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Glaubensansichten

Er hat unsere Sünden selber mit seinem Leibe an das Marter-Holz hinaufgetragen

23. Dezember 2023, 06:08am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild Quelle)

„Er hat unsere Sünden selber mit seinem Leibe*) an das (Marter-) Holz hinaufgetragen, damit wir, von den Sünden freigemacht (oder: den Sünden abgestorben), der Gerechtigkeit leben möchten: durch seine Wunden (= sein blutiges Leiden) seid ihr geheilt worden (Jes. 53,5).” (1. Petrus 2:24). 

  • Dieser Vers betont die zentrale Lehre des christlichen Glaubens, dass Jesus Christus, indem er unsere Sünden auf sich genommen hat, uns ermöglicht hat, von den Sünden abzusterben und ein Leben in Übereinstimmung mit der Gerechtigkeit zu führen. Durch sein Opfer am Kreuz ermöglicht er spirituelle Heilung und Erlösung für diejenigen, die an ihn glauben. Dieser Vers betont die transformative Kraft des Opfers Christi für die Gläubigen und ist daher von zentraler Bedeutung für das Verständnis des christlichen Glaubens. 

In 1. Petrus 2:21-25 spricht Petrus über das Vorbild, das Jesus Christus für Gläubige hinterlassen hat und wie sie seinem Beispiel folgen sollen. Petrus betont, dass Christus ein Beispiel für geduldiges Leiden gegeben hat und dass die Gläubigen ihm folgen sollen. Er hat nicht gesündigt und keine Täuschung wurde in seinem Mund gefunden. Obwohl er leiden musste, hat er nicht gedroht, sondern hat alles seinem himmlischen Vater übergeben, der gerecht richtet. Durch seine Wunden seid ihr geheilt worden. Ihr wart wie Schafe, die verloren gingen, aber seid nun umgekehrt zu eurem Hirten und Aufseher eurer Seelen. 

  • 1. Petrus 2:18-25; 3:14. Jesus Christus war ein Beispiel dafür, wie man Leid ertragen kann 
    “In 1. Petrus 2,18-25 wandte sich Petrus speziell an Hausangestellte, die im Römischen Reich fast immer Sklaven waren und oft von ihren Herren misshandelt wurden. Er lehrte über den Unterschied zwischen dem Leiden für seine Fehler und dem Ertragen unverdienter Strafe (siehe 1. Petrus 2:20). Petrus ermunterte die Diener, vom Beispiel Jesu Christi zu lernen, der vor jüdischen und römischen Führern fälschlicherweise angeklagt wurde und dennoch keine Vergeltung übte (siehe 1. Petrus 2:23). Das griechische Wort, das Petrus benutzte und das mit "geschlagen" übersetzt wurde (1. Petrus 2,20), bedeutet wörtlich "mit Fäusten geschlagen werden" und ist der Begriff, der sowohl von Matthäus als auch von Markus verwendet wird, um die Behandlung des Meisters zu beschreiben (siehe Matthäus 26,67; Markus 14,65). Petrus deutete auf die verächtliche Verachtung der jüdischen Führer an und darauf, dass Christus sie stillschweigend annahm (siehe 1. Petrus 2,23). Petrus erwähnte die Wunden, die der Herr erhielt, indem er das Wort benutzte, das "Bluterguß" oder "blutige Striemen, die durch das Peitschenhieb entstehen" bedeutet, was genau das Ergebnis einer römischen Geißelung ist (siehe Jesaja 53:5-12).” (maschinell übersetzt; Quelle). 

Was du für deinen Glauben an Christus und dein Handeln lernen kannst: 

  1. Geduldiges Leiden: Christus ist das Vorbild für geduldiges Leiden. Sein Beispiel ermutigt dazu, mit Geduld und Standhaftigkeit in schwierigen Situationen zu reagieren und Gott zu vertrauen. 

  1. Sündlosigkeit: Christus war ohne Sünde. Sein Beispiel erinnert daran, nach Heiligkeit zu streben und ein Leben zu führen, das Gott ehrt. 

  1. Vertrauen in Gott: Christus hat sein Leiden Gott übergeben. Das lehrt uns, Vertrauen in Gottes Gerechtigkeit zu haben, selbst inmitten von Schwierigkeiten und Leiden. 

  1. Heilung durch Christus: Petrus spricht darüber, dass durch die Wunden Christi Heilung geschieht. Das erinnert daran, dass unser spirituelles Heil durch das Opfer Jesu am Kreuz ermöglicht wurde. 

  1. Umkehr und Rückkehr zu Christus: Wie Schafe, die zurückkehren, sollen die Gläubigen zu ihrem himmlischen Hirten zurückkehren und sich seiner Führung anvertrauen. 

Diese Passage ermutigt dazu, Christus als Vorbild in Geduld, Heiligkeit und Vertrauen in Gottes Gerechtigkeit zu sehen. Sie lehrt, sich an seinem Opfer zu orientieren und in schwierigen Zeiten geduldig und vertrauensvoll zu bleiben. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Durch ihn alles, die ganze Welt mit sich zu versöhnen

22. Dezember 2023, 07:54am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild Quelle)

„und durch ihn alles (= die ganze Welt) mit sich†) zu versöhnen, — nachdem er durch sein am Kreuz vergossenes Blut Frieden gestiftet hat —, durch ihn (zu versöhnen) sowohl das, was auf der Erde, als auch das, was in den Himmeln ist.” (Kolosser 1:20). 

  • Dieser Vers betont die universale Versöhnung durch Christus, der durch sein Opfer am Kreuz Frieden gestiftet hat, nicht nur auf der Erde, sondern auch im Himmel. Es ist ein zentraler Punkt in Paulus' Lehre über die Erlösung durch Christus, der durch sein Opfer die Trennung zwischen Gott und den Menschen überwunden hat. 

In Kolosser 1:12-22 spricht Paulus über die Herrschaft und Erlösung durch Jesus Christus. Paulus dankt Gott dafür, dass er die Gläubigen befähigt hat, Anteil am Erbe der Heiligen im Licht zu haben und sie aus der Macht der Finsternis herausgeholt und in das Reich des Sohnes seiner Liebe versetzt hat. Durch Christus haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden, denn er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung und der Herrscher über alles. 

Es ist durch Christus, dass alles erschaffen wurde, sowohl im Himmel als auch auf der Erde, sichtbar und unsichtbar, und dass er vor allem ist. Durch sein Opfer am Kreuz hat er Frieden gestiftet und alles durch sein vergossenes Blut versöhnt, auf der Erde und im Himmel. 

  • Kolosser 1:14. "Erlösung durch sein Blut" 
    "Falsche Glaubensvorstellungen und Formen der Anbetung in der Gegend von Kolossä verharmlosten die ewige Rolle und Göttlichkeit Jesu Christi. In Kolosser 1:14 begann der Apostel Paulus mit einem Argument, um die Überlegenheit Jesu Christi über alle anderen Dinge zu untermauern, die die Heiligen der Kolosser anbeten könnten (siehe Kolosser 1:14-20). Paulus begann mit der Feststellung, dass wir durch das Vergießen des Blutes Christi Vergebung der Sünden erlangen können. Präsident Dallin H. Oaks hat gesagt: 
    "Jesus Christus ist der einziggezeugte Sohn Gottes, des ewigen Vaters. Er ist unser Schöpfer. Er ist unser Lehrer. Er ist unser Erlöser. Sein Sühnopfer bezahlte für die Sünde Adams und errang den Sieg über den Tod, indem er allen Menschen Auferstehung und Unsterblichkeit sicherte. 
    "Er ist all das, aber er ist mehr. Jesus Christus ist der Erlöser, dessen Sühnopfer uns die Tür öffnet, damit wir von unseren persönlichen Sünden gereinigt werden können, damit wir wieder in die Gegenwart Gottes aufgenommen werden können. Er ist unser Erlöser. "Das Sühnopfer des Messias ist die zentrale Botschaft der Propheten aller Zeiten" ("Was denkt ihr von Christus?" Liahona, November 1988, Seite 65).” (maschinell übersetzt; Quelle). 
  • Kolosser 1:15 "Das Bild des unsichtbaren Gottes, des Erstgeborenen eines jeden Geschöpfes" 
    “Paulus sagte, Jesus Christus sei "das Bild [gemeint ist das Gleichnis oder die Offenbarung] des unsichtbaren Gottes" (Kolosser 1,15). Indem Paulus Gott als unsichtbar bezeichnete, meinte er, dass er "unsichtbar" ist, aber nicht notwendigerweise "unsichtbar" oder "unfähig, gesehen zu werden". Der Apostel wollte damit sagen, dass, obwohl Gott gegenwärtig für unsere menschlichen Augen unsichtbar ist, die Erscheinung und der Charakter Jesu Christi zeigen, wie der Vater ist (siehe den Kommentar zu Johannes 14:7-11; 16:25). Das trifft auf die geistige Natur des Vaters und seine physische Natur zu, wie wir aus der Offenbarung der Letzten Tage und dem Augenzeugenbericht des Propheten Joseph Smith über den physischen Leib des Vaters erfahren (siehe Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:17; LuB 130:22)” (maschinell übersetzt; Quelle). 

