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Glaubensansichten
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Der schlechtere Teil des Volkes wurde stark

3. April 2020, 06:53am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet!
(Bild: Quelle)

Mormon lässt uns weiter wissen: „Und es begab sich: Zweihundertvierundvierzig Jahre waren vergangen, und so war es um die Angelegenheiten des Volkes bestellt. Und der schlechtere Teil des Volkes wurde stark und wurde überaus zahlreicher, als es das Volk Gottes war.“ (4. Nephi 1:40).

Der schlechtere Teil des Volkes wurde stark. Wie traurig, dass der schlechtere Teil des Volkes zunahm und sogar zahlreicher wurde, als diejenigen, die dem Evangelium von Jesus Christus treu blieben.

Der Widersacher hat sich nun mal vorgenommen, alles daranzusetzen, dass alle Menschen so elend werden würden, wie er selbst es durch seine Auflehnung gegenüber Gott (Köstliche Perle Mose 4:3) wurde (2. Nephi 2:27). Inwiefern wurde er elend und was will er erreichen? Er und seine Nachfolger, ein Drittel der Kinder Gottes (Offenbarung 12:4), wurden im Vorherdasein aus der Gegenwart Gottes verbannt, und er hat es sich zum Ziel gesetzt, die ganze Menschheit von Gott wegzuführen (Offenbarung 12:7-9). Somit hatten sie sich die Möglichkeit, sich mit einem irdischen Körper zu vervollkommnen, verspielt, und können nie mehr in die Gegenwart Gottes zurückkehren. Was kann ich nun tun, um ihren Versuchen, mich zu verführen, zu widerstehen? Seinen drei Jüngern, die Christus mit in den Garten Getsemani nahm, als er dort einen Teil seines Sühnopfers erbrachte sagte er, weil sie immer wieder einschliefen: „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet! Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.“ (Matthäus 26:41). Ich muss also wachsam sein und beten. Wenn ich das tue, werde ich die Stolperfallen erkennen, die Satan auslegt, und nicht in sie treten.

Was tust du, um nicht den Bemühungen Satans zu erliegen, dich gegen Gott aufzulehnen?

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Das war wegen der Schlechtigkeit und des Gräuels ihrer Väter

2. April 2020, 05:41am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Mormon erklärt uns, warum die erneute Spaltung unter dem Volk auftrat: „Und das war wegen der Schlechtigkeit und des Gräuels ihrer Väter, ja, wie es am Anfang war. Und es wurde ihnen beigebracht, die Kinder Gottes zu hassen, ja, wie es den Lamaniten von Anfang an beigebracht worden war, die Kinder Nephis zu hassen.“ (4. Nephi 1:39).

Das war wegen der Schlechtigkeit und des Gräuels ihrer Väter. Du kennst sicherlich die Redensart: „Wie der Vater, so der Sohn“. Sie beruht auf der Erkenntnis, dass Söhne ähnliche Charaktereigenschaften aufweisen, und vergleichbare Verhaltensweisen an den Tag legen, wie ihre Väter. Das gilt natürlich in entsprechender Weise für Töchter: „Wie die Mutter, so die Tochter“. Mit anderen Worten, Kinder geraten nach ihren Eltern: „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“.

Jesus Christus bestätigt uns diese Tatsache, als er über seine Vollmacht spricht: „… Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, wenn er den Vater etwas tun sieht. Was nämlich der Vater tut, das tut in gleicher Weise der Sohn.“ (Johannes 5:19). So finden wir diese Erkenntnis, mit wenigen Ausnahmen, auch im Verhalten der Kinder im Buch Mormon bestätigt. Wir erfahren, dass die Nachkommen derjenigen, die sich wider besseren Wissens gegen das Gute entschieden haben, aufgrund des Vorbildes und der Lehren ihrer Eltern, sich ebenso gegen Christus entschieden (Mosia 10:17). Mir wird also deutlich vor Augen gehalten, welche enorme Kraft im Vorbild der Eltern liegt und wie groß meine Verpflichtung dadurch ihnen gegenüber ist, mich so zu verhalten, wie es uns Christus vorgelebt hat, der in allem den Willen seines Vaters ausführte. Wie dankbar bin ich doch für meine Eltern, die mir in allem ein gutes Beispiel gegeben haben!

Welche Erlebnisse hast du in Bezug auf das Vorbild deiner Eltern?

