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Glaubensansichten

Das Zeugnis des Propheten Joseph Smith

4. Januar 2024, 07:35am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Joseph Smith übersetzt das Buch Mormon 
(Bild Quelle)

„Am Abend des … einundzwanzigsten Septembers [1823] wandte ich mich mit Gebet und Flehen an den allmächtigen Gott …” (siehe hier). 

Das "Zeugnis des Propheten Joseph Smith" im Buch Mormon ist eine Erklärung von Joseph Smith über seine Erfahrung mit dem Engel Moroni. Smith berichtet, dass der Engel Moroni ihm als auferstandenes Wesen erschienen sei und ihm von antiken goldenen Platten erzählt habe, die eine aufgezeichnete Geschichte einiger Ureinwohner des amerikanischen Kontinents, nebst deren Herkunft enthielten, und die er übersetzen sollte. Als Hilfsmittel würde er zudem Übersetzersteine, den Urim und Tummim erhalten *). 

Moroni zeigte Joseph Smith in einer Vision, wo diese Platten vergraben waren. Smith beschreibt den Prozess, wie er von Gott beauftragt wurde, diese Platten zu übersetzen, um die Fülle des immerwährenden Evangeliums zu offenbaren. Sein Gehorsam gegenüber dieser göttlichen Anweisung führte letztendlich zur Veröffentlichung des Buches Mormon im Jahre 1830. 

  • *) Die Übersetzung des Buches Mormon durch Joseph Smith wird oft mit Hilfe von seherischen Instrumenten beschrieben, insbesondere des Urim und Tummim. Diese Instrumente werden manchmal als "Übersetzersteine" bezeichnet, obwohl es verschiedene Ansichten und Interpretationen darüber gibt, wie genau sie verwendet wurden. 
    Gemäß den Berichten von Joseph Smith verwendete er einen speziellen seherischen Stein, der in einem Rahmen befestigt war, um die goldenen Platten zu übersetzen. Diese Steine wurden ihm zusammen mit den goldenen Platten übergeben und waren als Urim und Tummim bekannt, was auf biblische Instrumente verwies, die im Alten Testament erwähnt werden (z. B. Ex 28:30; Offb 2:17). 
    Smith beschrieb den Übersetzungsprozess als einen, bei dem er diese Steine und einen speziellen Hut nutzte, um göttlich inspirierte Übersetzungen zu erhalten (siehe Abschnitt “Die Übersetzungsarbeit“). 
     
    Ein Erlebnis von Emma Smith, der Frau des Propheten, in “Heilige Band 1 Abschnitt “Alles ist verloren” über die Übersetzungsarbeiten: “Emma war erstaunt, wie wenig die Übersetzungsarbeiten davon beeinträchtigt wurden, dass sich ihr Mann kaum in Geschichte und in der Bibel auskannte. Joseph konnte ja kaum einen verständlichen Brief schreiben. Doch Stunde um Stunde saß sie dicht hinter ihm, während er ihr den Bericht völlig ohne Buch oder Manuskript diktierte. Sie wusste, dass die Art und Weise, wie er übersetzte, nur von Gott inspiriert sein konnte.” Lies gerne selber mehr hier
     
    Die Leistung, die dieser Bauernjunge Joseph Smith erbrachte, ist nicht nur mehr als erstaunlich. Sie lässt sich nur so erklären, dass sie mittels göttlicher Hilfe erbracht werden konnte. Sie hierzu gerne den Artikel: “Book of Mormon Evidence: Joseph Smith Compared with Contemporary Authors”. 

Aus dieser Erfahrung können wir lernen, wie wichtig es ist, auf göttliche Führung zu achten und ihr zu folgen. Es betont die Bedeutung von Hingabe, Gehorsam und Glauben gegenüber spirituellen Anweisungen. Es ermutigt dazu, nach Wahrheit zu suchen und auf göttliche Leitung zu vertrauen, um den eigenen spirituellen Weg zu finden. Einige könnten die Bedeutung der Hingabe an den Glauben betonen, während andere möglicherweise die Kraft der Standhaftigkeit und des Vertrauens in schwierigen Zeiten herauslesen. Generell lehrt es oft die Wichtigkeit, an etwas zu glauben, an das man festhalten kann, und die Auswirkungen, wenn man an seine Überzeugungen und die Eingebungen des Geistes Gottes glaubt und danach handelt. Es betont auch, wie jemand durch hingebungsvolle Bemühungen und den Glauben an göttliche Führung große Dinge bewirken kann. 

Welche Lehren ziehst du für dich aus dem Zeugnis des Propheten Joseph Smith? 

findechristus.org 

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Die Zeugnisse der drei und der acht Zeugen für das Buches Mormon

3. Januar 2024, 07:02am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Die drei Zeugen des Buches Mormon und Joseph Smith
(Bild Quelle)

“Allen Nationen, Geschlechtern, Sprachen und Völkern, zu denen dieses Werk gelangen wird, sei es kundgetan” (Zeugnis der drei und der acht Zeugen). 

Joseph Smith stand zunächst ganz alleine mit dem Wissen bezüglich der Goldplatten der Welt gegenüber und musste deshalb Spott und Hohn ertragen. Allerdings erleichterte der Herr ihm die Last des alleinigen Wissens. In Erfüllung einer Prophezeiung offenbarte der Herr Joseph Smith schließlich, dass weitere Zeugen die Platten sehen und bezeugen durften, dass es sie wirklich gibt (2 Nephi 27:12-14; Ether 5:2-4). 

Die Zeugnisse der drei Zeugen des Buches Mormon - Oliver Cowdery, Martin Harris und David Whitmer - bezeugen, dass sie die goldenen Platten, auf denen das Buch Mormon geschrieben wurde, gesehen haben und dass Engel ihnen bestätigt haben, dass das Buch göttlichen Ursprungs ist. Sie hörten sogar die Stimme des Herrn, der ihnen bestätigte, dass die Übersetzung mittels der Gabe und Macht Gottes erfolgte und wahr ist (Lehre und Bündnisse 17). Dies begab sich im Juni 1829 in der Nähe der Farm von Peter Whitmer Sr. in Fayette im Bundesstaat New York. 

Von ihren Erfahrungen können wir lernen, wie wichtig es ist, offen für spirituelle Erfahrungen zu sein und nach Wahrheit zu suchen. Ihr Zeugnis zeigt, dass Glaube, Ausdauer und Hingabe entscheidend sind, um göttliche Botschaften zu empfangen und zu verstehen. Ihre Standhaftigkeit trotz Herausforderungen und Widerstände erinnert daran, dass es manchmal Mut erfordert, an das Göttliche zu glauben und sich für das Richtige einzusetzen. 

Für unser Verhalten könnten wir aus ihren Zeugnissen lernen, dass es lohnenswert ist, nach spiritueller Wahrheit zu streben, auch wenn es Zweifel und Kritik gibt. Es ermutigt dazu, sich aktiv mit göttlichen Prinzipien auseinanderzusetzen und auf göttliche Führung zu vertrauen, selbst wenn es unbequem oder herausfordernd erscheint. Letztendlich können ihre Zeugnisse dazu ermutigen, einen starken und standhaften Glauben zu entwickeln, der auf persönlichen Erfahrungen und einem tiefen Verständnis der Wahrheit basiert. 

Die acht Zeugen des Buches Mormon waren Menschen, die die goldenen Platten, auf denen das Buch Mormon geschrieben wurde, gesehen und die Gravuren mit ihren eigenen Augen betrachtet haben. 

Aus ihrem Zeugnis können wir lernen, wie wichtig es ist, persönliche Erfahrungen zu machen und eine direkte Verbindung zu den göttlichen Prinzipien zu suchen. Diese Zeugen haben nicht nur geglaubt, sondern sie haben auch selbst die Platten gesehen und berührt. Das lehrt uns, dass ein authentisches, persönliches Erleben spiritueller Wahrheiten eine tiefere Überzeugung und Verbindung ermöglicht. 

Für unser Verhalten könnte dies bedeuten, dass es wertvoll ist, unsere spirituellen Überzeugungen auf eigene Erfahrungen und Erlebnisse zu gründen, anstatt nur auf die Erfahrungen anderer zu vertrauen. Es ermutigt dazu, aktiv nach einer persönlichen Beziehung zu göttlichen Prinzipien zu suchen und unsere eigenen Zeugnisse und Erfahrungen zu entwickeln, um einen festen Grund für unseren Glauben zu schaffen. Letztendlich lehrt das Zeugnis der acht Zeugen, wie wichtig es ist, dass der Glaube auf persönlichen, authentischen Erfahrungen basiert. 