Was du für deinen Glauben an Christus und dein Handeln lernen kannst: 

  1. Dankbarkeit für die Erlösung: Paulus betont die Dankbarkeit für die Erlösung und das Erbe, das durch Christus geschenkt wird. Es ist wichtig, diese Gaben zu schätzen und demütig anzunehmen. 

  1. Christus als Zentrum: Die Passage betont die übergeordnete Rolle von Christus als Schöpfer und Erhalter aller Dinge. Christus als das Zentrum des Glaubens und des Lebens zu haben, kann helfen, das Leben in Einklang mit seinem Willen zu führen. 

  1. Frieden durch das Kreuz: Die Versöhnung und der Friede durch Christi Opfer am Kreuz werden hervorgehoben. Dies ermutigt dazu, sich nach Versöhnung zu sehnen und inmitten von Konflikten Frieden zu suchen. 

  1. Vergebung und Versöhnung: Die Passage spricht über die Vergebung der Sünden durch Christus. Sie lehrt, anderen zu vergeben und sich für Versöhnung und Einheit einzusetzen. 

Letztlich betont diese Passage die Größe, Herrschaft und Erlösung durch Jesus Christus und ermutigt dazu, einen Glauben zu leben, der von Dankbarkeit, Versöhnung und der zentralen Rolle Christi geprägt ist. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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So werden auch in Christus alle wieder zum Leben gebracht

21. Dezember 2023, 06:11am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild Quelle)

„Wie nämlich in Adam alle sterben, so werden auch (= entsprechend) in Christus alle wieder zum Leben gebracht werden,” (1. Korinther 15:22). 

  • Dieser Vers betont die entscheidende Bedeutung von Christus im Vergleich zu Adam. Durch Adam kam der Tod in die Welt, aber durch Christus kommt das Leben. Es verdeutlicht die universelle Wirkung der Erlösung durch Christus, die allen, die an ihn glauben, Leben und Auferstehung verheißt. Dieser Vers fasst die zentrale Botschaft dieser Passage zusammen: dass Christus als der Weg zur Erlösung und zum ewigen Leben für alle Menschen steht. 

In 1. Korinther 15:21-26 spricht Paulus über die Bedeutung von Christi Auferstehung und ihre Auswirkungen auf alle Menschen. 

Paulus erklärt, dass der Tod durch einen Menschen, Adam, in die Welt gekommen ist. Doch genauso, wie durch Adam der Tod kam, kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen anderen Menschen, Jesus Christus. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. Christus wird schließlich alle Feinde unter seine Füße legen, und der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod. Denn Gott hat alles unter Christi Herrschaft gestellt, und am Ende wird Christus den Tod besiegen. Der Tod wird als letzter Feind vernichtet werden. 

  • 1. Korinther 15:21,22). "In Christus werden alle lebendig gemacht" 
    “Wir alle sind dem physischen Tod unterworfen wegen des Sündenfalls Adams. Dennoch werden wir durch das Sühnopfer und die Auferstehung Jesu Christi alle wieder lebendig gemacht (siehe 1. Korinther 15:22; Johannes 5:28,29; 2 Nephi 9:21,22; Alma 11:42-44; LuB 29:26,27). Elder Neal A. Maxwell (1926–2004) vom Kollegium der Zwölf Apostel hat gesagt, dass die Auferstehung ein universeller Segen ist, der allen Menschen auf der Erde gewährt wird: "Das Sühnopfer wurde vollbracht, indem es Milliarden und Abermilliarden eine universelle Auferstehung brachte und alle aus dem Grab auferweckte – unabhängig davon, wie und wann wir dorthin gelangt sind! Daher sind wir in einer klaren Nacht nicht unsterblich, obwohl wir Sterne von unbegreiflicher Langlebigkeit sehen. Aber zum Glück sind wir es!" ("Umgeben von den Armen seiner Liebe", Liahona, November 2002, Seite 16.)” (maschinell übersetzt; Quelle). 
  • 1. Korinther 15:23 Es gibt eine Ordnung in der Auferstehung 
    Paulus erklärte, dass die Auferstehung einer festgelegten Reihenfolge folgt (siehe 1. Korinther 15:23). Elder Bruce R. McConkie (1915–85) vom Kollegium der Zwölf Apostel hat die Reihenfolge, in der die Auferstehung stattfindet, wie folgt zusammengefasst: "Die Ordnung in der Auferstehung wird durch den Gehorsam gegenüber dem Gesetz des Evangeliums bestimmt. Der Gerechteste war der Erste, der Böseste wird der Letzte sein; Christus war der Erste, die Söhne des Verderbens werden die Letzten sein" (Kommentar zum Neuen Testament der Lehre, 3 Bde., 1965–73, 2:394). 
    Jesus Christus war der erste, der auferstanden ist. Unmittelbar nach seiner Auferstehung gab es gerechte Heilige, die aus dem Grab auferstanden sind (siehe Matthäus 27:52-53). Bei der Wiederkunft Christi wird die Auferstehung mit dem Hervorkommen anderer gerechter Heiliger fortgesetzt, die "Christus bei seinem Kommen gehören" (1. Korinther 15,23). Durch die Offenbarung der Letzten Tage erfahren wir, dass diese Menschen das celestiale Königreich erben werden (siehe LuB 76:50,70; 88:97-98). Dann wird die Auferstehung derer kommen, die irdische Herrlichkeit empfangen werden (siehe LuB 76:71,79; LuB 88:99). Ihnen werden am Ende des Jahrtausends diejenigen folgen, die die telestiale Herrlichkeit erben werden (siehe LuB 76:81,86; 88:100-101). Schließlich wird die Auferstehung mit der Auferweckung derer abgeschlossen, die "noch schmutzig" sind – die "Söhne des Verderbens", die keinen Grad der Herrlichkeit erlangen werden, sondern "wieder an ihren eigenen Platz zurückkehren werden, um sich an dem zu erfreuen, was sie zu empfangen bereit sind, weil sie nicht bereit waren, das zu genießen, was sie hätten empfangen können" (LuB 76:31,39; 43–44; 88:28-32, 35, 101-2)” (maschinell übersetzt; Quelle). 

Was du für deinen Glauben an Christus und dein Handeln lernen kannst: 

  1. Hoffnung auf die Auferstehung: Dieser Abschnitt betont die zentrale Bedeutung von Christi Auferstehung für den Glauben. Es lehrt uns, dass durch Christus die Hoffnung auf die Auferstehung der Toten und das ewige Leben besteht. Das Wissen um diese Hoffnung kann unseren Glauben stärken und uns in schwierigen Zeiten Trost spenden. 

