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Glaubensansichten
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So kamen denn die Heuschrecken über das ganze Land Ägypten

18. April 2022, 05:26am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Darstellung der Ankunft der Seemöwen, die die Grillen fraßen
von der Malerin Minerva Teichert
(Bild: Quelle)

„So kamen denn die Heuschrecken über das ganze Land Ägypten und ließen sich in allen Teilen Ägyptens in gewaltiger Menge nieder; nie zuvor waren so viele Heuschrecken da gewesen wie damals, und künftig wird es nie wieder so viele geben.“ (Exodus 10:14).

So kamen denn die Heuschrecken über das ganze Land Ägypten. Das ist jetzt die vorletzte Plage, die der Herr durch Mose herbeiführt. Eine unglaubliche Schar von Heuschrecken überfällt ganz Ägypten. Heuschrecken fressen am Tag ihr eigenes Körpergewicht, also etwa zwei Gramm, und zwar alles, was grün ist. Das klingt nach nicht viel. Multipliziere das jedoch mit Abermillionen – und es waren ja so viele, dass vom Erdboden nichts mehr zu sehen war –, dann kannst du dir vorstellen, dass in kürzester Zeit nichts Grünes mehr zu finden war (Exodus 10:15).

Nachdem der ägyptische Gott des Windes, Amun, auch gegen diese durch Ostwind herbeigeführte Plage nichts ausrichten konnte, ebenso wenig wie der Gott Seraja, der vor Heuschreckenplagen schützen sollte, lag es nahe, dass der Pharao sich beeilte, Mose wieder kommen zu lassen, um Abbitte zu leisten, und um Vergebung zu bitten (Exodus 10:16-17). Mose kam seiner Bitte nach und der Herr ließ einen starken Wind aus Westen aufkommen, sodass alle Heuschrecken in das Rote Meer getrieben wurden. Die Plage hörte auf, das Versprechen des Pharao gegenüber Mose war vergessen. Er ließ sie wieder nicht ziehen. Auch bei der Besiedlung des amerikanischen Westens durch die Heiligen der Letzten Tage, gab es eine Heuschreckenplage. Auf inbrünstiges Beten schickte der Herr zwar keinen Wind, dafür aber Seemöwen, die die Heuschrecken auffraßen (lies hier ab „Bis Juni 1848 hatten die Siedler“). Ich lerne, ich will mich nicht auf weltliche, von Menschen geschaffene Götter, verlassen.

Welches Ereignis bei dem Volk Gottes in neuerer Zeit fällt dir bei dieser Plage ein?

findechristus.org

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O ihr Gedankenlosen, wie ist doch euer Herz so träge

16. April 2022, 05:44am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

„Da sagte er zu ihnen: „O ihr Gedankenlosen, wie ist doch euer Herz so träge (oder: stumpf), um an alles das zu glauben, was die Propheten verkündigt haben!“ (Lukas 24:25).

O ihr Gedankenlosen, wie ist doch euer Herz so träge. Sagt wer, zu wem? Nach der Erzählung über das Erlebnis der Frauen am Grabe Jesu, das sie leer vorgefunden und den Aposteln berichtet hatten, eilten Petrus und Johannes auch zum Grab, um sich selber zu überzeugen (Johannes 20:2). Danach ist von zwei Jüngern die Rede, die enttäuscht über die Ereignisse der letzten Tage unterwegs zurück von Jerusalem nach Emmaus waren (ungefähr 11 Kilometer), und sich darüber unterhielten. Da gesellte sich ein weiterer Wanderer zu den beiden. Es war der auferstandene Jesus selber. Aber `ihre Augen wurden gehalten´, sodass sie ihn nicht erkannten (Lukas 24:16). Christus befragt sie nun, worum es in ihrem Gespräch geht und sie erklären ihm, dass derjenige, von dem sie hofften, dass er Israel erlösen, und ein Königreich errichten würde, ans Kreuz geschlagen wurde. Am ersten Tag der Woche, berichteten einige Frauen, die zur Gruppe der Jünger gehörten, sie hätten sein Grab leer vorgefunden, und dass sie dem Auferstanden begegnet seien.

