Jesu, welches er im Sühnopfer hat fließen lassen, reingewaschen werden (Offenbarung 1:5; Jesaja 1:18; Hebräer 10:19; 1. Johannes 1:7). Seit Adam bis Jesu waren die Menschen aufgefordert im Gedenken an das Blutopfer Jesu, Tieropfer darzubringen (Köstliche Perle Mose 5:4-16). Mit Jesu Leben auf Erden und seinem `letzten Opfer´ wurde dieses Gesetz erfüllt, und ab da fordert der Herr ein reuiges Herz und einen zerknirschten Geist´ als Opfer (3. Nephi 9:19-20). Ich lerne, will ich in `Jerusalem´, der Stadt Gottes leben, muss ich symbolhaft meine Kleider im Blut Jesu reinigen, indem ich seinen Namen auf mich nehme, mit allem was dazugehört (Lehre und Bündnisse 20:37; Alma 5:21; 3. Nephi 27:19-20).

Wie verstehst du das mit dem Reinigen der Kleider im Blut Jesu?

Kommentare anzeigen

…

Es wird einen neuen Himmel und eine neue Erde geben

5. Mai 2021, 04:22am

| 

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Moroni teilt uns über Ethers Aussagen weiter mit: „Und es wird einen neuen Himmel und eine neue Erde geben; und sie werden wie die alten sein, außer dass die alten vergangen sind und alles neu geworden ist.“ (Ether 13:9).

Es wird einen neuen Himmel und eine neue Erde geben. In dem Kontext eines alten und eines neuen Jerusalem, sieht Ether auch, dass es am Ende der Zeiten auch eine Erneuerung des Himmels und der Erde geben wird.

In dieser Erneuerungszeit werden die Ungerechtigkeiten der Welt geheilt werden (2. Petrus 3:10-13; Offenbarung 21:1) und Gott selbst wird kommen, um sein Volk zu beanspruchen, und seine Herrschaft über es zu übernehmen (Lehre und Bündnisse 101:23-25). Ich lerne, dass ich auf diese Zeit vorbereitet sein muss, wie es Petrus verkündet: „Wenn sich das alles in dieser Weise auflöst: Wie heilig und fromm müsst ihr dann leben,“ und ich fühle mich aufgefordert, die Beschleunigung der Erneuerung in dieser Zeit mit zu betreiben: „die Ankunft des Tages Gottes erwarten und beschleunigen! …“ (2. Petrus 3:11).

Wie verstehst du das mit der Erneuerung des Himmels und der Erde, und wie bereitest du dich darauf vor?

Kommentare anzeigen

…

Dass für den Überrest der Nachkommen Josefs in diesem Land hier ein Neues Jerusalem erbaut werden würde

4. Mai 2021, 05:36am

| 

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Das Neue Jerusalem (Offenbarung 21:9-17)
(Bild: Quelle)

Weitere Aussagen des jareditischen Propheten Ether zu `Jerusalem´ von Moroni wiedergegeben: „und dass für den Überrest der Nachkommen Josefs in diesem Land hier ein Neues Jerusalem erbaut werden würde, und dafür habe es ein Sinnbild gegeben. 8 Darum wird der Überrest des Hauses Josef in diesem Land aufgebaut werden; und es wird ein Land seines Erbteils sein; und es wird dem Herrn eine heilige Stadt errichten wie das alte Jerusalem; und es wird nicht mehr vermischt werden, bis das Ende kommt, wenn die Erde vergehen wird.“ (Ether 13:6,8).

Dass für den Überrest der Nachkommen Josefs in diesem Land hier ein Neues Jerusalem erbaut werden würde. Im gestrigen Blogbeitrag ging es um das `alte Jerusalem´, von dem wir lernten, dass es speziell für das Haus Israel gedacht ist (Ether 13:5). Heute geht es um ein `neues Jerusalem´ und dieses soll speziell für `den Überrest der Nachkommen des Hauses Josephs´ erbaut werden. Und zwar auf dem amerikanischen Kontinent, dem ihnen vom Herrn `verheißenen Land´.

