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Glaubensansichten
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Und weiter möchte ich euch ermahnen, zu Christus zu kommen

21. Oktober 2021, 05:07am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Die achte und letzte Ermahnung Moronis in diesen seinen Abschlussworten: „Und weiter möchte ich euch ermahnen, zu Christus zu kommen und jede gute Gabe zu ergreifen und weder die böse Gabe noch das, was unrein ist, anzurühren.“ (Moroni 10:30).

Und weiter möchte ich euch ermahnen, zu Christus zu kommen. Eine Ermahnung in diesem Zusammenhang ist als ein eindringliches Drängen etwas Bestimmtes zu tun bzw. nicht zu vernachlässigen, zu verstehen. Wozu soll diese Ermahnung Moronis, zu Christus zu kommen und jede gute Gabe zu ergreifen und böses und unreines nicht anzurühren, gut sein?

Eine Antwort auf diese Frage finden wir in dem Ziel, das sich Jesus Christus gesteckt hat: „Denn siehe, dies ist mein Werk und meine Herrlichkeit: die Unsterblichkeit und das ewige Leben des Menschen zustande zu bringen.“ (Köstliche Perle Mose 1:39). Ein anderer Sohn Gottes hat sich allerdings das genaue Gegenteil vorgenommen: „… die Menschen zu täuschen und zu verblenden und sie nach seinem Willen in Gefangenschaft zu führen, ja, alle, die nicht auf meine Stimme hören wollen.“ (Köstliche Perle Mose 4:4). Will ich nun lieber in Gefangenschaft geführt werden, oder eher Unsterblichkeit und `ewige Leben´ (ewige Familie) erlangen. Wenn ich ersteres will, dann brauche ich mich nur den Verführungen des Teufels hingeben – alles Weltliche genießen – und mich somit auf die Seite des `Feindes Gottes´ schlagen (Mosia 16:5). Das mag der einfachere Weg sein: Ich brauche keine eigenen Entscheidungen zu treffen, außer die eine, mich Satan und den Seinen anzuschließen, den Rest erledigt er für mich. Entscheide ich mich für diesen Weg, und bin nicht gewillt, das Angebot Jesu, die Möglichkeit der Umkehr zu nutzen, führt mich das in ein ewiges Leben in geistiger Finsternis (Alma 40:13-14,26). Ich lerne, will ich Unsterblichkeit und `ewige Leben´ erlangen, so muss ich mich auf die Seite Jesu schlagen, seine Einladung zu ihm zu kommen, annehmen, und weitere eigene Entscheidungen treffen, nämlich `jede gute Gabe zu ergreifen und immer wieder das Unreine, das mir der Gegenpart offeriert, abzulehnen.

Wie stehst du zu dieser Ermahnung Moronis?

FindeChristus.org

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Sein Wort wird von Generation zu Generation hinzischen

20. Oktober 2021, 05:11am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Es dampft und Zischt
(Bild: Quelle)

Moroni erklärt: „Ich verkünde dies alles, damit sich die Prophezeiungen erfüllen. Und siehe, sie werden aus dem Mund des immerwährenden Gottes hervorgehen, und sein Wort wird von Generation zu Generation hinzischen.“ (Moroni 10:28).

Sein Wort wird von Generation zu Generation hinzischen. Als ich über diesen Vers nachdachte, kam in mir die Frage auf, was in diesem Zusammenhang mit `hinzischen´ zum Ausdruck gebracht werden soll.

Bei meinen Überlegungen lese ich im 2. Nephi 29:2 und 3 auch, dass die Worte des Herrn bis an die Enden der Erde `hinzischen´ werden, und zwar als ein `Banner´ für sein Volk vom Haus Israel. Als ich überlege, was Zischen bedeuten soll, fällt mir dieser Begriff beispielhaft in Jeremia 46:22 auf: „Ägyptens Stimme gleicht dem Zischen der Schlange, / denn jene rücken mit Macht heran, sie fallen mit Äxten über das Land her / wie Holzfäller.“ Wenn ich eine Schlange zischen höre, wird mir sicherlich angst und bange werden vor der drohenden Gefahr, von ihr gebissen, tödlich verletzt zu werden. Vielleicht soll mich das Wort Gottes durch sein `Hinzischen´ auch davor warnen, dass eine Gefahr für mein ewiges Leben droht, wenn ich nicht auf es höre und es nicht in meinem Leben richtig anwende. Dann denke ich auch noch, dass etwas an einem vorbeizischt. Womit zum Ausdruck gebracht wird, dass etwas schnell an einem vorbeisaust. Ich sollte also auch schnell reagieren, dass das Wort Gottes nicht an mir vorbeizischt. Ich lerne, das Wort Gottes ist für mich überlebenswichtig, ich sollte auf sein Zischen achten, es könnte sein, dass es eine Warnung an mich ist, dass ich im Begriff bin, etwas Falsches zu tun.