Hierauf machte der Auferstandene gegenüber diesen Zweien die Aussage im oben zitierten Vers. Ich lerne, ich muss mich mit den Schriften intensiv auseinandersetzen und um geistige Führung und Leitung bitten, um sie auch zu verstehen. Alle Propheten sprechen von Jesus Christus und seinem Auftrag, zu dem es gehörte, dass er sein Reich aufrichten würde, aber kein weltliches Reich, sondern `das Reich Gottes auf Erden´. Den Unterschied schienen die beiden Jünger nicht verstanden zu haben. Sie hofften auf ein weltliches Reich Jesu ­– und damit eine Befreiung von der römischen Herrschaft –, und waren mit seiner Kreuzigung nun aller Hoffnung beraubt und deshalb betrübt (Lukas 24:17). Auch hatten sie kein Verständnis davon, dass Jesus sein Leben hingegeben hat, um alle Menschen vom Tod zu erretten. Ich bin so dankbar für lebende Propheten, die uns göttliche Wahrheit verständlich verkünden!

Was lernst du aus dem oben zitierten Vers?

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Sie schenkten ihnen (d. h. den Frauen) keinen Glauben

15. April 2022, 05:20am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

„doch diese Mitteilungen erschienen ihnen als leeres Gerede, und sie schenkten ihnen (d. h. den Frauen) keinen Glauben.“ (Lukas 24:11).

Sie schenkten ihnen (d. h. den Frauen) keinen Glauben. Welche Mitteilung erschien wem, `als leeres Gerede´, und wurde von wem nicht geglaubt? Etwa weil es `Gerede von Frauen war´? Lukas berichtet uns von Frauen, die sich auf den Weg gemacht hatten, um den Leichnam Jesu, nachdem er den dritten Tag im Felsengrab liegt, einzubalsamieren. Namentlich, außer weiteren anderen Frauen, die dies mit wohlriechenden Stoffen und Salben tun wollten, nennt Lukas Maria von Magdala, Johanna,  die Frau des Chuza, und Maria, die Mutter des Jakobus. Als diese aus dem Damaskustor traten, kamen ihnen eine Anzahl Soldaten, die in ziemlicher Panik in die Stadt flohen, entgegen. Sie verweilten ein wenig, als sich nichts weiter tat, setzten sie ihren Weg fort. Wie bestürzt sie wohl gewesen sein mussten, als sie das Grab offen vorfanden. Auf dem Weg hatten sie sich noch darüber unterhalten, wer ihnen wohl helfen würde, den Stein vor dem Grab wegzurollen. Maria nahm allen Mut zusammen und blickte in das Grab hinein. Gerade fielen die ersten Sonnenstrahlen hinein, und sie konnte erkennen, dass der Leichnam Jesu nicht mehr da lag. Entsetzt schrie sie auf und die anderen Frauen flohen vor lauter Angst wieder Richtung Damaskustor, drehten dann aber doch wieder um und trafen Maria Magdalene, die ihnen mitteilte, dass das Grab leer sei. Sie konnten sich nicht vorstellen, was geschehen war, dachten daran, dass man Jesu Leichnam vielleicht umgebettet hatte. Darum fragten sie eine dort sitzende Person, von der sie annahmen, dass es der Gärtner sei, ob er wisse, wo der Leichnam hingebracht worden sei. Irgendwann während der Unterhaltung nahm der vermeintliche Gärtner, seinen ursprünglichen Tonfall an, und sprach Maria Magdalene mit Namen an: „Maria“. Diesen vertrauten lieblichen Tonfall erkannte sie und wusste, dass der `Gärtner´ ihr geliebter Meister, Jesus Christus war. Jesus hielt sie davon ab, ihn zu berühren, da er noch keinen auferstandenen Körper hatte, sagte ihnen aber, sie sollen zu den Aposteln gehen, um ihnen das erlebte zu berichten.