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In diesem Jahr, ... gab es eine große Spaltung unter dem Volk

1. April 2020, 05:52am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

„Und nun begab es sich: In diesem Jahr, ja, im zweihunderteinunddreißigsten Jahr, gab es eine große Spaltung unter dem Volk.“ (4. Nephi 1:35).

In diesem Jahr, ... gab es eine große Spaltung unter dem Volk. Vor nicht allzu langer Zeit noch war das ganze Volk untereinander einig und es gab keinerlei -iten (4. Nephi 1:17). Das sollte sich nun knappe 200 Jahre später, nachdem Satan das Herz vieler erobern konnte, ändern. Wir haben gelesen, dass viele sich eigene Kirchen errichteten, in denen nicht mehr das Evangelium von Jesus Christus gelehrt wurde, sondern, wo man nur auf Gewinn aus war (4. Nephi 1:26).

Diese große Spaltung unter dem Volk brachte nun wieder -iten hervor. Diejenigen, die wahrhaftig an Christus glaubten, wurden wieder Nephiten genannt, zu denen auch die drei Jünger Jesu zählten, die den Wunsch hatten, bis zum zweiten Kommen Jesu auf Erden bleiben zu dürfen (3. Nephi 28:6-7). Somit gab es aus Sicht der Lamaniten, Lemueliten und Ischmaeliten, die das Evangelium in voller Kenntnis der Wahrheit verwarfen (4. Nephi 1:38), auf der anderen Seite die, die Glaubenstreu waren, und von ihnen als Jakobiten, Josephiten und Zoramiten bezeichnet wurden (4. Nephi 1:36-37). Weil eine große Zahl des Volkes sich dem Herrn widersetzte und bewusst die Gebote missachtete, war die Eintracht leider, nach relativ kurzer Zeitspanne des Friedens, wieder vorbei. Ich lerne, dass es nicht gut ist, wenn ich, als jemand, der die Gesetze und Gebote des Herrn kennt, mich gegen ihn auflehne (Numeri 14:9), und keine Umkehr übe, denn dann verspiele ich meine Erlösung (Mosia 15:26).

Was würdest du tun, wenn es in der Gemeinde eine starke Uneinigkeit geben würde, sich Parteien bilden würden?

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Sie schlugen auf das Volk Jesu ein, aber das Volk Jesu schlug nicht zurück

31. März 2020, 05:35am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Auge um Auge, Zahn um Zahn
(Bild: Quelle)

Wir erfahren weiter: „Doch verhärtete das Volk sein Herz, denn es wurde von vielen Priestern und falschen Propheten angeleitet, viele Kirchen zu errichten und allerart Übles zu tun. Und sie schlugen auf das Volk Jesu ein, aber das Volk Jesu schlug nicht zurück. Und so verfiel das Volk in Unglauben und Schlechtigkeit, von Jahr zu Jahr, ja, bis zweihundertdreißig Jahre vergangen waren.“ (4. Nephi 1:34).

Sie schlugen auf das Volk Jesu ein, aber das Volk Jesu schlug nicht zurück. Du wirst denken, dass das doch nicht normal ist, wenn jemand einem Gewalt antut, so wird man sich doch verteidigen, die Schläge abwehren und ggf. auch zurückschlagen, oder?

Der gottergebene Teil der Menschen zu dieser Zeit, handelte in dieser Hinsicht eben nicht nach dem Gesetz des Mose, welches ein Gesetz der `fleischlichen Gebote´ war (Lehre und Bündnisse 84:2´7), in dem es heißt: „Wenn jemand einen Mitbürger verletzt, soll man ihm antun, was er getan hat: 20 Bruch für Bruch, Auge für Auge, Zahn für Zahn. Der Schaden, den er einem Menschen zugefügt hat, soll ihm zugefügt werden.“ (Levitikus 24:19-20). Sie handelten nach dem höheren Gesetz, welches Jesus in der sogenannten Bergpredigt verkündet, die er sie auch gelehrt hat (3. Nephi 12:39): „… Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin!“ (Matthäus 5:39). In neuzeitlicher Offenbarung lehrt uns der Herr desgleichen. Er empfiehlt uns, sowohl den ersten, als auch den zweiten und dritten Streich eines Feindes mit Geduld zu ertragen. Derjenige, der so handelt, soll hundertfachen Lohn erhalten, während der Feind drei Zeugnisse gegen sich hat, die ihn einst verurteilen werden (Lehre und Bündnisse 98:23-27). So lange mögen wir aber ungern abwarten oder? Glücklicherweise bin ich noch nicht in die Verlegenheit gekommen, meine Treue zu diesem Gesetz des Herrn beweisen zu müssen. Aber ich bin überzeugt, dass der Herr Sein Wort halten wird. Und wenn ich danach handle, werde ich Erfahrung, die mir zum Guten dienen wird, sammeln (Lehre und Bündnisse 122:7).