Was bedeutet für dich, dass das Wort Gottes von Generation zu Generation hinzischen wird?

FindeChristus.org

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Ich ermahne euch, an dies alles zu denken

19. Oktober 2021, 04:52am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Micha ermahnt die Israeliten von Gustave Doré
(Bild: Quelle)

Eine weitere Ermahnung Moronis an seine zukünftigen Leser: „Und ich ermahne euch, an dies alles zu denken; denn die Zeit kommt schnell, da ihr wissen werdet, dass ich nicht lüge, denn ihr werdet mich vor dem Gericht Gottes sehen; und Gott, der Herr, wird zu euch sprechen: Habe ich euch nicht meine Worte verkündet, die von diesem Mann niedergeschrieben worden sind wie von einem, der von den Toten her ruft, ja, selbst wie von einem, der aus dem Staube redet?“ (Moroni 10:27).

Ich ermahne euch, an dies alles zu denken. In der Bibel habe ich direkte Ermahnungen der Kirchenführer an dreizehn Stellen gefunden. So eine Ermahnung König Davids an die Führer des auserkorenen Volkes des Herrn in einer `Führerschaftsversammlung´. Er teilt diesen mit, dass nicht er das Haus des Herrn bauen dürfe, sondern sein Sohn Salomon dafür von Gott auserwählt wurde. Dann sagt er: „Und nun ermahne ich euch vor den Augen ganz Israels, der Versammlung des HERRN, und vor den Ohren unseres Gottes: Bewahrt alle Gebote des HERRN, eures Gottes, und befolgt sie, damit ihr im Besitz des prächtigen Landes bleibt und es für immer auf eure Söhne nach euch vererben könnt!“ (1. Chronik 28:8). Moroni mahnt allerdings allein in diesem einem Kapitel seine zukünftigen Leser achtmal.

In dieser siebten Mahnung geht es nun darum, an alles zu denken, was er mit seinen Worten an seine zukünftigen Leser gesagt hat. Wenn wir also an seine Worte denken, werden wir schnell feststellen, dass er die Wahrheit mitgeteilt hat, denn Gott wird es uns zeigen (Moroni 10:29). Ich lerne, wenn ich vor dem Herrn stehen werde, wird er mich fragen, ob mir nicht seine Worte verkündet worden seien, die er, Moroni niedergeschrieben hat. Und ich muss dann zugestehen, dass mir diese Worte wie von den Toten her, also dem verstorbenen Moroni, aus dem Staube, dem Buch, welches Joseph Smith aus dem Versteck im Hügel Cumorah, von diesem auferstandenen Schreiber Moroni, zur Übersetzung und Verbreitung ausgehändigt worden sind, zur Kenntnis gebracht wurden. Somit habe ich das Gesetz gekannt und meine Taten werden daran gemessen werden.

An was alles denkst du bei dieser Ermahnung Moronis?

FindeChristus.org

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Sie sterben in ihren Sünden, und sie können nicht im Reich Gottes errettet werden

18. Oktober 2021, 05:02am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Moroni warnt weiter: „Und weh denen, die dies alles hinwegtun und sterben, denn sie sterben in ihren Sünden, und sie können nicht im Reich Gottes errettet werden; und ich rede das gemäß den Worten von Christus; und ich lüge nicht.“ (Moroni 10:26).

Sie sterben in ihren Sünden, und sie können nicht im Reich Gottes errettet werden. Moroni warnt davor, Glauben an Jesus Christus und sein Wort abzulehnen, und in diesem Zustand dieses Erdenleben dann schließlich verlassen zu müssen.