Die Reaktion der Apostel, gibt uns Lukas in dem oben zitierten Vers wieder, sie hielten es für `leeres Gerede´. Als aber Petrus hörte, dass Jesus seinen Namen genannt hatte, stürzte er los, um sich selber zu überzeugen. Ihm auf dem Fuße folgte Johannes. Ich lerne, der Auferstandene zeigte sich zuerst den Frauen, die Männer, seine Apostel, glaubten deren Bericht nicht, mussten es mit eigenen Augen bewiesen sehen. Ich kann mich auf das Zeugnis derer, die ihn gesehen haben, verlassen. Mein Glaube an den Auferstanden, wird durch die dritte Person der Gottheit in meinem Herzen bestätigt.

Musst du auch erst immer `selber sehen´, wenn Frauen dir etwas Besonderes mitteilen?

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Ein Gehenkter ist von Gott verflucht

14. April 2022, 04:38am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

„Wenn jemand ein todeswürdiges Verbrechen begangen hat und man ihn nach seiner Tötung (oder: Hinrichtung) an einen Baum hängt, 23 so soll sein Leichnam nicht über Nacht an dem Baume hängen bleiben, sondern du sollst ihn unbedingt noch an demselben Tage begraben; denn ein Gehenkter ist von Gott verflucht, und du darfst dein Land, das der HErr, dein Gott, dir zum Eigentum geben will, nicht verunreinigen.” (Deuteronomium 21:22-23).

Ein Gehenkter ist von Gott verflucht. An dieser Stelle des Deuteronomium wird die Bestattung von Hingerichteten, auf deren Verbrechen die Todesstrafe steht, beschrieben. Neben der Steinigung gab es auch das Aufhängen an einem Baum. Diese Art der Strafe bringt zum Ausdruck, dass der `Gekreuzigte´ von Gott verflucht war, aus dem erwählten Volk Gottes ausgeschlossen. Durch diese Todesart wurde der Verurteilte entehrt, um auf die Zuschauer abschreckend zu wirken. Diese Strafe wurde nur gegen Fremdherrscher oder bei extremen religiösen Vergehen, wie Gotteslästerung, angewandt.

Diese Strafe in verschärfter Form hat Jesus Christus unschuldig, und freiwillig auf sich genommen. Eine Kreuzigung mit Nägeln durch Hände, Handgelenke und die Füße, am `Baum´ (1. Petrus 2:24 KJV). Dabei erinnere ich mich zwangsläufig daran, dass an anderer Stelle der `Baum´ die Liebe Gottes darstellt (1. Nephi 11:21-22). Aus seiner unbegreiflichen Liebe zu uns, seinen sündigen Geschwistern, hat er als reines, unschuldiges `Lamm´, das Opfer erbracht, das einem jeden Menschen bedingungslos das Leben wieder schenkt (1. Korinther 15:21-22). Ich lerne, dem `Einziggezeugten des Vaters im Fleisch´ verdanke ich es, dass der Schrecken des Todes aufgehoben ist, Auferstehung vom Tod für alle gegeben ist (1. Korinther 55:54-56). Der Tod, den die Menschen damals dem unschuldigen Lamm als Schande auferlegten, ist zum glorreichen Monument der Niederlage des Todes geworden! Sieh dir auch gerne noch dieses kurze achtminütige Video dazu an (What was crucifixion like?).

An welche letzten Worte Jesu am Kreuz erinnerst du dich?

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Ließ es der Herr donnern und hageln, und Feuer fuhr zur Erde nieder

13. April 2022, 05:50am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

„Als nun Mose seinen Stab gen Himmel ausstreckte, ließ es der Herr donnern und hageln, und Feuer fuhr zur Erde nieder, und der Herr ließ Hagel auf Ägypten regnen; “ (Exodus 9:23).

Ließ es der Herr donnern und hageln, und Feuer fuhr zur Erde nieder. Der Kampf um die Freilassung des von den Ägyptern versklavten Volkes des Herrn, Israel, geht in die siebente Runde. Gott lässt Mose dem Pharao mitteilen, dass er ihn schon hätte längst mit der Pest schlagen können, er es aber absichtlich noch nicht getan habe, weil er, Pharao, dadurch erkennen solle, dass ihm, dem Gott der Israeliten, auf Erden niemand gleich kommen würde (Exodus 9:15-16).