Es gab auch noch weitere Zeugen, die auf irgendeine Weise mit den Platten in Berührung kamen und deren Existenz bezeugten (Weitere Zeugen für die Platten). 

Einige der Zeugen des Buches Mormon blieben standhaft in ihrer öffentlichen Aussage, während andere die Kirche verließen oder sich von ihr distanzierten. 

Einige, wie etwa Martin Harris, hatten später in ihrem Leben eine komplizierte Beziehung zur Kirche. Harris war einer der drei Zeugen, der das Buch Mormon ursprünglich bezeugte. Obwohl er sich zeitweise von der Kirche distanzierte, behielt er dennoch sein Zeugnis bei. 

David Whitmer und Oliver Cowdery waren ebenfalls Zeugen des Buches Mormon, distanzierten sich später aber von der Kirche. Trotz ihres Ausscheidens aus der organisierten Kirche blieben sie bei ihrem Zeugnis über das Buch Mormon und behaupteten, die göttliche Herkunft der Platten gesehen zu haben. 

Es ist wichtig zu beachten, dass, während einige der Zeugen die Kirche verließen oder sich von ihr distanzierten, sie dennoch behaupteten, das, was sie gesehen hatten, sei echt gewesen. Ihre persönlichen religiösen Überzeugungen und Beziehungen zur Kirche waren getrennt von ihrer Aussage über das, was sie als göttliche Manifestation erlebt hatten. 

Die acht Zeugen blieben in ihrer Behauptung, die Platten gesehen zu haben, konstant, selbst wenn sich ihre Beziehung zur Kirche oder ihre religiösen Überzeugungen im Laufe der Zeit änderten. Das unterstreicht die Kontinuität und Beständigkeit ihres Zeugnisses über die direkte Erfahrung mit den Platten des Buches Mormon. 

James E. Faust sagte zum Erhalt eines eigenen Zeugnisses: “Wir müssen uns heute selbst das Wissen aneignen, dass das, was auf den goldenen Platten stand, wahr ist. Sie stehen uns nicht wie damals den drei Zeugen und den acht Zeugen zur Ansicht und zum Anfassen zur Verfügung. Einige von denen, die die Platten gesehen und angefasst hatten, blieben der Kirche nicht treu. Es wäre großartig, könnten wir einen Engel sehen, doch es ist viel großartiger, das Wissen von der Göttlichkeit des Erretters durch Glauben und das Zeugnis des Geistes zu erlangen [siehe Johannes 20:29]. (James E. Faust, „Mir kann so etwas nicht geschehen“, Liahona, Juli 2002, Seite 53)” 

Welche Lehren ziehst du für dich aus dem Zeugnis der drei und acht Zeugen des Buches Mormon? 

findechristus.org 

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Wir laden alle Menschen überall ein, das Buch Mormon zu lesen

2. Januar 2024, 07:45am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild Quelle)

Und ich möchte euch ermahnen: Wenn ihr dieses hier empfangt, so afragt Gott, den ewigen Vater, im Namen Christi, ob es bwahr ist; und wenn ihr mit caufrichtigem Herzen, mit dwirklichem Vorsatz fragt und eGlauben an Christus habt, wird er euch durch die Macht des Heiligen Geistes fkundtun, dass es gwahr ist.” (Moroni 1:3). 

Die Einleitung des Buches Mormon gibt einen Überblick über den Inhalt, den Zweck und die Entstehungsgeschichte des Buches. Sie erklärt, dass das Buch Mormon eine Sammlung von Aufzeichnungen antiker Propheten ist, die in Amerika lebten. Diese Propheten, wie Lehi und seine Nachkommen, schrieben ihre religiösen Erfahrungen, Offenbarungen und Lehren auf Goldplatten *). Ihre Erfahrungen mit Gott werden von drei Haupteinwanderungsgruppen beschrieben **). Als krönendes Ereignis beschreibt das Buch Mormon das Wirken Jesu Christi unter den Nephiten ***). Der Hauptzweck des Buches ist es, den Menschen die Lehren Jesu Christi zu vermitteln und sie zu einem tieferen Verständnis des Evangeliums zu führen. Die Einleitung betont auch, dass das Buch Mormon als Ergänzung zur Bibel betrachtet werden sollte und eine weitere Zeugenaussage von Jesus Christus darstellt. Jeder Mensch ist dazu eingeladen, das Buch mit offenem Herzen zu studieren und durch Gebet die Wahrheit seiner Botschaft zu erkennen. 

  • *) Antike Schriften auf Metallplatten 
    Der Vertrag zwischen Ägypten und den hethitischen Königreichen, auch bekannt als der Ramses-Hattusili-Vertrag, ist ein bemerkenswertes historisches Dokument aus der Zeit um 1280 v. Chr. Es war einer der frühesten bekannten Friedensverträge zwischen zwei großen Reichen der Antike. 
    Ursprünglich wurden zwei Exemplare dieses Vertrags auf Silbertafeln verfasst, je eines für Ramses II. von Ägypten und Hattusili III. von Hatti. Leider sind diese originären Silbertafeln verloren gegangen, aber die Inhalte des Vertrags sind aus ägyptischen und hethitischen Versionen bekannt, die auf Stein und Ton erhalten sind.  
    Mehr darüber, dass in der Antike Schriftstücke auf Metallplatten graviert geführt wurden, kannst du hier nachlesen. 
  • **) Nephiten, Amulekiten, und Jarediten 
    Im Buch Mormon werden drei Hauptgruppen von Einwanderern in Amerika beschrieben: die Familie Lehis die Mulekiten und die Jarediten: 
    Lehis Familie: Lehi war ein Prophet, der gemäß dem Buch Mormon von Jerusalem aus mit seiner Familie und einigen anderen Gefährten um 600 v. Chr. auf Geheiß Gottes in die neue Welt auswanderte. Seine Familie bestand aus seiner Frau Saria und seinen Söhnen Laman, Lemuel, Sam, Nephi und anderen Personen. Diese Gruppe wird oft als "Nephiten" bezeichnet. Der Bericht beschreibt ihre Reise, ihre Bemühungen, sich in der neuen Welt niederzulassen, und ihren spirituellen Weg. 
    Mulekiten: Später im Buch Mormon wird eine weitere Einwanderergruppe erwähnt, die von Mulek abstammt. Mulek war einer der Söhne des letzten Königs von Juda, Zidkija (die Bibel berichtet, dass alle Söhne Zidkijas getötet wurden (2 Kön 25:7), aber das Buch Mormon stellt klar, dass Mulek überlebte (Hel 8:21)). Nach der Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier im Jahr 586 v. Chr. floh Mulek mit einer Gruppe von Menschen um die 589 v. Chr. und kam unabhängig von Lehis Gruppe in Amerika an. Diese Gruppe wird als "Mulekiten" bezeichnet. Sie vereinigten sich später mit den Nachkommen Lehis. 
    Jarediten: Die Jarediten sind eine weitere wichtige Gruppe, die im Buch Mormon erwähnt wird. 
    Die Geschichte der Jarediten beginnt weit vor der Zeit Lehis, sogar noch vor der Zeit von Babylonien. Nach der Verwirrung der Sprachen am Turmbau zu Babel, einer biblischen Erzählung, führte der Herr eine Gruppe von Menschen unter der Führung eines Mannes namens Jared weg von Babel. Der Herr führte sie über das Meer in die neue Welt. 
    Die ersten beiden Gruppen von Einwanderern spielten eine bedeutende Rolle in der Erzählung des Buches Mormon, indem sie verschiedene Völker und Kulturen in der antiken amerikanischen Geschichte repräsentierten. Ihre Geschichten umfassen politische, soziale und religiöse Aspekte, die zur Gesamterzählung des Buches beitragen. 
    Die Jarediten wurden so genannt, weil ihr Anführer Jared hieß. Ihre Geschichte, wie sie in die neue Welt kamen und sich dort niederließen, ist im Buch Mormon enthalten. Diese Einwanderer der neuen Welt erlebten ihre eigenen Kriege, Konflikte und politischen Entwicklungen über viele Generationen hinweg. 
    Die Geschichte der Jarediten endete tragisch mit großen inneren Konflikten und Kriegen, die das gesamte Volk auslöschten, bis auf einen Mann, Koriantumr. Ihre Geschichte dient als Lehre über die Folgen von Ungehorsam und Krieg sowie über den Einfluss von Rechtschaffenheit und spirituellem Wandel auf das Schicksal einer Zivilisation. 
  • ***) Das persönliche Wirken Jesu Christi unter den Nephiten 
    Im Buch Mormon wird das krönende Ereignis als die Erscheinung Jesu Christi in der neuen Welt beschrieben. Nach seiner Auferstehung in Jerusalem erschien Jesus gemäß dem Bericht im Buch Mormon auch den Menschen in Amerika. Dieses Ereignis wird oft als Höhepunkt oder krönender Moment im Buch Mormon betrachtet. 
    Die Beschreibung dieses Ereignisses findet sich im Buch 3. Nephi im Kapitel 11, wo es heißt, dass nach verschiedenen Zeichen und einer Zeit der Zerstörung und Umwälzungen eine Stimme vom Himmel erklang, die sich als die Stimme Gottes offenbarte, die Seinen Sohn vorstellte. Jesus Christus selbst erschien den Menschen in Amerika, lehrte sie und verkündete seine Lehren, die denen glichen, die er während seines Erdenlebens in Jerusalem verkündet hatte. 
    Während dieser Erscheinung führte Jesus Christus verschiedene Wundertaten aus, lehrte die Menschen über den Glauben, die Taufe und den Weg zur Erlösung. Dieses Ereignis wird oft als der Höhepunkt des Buches Mormon betrachtet, da es die zentrale Botschaft des Buches, nämlich die Lehren und die Erlösung durch Jesus Christus, auf eine eindrucksvolle Weise unterstreicht. Es markiert einen Wendepunkt und ist eines der bedeutendsten Ereignisse in der Erzählung des Buches Mormon. 