Warum? Weil man so in seinem sündhaften Zustand am letzten Tag vor den Herrn treten wird, wenn man auch in der Geisterwelt bei dieser Ablehnung bleibt. In diesem Zustand kann so jemandem keine Errettung zuteil werden. Für ihn hat das Sühnopfer als einzige Auswirkung die Auferstehung vom Tod zu ewigem Leben. Allerdings nicht in der Gegenwart Gottes, da bei ihm nichts Unreines wohnen kann (Mosia 6:57). Wenn jemand unreines in der Gegenwart Gottes wohnen würde, wäre dieses Reich auch unrein, und das wird Gott nicht zulassen (1. Nephi 15:32-33). Ich lerne, wenn ich mich vorsätzlich gegen Gott auflehne, und in meinen Sünden sterbe, wird Gott mich nicht erlösen können, das ist ein Gesetz (Mosia 15:26), und Gott kann nicht gegen Gesetze verstoßen, sonst würde er aufhören Gott zu sein (Alma 42:13).

Was verstehst du darunter, dass jemand `in seinen Sünden stirbt´?

FindeChristus.org

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Es wird dann niemand da sein, der unter euch Gutes tut

16. Oktober 2021, 04:44am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Moroni warnt: „Und weh sei den Menschenkindern, wenn dies der Fall ist; denn es wird dann niemand da sein, der unter euch Gutes tut, auch nicht einer. Denn wenn einer unter euch wäre, der Gutes tut, so würde er es durch die Macht und die Gaben Gottes bewirken.“ (Moroni 10:25).

Es wird dann niemand da sein, der unter euch Gutes tut. Sollte der Tag kommen, da aufgrund Unglaubens die Macht und Gaben Gottes hinweggenommen würden, so meint Moroni, dass es dann niemanden geben würde, der Gutes tun würde.

Welch eine schreckliche Vorstellung. Solche Zeiten werden auch schon vom Psalmisten im Alten Testament vorhergesagt, als dieser den Verlust der Wahrheit in den letzten Tagen beschreibt, Zeiten, in denen die Menschen Gott verleugnen würden, und er sich nach den Zeiten sehnt, da der Herr Zion errichten würde (Joseph Smith Übersetzung Psalm 14; vergleiche Psalm 14 EÜ). Auch Paulus geht auf dieses Thema im Psalm 14 ein und zitiert die dortigen Verse 1-3 (Römer 3:10-12). Ich lerne, sollte es Gruppen von Menschen geben, die Gott leugnen, ihm den Rücken kehren, wird keiner von ihnen Gutes tun, denn wenn jemand Gutes tut, dann nur durch die Macht und Gaben Gottes. Also will ich all meine Kräfte dafür einsetzen, Gutes zu tun. Allerdings nicht unbedingt nach dem alten Buchtitel „Tu Gutes und rede darüber“, denn dann hätte ich meinen Lohn schon von der Welt bekommen, und der ist vergänglich (Matthäus 6:1-4).

Wie könnte es deiner Meinung nach zu einer Welt kommen, in der es niemanden gibt, der Gutes tut?

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So wird es wegen des Unglaubens sein

15. Oktober 2021, 04:51am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Die „Bucht, die nach Osten blickt“
(Bild: Quelle)

Moroni sagt: „Und nun spreche ich zu allen Enden der Erde: Wenn der Tag kommt, da die Macht und die Gaben Gottes aus eurer Mitte hinweggetan werden, so wird es wegen des Unglaubens sein.“ (Moroni 10:24).

So wird es wegen des Unglaubens sein. Moroni spricht nun zu `allen Enden der Erde´. Du kennst sicherlich die Redewendung „bis an die Enden der Erde“. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass etwas über die ganze Erde verbreitet, bzw. auf der ganzen Welt bekannt sein soll, bis in die letzten Winkel menschlicher Zivilisation (Psalm 19:5; Lehre und Bündnisse 65:2; Lehre und Bündnisse 1:2).

Moroni teilt aller Welt mit, dass es an unserem Unglauben liegen würde, wenn unter den Menschen `die Macht und die Gaben Gottes´ nicht mehr vorhanden sein würden. Genau dies hat auch sein Vater Mormon schon bestätigt (Moroni 7:37). Ich lerne, fehlt der Glaube an Gott und sein Evangelium, werden sowohl die Macht Gottes, als auch seine Gaben nicht mehr unter den Menschen zu finden sein.