  1. Siegesgewissheit über den Tod: Der Text verdeutlicht, dass Christus als Herrscher über allem steht, einschließlich des Todes. Diese Gewissheit kann uns im Glauben helfen, den Tod nicht als endgültiges Ende, sondern als Passage in ein ewiges Leben zu betrachten. 

  1. Auswirkungen auf das Handeln: Die Erkenntnis der Auferstehung und der Siegesgewissheit über den Tod sollte unser Handeln prägen. Es kann uns dazu anspornen, ein Leben zu führen, das auf den Werten des Evangeliums basiert – Liebe, Barmherzigkeit, Vergebung und Gerechtigkeit. Es ermutigt uns auch, anderen Hoffnung und Trost zu spenden, da wir die Gewissheit haben, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. 

Insgesamt lehrt uns dieser Abschnitt, dass Christi Auferstehung und seine Herrschaft über den Tod grundlegend für unseren Glauben sind. Diese Wahrheit sollte unser Leben beeinflussen, indem wir auf die Hoffnung der Auferstehung vertrauen und in unserem Handeln die Werte des Reiches Gottes widerspiegeln. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Euch ist heute ein Retter geboren, welcher ist Christus

20. Dezember 2023, 07:10am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

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„Der Engel aber sagte zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Denn wisset wohl: ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volke widerfahren wird; 11 denn euch ist heute ein Retter (oder: Heiland) geboren, welcher ist Christus (= der Messias, vgl. Mattd. 1,16), der Herr, in der Stadt Davids.” (Lukas 2:10-11). 

  • Dieser Vers betont die Ankunft des Erlösers, Jesus Christus, und verkündet die Bedeutung seiner Geburt als Erfüllung von Prophezeiungen und als ein Moment des Heils für die Menschheit. Es fasst die zentrale Botschaft der Frohen Botschaft und der Hoffnung zusammen, die durch die Ankunft Jesu in die Welt gebracht wird. 

Lukas 2:1-20 beschreibt die Geburt Jesu Christi in Bethlehem. Der römische Kaiser Augustus *) ordnete eine Volkszählung an, die jeden dazu zwang, in seine Heimatstadt zurückzukehren, um sich registrieren zu lassen. Joseph und Maria, die schwanger war, reisten nach Bethlehem, der Stadt Davids, da sowohl Joseph als auch Maria aus dem Haus und Geschlecht Davids stammten. Da es keine Unterkunft für sie gab, brachte Maria ihren Sohn, Jesus, in einem Stall zur Welt und legte ihn in eine Krippe **). 

  • *) “Augustus war ein fähiger, tatkräftiger römischer Kaiser, in dessen Regierungszeit – von 31 v. Chr. bis 14 n. Chr. – Recht und Ordnung herrschten. Das in Lukas 2:1 erwähnte Eintragen in Steuerlisten diente der zukünftigen Besteuerung. Bei dieser Erfassung, die auch als Volkszählung diente, musste der Steuerzahler persönlich vorstellig werden. Da Josef und Maria beide Nachkommen König Davids waren, mussten sie sich nach Betlehem begeben, also in die Heimatstadt König Davids. … Propheten aus alter Zeit hatten bezeugt, dass der Messias in Betlehem im Land Jerusalem geboren werden würde (siehe Micha 5:1; Alma 7:10). Betlehem liegt ungefähr 140 Kilometer südlich von Nazareth, also einen Fußmarsch von mindestens vier oder fünf Tagen – vielleicht aber auch mehr, da Maria ja hochschwanger war. “ (Quelle). 
  • **) “Elder Bruce D. Porter von den Siebzigern hat einige Lektionen aufgezeigt, die wir aus der bescheidenen Geburt des Erretters lernen können: "Seine Geburt lehrt uns, wie sein Leben, dass es nichts Falsches an bescheidenen Ursprüngen gibt, an Armut, Einfalt und Dunkelheit. Es gibt nichts, wofür man sich schämen müsste, wenn man von der Gesellschaft ausgeschlossen ist, wenn man gezwungen ist, von der Welt getrennt zu leben, buchstäblich oder im übertragenen Sinne. Armut ist keine Schande, und ein Tierheim kann ein Tempel des Geistes Gottes sein, so sicher wie jede elegantere Wohnung. ... Die Geburt Christi und seine einfache Erziehung erinnern uns daran, dass wir niemals auf jemanden wegen seiner Herkunft oder seines weltlichen Status herabblicken dürfen. Wenn wir die Demütigen verachten, können wir unwissentlich die Auserwählten der Kinder Gottes auf Erden verachten" (Der König der Könige, 2000, Seite 26).” (maschinell übersetzt; Quelle). 
  • Die Aussage in Lukas 2:11, "Denn euch ist heute der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids", bezieht sich auf die Bedeutung der Geburt Jesu Christi als Erfüllung alttestamentlicher Prophezeiungen. 
    Die Formulierung "in der Stadt Davids" bezieht sich auf Bethlehem, die Stadt, die mit König David verbunden ist, da David dort geboren wurde und auch sein Königreich begann. Diese Formulierung unterstreicht die Messianische Bedeutung von Jesu Geburt. Der Messias, der als Retter erwartet wurde, sollte gemäß der Prophezeiungen aus Davids Linie kommen. 
    Die Ankündigung des Engels an die Hirten betont die Bedeutung dieser Geburt als die Ankunft des lang erwarteten Messias und Retters, der nicht nur für die Juden, sondern für die ganze Menschheit kommen sollte. Der Titel "Christus" bedeutet "der Gesalbte" und ist ein Hinweis auf Jesu Rolle als der von Gott gesandte Retter und Erlöser. 
    In dieser Passage betont die Bezeichnung "der Herr" die göttliche Natur und Autorität Jesu Christi, indem sie seine Größe und Erhabenheit betont. Es ist eine verkündende Botschaft, die die Bedeutung von Jesu Geburt als zentrales Ereignis in Gottes Heilsplan für die Menschheit hervorhebt. 

In derselben Region waren Hirten auf den Feldern *), die von einem Engel besucht wurden. Der Engel verkündete die Geburt des Retters, Christus des Herrn, und wies die Hirten an, nach Bethlehem zu gehen und das neugeborene Kind zu finden. Sie fanden Jesus in der Krippe, genauso wie der Engel es ihnen gesagt hatte. 

  • *) Es gibt einige Theorien, die besagen, dass Jesus tatsächlich im Frühling geboren wurde. Die Aussage von Joseph Smith in Lehre und Bündnisse 20:1 interpretiere ich dahingehend, dass Jesus im April geboren wurde. Das würde bedeuten, dass in der Region um diese Zeit Frühling gewesen wäre. In der Gegend um Bethlehem und im Mittelmeerklima im Allgemeinen ist das Wetter im Frühling normalerweise mild mit angenehmen Temperaturen und weniger Niederschlägen. In dieser Zeit erwachte die Natur zu neuem Leben, aber konkrete meteorologische Aufzeichnungen aus dieser spezifischen Ära sind nicht verfügbar. 

Was du für deinen Glauben an Christus und dein Handeln lernen kannst: 

  1. Demut und Einfachheit: Jesus wurde in bescheidenen Umständen geboren, was zeigt, dass wahre Größe nicht durch weltlichen Reichtum definiert wird. Es lehrt uns, bescheiden zu sein und Werte jenseits materieller Dinge zu schätzen. 

  1. Gottes Plan und Timing: Die Prophezeiungen über die Geburt Jesu wurden erfüllt, was darauf hinweist, dass Gottes Pläne unabhängig von menschlichen Umständen und Zeitplänen sind. Das lehrt uns Geduld zu haben, und darauf zu vertrauen, dass Gottes Zeit die beste ist. 

  1. Botschaft der Freude: Die Verkündigung der Geburt Jesu an die Hirten wurde als Botschaft der Freude und des Friedens überbracht. Es erinnert daran, dass Jesus als Quelle der Freude und des Friedens in die Welt kam. Dies inspiriert dazu, diese Freude und diesen Frieden mit anderen zu teilen. 