Der Hauptberichterstatter im Buch Mormon ist der Prophet Mormon, nach dem das Buch benannt ist. Er war ein bedeutender Prophet und Historiker in der alten amerikanischen Geschichte, der um die 320 n. Chr. lebte. Mormon war dafür verantwortlich, verschiedene Aufzeichnungen, Berichte und Prophezeiungen aus verschiedenen Quellen zu sammeln, zu redigieren und in das Buch Mormon zu integrieren. 

Mormon selbst schrieb einen beträchtlichen Teil des Buches, besonders im Teil, der als "Buch Mormon" bekannt ist. Er kompilierte und bearbeitete die Aufzeichnungen und Überlieferungen, die er von verschiedenen Propheten und Aufzeichnern erhalten hatte, und fasste sie zu einer zusammenhängenden Geschichte zusammen. 

Sein Sohn Moroni, ein weiterer Prophet, fügte später Abschnitte hinzu, das Buch Ether, und beendete das Buch Mormon, indem er zusätzliche Aufzeichnungen verfasste und den Schluss des Buches niederschrieb. Mormon und Moroni sind die beiden Hauptpropheten, die den Bericht im Buch Mormon größtenteils führen und ihre Aufzeichnungen sowie die anderer Propheten zusammenführen, um das Buch zu vervollständigen. 

Die goldenen Platten des Buches Mormon wurden von einem Propheten namens Moroni vergraben, nachdem sein Volk, die Nephiten, in Kriegen um 421 n. Chr. ausgelöscht worden war. Moroni, der der Sohn des Propheten Mormon war, überlebte als einer der letzten Nephiten. 

Gemäß der Überlieferung der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wurde Moroni beauftragt, die goldenen Platten zu bewahren und sie für die Nachwelt vorzubereiten. Etwa im Jahr 421 n. Chr. versteckte Moroni diese Platten in einem Hügel namens Cumorah, der sich in der Nähe des heutigen Palmyra im Bundesstaat New York, USA, befindet. 

Rund 1400 Jahre später, im Jahr 1823, erschien Moroni als ein auferstandener Bote einem jungen Mann namens Joseph Smith Jr. Er erhielt mehrere himmlische Besuche von Moroni, der ihm zeigte, wo die goldenen Platten vergraben waren, und ihn beauftragte, sie zu übersetzen. 

Joseph Smith fand die goldenen Platten schließlich im Jahr 1827 und begann mit der Übersetzung des Textes mit göttlicher Hilfe. Die Übersetzung dieses antiken Schriftstücks in reformiertem Ägyptisch, der Sprache auf den goldenen Platten, führte zur Entstehung des Buches Mormon. Joseph Smith gab die goldenen Platten später wieder Moroni zurück (siehe hier), nachdem die Übersetzung abgeschlossen worden war. 

Die Einleitung zum Buch Mormon bietet einige grundlegende Lehren und Anregungen, die auf verschiedene Weisen auf persönlicher Ebene angewendet werden können: 

  • Offenheit und Selbststudium: Die Einleitung ermutigt dazu, das Buch Mormon mit einem offenen Herzen und Verstand zu studieren. Das lässt sich auf jede Art von Wissenserwerb übertragen. Offenheit und eine vorurteilsfreie Herangehensweise können dabei helfen, neue Ideen und Perspektiven zu verstehen. 
  • Gebet und persönliche Reflexion: Die Einleitung schlägt vor, über den Inhalt des Buches nachzudenken und durch Gebet nach Erkenntnis zu suchen. Dies kann als Aufforderung verstanden werden, Zeit für persönliche Reflexion und spirituelle Verbindung zu nehmen, sei es durch Meditation, Gebet oder innere Einkehr. 
  • Suche nach Wahrheit: Die Einleitung ermutigt dazu, die Wahrheit des Buches durch persönliche Bemühungen und Gebet zu erkennen. Das kann als Aufforderung verstanden werden, selbst nach Wahrheit zu suchen, unabhängig von äußeren Einflüssen, und sich auf die Suche nach innerer Gewissheit zu begeben. 
  • Ergänzung zur Bibel: Das Buch Mormon wird als Ergänzung zur Bibel betrachtet. Diese Idee der Komplementarität kann als Erinnerung dienen, dass verschiedene Quellen und Perspektiven ein umfassenderes Verständnis ermöglichen können. 

Im Kern ermutigt die Einleitung dazu, das Buch mit einer offenen, suchenden und reflektierenden Haltung zu betrachten. Die daraus gezogenen Lehren könnten die Bedeutung des eigenen persönlichen Wachstums, der spirituellen Suche nach Wahrheit und des offenen Geistes für neue Ideen und Erkenntnisse betonen. Es liegt jedoch an jedem einzelnen Leser, die für sich relevanten Lehren zu finden und auf sein Leben anzuwenden. 

Welche Lehren ziehst du für dich aus der “Einleitung” zum Buch Mormon? 

findechristus.org 

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Das Buch Mormon – ein weiterer Zeuge für Jesus Christus

1. Januar 2024, 07:37am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Das Buch Mormon neben der Bibel ein weiterer Zeuge für Jesus Christus
(Bild Quelle)

„Ich habe den Brüdern gesagt, das Buch Mormon sei das richtigste aller Bücher auf Erden und der Schlussstein unserer Religion und wenn man sich an dessen Weisungen halte, werde man dadurch Gott näherkommen als durch jedes andere Buch.“ (Einleitung). 

In diesem Jahr 2024 studieren wir zusammen das Buch Mormon. In Bezug auf diesen Bericht hat Joseph Smith, der Prophet der Wiederherstellung gesagt: 
„Ich habe den Brüdern gesagt, das Buch Mormon sei das richtigste aller Bücher auf Erden und der Schlussstein unserer Religion und wenn man sich an dessen Weisungen halte, werde man dadurch Gott näherkommen als durch jedes andere Buch.“ (History of the Church, 4:461). 

Wie ist das mit der Aussage es “sei das richtigste aller Bücher auf Erden” zu verstehen? 
Kritiker des Buches Mormon verstehen die Aussage dahingehend, dass es fehlerfrei in Grammatik, Rechtschreibung, Interpunktion, klarer Ausdrucksweise ... sei. Wir, die Mitglieder der Kirche Jesus Christi der Heiligen der Letzten Tage sind der Auffassung, dass jedes Werk, das durch Menschenhand entsteht, nicht fehlerfrei ist. So sagt einer der Schreiber im Buch Mormon: “... Und wenn darin Fehler sind, so sind es die Fehler eines Menschen.” (Mormon 8:17). Wir verstehen die Aussage so, wie sie der Prophet der Wiederherstellung, Joseph Smith, selber im weiteren Verlauf seiner Aussage erklärt, nämlich in der Hinsicht: `man würde näher zu Gott kommen, wenn man sich an dessen Moralprinzipien hielte als durch jedes andere Buch auf Erden´. Im Kontext gelesen berichtet die Erklärung des Propheten also von der Richtigkeit der Prinzipien, die es lehrt

Worum es bei der “Richtigkeit” noch geht, ist die Übersetzung.  
“Edward Stevenson erzählt von Martin Harris, wie er die Notwenigkeit beschrieb, dass die Übersetzung richtig sein musste ehe der Herr das nächste Schriftzeichen zur Übersetzung freigab. 
Mithilfe der Sehersteine erschien Satz für Satz und wurde vom Propheten gelesen und von Martin Harris geschrieben, der „Geschrieben” sagte, wenn er fertig war. Wenn es richtig geschrieben war, verschwand der Satz und ein anderer erschien, sodass die Übersetzung genau das war, was auch den Platten eingraviert war, genau in der Sprache die benutzt wurde. 
Das Buch Mormon ist insofern das richtigste aller Bücher, weil es die Fülle des Evangeliums enthält.” (Quelle). 