Was meinst du, warum muss es Glauben geben, dass die Macht Gottes und seine Gaben wirken können?

FindeChristus.org

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Wenn ihr Glauben habt

13. Oktober 2021, 04:58am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Moroni zitiert die Worte des Erretters: „Und Christus hat wahrhaftig zu unseren Vätern gesagt: Wenn ihr Glauben habt, könnt ihr alles vollbringen, was mir ratsam ist.“ (Moroni 10:23).

Wenn ihr Glauben habt. Moroni hatte schon einige Kapitel vorher Worte seines Vaters Mormon wiedergegeben. In diesen geht es im Wesentlichen um das Thema Glauben, und Mormon zitiert hier die Worte Christi in gleicher Weise, nur dass er dort wiedergibt: „Und Christus hat gesagt: Wenn ihr Glauben an mich habt, werdet ihr Macht haben, alles zu tun, was mir ratsam ist.“ (Moroni 7:33).

Zu diesem Vers hatte ich schon hier einen Beitrag geschrieben. Unterscheiden tun sich beide Aussagen darin, dass im Moroni 7 ausgesagt wird, `wenn ihr Glauben an mich habt, werdet ihr Macht haben´. Ein entscheidender Punkt erscheint mir in diesem Zusammenhang auch noch ganz wichtig zu sein, nämlich der Punkt, der im Matthäus-Evangelium hierzu noch mehr aufgeführt wird: „… Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, …“ (Matthäus 21:21). Hier kommt noch der Zweifel mit ins Spiel, den wir im Glauben nicht haben dürfen. Es ist für mein Empfinden sehr schwer, nicht daran zu zweifeln, dass sich auf mein Wort hin ein Berg versetzen lässt. Demzufolge würde ich auch nicht um ein solches Wunder im Glauben bitten, denn ich kann mir in meiner momentanen Situation nicht vorstellen, dass dies für den Herrn ratsam ist. Ich kann mir Situationen vorstellen, in denen der Herr seine Macht auf diese Art demonstrieren möchte, oder in einer Krankenheilung, oder … . Ich lerne, zur Ausübung meines Glaubens gehört es auch, dass ich in dem Moment nicht den geringsten Zweifel habe, dass ein solch außerordentliches Ereignis durch die Macht Gottes bewirkt werden kann (Matthäus 14:31). Ich muss mir nur darüber im Klaren sein, ob es auch für den Herrn ratsam erscheint. Nur wenn ich diese Sicherheit verspüre, kann es gelingen.

Wie gehst du mit Glauben und Zweifel um?

FindeChristus.org

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Hoffnungslosigkeit kommt vom Übeltun

13. Oktober 2021, 04:47am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Moroni erklärt, woher Hoffnungslosigkeit rührt: „Und wenn ihr keine Hoffnung habt, dann müsst ihr euch notwendigerweise in Hoffnungslosigkeit befinden, und Hoffnungslosigkeit kommt vom Übeltun.“ (Moroni 10:22).

Hoffnungslosigkeit kommt vom Übeltun. Hoffnungslosigkeit bedeutet, dass ich ohne Hoffnung bin, dass etwas aussichtslos erscheint, ich mich in einer Sackgasse oder einem Teufelskreis befinde, etwas unlösbar erscheint und mich in die Verzweiflung führt. Ich fühle mich hilflos, und ich erwarte, dass etwas schlecht ausgeht.

Hoffnung, im Sinne des Evangeliums hingegen, ist die vertrauensvolle Erwartung und Sehnsucht nach verheißenen Segnungen eines rechtschaffenen Handelns, die Erwartung des ewigen Lebens durch Glauben an Jesus Christus (Jeremia 17:7; Alma 13:29). Ich lerne, wenn ich mich im Gegensatz zu den Lehren Jesu befinde, und darin verbleibe, kann ich keine Hoffnung auf Errettung in das Reich Gottes haben. Insofern versinke ich in Hoffnungslosigkeit aufgrund `Übeltuns´. Durch Umkehr aber entreißt mich der Herr aus dieser Hoffnungslosigkeit, wie er es mit Alma und seinen Brüdern tat (Alma 26:17-20).