  1. Hingabe und Glaube der Hirten: Die Hirten glaubten der Botschaft des Engels und handelten daraufhin, indem sie das Neugeborene suchten, fanden und ehrten. Ihr Glaube und ihre Hingabe zeigen, wie wichtig es ist, auf Gottes Worte zu vertrauen und entsprechend zu handeln. 

Letztlich lehrt uns diese Geschichte, dass der Glaube an Christus nicht nur ein passives Wissen ist, sondern eine aktive Hingabe und Handlung erfordert, indem man den Lehren Christi folgt und sein Leben entsprechend ausrichtet. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben

19. Dezember 2023, 06:59am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

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„Wisse wohl: du wirst guter Hoffnung werden und Mutter eines Sohnes, dem du den Namen Jesus (vgl. Matth. 1,21) geben sollst. 32 Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden, und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben,” (Lukas 1:31-32). 

  • In diesen Versen verkündigt der Engel Gabriel Maria, dass sie einen Sohn bekommen wird, den sie Jesus nennen soll. Dieses Kind wird als Sohn des Höchsten bezeichnet und wird den Thron seines Vorfahren David erhalten. Die Verheißung ist, dass dieser Sohn, Jesus Christus, über das Volk Jakobs (Israel) herrschen wird und dass seine Herrschaft ewig währen wird, ohne Ende. 
    Diese Verse werden in christlichen Kreisen als eine der Prophezeiungen betrachtet, die auf Jesus Christus als den verheißenen Messias hinweisen, der die messianischen Verheißungen des Alten Testaments erfüllt, insbesondere in Bezug auf die Nachkommenschaft Davids und seine ewige Herrschaft. 

In Lukas 1:26-38 wird die Geschichte der Verkündigung der Geburt Jesu an Maria erzählt, dem Gott den Thron seines Vorfahren Davids geben wird *). Der Engel Gabriel **) erscheint bei Maria und verkündet ihr, dass sie durch Gottes Gnade schwanger werden wird und einen Sohn gebären wird, den sie Jesus nennen soll. Maria, obwohl sie überrascht ist, akzeptiert Gottes Plan für sie mit Gehorsam und Demut. 

  • *) Gemäß den genealogischen Aufzeichnungen im Neuen Testament stammt Jesus Christus sowohl mütterlicherseits (durch Maria) als auch seitens seines Stiefvaters Josef aus der direkten Linie von König David. 
    Der Evangelist Matthäus präsentiert eine genealogische Aufzeichnung in seinem Evangelium, die die Abstammung von Jesus Christus bis hin zu König David verfolgt. Lukas bietet ebenfalls eine genealogische Aufzeichnung, die diese Linie verfolgt. Beide Evangelisten betonen die Bedeutung von Jesus Christus als Nachkomme Davids, was den messianischen Erwartungen entspricht, die auf den kommenden Messias als Nachkommen Davids verweisen. 
    So wird Jesus Christus in den Evangelien als der verheißene Messias dargestellt, der sowohl durch seine Mutter Maria als auch durch seine rechtliche Zugehörigkeit zur Familie Josefs eine direkte Abstammungslinie von König David hat. Dies wird als Erfüllung der alttestamentlichen Verheißungen betrachtet, die auf einen kommenden Messias aus dem Haus Davids hinweisen. 
  • **) Der Prophet Joseph Smith hat erklärt, dass der Erzengel Gabriel Noach ist, der „Adam in der Vollmacht des Priestertums am nächsten steht“ (Lehren der Präsidenten der Kirche: Joseph Smith, 2007, Seite 114)“. 

Diese Passage lehrt uns mehrere Dinge über den Glauben an Christus und unser Handeln: 

  1. Gottes Plan akzeptieren: Maria akzeptiert den Plan Gottes für ihr Leben, obwohl es für sie unerwartet und herausfordernd ist: „Siehe, ich bin des Herrn Magd: mir geschehe nach deinem Wort!”. Wir können daraus lernen, dass Vertrauen und Gehorsam gegenüber Gottes Willen wichtig sind, auch wenn wir ihn nicht vollständig verstehen. 

  1. Demut und Hingabe: Marias Haltung der Demut und Hingabe zeigt, wie wichtig es ist, uns Gott vollkommen hinzugeben. Diese Bereitschaft, Gott zu dienen, ohne Vorbehalte oder eigene Agenda, ist ein Beispiel für unseren Glauben. 

  1. Vertrauen trotz Unsicherheit: Obwohl Maria Fragen und Zweifel haben könnte, vertraut sie dennoch Gottes Versprechen. In ähnlicher Weise können wir lernen, in Zeiten der Unsicherheit und Zweifel auf Gottes Versprechen zu vertrauen. 

  1. Bereitschaft zur Zusammenarbeit: Maria zeigt eine aktive Bereitschaft, mit Gott zusammenzuarbeiten, um seinen Plan zu erfüllen. Das lehrt uns, dass unser Glaube nicht passiv sein sollte, sondern eine aktive Teilnahme an Gottes Werk erfordert. 

Letztlich können wir aus dieser Passage lernen, dass ein tiefer Glaube an Christus bedeutet, Gottes Willen mit Demut, Vertrauen und Bereitschaft zur Zusammenarbeit zu akzeptieren, selbst wenn es uns herausfordert oder wir ihn nicht vollständig verstehen. 

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Mit der Geburt Jesu Christi aber verhielt es sich so

18. Dezember 2023, 07:32am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

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„Mit der Geburt Jesu Christi aber verhielt es sich so: Als seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, stellte es sich heraus, noch ehe sie zusammengekommen (= zusammengezogen) waren, daß sie vom heiligen Geist guter Hoffnung war.” (Matthäus 1:18). 

  • Dieser Vers beschreibt, dass Maria, die Mutter Jesu, schwanger wurde, bevor sie und Josef zusammengekommen waren. Maria war bereits mit Josef verlobt, als sie schwanger wurde. Es betont auch, dass ihre Schwangerschaft durch das Wirken des Heiligen Geistes geschah, was bedeutet, dass das Kind, das sie erwarteten, göttlichen Ursprungs war. Dieser Vers legt den Grundstein für die Bedeutung und die übernatürliche Natur der Geburt Jesu Christi. 

Matthäus 1:18-25 erzählt die Geschichte von der Geburt Jesu Christi. Hier ist eine Zusammenfassung: 

Maria war mit Josef verlobt, aber bevor sie zusammenkamen, fand sich Maria schwanger wieder *). Josef war besorgt und wollte sich heimlich von ihr trennen, um sie nicht bloßzustellen. Doch in einem Traum erschien ihm ein Engel, der ihm erklärte, dass das Kind in Maria vom Heiligen Geist stamme und dass sie einen Sohn gebären werde, den sie Jesus nennen sollen, da er sein Volk von seinen Sünden erretten werde. Josef glaubte dem Engel und nahm Maria als seine Frau an. 

  • *) Die genaue Altersangabe von Maria zum Zeitpunkt der Geburt Jesu wird in der Bibel nicht explizit erwähnt. Traditionell wird jedoch angenommen, dass Maria zur Zeit der Verlobung und Empfängnis Jesu in ihren frühen Teenager-Jahren war, möglicherweise zwischen 12 und 14 Jahren alt. In jener Zeit war es in vielen Kulturen üblich, dass Mädchen in einem recht jungen Alter verlobt und geheiratet wurden. Es ist wichtig zu beachten, dass die Angaben zur Lebenserwartung und Heiratsalter in antiken Gesellschaften im Vergleich zu heutigen Standards deutlich anders waren. 

Was du für deinen Glauben an Christus und dein Handeln lernen kannst, lässt sich aus dieser Geschichte ableiten: 

  1. Vertrauen in Gottes Plan: Auch wenn Situationen verwirrend erscheinen, kann Gott größere Pläne haben, die wir nicht sofort verstehen. Vertraue darauf, dass Sein Plan sich entfaltet. 