Nun kommt also eine Plage, die in Ägypten kaum gekannt wird, schwere Unwetter mit Hagel, Donner und Blitzen. Mit der Wucht, mit der sie über die Ägypter hereinbricht, ist es ein eindeutiges Zeichen. Diese Art von Unwetter spielt in den Vorstellungen der abergläubischen Ägypter eine große Rolle. So ist es der Gott der Luft, Nut, von dem sie erkennen müssen, dass auch dieser ihnen nicht helfen kann. Und wieder ist das Land Goschen, wo die Israeliten leben, verschont (Exodus 9:26). Der Pharao spricht nun zum ersten Mal davon, dass er sich versündigt habe, „… Der Herr ist im Recht, ich aber und mein Volk sind im Unrecht!“, und Mose doch für ihn Fürbitte beim Herrn einlegen möge, und er, Pharao, sie ziehen lassen würde (Exodus 8:27-28). Auf Moses Fürbitte hin hörte auch diese siebente Plage auf. Aber wir ahnen es, der Pharao hielt wieder nicht sein Wort, nachdem die Plage aufgehört hatte, und ließ das Volk nicht ziehen, wie es der Herr schon vorausgesagt hatte (Exodus 9:35). Ich lerne, es gibt Menschen, die Satan voll im Griff hat. Ich muss Wege nutzen, die mich nicht in diese Fänge Satans führen.

Wie schützt du dich vor den Fängen Satans?

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Da nahmen sie Ofenruß und traten vor den Pharao

12. April 2022, 06:53am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Rußrindenkrankheit 
(Bild: Quelle)

„Da nahmen sie Ofenruß und traten vor den Pharao, und Mose streute ihn himmelwärts; da wurde er zu Beulen, die als Geschwüre an den Menschen und am Vieh aufbrachen.“ (Exodus 9:10).

Da nahmen sie Ofenruß und traten vor den Pharao. Eine weitere Plage wird über die Ägypter ausgegossen, weil Pharao immer noch nicht zur Vernunft gekommen ist und das Volk Gottes weiterhin nicht ziehen ließ. Diesmal sagte der Herr zu Mose und Aaron, sie sollen ihre Hände mit Ofenruß füllen und diesen vor den Augen des Pharao gen Himmel werfen. Der Staub würde sich über ganz Ägypten verteilen und an Menschen und Tieren `Beulen´ entstehen lassen, die als Geschwüre aufbrechen würden.

Auch die Zauberer des Pharao – zwei von ihnen werden von Timotheus namentlich genannt, `Jannes und Jambres´ (2. Timotheus 3:8) – wurden durch die durch Ruß verursachten Pocken ausgeschaltet. Im Allgemeinen warfen auch sie bei ihren Ritualen gerne Ruß in die Luft, doch niemals konnten sie eine solche Wirkung erzielen wie Mose und Aaron durch die Macht Gottes. Sie waren nicht einmal mehr dazu in der Lage, ihre Götter anzurufen. Somit war auch ihr Gott der Medizin, `Imhotep´, geschlagen. Ich lerne, auch viele Wunder, die durch die Macht Gottes durch Menschen gewirkt werden, können einige Menschen nicht im Geringsten einschüchtern. Warum? Weil sie sich Satan verschrieben haben, sich auf ihre eigene Macht verlassen (2. Nephi 4:34), egal wie andere darunter zu leiden haben.

In welcher Situation warst du schon mal geneigt, nicht auf Warnungen von Dienern, die Vollmacht von Gott hatten, zu hören? Welche Folgen hatte das?

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Alles Vieh der Ägypter starb

11. April 2022, 05:31am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

„Und am andern Tage ließ der Herr dies wirklich eintreten: Alles Vieh der Ägypter starb, während vom Vieh der Israeliten kein einziges Stück starb.“ (Exodus 9:6).

Alles Vieh der Ägypter starb. Nachdem die Plage durch die Hundsfliegen, aufgrund Fürsprache des Mose für den Pharao, durch Gott beendet wurde, hatte der Pharao erneut sein Versprechen, die Israeliten ziehen zu lassen, nicht eingelöst. Daraufhin kündigte der Herr eine weitere Plage an, eine Viehseuche (Exodus 9:3). Diese Seuche, oder Pest, wurde durch Insekten und Entzündungen, durch offene Stichwunden übertragen. Auch hier verschont der Herr Goschen, er spart das Vieh der Israeliten aus, es wird nicht betroffen sein.