Im Vers 7 wird eine interessante Parallele gezogen, und zwar zwischen dem Vater des von seinen Brüdern nach Ägypten verkauften Joseph, und einem bestimmten Teil von Einwanderern nach Amerika. So wie Josephs Vater von seinem Sohn ins Exil nach Ägypten geholt wurde, und dadurch vor dem Hungertod bewahrt wurde und später im Exil starb, so will der Herr einen Überrest der Nachkommen Josephs aus dem Land Jerusalem nach Amerika führen, um sie vor dem Zugrundegehen zu bewahren (2. Nephi 3:5; 2. Nephi 3:4-16), und sie würden auch im symbolischen Exil sterben, in einem Land, das ihnen der Herr als Erbteil verheißen hat. Eines Tages würden sie dann dort dem Herrn eine `heilige Stadt´ bauen. Eine Stadt wie das `alte Jerusalem´ in der östlichen Hemisphäre, ein `neues Jerusalem´, auch Zion genannt, in der westlichen (Köstliche Perle Mose 7:62). Diese Zusammenhänge kannte Ether also. Ich lerne, dass in Amerika, vor dem zweiten Kommen des Herrn, noch ein `neues Jerusalem´ gebaut werden muss (Lehre und Bündnisse 42:9,35,62,67).

Was weißt du über dieses `neue Jerusalem´?

Kommentare anzeigen

…

Er sprach auch vom Haus Israel und von dem Jerusalem, von woher Lehi kommen werde

3. Mai 2021, 05:13am

| 

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

My Fathers House by Al Rounds
(Bild: Quelle)

Moroni erklärt seinen zukünftigen Lesern, worüber Ether prophezeite: „Und er sprach auch vom Haus Israel und von dem Jerusalem, von woher Lehi kommen werde – nachdem es zerstört worden sei, würde es wieder aufgebaut werden, eine heiligeStadt für den Herrn; darum kann es nicht ein neues Jerusalem sein, denn es bestand schon in alter Zeit; sondern es würde wieder aufgebaut werden und eine heilige Stadt des Herrn werden; und es würde für das Haus Israel erbaut werden “ (Ether 13:5).

Er sprach auch vom Haus Israel und von dem Jerusalem, von woher Lehi kommen werde. Hier haben wir wieder ein Beispiel, wie Gott seinen Propheten Dinge kundtut, von denen sie nichts wissen können. Ether lebte zwar zu der Zeit König Koriantumrs (Ether 12:1-2), der auch der letzte Überlebende des Volkes der Jarediten war, und vom Volk Zarahemla entdeckt wurde (Omni 1:21), Zu dieser Zeit war das Volk Nephi zwar auch schon auf dem amerikanischen Kontinent, beide Völker waren sich aber noch nicht begegnet. Schätzungen besagen, dass Koriantumr um die 500 bis 250 v. Chr. lebte, denn er wurde wohl um die 300 v. Chr. von den Nephiten entdeckt.

Also der Herr sprach mit Ether über drei heilige Städte. Eine davon das Jerusalem, von dem Lehi kommen würde. Dieses würde zerstört, und danach wieder aufgebaut werden. Und es wäre eine `heilige Stadt´. Eine Stadt also, die schon existierte, und deshalb als das `alte Jerusalem´ zu verstehen ist. Dieses `alte Jerusalem´ ist speziell für das Haus Israel gedacht. Ich lerne daraus, dass der Städtename `Jerusalem´ nicht nur auf eine bestimmte Stadt, sondern auch auf einen Typus Stadt hinweist, nämlich auf eine Stadt, die der Herr besuchen, und von der aus seine Regentschaft über sein Volk ausgehen, und von der aus sein Wort verbreitet werden würde (Micha 4:2). In jeder Stadt `Jerusalem´ wird also ein Tempel existieren.

Wie verstehst du das mit den Städtenamen `Jerusalem´?

Kommentare anzeigen