  1. Gehorsam und Glaube: Josef handelte im Glauben, indem er dem Engel gehorchte, obwohl die Umstände ungewöhnlich waren. Das Vertrauen und der Gehorsam gegenüber Gottes Anweisungen können uns helfen, unseren Glauben zu stärken. 

  1. Barmherzigkeit und Vergebung: Josef zeigte Barmherzigkeit, indem er Maria nicht öffentlich bloßstellte, obwohl er zunächst besorgt war. Diese Geschichte ermutigt uns, barmherzig zu sein und anderen zu vergeben, auch wenn wir uns verletzt fühlen. 

  1. Die Bedeutung von Jesus' Geburt: Diese Passage betont die Bedeutung von Jesus als Retter und Erlöser, der für die Sünden der Menschheit gekommen ist. Dadurch können wir lernen, Jesus in unserem Leben als Mittelpunkt zu setzen und uns an seiner Liebe und Gnade zu orientieren. 

Diese Prinzipien können helfen, deinen Glauben an Christus zu stärken und dich dazu ermutigen, mit Barmherzigkeit, Vertrauen und Gehorsam zu handeln, indem du Jesus Christus in den Mittelpunkt deines Lebens stellst. 

Matthäus 2:1-12 beschreibt das Erscheinen der Weisen aus dem Osten, die dem neu geborenen König der Juden huldigen wollen: 

Als Jesus in Bethlehem geboren wurde, kamen Weise aus dem Osten *) nach Jerusalem und fragten nach dem neugeborenen König der Juden, denn sie hatten seinen Stern gesehen und kamen, um ihn anzubeten. König Herodes **) und die Menschen in Jerusalem waren darüber beunruhigt. Herodes erkundigte sich bei den Hohepriestern und Schriftgelehrten ***), wo der Messias geboren werden sollte. Sie zitierten eine Prophezeiung, die besagte, dass der Messias in Bethlehem geboren werden würde. 

  • *) Die Bibel beschreibt die Weisen als "Magier" oder "Sterndeuter" aus dem Osten. Ihre genaue Herkunft wird nicht spezifiziert, aber es wird angenommen, dass sie aus einer Region wie dem heutigen Persien oder Babylonien kamen. Diese Weisen waren Gelehrte, die sich mit Astronomie, Astrologie und anderen Wissenschaften beschäftigten. 
    Ihr Besuch bei Jesus deutet darauf hin, dass sie durch astronomische Phänomene, möglicherweise einen außergewöhnlichen Stern, auf die Geburt des "Königs der Juden" aufmerksam wurden. Diese Männer waren offenbar auf der Suche nach einer Bedeutung oder einem Ereignis, das den Wert einer königlichen Huldigung wert war. 
    Ihre Rolle in der Weihnachtsgeschichte hebt die universale Bedeutung von Jesu Geburt hervor, da nicht-jüdische Gelehrte und Weise aus fernen Ländern kamen, um ihm zu huldigen. Es ist ein Symbol dafür, dass Jesus Christus als Retter der Welt gekommen ist und nicht nur für ein spezifisches Volk oder eine Kultur. 

  • **) In Matthäus 2 wird von Herodes dem Großen berichtet. Herodes der Große war ein bedeutender König in der Geschichte des antiken Nahen Ostens. Er regierte als König über Judäa von etwa 37 v. Chr. bis zu seinem Tod im Jahr 4 v. Chr. Herodes war bekannt für seine Bauprojekte, darunter die Erweiterung des Tempels in Jerusalem, aber auch für seine grausame Herrschaft. 
     
  • ***) Die Hohepriester und Schriftgelehrten waren einflussreiche Figuren im jüdischen religiösen System zur Zeit von Jesus. 
    Hohepriester: Der Hohepriester war das höchste religiöse Amt im Judentum. Er hatte eine zentrale Rolle im Tempelkult und war für die religiösen Rituale, Opfer und den Kontakt mit Gott verantwortlich. Diese Position war politisch bedeutend, da der Hohepriester oft auch eine gewisse politische Autorität innehatte. 
    Schriftgelehrte: Die Schriftgelehrten (auch als Gesetzeslehrer oder Schriftkundige bekannt) waren Experten in den jüdischen religiösen Schriften, insbesondere der Tora. Sie studierten, interpretierten und lehrten die heiligen Texte und waren für die Auslegung des Gesetzes verantwortlich. Schriftgelehrte waren hoch angesehen und spielten eine wichtige Rolle bei der religiösen Bildung und Entscheidungsfindung in der Gemeinschaft. 

Im Neuen Testament werden die Hohepriester und Schriftgelehrten oft als Gegner oder Herausforderer von Jesus dargestellt, da seine Lehren und Handlungen manchmal im Konflikt mit ihren traditionellen Ansichten standen. Ihre Autorität und Interpretationen des Gesetzes wurden von Jesus in Frage gestellt, was zu Spannungen und Konflikten führte. 
 

Herodes lud die Weisen zu sich und bat sie, ihn über die genaue Zeit zu informieren, wann sie den Stern zum ersten Mal gesehen hatten. Dann schickte er sie nach Bethlehem und bat sie, ihn zu unterrichten, wenn sie das Kind gefunden hätten, damit auch er komme und es anbete. Die Weisen machten sich auf den Weg und der Stern, den sie im Osten gesehen hatten, führte sie nach Bethlehem, wo er über dem Haus, in dem das Kind war, stehen blieb. 

Die Weisen fanden Jesus mit Maria, warfen sich nieder und huldigten ihm. Sie brachten Geschenke von Gold, Weihrauch und Myrrhe mit *). Dann wurden sie im Traum gewarnt, nicht zu Herodes zurückzukehren, sondern auf einem anderen Weg in ihre Heimat zurückzukehren. 

  • *) Die Geschenke, die die Weisen Jesus brachten – Gold, Weihrauch und Myrrhe – hatten symbolische und praktische Bedeutungen: 

  • Gold: Gold war ein kostbares Geschenk, das für königliche Würde und Reichtum stand. Es symbolisierte Jesu königliche Natur als "König der Juden". Es könnte auch als Geschenk für die Familie verwendet werden, um ihre Bedürfnisse zu decken. 
  • Weihrauch: Weihrauch wurde in der Anbetung und in religiösen Zeremonien verwendet. Dieses Geschenk könnte auf Jesu göttliche Natur hinweisen und darauf, dass er als der Sohn Gottes verehrt wurde. 
  • Myrrhe: Myrrhe war eine aromatische Substanz, die oft für die Einbalsamierung von Verstorbenen verwendet wurde. Dieses Geschenk wies auf Jesu menschliche Natur hin und könnte eine Vorausdeutung auf sein zukünftiges Leiden und seinen Tod gewesen sein. 

Diese Geschenke hatten also sowohl symbolische als auch praktische Bedeutungen, die verschiedene Aspekte von Jesu Identität und Mission repräsentierten: seine königliche Natur, seine Göttlichkeit und Menschlichkeit sowie sein zukünftiges Opfer. 

Was du für deinen Glauben an Christus und dein Handeln lernen kannst: 

  1. Suche aktiv nach Jesus: Die Weisen suchten nach dem neu geborenen König und waren entschlossen, ihn zu finden. In ähnlicher Weise können wir unseren Glauben stärken, indem wir aktiv nach Jesus suchen, sei es durch Gebet, Studium der Schrift oder Gemeinschaft mit Gläubigen. 

  1. Hingabe und Anbetung: Die Weisen brachten Jesus Geschenke als Zeichen ihrer Hingabe und Anbetung. Wir können von ihrer Haltung lernen und unseren Glauben durch Hingabe und Anbetung stärken, sei es durch Lobpreis, Gebet oder die Hingabe unseres Lebens an Gott. 