Bist du schon mal in einer hoffnungslosen Situation gewesen, und wie bist du da hineingekommen und auch wieder heraus?

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Wenn ihr keine Nächstenliebe habt

11. Oktober 2021, 05:02am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Viele Kulturen sehen die Almosenvergabe an Arme als altruistisch an.
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Moroni erklärt die Wichtigkeit der Nächstenliebe: „Und wenn ihr keine Nächstenliebe habt, könnt ihr keineswegs im Reich Gottes errettet werden; auch könnt ihr nicht im Reich Gottes errettet werden, wenn ihr nicht Glauben habt; auch könnt ihr es nicht, wenn ihr keine Hoffnung habt.“ (Moroni 10:21).

Wenn ihr keine Nächstenliebe habt. Moroni erklärt, dass wir ohne Glauben, Hoffnung und Nächstenliebe nicht errettet werden können.

In der Welt wird unter Nächstenliebe `ein helfendes Handeln für andere Menschen´, ohne Rücksichtnahme auf deren soziale Stellung oder Verdienste verstanden, und ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Altruistisches Verhalten bringt Vorteile für Körper und Geist, es geht uns einfach besser und fördert unsere physische Gesundheit. Im religiösen Sinn wird als Nächstenliebe die Liebe verstanden, die Christus für die Menschen hat, und die wir füreinander haben sollen (beispielhaft 2. Nephi 26:30). Sie ist die höchste, edelste, stärkste Form der Liebe, nicht bloß Zuneigung´ (siehe Schriftenhinweise). Nächstenliebe baut auf (1. Korinther 8:1). Ich lerne, ich muss mich bemühen, Glauben, Hoffnung und Nächstenliebe zu entwickeln, wodurch ich reich an guten Werken werde (Alma 7:24). Nur mittels dieser Bemühungen kann ich im Reich Gottes errettet werden.

Wie fühlst du dich, wenn du deinen Nächsten absolut nicht leiden kannst?

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Darum muss es Glauben geben

9. Oktober 2021, 05:16am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Moroni schloss den vorhergehenden Vers mit der Aussage ab, dass es ohne Glauben keine geistigen Gaben geben würde, und schlussfolgert nun: „Darum muss es Glauben geben; und wenn es Glauben geben muss, dann muss es auch Hoffnung geben; und wenn es Hoffnung geben muss, dann muss es auch Nächstenliebe geben.“ (Moroni 10:20).

Darum muss es Glauben geben. Zum Glauben gehören noch zwei weitere christliche Tugenden: Hoffnung und Liebe (1. Korinther 13:13).

Diese drei sind laut Paulus bleibende Prinzipien, und damit `ewig bestehende Grundsätze´. Elder M. Russel Ballard erklärt die Beziehung zwischen diesen drei Grundsätzen, auf die wir unser Leben aufbauen können, folgendermaßen: „Zusammen geben sie uns eine Stütze wie die Beine eines dreibeinigen Hockers. Jedes Prinzip ist für sich bedeutsam, aber jedes spielt auch eine wichtige unterstützende Rolle. Jedes ist ohne den anderen unvollständig. Hoffnung hilft, den Glauben zu entwickeln. Ebenso gebiert wahrer Glaube auf Hoffnung. Wenn wir beginnen, die Hoffnung zu verlieren, stocken wir auch in unserem Glaubensmaß. Die Grundsätze des Glaubens und der Hoffnung, die zusammenwirken, müssen von der Liebe begleitet werden, die die größte von allen ist. Laut Mormon ist „… Nächstenliebe ist die reine Christusliebe, und sie dauert für immer fort ...“. (Moroni 7:47) Sie ist die vollkommene Manifestation unseres Glaubens und unserer Hoffnung.“ (siehe hier, Absatz beginnend mit „Together they give us ...“ ; maschinelle Übersetzung). Ich lerne, diese drei Grundsätze geben uns die breite ewige Perspektive die wir brauchen, um auch gegen die schwersten Herausforderungen des Lebens, die uns in unserer Zeit erwarten, gewappnet zu sein (2. Timotheus 3:1 ff).

Welche Rolle ordnest du diesen drei Grundsätzen in deinem Leben zu?

FindeChristus.org

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