Das Buch Mormon wird von Mitgliedern der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage als heilige Schrift betrachtet, als “ein weiterer Zeuge für Jesus Christus”. Für die Welt insgesamt repräsentiert das Buch Mormon oft ein faszinierendes religiöses und kulturelles Werk. 

1. Religiöse Bedeutung: 

  • Es gilt als Zeugnis von Jesus Christus und enthält Lehren, die den Glauben und das Leben der Gläubigen stärken sollen. 
  • Für Gläubige außerhalb der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage kann es als eine interessante theologische Ergänzung zur Bibel betrachtet werden. 

2. Kulturelle und Literarische Relevanz: 

  • Als eines der wenigen heiligen Bücher, die eine Geschichte antiker amerikanischer Völker erzählen, hat es kulturelle und literarische Bedeutung. 
  • Es gibt Einblicke in die Lebensweise, Kultur und religiöse Überzeugungen antiker Zivilisationen in Amerika. 

3. Historischer Beitrag: 

  • Das Buch Mormon hat eine Rolle in der Geschichte des religiösen Gedankenguts und der amerikanischen Religionsgeschichte gespielt. 
  • Es ist Teil der Geschichte des 19. Jahrhunderts und des religiösen Aufbruchs in den Vereinigten Staaten. 

4. Diskussionen und Debatten: 

  • Für manche Menschen stellt das Buch Mormon einen Punkt der Diskussion und Debatte über Religion, Glauben und Geschichte dar. 
  • Es gibt Raum für theologische, historische und kulturelle Diskussionen über den Ursprung und die Authentizität des Buches. 

Insgesamt wird das Buch Mormon für die Welt oft als ein Werk von historischer, kultureller und religiöser Bedeutung betrachtet, das nicht nur für Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, sondern auch für Wissenschaftler, Historiker und allgemein an Religion und Geschichte Interessierte von Bedeutung sein kann. 

Die Titelseite des Buches Mormon gibt eine kurze Beschreibung seines Ursprungs und seiner Entstehung. Es besagt, dass das Buch Mormon ein Bericht ist, der von Mormon persönlich verfasst und auf Metallplatten geschrieben wurde, die aus den Platten Nephis entnommen wurden. 

  • Autor: Der Bericht stammt direkt von Mormon, einem antiken Propheten und Historiker in Amerika, der persönlich diese Aufzeichnungen verfasste. 
  • Medium der Aufzeichnung: Diese Aufzeichnungen wurden auf Metallplatten niedergeschrieben, die aus den ursprünglichen Platten Nephis entnommen wurden. Es impliziert, dass die Informationen aus älteren Platten übertragen wurden. 
  • Authentizität und Herkunft: Die Titelseite verweist auf den direkten Ursprung und die Authentizität des Buches, indem sie angibt, dass Mormon persönlich daran mitgewirkt hat und dass diese Aufzeichnungen auf bereits vorhandenen, älteren Platten basieren. 

Die Titelseite des Buches Mormon legt damit den Grundstein für den historischen und prophetischen Ursprung des Textes, indem sie die direkte Beteiligung Mormons an der Erstellung dieser Platten betont und ihren Ursprung von den Platten Nephis ableitet. 

Die Titelseite des Buches Mormon gibt an, dass es "für die Lamaniten geschrieben wurde, die ein Überrest des Hauses Israel sind." Es erklärt weiterhin, dass dieses Werk auch für Juden und die gesamte Welt gedacht ist. 

Die Formulierung auf der Titelseite impliziert, dass das Buch Mormon ursprünglich speziell für die "Lamaniten" gedacht war, die gemäß der Überlieferung im Buch Mormon eine Gruppe von Menschen in Amerika repräsentieren. Diese wurden als Nachkommen einer früheren Gruppe namens "Lehiten" angesehen, die in der Erzählung des Buches Mormon eine wichtige Rolle spielen. 

Neben der spezifischen Zielgruppe der Lamaniten betont die Titelseite jedoch auch, dass das Buch für die Juden und die gesamte Welt von Bedeutung ist. Dies zeigt, dass die Botschaft des Buches als universell und für alle Menschen gedacht ist, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Glauben: auch sollen die Juden und die Anderen davon überzeugt werden, dass Jesus der Christus ist, der ewige Gott, der sich allen Nationen kundtut (siehe Titelseite). 

Mehr über die Titelseite kannst du hier erfahren. 

Die Titelseite des Buches Mormon vermittelt wichtige Lehren, die auf individueller Ebene angewendet werden können: 

  • Authentizität und Inspiration: Diese Titelseite betont die direkte Beteiligung von Mormon an der Erstellung des Buches. Es lehrt uns, dass individuelle Bemühungen und Inspiration in der Arbeit und im Dienst einen Unterschied machen können. Wir können inspiriert und motiviert werden, unsere Fähigkeiten und Gaben zu nutzen, um Gutes zu tun und Werte zu vermitteln. 
  • Überlieferung und Geschichte: Das Buch Mormon hat eine Geschichte und eine Überlieferung, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Dies lehrt uns die Wichtigkeit, Geschichte und Tradition zu bewahren und zu respektieren, und gleichzeitig die Lehren und Prinzipien zu verstehen, die uns durch diese Überlieferungen vermittelt werden. 
  • Wert des Schrifttums: Diese Titelseite legt nahe, dass Wissen und Lehren durch Schriften übermittelt werden können. Es ermutigt dazu, Quellen des Wissens zu schätzen und zu respektieren, insbesondere Schriften, die Lehren und Weisheit enthalten, die unser Leben bereichern können. 
  • Erbauung für das persönliche Leben: Indem wir uns mit den Inhalten des Buches Mormon auseinandersetzen, können wir persönliche Erkenntnisse und Lehren gewinnen, die uns helfen, unser Leben zu führen, unsere Spiritualität zu stärken und bessere Entscheidungen zu treffen. Wir kommen dadurch Jesus Christus näher.

Letztlich können die Lehren, die aus der Titelseite des Buches Mormon gezogen werden, dazu dienen, das Verständnis für unsere eigenen Handlungen, unser spirituelles Wachstum und unsere Verbundenheit mit anderen zu fördern. Es ermutigt dazu, die Werte der Authentizität, Überlieferung, Wissen und Spiritualität in unserem eigenen Leben zu integrieren. 

Welche Lehren ziehst du aus der Einleitung zum Buch Mormon? 

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Ich komme bald und mein Lohn mit mir

30. Dezember 2023, 06:06am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild Quelle)

„Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden nach seinem Werk (oder: Tun) zu vergelten.” (Offenbarung 22:12). 

  • Dieser Vers fasst die zentrale Botschaft des Kapitels zusammen, indem er die baldige Rückkehr Jesu und die Belohnung jedes Einzelnen entsprechend seinen Taten betont. Es unterstreicht die Dringlichkeit, sich auf sein Kommen vorzubereiten und zeigt die direkte Verbindung zwischen unseren Handlungen und den daraus resultierenden Konsequenzen bei seiner Ankunft. 

Offenbarung 22:1-5 beschreibt die Vision von einem Fluss des Lebens, der aus dem Thron Gottes und des Lammes fließt. An den Ufern dieses Flusses stehen Bäume des Lebens, die jeden Monat Frucht tragen, und die Blätter dieser Bäume dienen zur Heilung der Völker. In diesem himmlischen Reich wird es keine Dunkelheit geben, denn Gottes Herrlichkeit wird das Licht sein, und diejenigen, die ihm dienen, werden sein Angesicht sehen und sein Name wird auf ihren Stirnen sein. Dort wird es keine Nacht geben, und sie werden nicht das Licht der Sonne oder des Mondes benötigen, denn Gottes Herrlichkeit wird sie erleuchten, und sie werden für immer regieren. 