  1. Gehorsam gegenüber Gottes Führung: Die Weisen folgten der Führung Gottes im Traum und kehrten nicht zu Herodes zurück. Wir können lernen, auf Gottes Führung zu hören und seinem Willen gehorsam zu sein, auch wenn es bedeutet, uns von anderen Dingen oder Menschen abzuwenden, die nicht im Einklang mit Gottes Plan stehen. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Fürchtet Gott und gebt ihm Ehre!

16. Dezember 2023, 06:35am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

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„Er rief mit lauter Stimme: „Fürchtet Gott und gebt ihm Ehre! denn gekommen ist die Stunde seines Gerichts; und betet den an, der den Himmel und die Erde, das Meer und die Wasserquellen geschaffen hat!” (Offenbarung 14:7). 

  • Diese Botschaft betont die Wichtigkeit der Ehrfurcht vor Gott, seine Anbetung als Schöpfer und die Anerkennung seiner Herrschaft über alles. Es deutet auf die bevorstehende Zeit des Gerichts hin, was die Menschen dazu aufruft, Gott zu fürchten und ihm die Ehre zu geben. Dieser Vers fasst die zentrale Botschaft des Kapitels zusammen, indem er die Leser auffordert, die Größe Gottes anzuerkennen und sich ihm zu unterwerfen. 

Offenbarung 14:1-5 beschreibt die Vision von 144.000 Auserwählten, die mit dem Lamm stehen. Sie tragen Siegel auf ihrer Stirn und singen ein neues Lied. Diese Verse betonen die Reinheit und Auserwähltheit dieser Gruppe, die dem Lamm, symbolisch für Jesus Christus, folgt. 

Deutung: Die 144.000 stehen möglicherweise symbolisch für eine Gruppe von Gläubigen, die treu und rein sind und Jesus Christus nachfolgen. Das Siegel auf ihrer Stirn kann auf ihre Einzigartigkeit und ihre enge Verbindung mit Gott hinweisen. Weitere Erläuterungen siehe “Revelation 14:1–5. The Hundred and Forty-Four Thousand”. 

Lektion für dein Verhalten: Diese Verse könnten darauf hinweisen, dass es wichtig ist, sich Gott treu und rein zu widmen, um in seiner Gunst zu stehen. Es ermutigt dazu, ein Leben zu führen, das den Lehren Christi entspricht, und sich um Reinheit in Gedanken, Worten und Handlungen zu bemühen. 

Offenbarung 14:6-13 präsentiert eine Botschaft der drei Engel: Der erste verkündet das ewige Evangelium, der zweite erklärt den Fall Babylons, und der dritte warnt vor der Anbetung des Tieres und seinem Bild. Es wird gesagt, dass diejenigen, die im Glauben an Gott sterben, gesegnet sind. 

Deutung: Diese Verse betonen die Bedeutung des Evangeliums und der Treue zu Gott, während sie auch vor den Konsequenzen der Anbetung falscher Mächte warnen. Sie ermutigen dazu, fest im Glauben zu bleiben, auch wenn man vor Herausforderungen steht. 

Lektion für dein Verhalten: Diese Verse können dazu ermutigen, am Glauben festzuhalten und das Evangelium zu verbreiten, während man vor den Versuchungen und Verlockungen dieser Welt wachsam bleibt. 

Offenbarung 14:14-20 beschreibt die Ernte der Erde, bei der der Menschensohn auf einer Wolke sitzt und die Ernte beginnt. Ein Engel befiehlt die Ernte der Erde und die Trauben werden in die große Kelter des Zorns Gottes geworfen. 

Deutung: Diese Verse veranschaulichen das Bild des Endgerichts, bei dem diejenigen, die Gott ablehnen, den Konsequenzen ihres Handelns gegenüberstehen werden. 

Lektion für dein Verhalten: Diese Passagen können dazu ermutigen, über die Konsequenzen unserer Handlungen nachzudenken. Es lehrt, dass es wichtig ist, auf das Gute hinzuarbeiten und sich von Gott leiten zu lassen, um nicht den Konsequenzen des Bösen gegenüberzustehen. 

Zusammenfassend können diese Passagen in der Offenbarung als Aufforderung verstanden werden, Gott treu zu dienen, das Evangelium zu verbreiten und auf das Endgericht vorbereitet zu sein. Sie ermutigen dazu, ein Leben der Reinheit, Treue und Hingabe zu führen, um den Segen Gottes zu erlangen. 

Ausführliche Erklärungen zu den beschriebenen Ereignissen findest du im Kapitel “Einleitung und Zeitleiste für Offenbarung 12-16”. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Wer andere in Gefangenschaft führt, wandert selbst in Gefangenschaft

15. Dezember 2023, 07:32am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

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„Wer ein Ohr hat, der höre: 10 „Wer andere in Gefangenschaft führt, wandert selbst in Gefangenschaft; wer mit dem Schwert tötet, muß selbst durch das Schwert den Tod finden.” Hier ist das standhafte Ausharren und der Glaube der Heiligen erforderlich.” (Offenbarung 13:9-10). 

  • Dieser Vers könnte als eine zentrale Botschaft des Kapitels angesehen werden. Er unterstreicht die Notwendigkeit von Geduld und Standhaftigkeit im Glauben, selbst wenn man Konfrontationen oder Verfolgung ausgesetzt ist. Er vermittelt die Idee, dass die Gläubigen aufgrund ihres Glaubens möglicherweise Leiden erfahren werden, aber sie sollten geduldig bleiben und darauf vertrauen, dass Gottes Gerechtigkeit letztendlich siegen wird. Es ermutigt dazu, trotz der Herausforderungen und Prüfungen im Glauben standhaft zu bleiben und nicht in Versuchung zu geraten, den Prinzipien des Glaubens zu entsagen oder falschen Autoritäten zu gehorchen. 

Offenbarung 13:1-10 beschreibt die Vision des Johannes über zwei Bestien, eine aus dem Meer und eine aus der Erde. Die erste Bestie, die aus dem Meer aufsteigt, hat zehn Hörner und sieben Köpfe, auf denen blasphemische Namen geschrieben sind. Diese Bestie erhält ihre Macht und Autorität vom Drachen, der als Satan interpretiert wird. Die Menschen verehren die Bestie und geben ihr Anbetung, und sie spricht großspurige und arrogante Dinge. 

Die zweite Bestie, die aus der Erde aufsteigt, unterstützt die erste Bestie und führt Zeichen und Wunder aus, um die Menschen zu täuschen und sie dazu zu bringen, das Bild der ersten Bestie anzubeten. Sie zwingt die Menschen dazu, das Malzeichen der Bestie zu tragen, ohne das sie weder kaufen noch verkaufen können. 

Diese Passagen werden oft symbolisch interpretiert und haben verschiedene Auslegungen durch die theologische Geschichte hindurch erfahren. Sie könnten auf politische Mächte, gesellschaftliche Strukturen oder religiöse Entwicklungen hinweisen (mehr siehe “Offenbarung 13:1-7). Johannes "sah ein Tier aus dem Meer aufsteigen”). 

Was man aus dieser Passage für sein Verhalten lernen kann, ist, dass man wachsam sein sollte gegenüber Versuchungen, die den Glauben oder die Werte gefährden könnten. Es betont die Bedeutung, nicht blind den Massen zu folgen oder leichtgläubig falschen Autoritäten zu gehorchen. Es ermutigt zur Standhaftigkeit im Glauben und dazu, sich nicht von äußeren Einflüssen oder Verlockungen beeinflussen zu lassen, die von den eigenen Werten abweichen. Es ist wichtig, aufmerksam zu sein und die eigenen Entscheidungen bewusst zu treffen, um nicht in Versuchung geführt zu werden. 