Für die Ägypter war Vieh heilig. Das ging soweit, dass sie es sogar als Inkarnisation von Gottheiten ansahen. Demnach sah die Muttergottheit Hathor einer Kuh ähnlich. Verständlich, dass es den Ägyptern ein Gräuel gewesen wäre, wenn die Israeliten ihrem Gott im Lande geopfert hätten. Der Pharao erkundigte sich nun auch, ob das Vieh in Goschen vollständig verschont geblieben sei. Die positive Antwort hätte ihn doch jetzt endlich überzeugen sollen, dass hier die Hand Gottes im Spiel ist. Aber nein, Satan hatte eine solche Macht über ihn, dass auch diesmal sein Herz verhärtet blieb und er das Volk nicht ziehen ließ – übrigens wie schon in einem früheren Beitrag bemerkt, nicht Gott hat das Herz des Pharao verhärtet, sondern er selbst (JSÜ Exodus 7:3). Ich lerne, ich muss darauf achten, was der Herr ankündigt, um nicht sehenden Auges einem angekündigten Gerichtsschlag Gottes, zum Opfer zu fallen.

Wie schützt du dich vor einem Gerichtsschlag Gottes?

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Es kamen Hundsfliegen in gewaltiger Menge

9. April 2022, 05:50am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

„Und der Herr tat so: Es kamen Hundsfliegen in gewaltiger Menge in den Palast des Pharaos und in die Wohnungen seiner Diener und über das ganze Land Ägypten, und das Land litt schwer unter den Hundsfliegen.“ (Exodus 8:20).

Es kamen Hundsfliegen in gewaltiger Menge. Nachdem der Pharao auch nach der dritten Plage mit den Stechmücken nicht einlenkte und das Volk des Herrn nicht ziehen lassen wollte, sollte Mose ihm eine Hundsfliegenpalge ankündigen, die über ihn, seine Diener, sein Volk kommen, in alle Gebäude eindringen, ja sogar den gesamten Erdboden bedecken sollen. Allein das Land Goschen, in dem das Volk des Herrn lebte, sollte ausgenommen sein (Exodus 8.17-18). Dies führt zu der Annahme, dass mit dieser Plage die Götter der Bewahrung, wie z. B. die Schutzgöttin Buto, beschämt wurden.

Es ist nicht genau bekannt, was dies für eine Art von Insekt war. Die Einheitsbibel spricht einfach von Ungeziefer (2. Mose 8:17). Man geht davon aus, dass es ein unglaublich zerstörerisches gewesen sein muss, das in kürzester Zeit das Holz des Hauses ruinierte, sehr schnell die Lebensmittel verderben ließ und ständig den Körper angriff. Nachdem bei dieser Plage der Pharao direkt betroffen ist, wird er von sich aus aktiv und ruft Mose herbei, machte einen Vorschlag, dass das Volk hier in Ägypten opfern sollte, und er doch Fürbitte bei Gott einlegen möge, dass die Plage aufhören möge. Mose erwiderte, dass sie nicht in Ägypten opfern könnten, da die Art der Opfer, die sie dem Herrn erbringen sollten, bei den Ägyptern ein Gräuel sein würden, und die Ägypter sie dafür steinigen würden. Es sollten nämlich Tiere geopfert werden, die bei den Ägyptern angebetet wurden. Der Pharao akzeptiert, aber verlangte, dass sie nicht zu weit wegziehen sollten. Mose setzte sich also für den Pharao wieder bei Gott ein, die Plage wurde beendet, aber der Pharao ließ sie wieder nicht ziehen. Ich lerne, wenn die direkte Bedrohung vorüber ist, vergisst man ganz schnell seine heiligsten Versprechen. Dies muss ich vermeiden. Entweder gebe ich erst gar keine Versprechen ab, oder ich halte sie danach auch ein.

Hast du schon mal in Not etwas versprochen, was du danach nicht einhalten wolltest? Worum ging es da?