  • Offenbarung 22:4). "Sein Name wird auf ihrer Stirn stehen" 
    … Wie in früheren Passagen der Offenbarung deutet das Tragen eines Namens auf der Stirn auf Loyalität hin (siehe Offenbarung 3:12; 7:3; 13:16; 14:1; der Kommentar zu Offenbarung 3,12). Das Tragen des Namens deutet auch darauf hin, die Eigenschaften des Benannten anzunehmen. Den Namen Gottes auf der Stirn zu tragen, kann auch mit Bildern des Priestertums und des Tempeldienstes in Verbindung gebracht werden …" (Quelle). 

Die Verse 6-21 enthalten Warnungen und Zusicherungen an diejenigen, die die Worte der Prophezeiung dieses Buches hören. Es wird betont, dass diese Worte wahr und zuverlässig sind. Es wird gewarnt, nichts zu den prophetischen Worten hinzuzufügen oder von ihnen wegzunehmen. Jesus Christus bestätigt, dass er bald kommt, und jeder wird entsprechend seiner Taten belohnt werden. Er bekräftigt seine Identität als die "Wurzel" und der "Nachkomme Davids", der "helle Morgenstern". Die Gläubigen werden dazu ermutigt, die Einladung Jesu anzunehmen und sich auf sein baldiges Kommen vorzubereiten. 

  • Offenbarung 22:18,19). "Wenn jemand diesen Dingen etwas hinzufügt" 
    Die Passage "Wenn jemand diesen Dingen etwas hinzufügt" (Offenbarung 22,18) ist oft als eine Erklärung missverstanden worden, dass nach der Niederschrift des Buches der Offenbarung keine Schrift mehr hervorkommen sollte. Elder Jeffrey R. Holland vom Kollegium der Zwölf Apostel hat klargestellt, dass sich diese Aussage nur auf das Buch der Offenbarung bezieht, nicht auf die Bibel als Ganzes: 
    "Eines der Argumente, die oft bei der Verteidigung eines geschlossenen Kanons angeführt werden, ist die Passage aus dem Neuen Testament, die in Offenbarung 22:18 aufgezeichnet ist: 'Denn ich gebe Zeugnis für jeden, der die Worte von ... Wenn jemand zu diesen Dingen etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen." Inzwischen herrscht jedoch ein überwältigender Konsens unter praktisch allen Bibelwissenschaftlern, dass dieser Vers nur für das Buch der Offenbarung gilt, nicht für die ganze Bibel. Diese Gelehrten unserer Tage erkennen eine Reihe von "Büchern" des Neuen Testaments an, die mit ziemlicher Sicherheit geschrieben wurden, nachdem die Offenbarung des Johannes auf der Insel Patmos empfangen worden war. Zu dieser Kategorie gehören mindestens die Bücher Judas, die drei Johannesbriefe und wahrscheinlich das gesamte Johannesevangelium selbst. Vielleicht gibt es sogar noch mehr als diese. 
    Aber es gibt eine einfachere Antwort auf die Frage, warum diese Passage im letzten Buch des gegenwärtigen Neuen Testaments nicht auf die ganze Bibel zutreffen kann. Das liegt daran, dass die ganze Bibel, wie wir sie kennen – eine Sammlung von Texten, die in einem einzigen Band gebunden sind – noch nicht existierte, als dieser Vers geschrieben wurde. Jahrhundertelang, nachdem Johannes seine Schriften verfasst hatte, waren die einzelnen Bücher des Neuen Testaments einzeln oder vielleicht in Kombination mit einigen anderen Texten im Umlauf, aber fast nie als vollständige Sammlung. Von dem gesamten Korpus der 5.366 bekannten griechischen Manuskripte des Neuen Testaments enthalten nur 35 das gesamte Neue Testament, wie wir es heute kennen, und 34 davon wurden nach 1000 n. Chr. zusammengestellt" ("Meine Worte ... Hört niemals auf", Liahona, Mai 2008, Seite 91–92.)” (Quelle). 

Die Deutung dieser Passagen kann auf verschiedene Weisen erfolgen, je nach theologischer Auslegung. Grundsätzlich symbolisiert der Fluss des Lebens Gottes göttliche Gnade und Erneuerung, die Bäume des Lebens stehen für spirituelle Fruchtbarkeit und Heilung, während das Licht Gottes für seine Präsenz und Erleuchtung steht, die Dunkelheit und Unwissenheit vertreiben. 

Aus diesen Versen können verschiedene Lehren abgeleitet werden: 

  1. Treue und Unveränderlichkeit: Die Worte Gottes sind zuverlässig und wahr. Das bedeutet, dass wir sie ernst nehmen und nicht verfälschen sollten. Das Prinzip der Treue und Unveränderlichkeit sollte unser Handeln und unsere Überzeugungen leiten. 

  1. Vorbereitung auf das Kommen Christi: Die Verheißungen und Warnungen betonen die Bedeutung der Vorbereitung auf die Rückkehr Christi. Es ermutigt dazu, ein Leben zu führen, das auf Gottes Maßstäben basiert und sich auf das Ewige vorbereitet. 

  1. Dienst an anderen: Die Bäume, die Frucht tragen und Heilung bringen, könnten als Symbol für unseren Dienst an anderen interpretiert werden. Wir sollten bestrebt sein, anderen zu helfen und ihnen Heilung und Hoffnung anzubieten. 

  1. Gott als Quelle des Lebens und Lichts: Gott ist die Quelle unseres Lebens und Lichts. Es ermutigt uns, unser Vertrauen auf ihn zu setzen und uns von seiner Führung und Erleuchtung leiten zu lassen. 

Das Verständnis und die Anwendung dieser Lehren können bedeuten, dass wir uns auf Gott verlassen, ein Leben der Treue und Integrität führen, uns auf das Ewige vorbereiten und uns für den Dienst an anderen engagieren sollen. Es erinnert uns daran, dass unser Handeln und unsere Haltung im Einklang mit Gottes Wahrheit und Liebe stehen sollten. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

findechristus.org 

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Siehe, ich mache alles neu!

29. Dezember 2023, 07:04am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild Quelle)

Da sagte der auf dem Thron Sitzende: „Siehe, ich mache alles neu!” Dann fuhr er fort: „Schreibe! denn diese Worte sind zuverlässig und gewiß!” (Offenbarung 21:5). 

  • Dieser Vers fasst die zentrale Botschaft des Kapitels zusammen: Gott kündigt an, dass er eine neue Ordnung schafft, in der Leid, Tod und Schmerz keine Macht mehr haben werden. Es ist eine Verheißung der Erneuerung und der Erschaffung einer neuen Realität, in der Gottes Herrschaft vollkommen ist und alles neu gemacht wird. 

Offenbarung 21:1-8 beschreibt das Bild einer neuen Schöpfung und des himmlischen Jerusalems. Es heißt, dass ein neuer Himmel und eine neue Erde entstehen werden, und dass Gott bei den Menschen sein wird. Er wird alle Tränen abwischen und es wird keinen Tod, kein Leid, keine Trauer und keinen Schmerz mehr geben, denn das Alte ist vergangen. 

  • Offenbarung 21:1). "Ein neuer Himmel und eine neue Erde" 
    Im Rahmen des Sündenfalls Adams fiel die Erde von einem irdischen (paradiesischen) Zustand in einen telestialen Zustand. Wenn Christus wiederkommt und das Böse vernichtet ist, "wird Christus persönlich auf Erden herrschen; und... die Erde wird erneuert werden und ihre paradiesische Herrlichkeit empfangen« (Glaubensartikel 1,10). Nach den tausend Jahren der Herrschaft Christi wird die Erde noch einmal verwandelt werden. Der Prophet Joseph Smith beschrieb diese Veränderung: "Diese Erde wird in die Gegenwart Gottes zurückgerollt und mit himmlischer Herrlichkeit gekrönt werden" (Lehren: Joseph Smith, Seite 258; siehe LuB 29:22,25; 88:18,20,25,26).” (Quelle). 
  • Offenbarung 21:8). "Der zweite Tod" 
    Informationen über den zweiten Tod finden Sie im Kommentar zu Offenbarung 2:11.” 
    “... Earl C. Tingey in der Präsidentschaft der Siebziger diente, erklärte er: "Der zweite Tod ist geistiger Natur. Es ist die Trennung von Gottes Gegenwart" ("Der große Plan des Glücklichseins", Liahona, Mai 2006, Seite 73.)” (Quelle). 