In Offenbarung 13:11-18 beschreibt Johannes eine weitere Bestie, die aus der Erde aufsteigt. Diese Bestie hat zwei Hörner wie ein Lamm, spricht aber wie ein Drache. Sie unterstützt die erste Bestie und führt die Menschen dazu, ein Bild der ersten Bestie anzubeten. Sie veranlasst alle, sowohl Klein als auch Groß, Arm und Reich, Freie und Sklaven, ein Malzeichen auf ihrer rechten Hand oder auf ihrer Stirn anzunehmen. Dieses Malzeichen ist das Zeichen der ersten Bestie und steht für eine Zahl, die als "666" interpretiert wird. 

Diese Passage wird ebenfalls oft symbolisch interpretiert und hat verschiedene Auslegungen hervorgebracht. Einige sehen darin politische oder religiöse Autoritäten, die Menschen zur Anbetung verführen oder eine Art Kennzeichnung für diejenigen einführen, die einer bestimmten Ideologie oder Macht unterworfen sind (weitere Erläuterungen siehe “Offenbarung 13:11-17). Ein zweites Tier "sprach wie ein Drache””). 

Was man aus dieser Passage für sein Verhalten lernen kann, ist ähnlich wie bei der vorherigen Passage: Sie betont die Bedeutung von Wachsamkeit und kritischem Denken gegenüber verführerischen Versuchungen oder Autoritäten, die von den eigenen Werten abweichen könnten. Es ermutigt dazu, nicht blind den Massen zu folgen oder leichtgläubig falschen Autoritäten zu gehorchen. Es unterstreicht die Wichtigkeit, treu den eigenen Überzeugungen zu bleiben und nicht durch äußere Einflüsse oder Versuchungen beeinflusst zu werden. Es ist wichtig, bewusste Entscheidungen zu treffen und sich nicht von irreführenden oder ablenkenden Kräften leiten zu lassen. 

Ausführliche Erklärungen zu den beschriebenen Ereignissen findest du im Kapitel “Einleitung und Zeitleiste für Offenbarung 12-16”. 

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Diese haben ihn um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen überwunden

14. Dezember 2023, 06:49am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

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Diese haben ihn um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen überwunden und haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tode.” (Offenbarung 12:11). 

  • Dieser Vers betont die Kraft des Opfers und des Zeugnisses der Gläubigen. Es unterstreicht, dass durch das Opfer Christi und die standhafte Zeugenschaft der Gläubigen das Böse besiegt werden kann. Es verdeutlicht auch, dass die Bereitschaft, für den Glauben und die Wahrheit bis zum Tod einzustehen, eine zentrale Botschaft inmitten von Prüfungen und Verfolgungen ist. Es betont die Bedeutung des Glaubens, der Entschlossenheit und des Vertrauens auf Gott, selbst in den schwierigsten Situationen. 

In Offenbarung 12-16 wird ausführlich der Krieg beschrieben, den Satan gegen Gott und seine Anhänger führt. Er begann im Vorherdasein und setzt sich auf Erden fort. Es besteht aber gute Hoffnung für die treuen Anhänger des Herrn in diesem Kampf beschützt zu sein. Sie werden obsiegen, indem sie sich auf das Sühnopfer Jesu verlassen und so leben, dass ihre Namen in dem `Buch des Lebens´ eingetragen werden, durch das Halten der mit Gott eingegangenen Bündnisse.  

In Offenbarung 12:1-6 wird eine Vision beschrieben, in der eine schwangere Frau erscheint, bekleidet mit der Sonne [“Das Bild einer "Frau, die mit der Sonne bekleidet ist", kann die Rolle der Kirche bei der Vorbereitung ihrer Mitglieder auf die zukünftige Herrlichkeit des celestialen Reiches symbolisieren”], mit dem Mond unter ihren Füßen ["So wie der Mond durch reflektiertes Licht scheint, so tun es auch alle irdischen Kirchen und Königreiche”] und einer Krone aus zwölf Sternen auf ihrem Haupt [Die "Krone der zwölf Sterne" auf dem Haupt der Frau bezieht sich wahrscheinlich auf die zwölf Apostel, die unter der Leitung Jesu Christi die Angelegenheiten der Kirche leiten]. Sie steht vor den Wehen der Geburt und ein großer, roter Drache steht bereit, ihr Kind zu verschlingen, sobald es geboren ist [Diese Klarstellungen bestätigen, dass Satan in seinem Krieg gegen Gottes Königreich auf Erden nicht siegen wird. Sie lehren auch, dass die Frau die "Kirche Gottes" repräsentiert und dass das Kind, das sie zur Welt bringt, das "Reich unseres Gottes und seines Christus" ist (Joseph-Smith-Übersetzung, Offenbarung 12:7]. Doch das Kind wird geboren und sofort zu Gott und seinem Thron entrückt. Die Frau flieht in die Wüste, wo sie für eine gewisse Zeit von Gott versorgt wird. 

  • Einfügungen in eckiger Klammer [], siehe Quelle; maschinell übersetzt. 

Diese Passage wird oft als symbolische Darstellung verstanden. Die schwangere Frau kann für verschiedene Dinge stehen, wie beispielsweise für die Gemeinschaft der Gläubigen, die Kirche oder auch Israel. Das Kind, das entrückt wird, wird oft als Jesus oder die Gemeinschaft der Gläubigen interpretiert. Der rote Drache repräsentiert das Böse, den Teufel oder die Mächte, die versuchen, das Gute zu besiegen. 

Aus dieser Passage können verschiedene Lektionen abgeleitet werden. Einerseits könnte es bedeuten, dass das Gute (symbolisiert durch das Kind oder die Gläubigen) letztendlich vor dem Bösen (repräsentiert durch den Drachen) geschützt und gerettet wird, auch wenn es anfangs bedroht erscheint. Es könnte auch eine Erinnerung daran sein, dass Gott über allem steht und seine Gemeinschaft beschützt, selbst in Zeiten der Prüfung und Verfolgung. Es ermutigt möglicherweise dazu, in schwierigen Zeiten fest im Glauben zu bleiben und auf Gottes Fürsorge zu vertrauen. 

In Offenbarung 12:7-12 wird ein weiterer Teil der Vision beschrieben, in der ein Kampf im Himmel ausbricht. Der Erzengel Michael und seine Engel kämpfen gegen den Drachen (auch als Satan oder das Böse interpretiert), und der Drache und seine Engel kämpfen zurück. Es kommt zu einem Sieg für Michael, und der Drache wird aus dem Himmel geworfen und auf die Erde hinabgeschleudert. Eine Stimme im Himmel verkündet den Sieg und ruft Freude aus, während gleichzeitig gewarnt wird, dass der Teufel nun voller Zorn auf die Erde herabgekommen ist und großen Schaden anrichten wird, jedoch nur für eine begrenzte Zeit. 

Die Deutung dieses Abschnitts kann als symbolischer Kampf zwischen Gut und Böse verstanden werden. Der Sieg von Michael über den Drachen zeigt die letztendliche Überwindung des Bösen durch die göttlichen Kräfte. 

Für dein Verhalten könnte diese Passage bedeuten, dass es in der Welt ein ständiges Ringen zwischen Gut und Böse gibt. Es erinnert daran, dass das Gute letztendlich siegt, auch wenn das Böse zeitweise Schaden anrichten mag. Es könnte dich dazu ermutigen, an der Seite des Guten zu stehen, auch wenn es mit Herausforderungen und Widerständen verbunden ist. Gleichzeitig könnte es eine Warnung sein, wachsam zu bleiben und sich bewusst zu sein, dass das Böse in der Welt existiert und manchmal versucht, Schaden anzurichten, jedoch letztendlich begrenzt ist. 

In Offenbarung 12:13-18 wird weiterhin die Vision des Kampfes zwischen dem Drachen und der Frau beschrieben. Nachdem der Drache aus dem Himmel geworfen wurde, verfolgt er die Frau, die daraufhin in die Wüste flieht und dort einen Ort der Zuflucht findet, der ihr von Gott bereitet wird. Der Drache versucht, die Frau zu überfluten, aber die Erde hilft ihr und verschluckt die Flut. 