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Aller Staub auf dem Erdboden wurde zu Stechmücken in ganz Ägypten

8. April 2022, 05:52am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

„Und sie taten so: Aaron streckte seine Hand mit dem Stabe aus und schlug damit den Staub auf dem Erdboden; da kamen die Stechmücken an die Menschen und an das Vieh; aller Staub auf dem Erdboden wurde zu Stechmücken in ganz Ägypten.“ (Exodus 8:13).

Aller Staub auf dem Erdboden wurde zu Stechmücken in ganz Ägypten. Nachdem Mose im Auftrag des Herrn die Gewässer des Landes in Blut hat verwandeln lassen und danach Frösche das ganze Land bedecken ließ, werden die Ägypter nun mit Stechmücken, in die der Staub der Erde verwandelt wurde, geplagt. Das erste Zeichen und die ersten Plage konnten auch die Zauberer des Pharaos mittels ihrer Geheimkünste nachmachen, bei dieser Plage allerdings mussten sie passen (Exodus 8:14).

Bei dieser Plage ging es nicht um eine wundersame Vermehrung einer schon vorhandenen Population, der Frösche. Hier wurde der Staub der Erde in Stechmücken verwandelt, und die Zauberer des Pharao mussten ihr Scheitern eingestehen, und `Gottes Finger´, seine Macht, anerkennen. Wie das Wasser, so personifizierten die Ägypter auch die Erde in einer Gottheit. Sie nannten sie `Geb´. Auch sie war ein Vater der Götter. Sein Kopf wurde verziert mit einer Gans, als Zeichen des Lebens. Ich lerne, von Menschen erdachte Götter können nichts bewirken, sie sind tot. Schon wenn eine Stechmücke um einen herum summt bekommt man Panik, was erst, wenn unzählige dies tun? Todesangst bei Mensch und Tier!

Wie fühlst du dich, wenn du von Stechmücken attackiert wirst?

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So will ich dein ganzes Gebiet mit Fröschen heimsuchen

7. April 2022, 05:29am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

„Wenn du dich aber weigerst, es ziehen zu lassen, so will ich dein ganzes Gebiet mit Fröschen heimsuchen.“ (Exodus 7:27).

So will ich dein ganzes Gebiet mit Fröschen heimsuchen. Der Pharao ließ das Volk des Herrn nach der ersten sieben Tage andauernden Plage, in Blut verwandelte Gewässer, nicht ziehen. Seine Zauberer hatten nämlich dasselbe veranlasst, was Mose mit seinem Stab, Aaron hat machen lassen, und Pharaos Herz blieb verhärtet, trotz des bestialischen Gestanks über dem Nil, und der unvorstellbar hohen Schäden an Mensch und Tier (Exodus 7:21-22).

Nun, nachdem die zweite Plage eingesetzt hatte, stank nicht nur das Wasser, sondern das ganze Land, das mit Fröschen bedeckt war. Ich mag mir nicht vorstellen, alles, aber auch alles wimmelte vor Fröschen, sie krabbelten an einem hoch. Nicht genug der Frösche durch die Plage, die durch den Herrn veranlasst wurde, nein, auch die Zauberer des Pharao multiplizierten diese Froschqual, da sie Gleiches bewerkstelligten (Exodus 8:3). Die Ägypter waren sehr auf Reinlichkeit bedacht, und jetzt das. Außerdem war sicherlich das Gequake nicht gerade ein Ohrenschmaus. Zudem wurden Frösche von den Ägyptern hochgeachtet und wohl eher nicht getötet. Man fand sorgfältig präparierte Frösche in den Gräbern von Theben. Auch war der Frosch sichtbares Zeichen des Gottes `Ptah´, eines der größten ihrer Götter. Er war einer der mächtigsten Schöpfergötter, oder auch Schutzgott der Handwerker, und trug den Beinamen `Vater der Götter, von dem alles Leben ausgeht´. Ich lerne, wie verhärtet kann ein Menschenherz gegen Gott sein, wenn er auch nach einer solchen, das ganze Land betreffenden Plage, nicht klein beigibt – übrigens wie schon in einem früheren Beitrag bemerkt, nicht Gott hat das Herz des Pharao verhärtet, sondern er selbst (JSÜ Exodus 7:3).

Wie würdest du dich fühlen, wenn du von lauter quakenden Fröschen umgeben wärest?

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