Die Passage spricht auch über die Belohnungen für diejenigen, die treu sind und den Glauben bewahren. Sie werden Gottes Kinder sein und alles erben. Andererseits werden die Feigen, Ungläubigen, Mörder, Zauberer, Unzüchtigen und Lügner ihren Platz im Feuersee haben, der mit Schwefel brennt. 

In den Versen 9-27 wird das himmlische Jerusalem beschrieben, geschmückt wie eine Braut, strahlend und schön. Die Stadt hat zwölf Tore, auf denen die Namen der zwölf Stämme Israels stehen, und zwölf Grundsteine, auf denen die Namen der zwölf Apostel des Lammes eingraviert sind. Die Stadt ist aus reinem Gold gebaut, und sie wird nicht von einem Tempel erleuchtet, sondern von der Herrlichkeit Gottes und dem Lamm selbst. 

Diese Passage aus der Offenbarung bietet eine Vision von Hoffnung, Erlösung und dem Sieg über Leid und Sünde. Sie lehrt uns, dass Gott letztendlich alle Dinge neu machen wird und dass Treue und Glaube belohnt werden. Eine Lektion, die man daraus ziehen kann, ist die Bedeutung des Glaubens und der Treue zu Gott, selbst in schwierigen Zeiten. Es erinnert uns daran, dass unser Verhalten und unsere Entscheidungen Konsequenzen haben und dass ein Leben im Einklang mit Gottes Lehren letztendlich zu einer Belohnung führt, während ein Leben in Sünde und Unglauben zu Verlust und Trennung von Gott führen kann. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Ich sah die Toten vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan

28. Dezember 2023, 07:53am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

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„Und ich sah die Toten, die Großen wie die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; dann wurde noch ein anderes Buch aufgeschlagen, nämlich das Buch des Lebens, und die Toten wurden aufgrund dessen gerichtet, was in den Büchern geschrieben stand, (nämlich) nach ihren Werken.” (Offenbarung 20:12). 

  • Dieser Vers betont die Vorstellung des göttlichen Gerichts, in dem die Menschen nach ihren Taten gerichtet werden. Es verdeutlicht auch die Bedeutung des "Buches des Lebens", das für die Bestimmung des ewigen Schicksals entscheidend ist. Die zentrale Botschaft liegt somit in der Verantwortlichkeit der Menschen für ihre Handlungen und dem Glauben an die göttliche Gerechtigkeit. 

Offenbarung 20:1-6 beschreibt die Tausendjährige Herrschaft Christi, in der der Teufel für tausend Jahre gebunden wird und die Seelen der Märtyrer und Gläubigen mit Christus regieren. Diese Passage deutet darauf hin, dass während dieser Zeit Frieden und Gerechtigkeit herrschen werden. 

Offenbarung 20:7-10 spricht darüber, wie der Teufel nach Ablauf der tausend Jahre freigelassen wird, um die Nationen zu täuschen. Doch letztendlich wird er besiegt und für immer ins Feuer geworfen. "Christus siegt – Satan verliert"

Offenbarung 20:11-15 beschreibt das Jüngste Gericht, in dem die Toten vor dem weißen Thron Gottes stehen und nach ihren Taten gerichtet werden. Wer nicht im Buch des Lebens verzeichnet ist, wird ins ewige Feuer geworfen, während die Gläubigen das ewige Leben erhalten. 

Tiefergehende Erklärungen zu Offenbarung 20 findest du hier

Was du daraus für dein Verhalten lernen kannst, hängt von deiner Interpretation und Glaubensrichtung ab. Generell könnte man sagen, dass Offenbarung 20 dazu aufruft, an die Endzeit zu glauben, sich auf ein Leben vorzubereiten, das im Einklang mit den Lehren Gottes steht, und aufgrund dieser Hoffnung auf ein ewiges Leben Gutes zu tun. Es erinnert daran, dass es eine göttliche Gerechtigkeit gibt und dass Handlungen und Glaube Konsequenzen haben. 

Wenn du daraus lernen möchtest, könntest du vielleicht darauf achten, wie du dich anderen gegenüber verhältst, Gutes tust und dich darauf konzentrierst, nach deinen besten Möglichkeiten zu leben. Letztendlich ist es eine Erinnerung daran, dass unsere Handlungen und unser Glaube von Bedeutung sind und dass es eine höhere Gerechtigkeit gibt, auf die wir uns ausrichten können. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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„König der Könige und Herr der Herren.”

27. Dezember 2023, 07:51am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Christus in roten Gewändern sitzt auf einem weißen Pferd
(Bild Quelle)

„An seinem Gewande (oder: Mantel), und zwar an seiner Hüfte, trägt er den Namen geschrieben: „König der Könige und Herr der Herren.” (Offenbarung 19:16). 

  • Dieser Vers fasst die majestätische und allumfassende Herrschaft Jesu Christi zusammen, indem er ihn als den höchsten König und Herrscher darstellt. Es unterstreicht die Autorität und Macht, die er über alle anderen hat. 

Offenbarung 19:1-10: In diesen Versen wird die Huldigung im Himmel beschrieben, in der Lobgesänge aufgrund des Triumphs Gottes über das Böse angestimmt werden. Die "Hochzeit des Lammes" wird gefeiert, was symbolisch für die Vereinigung Christi mit seiner Gemeinde steht. Die Versammlung lobt Gott für seine Herrlichkeit und Macht. 

  • Zu Verse 7-9 "Das Hochzeitsmahl des Lammes"
    “Israels Bundesbeziehung mit Gott wird in den heiligen Schriften symbolisch als Ehebund dargestellt (siehe z. B. Jesaja 54; Jeremia 31; Hesekiel 16; 23; Hosea 2; Matthäus 23). Die Ehe ist die Beziehung, die von allen Beziehungen die meiste Treue, Opferbereitschaft, Hingabe und Langmut erfordert. Das "Hochzeitsmahl des Lammes" ist ein symbolischer Hinweis auf die Wiederkunft Jesu Christi. Elder Bruce R. McConkie (1915–85) vom Kollegium der Zwölf Apostel hat erklärt: "In dieser Evangeliumszeit wird der Bräutigam, der das Lamm Gottes ist, kommen, um seine Braut zu beanspruchen, und das ist die Kirche, die sich aus den treuen Heiligen zusammensetzt, die auf seine Wiederkunft gewartet haben. Wie er im Gleichnis von der Hochzeit des Königssohnes lehrte, soll dann das große Hochzeitsmahl des Lammes gefeiert werden. (Matth. 22:1-14.) (Kommentar zum Neuen Testament, 3 Bde., 1966–73, 3:563.) 
    Johannes sah, dass die Braut des Lammes "in feine Leinwand" gekleidet und durch das Sühnopfer "rein und weiß" gemacht wurde (Offenbarung 19:8; siehe auch 7:14; 19:14). Dieses Bild einer weiß gekleideten Braut steht in starkem Kontrast zu der in extravaganter Kleidung, die zuvor in der Offenbarung beschrieben wurde und das geistliche Babylon symbolisierte (siehe 17:3-6; 18:16).” (Quelle).

Interpretation und Lektion: Dieser Abschnitt betont die Freude und Dankbarkeit angesichts des Triumphs des Guten über das Böse. Es lehrt uns, dass es wichtig ist, Gott für seine Macht und seinen Segen zu preisen, selbst in Zeiten des Sieges und der Freude. Es erinnert uns daran, dass es inmitten des Lobes und der Feier wichtig ist, unseren Glauben zu festigen und unsere Dankbarkeit zu zeigen. 

Offenbarung 19:11-16: Hier wird eine Vision von Jesus Christus dargestellt, der auf einem weißen Pferd reitet. Er wird als mächtiger König beschrieben, der gerecht richtet und das Böse besiegt. Seine Augen sind feurig, und er trägt viele Kronen auf seinem Haupt. Sein Gewand ist mit dem Titel "König der Könige und Herr der Herren" versehen. 