Diese Passage wird oft als allegorische Darstellung gesehen, in der die Frau für die Gemeinschaft der Gläubigen oder die Kirche steht, die vor den Angriffen des Bösen flieht und dabei göttlichen Schutz erfährt. Der Drache, der die Frau verfolgt, repräsentiert das Böse oder den Teufel, der versucht, die Gläubigen zu besiegen. 

Was du daraus für dein Verhalten lernen kannst, könnte sein, dass in Zeiten der Prüfung oder Verfolgung ein göttlicher Schutz und eine Zuflucht vorhanden sind. Es könnte bedeuten, dass in schwierigen Situationen der Glaube und die Beziehung zu Gott eine Quelle der Stärke und des Schutzes sein können. Darüber hinaus könnte es auch bedeuten, dass die Natur oder die Schöpfung Gottes manchmal als Verbündeter in schwierigen Zeiten dienen kann. Es ermutigt möglicherweise dazu, in schwierigen Zeiten auf Gottes Hilfe und Schutz zu vertrauen und gleichzeitig auf die Ressourcen um dich herum zu achten, die dir helfen könnten, Hindernisse zu überwinden. 

Ausführliche Erklärungen zu den beschriebenen Ereignissen findest du im Kapitel “Einleitung und Zeitleiste für Offenbarung 12-16”. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Er wird fortan als König in alle Ewigkeit herrschen!

13. Dezember 2023, 07:17am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild Quelle)

„Nun stieß der siebte Engel in die Posaune: da ließen sich laute Stimmen im Himmel vernehmen, die riefen: „Die Königsherrschaft über die Welt ist an unsern Herrn und seinen Gesalbten gekommen, und er wird (fortan) als König in alle Ewigkeit herrschen!“(Offenbarung 11:15). 

  • Dieser Vers betont die ultimative Herrschaft Gottes über die Welt und verkündet, dass sie letztendlich seinem Königreich unterstellt sein wird. Es ist eine Botschaft des Sieges und der endgültigen Erfüllung von Gottes Plan. 

In Offenbarung 10:1-11 erscheint ein mächtiger Engel mit einer offenen Buchrolle in seiner Hand. Seine Erscheinung ist beeindruckend, und er ruft mit einer lauten Stimme, die wie ein Löwengebrüll klingt. Johannes, der Autor der Offenbarung, hört sieben Donner grollen und möchte deren Worte aufschreiben, doch er erhält die Anweisung, sie zu versiegeln und nicht aufzuzeichnen. Der Engel schwört bei Gott, dass es keine Zeit mehr geben wird, sondern dass in den Tagen des siebten Engels die Geheimnisse Gottes vollendet werden. Johannes erhält dann die Anweisung, das Buch aus der Hand des Engels zu nehmen und es zu essen. Es schmeckt süß in seinem Mund, aber führt zu Bitterkeit im Magen.  

  • Offenbarung 10:1-2, 9-10 "Kleines Buch": 
    “Das Buch symbolisiert seine Mission, im Rahmen der Wiederherstellung zu helfen, "die Stämme Israels zu sammeln" (Quelle; maschinell übersetzt). 
  • Offenbarung 10:3-4. "Sieben Donner": 
    “Elder Bruce R. McConkie hat beschrieben, was die "sieben Donner", die in Offenbarung 10:3-4 erwähnt werden, bedeuten könnten: "Die sieben Donner, die hier ihre Stimmen ertönen lassen, sind die sieben Engel, die in jeder der tausendjährigen Perioden des zeitlichen Fortbestehens der Erde ausführlich rezitieren" (Kommentar zum Neuen Testament der Lehre, 3:505).” (Quelle; maschinell übersetzt). 

Diese Passage betont die Macht und Autorität Gottes, die geheimnisvollen Aspekte seiner Offenbarung und die Kombination von süßen Erfahrungen (die Annahme des göttlichen Wortes) und bitteren Erkenntnissen (die möglicherweise schwierigen Konsequenzen der göttlichen Pläne). Sie deutet auch auf die bevorstehende Vollendung Gottes Absichten und die Wichtigkeit der prophetischen Verkündigung hin. 

In Offenbarung 11:1-14 wird Johannes aufgefordert, einen göttlichen Tempel zu vermessen, und es wird ihm gesagt, dass der äußere Hof den Heiden überlassen werde, die die Heilige Stadt zertreten werden. Zwei Zeugen Gottes sollen für eine gewisse Zeit prophezeien, bevor sie von einem Tier getötet werden. Ihre Leichen liegen öffentlich auf der Straße, bevor sie nach drei Tagen und einer halben Stunde zum Leben erweckt werden. Diese Auferstehung führt zu Furcht und Ehrfurcht bei den Menschen (Erläuterung siehe Revelation 11:3-12 Two Witnesses”). 

Diese Passage betont das Zeugnis und die Macht der Zeugen Gottes, ihre Verfolgung und schließlich ihre triumphale Wiederbelebung. Es illustriert auch die zeitliche Abfolge von Ereignissen gemäß der prophetischen Vision, die auf spirituelle Konflikte und göttliche Eingriffe in die Welt hindeutet. 

In den Versen 15-19 wird der Sieg Gottes über die Mächte der Welt verkündet. Nachdem der siebente Engel seine Posaune geblasen hat, erklingen laute Stimmen im Himmel, die verkünden, dass das Königreich dieser Welt zu Gottes und seines Christus geworden ist. Es wird betont, dass Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit regieren wird. 

Die Ältesten im Himmel loben und preisen Gott für seinen herrlichen Sieg. Die Zeit für das Gericht ist gekommen, um diejenigen zu belohnen, die Gottes Namen fürchten. Der Tempel Gottes im Himmel wird geöffnet, und die Bundeslade wird sichtbar, was möglicherweise die Vollendung und Erfüllung des göttlichen Plans symbolisiert. 

Diese Passage unterstreicht Gottes endgültige Herrschaft, seinen Sieg über das Böse und die Belohnung derer, die treu zu ihm stehen. Sie betont auch die Bedeutung von Lobpreis und Dankbarkeit angesichts des triumphalen Abschlusses von Gottes Plan für die Menschheit. 

Aus diesen Passagen können verschiedene Lehren gezogen werden, abhängig von deiner persönlichen Auslegung und spirituellen Praxis. Einige mögliche Lektionen könnten sein: 

  • Bereitschaft, Gottes Wort anzunehmen: Die süße Erfahrung beim Verzehr des Buches symbolisiert möglicherweise die Freude, die man durch die Annahme und das Verständnis Gottes Wortes empfindet, auch wenn es manchmal bittere Wahrheiten enthält. 
  • Vorhersehung und Prophezeiung: Die Prophezeiungen über die zwei Zeugen und deren Tötung sowie Wiederbelebung könnten darauf hinweisen, dass Gottes Worte und Planungen sich über die Zeit hinweg erfüllen, auch wenn es zunächst düster erscheinen mag. 
  • Gottes Souveränität und Sieg: Die Verkündung des Sieges Gottes zeigt, dass letztendlich seine Herrschaft über alles steht und sein Plan sich zu seiner bestimmten Zeit erfüllen wird. Es betont auch die Belohnung und den Trost, den Gott seinen treuen Dienern verspricht. 

In Bezug auf dein Verhalten könnten diese Passagen dazu ermutigen: 

  • Gottes Wort annehmen: Suche nach einer tieferen spirituellen Verbindung und einem Verständnis der göttlichen Lehren. 
  • Standhaftigkeit und Glauben: Trotz möglicher Herausforderungen und Rückschläge solltest du standhaft im Glauben bleiben und darauf vertrauen, dass Gottes Plan sich entfalten wird. 
  • Hoffnung und Lobpreis: Erkenne Gottes Souveränität an und preise ihn trotz der Umstände, denn sein Sieg ist gewiss. 

Letztlich liegt es an dir, wie du diese Passagen interpretierst und welche Lehren du daraus für dein eigenes Leben ziehst. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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