  • Zu Vers 11 "Ein weißes Pferd" und "Ein in Blut getauchtes Gewand"
    “In seiner Vision von der Wiederkunft Christi sah Johannes den Erretter "auf einem weißen Pferd" reiten (Offenbarung 19:11). Das weiße Pferd ist ein Symbol für Eroberung und Sieg, da Pferde zur Zeit des Johannes fast ausschließlich für den Krieg eingesetzt wurden. Johannes sah auch, dass der Erretter auf die Erde zurückkehren und "ein in Blut getauchtes Gewand" tragen würde, was bedeutete, dass seine Kleider die Farbe von Blut haben werden. Diese Farbe erinnert an das Leiden des Erretters in Gethsemane, als sein Sühneblut aus seinem Leib gepresst wurde, so wie Saft aus Trauben in einer Kelter gepresst wird. 
    Elder Neal A. Maxwell (1926–2004) vom Kollegium der Zwölf Apostel sagte über die roten Gewänder des Erretters: 
    "Aus jeder Pore geblutet, wie rot muss sein Gewand in Gethsemane gewesen sein, wie purpurrot dieser Mantel! 
    "Kein Wunder, dass Christus, wenn er in Macht und Herrlichkeit kommt, in roter Kleidung (siehe LuB 133:48) kommen wird, was nicht nur die Kelter des Zorns bedeutet, sondern uns auch daran erinnert, wie er für jeden von uns in Gethsemane und auf Golgatha gelitten hat!" ("Überwinde ... so wie auch ich überwunden habe", Liahona, Mai 1987, Seite 72). 
    Das rote Gewand kann auch die Vernichtung der Bösen beim Kommen des Herrn symbolisieren (siehe Jesaja 63:1-4; LuB 133:46,51). Wenn Jesus wieder auf die Erde kommt, wird er Gerechtigkeit gegen die Bösen bringen (siehe Offenbarung 19,11).” (Quelle). 

Interpretation und Lektion: Diese Passage verkörpert die Macht, Autorität und Herrschaft Jesu Christi. Sie zeigt, dass er als gerechter Richter und König kommt, um das Böse zu besiegen. Diese Vision ermutigt dazu, Vertrauen in Christus als den souveränen Herrscher zu setzen und sich darauf zu konzentrieren, dass Gerechtigkeit und Wahrheit letztendlich obsiegen. 

Offenbarung 19:17-21: In diesem Abschnitt wird die endgültige Niederlage der feindlichen Mächte Gottes beschrieben. Die Tiere und Könige der Erde versammeln sich für eine Schlacht, aber sie werden von einem Engel besiegt. Das Tier und der falsche Prophet werden in den Feuersee geworfen, während die restlichen Feinde getötet werden. 

  • Offenbarung 19:17-18, 21 "Das Abendmahl des großen Gottes"
    “Johannes sah die endgültige Vernichtung der Gottlosen, als ihre geschlachteten Körper von Aasvögeln gefressen wurden (Offenbarung 19:17,18,21; siehe auch LuB 29:18,20). Hesekiel prophezeite dieselbe Vernichtung (Hesekiel 39,17-22). Dieses schreckliche "Abendmahl des großen Gottes" (Offenbarung 19,17) steht in krassem Gegensatz zum freudigen "Hochzeitsmahl des Lammes" (Offenbarung 19,7-9) und macht deutlich, dass die Wiederkunft Jesu Christi für die Bösen eine ganz andere Erfahrung sein wird als für die Gerechten. Die Joseph-Smith-Übersetzung von Offenbarung 19:18 stellt klar, dass diese Verse nur die Vernichtung "aller, die gegen das Lamm kämpfen" beschreiben (in Offenbarung 19:18, Fußnote a).” (Quelle).

Interpretation und Lektion: Diese Passage verdeutlicht, dass Gottes Macht letztendlich unüberwindbar ist und dass das Böse am Ende besiegt wird. Sie erinnert uns daran, dass Gottes Gerechtigkeit obsiegen wird, und lehrt uns, auf der Seite des Guten zu stehen. Es zeigt, dass wir trotz möglicher Herausforderungen darauf vertrauen können, dass letztendlich das Gute triumphiert: "Christus siegt; Satan verliert!" 

Was du daraus lernen kannst: Diese Passagen lehren Dankbarkeit für Gottes Macht und seinen Sieg über das Böse. Sie ermutigen dazu, im Glauben standhaft zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass das Gute letzten Endes siegen wird. Sie erinnern daran, dass es wichtig ist, auf der Seite der Gerechtigkeit zu stehen und dem Guten zu dienen, selbst inmitten von Herausforderungen und Kämpfen. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Gehet aus ihr hinaus, ihr mein Volk, damit ihr an ihren Sünden keinen Anteil habt

26. Dezember 2023, 07:23am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

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„Dann hörte ich eine andere Stimme aus dem Himmel rufen: „Gehet aus ihr hinaus, ihr mein Volk, damit ihr an ihren Sünden keinen Anteil habt und von ihren Plagen (oder: Strafen) nicht mitbetroffen werdet!” (Offenbarung 18:4). 

  • Dieser Vers fasst die zentrale Botschaft zusammen, dass die Gläubigen aufgefordert werden, sich von den Sünden und dem sündhaften System der Welt zu trennen, um nicht an den Konsequenzen und Strafen teilzuhaben, die darauf folgen können. Es ist eine Aufforderung zur Absonderung von weltlichen und sündhaften Einflüssen, um Gott treu zu bleiben und Seinen Wegen zu folgen. 
  • Offenbarung 17-18). Der Fall Babylons 
    In Offenbarung 16,17 gießt der siebte Engel seine Phiole aus und signalisiert damit die letzten zerstörerischen Ereignisse, die dem Zweiten Kommen Jesu Christi vorausgehen werden. Zu diesen abschließenden Ereignissen gehört der Fall Babylons, der in Offenbarung 17 und 18 beschrieben wird. Das alte Babylon hatte Jerusalem im Jahr 587 v. Chr. zerstört, ein traumatisches und prägendes Ereignis in der Geschichte Israels. Israelitische Propheten wiederum schrieben über die letztendliche Zerstörung Babylons (siehe Jesaja 13:19-22; 21:9; Jeremia 50:35,36,40; 51:6,8), und Johannes bezog sich auf ihre Sprache, als er die endgültige Vernichtung der geistigen Feinde des Volkes Gottes beschrieb. 
    "In Offb. 14:8; 16:19; 17:5; 18:2, 10, 21 bezeichnet Babylon wahrscheinlich Rom, den großen Widersacher des Reiches des Messias" (Bible Dictionary, "Babylon oder Babel"). Es ist wahrscheinlich, dass Babylon auch für alles Böse in der Welt steht (siehe LuB 1:16; Kapitel 133:14. In Offenbarung 17 bis18 wird Babylon als eine "Hure" beschrieben, die einen Kelch "voll Gräuel und Schmutz" in der Hand hält, und als die "Mutter der Huren" (Offenbarung 17:1,4,5). In diesem Sinne ist Babylon das Gegenbild der gerechten Braut, die die Kirche repräsentiert und die Antithese zu Zion als "die Reinen im Herzen" (Offenbarung 19:7-8). Johannes' Vision von Babylon ähnelt in vielerlei Hinsicht Nephis Vision von der großen und abscheulichen Kirche (siehe1. Nephi 13:4-9,26-29; 14:3-17; 22:13-16,18).” (maschinell übersetzt; Quelle). 

In Offenbarung 17:1-18 wird die Vision von der Hure Babylon beschrieben, die auf vielen Wassern sitzt und von vielen Symbolen begleitet wird. Diese Frau repräsentiert ein sündhaftes und gottloses System, das gegen Gott und Seine Prinzipien steht. 

Einige der Symbole in diesem Abschnitt sind: 

  • Die große Hure: Sie steht für ein abtrünniges und korruptes System, das die Menschen von Gott abwendet und sie in die Sünde führt. 
  • Die vielen Wasser: Diese können auf verschiedene Weisen interpretiert werden, aber oft repräsentieren sie Völker, Nationen und Sprachen, die von diesem sündhaften System beeinflusst werden. 
  • Die sieben Köpfe und zehn Hörner: Diese könnten auf politische Machtstrukturen und Einflüsse hinweisen, die Teil dieses sündhaften Systems sind. 

Die Lehren, die du aus diesem Abschnitt ziehen könntest: 

  1. Wachsamkeit gegenüber sündhaften Verführungen: Sei achtsam und erkenne die Verführungen und Einflüsse, die dich von Gott und Seinen Geboten abbringen könnten. 

  1. Treue zu Gott: Bleibe standhaft im Glauben und halte an den Lehren Gottes fest, auch wenn die Welt um dich herum sich von ihnen abwendet. 

  1. Unterscheidungsvermögen: Sei in der Lage zu unterscheiden, was göttlich und was weltlich ist, und triff Entscheidungen, die im Einklang mit Gottes Werten stehen. 

Letztlich ermutigt dieser Abschnitt dazu, wachsam zu sein und sich von sündhaften Einflüssen fernzuhalten, treu im Glauben zu bleiben und sich an Gottes Prinzipien zu orientieren, auch wenn die Welt um einen herum anders handelt. 

Offenbarung 18:1-24 beschreibt den Fall Babylons, einer Stadt, die als Symbol für Macht, Reichtum und sündhaften Luxus steht. Die Verse zeigen das Gericht über dieses sündhafte System und die Konsequenzen seines Stolzes und seiner Abkehr von Gott. 

Hier sind einige der Hauptpunkte und Symbole: 

  • Fall Babylons: Babylon steht für ein weltliches und sündhaftes System, das gegen Gott rebelliert und seine eigene Macht und Reichtum über alles stellt.
  • Engel, der herabsteigt: Ein Engel verkündigt das Urteil über Babylon. Dies symbolisiert Gottes Entscheidung, dieses sündige System zu richten. 
  • Reichtum und Handel: Babylon wird wegen seines übermäßigen Reichtums und Luxus gerichtet. Dies weist auf die Gier und das Streben nach materiellem Wohlstand hin, das über moralische und spirituelle Werte gestellt wird. 
  • Klage der Könige und Kaufleute: Die Könige und Kaufleute der Erde betrauern den Fall Babylons, da sie von seinem Reichtum und Handel profitiert haben. Das verdeutlicht die Verstrickung der Welt in ein sündhaftes System und ihre Abhängigkeit von materiellem Wohlstand. 

Lehren, die du aus diesen Versen ziehen könntest: 

  1. Vermeidung von weltlicher Gier: Sei vorsichtig, dass du nicht von materiellen Dingen, Reichtum oder Luxus geblendet wirst. Orientiere dich an moralischen und spirituellen Werten, nicht nur an weltlichen Gütern. 
  2. Priorität auf geistlicher Erfüllung: Betone die Bedeutung von geistlicher Erfüllung über materiellen Reichtum. Finde Zufriedenheit und Erfüllung in spirituellen Werten und einem Leben im Einklang mit Gottes Prinzipien. 
  3. Verantwortung für deine Handlungen: Übernehme Verantwortung für deine Entscheidungen und handle nicht aus egoistischer Gier, sondern aus einem Bewusstsein für göttliche Werte und die Bedürfnisse anderer. 

Diese Verse ermahnen dazu, sich nicht von weltlichen Verlockungen und dem Streben nach Reichtum und Luxus verführen zu lassen, sondern einen Weg des spirituellen Wachstums und der moralischen Integrität zu wählen. Sie betonen auch die Notwendigkeit, Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen und im Einklang mit göttlichen Prinzipien zu leben. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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Wer sollte sich nicht fürchten, Herr, und deinen Namen nicht preisen?

25. Dezember 2023, 07:52am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

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„Wer sollte sich nicht (vor dir) fürchten, Herr, und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig. Ja, alle Völker werden kommen und vor dir anbeten; denn deine Rechttaten**) sind offenbar geworden.” (Offenbarung 15:4). 

  • Dieser Vers betont die Heiligkeit Gottes und ruft dazu auf, ihn zu preisen und anzubeten aufgrund seiner gerechten Taten, die offenbart werden. Es unterstreicht die Wichtigkeit der Anbetung Gottes und der Anerkennung seiner Heiligkeit und Gerechtigkeit durch alle Völker. 
  • Offenbarung 15-16 Sieben Plagen 
    Offenbarung 15 scheint zu beschreiben, was die Gerechten, die in der ersten Ernte gesammelt wurden, erleben werden, während Offenbarung 16 zu beschreiben scheint, was die Bösen – die in der zweiten Ernte gesammelt wurden – erleben werden. 
    Die Kapitel 15 und 16 arbeiten zusammen. In Offenbarung 15:1, 7 erfuhr Johannes von sieben zerstörerischen Plagen, die über die Bösen ausgegossen werden sollen. Offenbarung 16 beschreibt diese sieben Plagen. Die wiederholte Verwendung der Zahl Sieben könnte darauf hindeuten, dass die Plagen die Vollendung des Gerichts Gottes über die Bösen in den letzten Tagen darstellen: "Denn in [den sieben letzten Plagen] ist der Zorn Gottes gefüllt" (Offenbarung 15,1)” (maschinell übersetzt; Quelle). 

Die Verse 1-8 der Offenbarung 15 beschreiben eine Vision von sieben Engeln, die die sieben letzten Plagen Gottes halten. Vor Gottes Thron befindet sich eine Gruppe von Menschen, die Gott lobpreisen und seine gerechten Taten preisen. Sie singen ein Lied, das die Herrlichkeit Gottes und seine wunderbaren Werke verkündet. 

Diese Passagen könnten uns mehrere Lehren vermitteln: 

  1. Lobpreis und Anbetung: Trotz der bevorstehenden Prüfungen und Plagen lobpreisen und ehren die Menschen Gott. Das zeigt die Bedeutung von Lobpreis und Anbetung in schwierigen Zeiten. Es ist wichtig, inmitten von Herausforderungen Gott zu preisen und ihm Ehre zu geben. 

  1. Vertrauen in Gottes Gerechtigkeit: Die Vision betont auch die Gerechtigkeit Gottes und seine Fähigkeit, die Dinge in Übereinstimmung mit seiner Weisheit und seinem Plan zu lenken. Es ermutigt dazu, auf Gottes Gerechtigkeit und Führung zu vertrauen, selbst wenn die Umstände herausfordernd erscheinen. 

  1. Vorbereitung auf Prüfungen: Die Vision der sieben Plagen könnte als Warnung dienen, sich geistlich vorzubereiten. Es erinnert daran, dass es Konsequenzen für das Handeln gibt und es wichtig ist, sich auf geistlicher Ebene vorzubereiten, um schwierige Zeiten zu bewältigen. 

  1. Die Bedeutung von Gemeinschaft: Die Menschen, die gemeinsam Gott lobpreisen, zeigen die Bedeutung der Gemeinschaft im Glauben. Zusammen zu kommen, um Gott zu ehren, kann ermutigend und stärkend sein, insbesondere in herausfordernden Zeiten. 

Diese Lehren könnten uns helfen, unseren Glauben zu festigen, uns auf schwierige Zeiten vorzubereiten und die Wichtigkeit von Lobpreis, Vertrauen auf Gottes Gerechtigkeit und Gemeinschaft im Glauben zu erkennen. 

Offenbarung 16:1-21 beschreibt die Ausgießung der sieben Schalen des Zornes Gottes über die Erde. Jede Schale führt zu einer spezifischen Plage und verursacht schwere Konsequenzen: 

  • Die erste Schale bringt schmerzhafte Geschwüre über die Anhänger des Tieres, die dessen Zeichen tragen. Diese Plage verdeutlicht möglicherweise die physischen Konsequenzen für diejenigen, die das Böse unterstützen. 
  • Die zweite Schale bringt die Verunreinigung des Meeres, wodurch alle darin lebenden Lebewesen sterben. Dies verdeutlicht eine massive ökologische Katastrophe und zeigt die Macht Gottes über die Natur. 
  • Die dritte Schale verwandelt alle Gewässer in Blut, was zum Verlust von Trinkwasser führt. Dies deutet auf das Gericht über diejenigen hin, die Unschuldige durch Gewalt und Blutvergießen getötet haben. 
  • Die vierte Schale bringt eine Hitzewelle, die die Menschen verbrennt. Auch hier wird die Gerechtigkeit Gottes gegenüber den Bösen verdeutlicht. 
  • Die fünfte Schale führt zur Finsternis über das Reich des Tieres, was möglicherweise auf eine spirituelle Dunkelheit oder eine Verfinsterung der Macht des Bösen hindeutet. 
  • Die sechste Schale trocknet den Euphrat aus, was den Weg für die Könige des Ostens ebnet. Dies könnte eine symbolische Vorbereitung für den endzeitlichen Kampf darstellen. 
  • Die siebte Schale bringt das große Erdbeben und einen gewaltigen Hagel, der Städte zerstört. Es ist eine dramatische Manifestation des göttlichen Zorns und der Endzeit. 

Die Lehren, die aus diesen Passagen gezogen werden können, betonen die Konsequenzen von Sünde und Ungerechtigkeit. Sie zeigen Gottes Macht über die Natur und die Gerechtigkeit seines Gerichts. Es kann eine Warnung sein, sich von Boshaftigkeit abzuwenden und Gott zu gehorchen, um nicht unter seinem Zorn zu leiden. Es betont auch die endzeitlichen Ereignisse und die Notwendigkeit, geistlich vorbereitet zu sein. Letztlich könnte es eine Erinnerung an Gottes Gerechtigkeit und seine Kontrolle über die Ereignisse der Welt sein. 

Welche Lehren ziehst du aus diesen Versen? 

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