Bist du schon mal in eine solche Situation gekommen, und wie hast du dich verhalten?

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Ungeachtet all dieser Wundertaten, verhärtete das Volk sein Herz

30. März 2020, 06:41am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Behemoth, Lithographie von William Blake
(Bild: Quelle)

Weiter erfahren wir über diejenigen, die ihre eigene Kirche errichtet hatten: „Und doch, ungeachtet all dieser Wundertaten, verhärtete das Volk sein Herz und trachtete danach, sie umzubringen, ja, wie die Juden zu Jerusalem getrachtet hatten, Jesus umzubringen, gemäß seinem Wort.“ (4. Nephi 1:31).

Ungeachtet all dieser Wundertaten verhärtete das Volk sein Herz. Was bedeutet es, ein hartes Herz zu haben? Du kennst die Redensart: „Ein Herz aus Stein haben“? Im Hiob beschreibt Gott ein Ungeheuer, in der Luther-Übersetzung `Behemot´ genannt (Hiob 40:15). Dabei zählt er all dessen Eigenschaften auf, u. a. auch die seines Herzens: „Sein Herz ist so hart wie ein Stein und so fest wie der untere Mühlstein.“ (Hiob 41:16). Daher wohl auch die Redensart „Ein Herz aus Stein haben“.

Mit dieser Redensart beschreibt man jemanden, der folgende Eigenschaften aufzeigt: Kälte, Ablehnung, Gefühllosigkeit, Leblosigkeit, Unbarmherzigkeit, kein Mitleid oder Mitgefühl. Jemand, der sein Herz verhärtet, lehnt auch fortlaufende Offenbarung ab und kann die Geheimnisse Gottes nicht erkennen und erst recht nicht verstehen. Ihm wird daher ein größeres Maß an göttlicher Erkenntnis vorenthalten bleiben (Alma 12:11). Ein Spruch im Alten Testament sagt: „Selig der Mensch, der stets Ehrfurcht hat; wer aber sein Herz verhärtet, fällt ins Unglück.“ (Sprüche 28:14). Will ich also nicht ins Unglück fallen, hüte ich mich davor, mein Herz zu verhärten. Und sollte ich aufgrund Selbstreflexion oder Rückmeldung durch meine Mitmenschen erkennen, dass sich mein Herz anfängt zu verhärten, werde ich vermehrt `Weichspüler´ benutzen: Um Demut bitten, um Verständnis bitten, inständiger und gebetsvoller das Wort Gottes studieren, meine geistigen Ohren weit öffnen, damit ich die feine und leise Stimme besser vernehmen kann ("Ei, Großmutter, was hast du für große Ohren!" - "Dass ich dich besser hören kann!" :-); 1. Nephi 10:19) ...

Was unternimmst du, um ein verhärtetes Herz zu vermeiden, oder wieder zu erweichen?

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Darum übten sie Macht und Gewalt über die Jünger Jesu aus

29. März 2020, 06:27am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Über diejenigen, die ihre eigene Kirche errichteten, erfahren wir von Mormon: „Darum übten sie Macht und Gewalt über die Jünger Jesu aus, die bei ihnen verweilten, und sie warfen sie ins Gefängnis; aber durch die Macht des Wortes Gottes, die in ihnen war, brachen die Gefängnisse entzwei, und sie gingen hinaus und vollbrachten mächtige Wundertaten unter ihnen.“ (4. Nephi 1:30).

Darum übten sie Macht und Gewalt über die Jünger Jesu aus. Wie in allen Dingen im Reich Gottes, hat alles zwei Seiten, so, wie eine Medaille zwei Seiten hat. In diesem Vers haben wir es auch mit zwei Seiten zu tun, mit zwei Arten von Macht.

Grundsätzlich ist Macht die Fähigkeit etwas zu tun. Seit Anbeginn haben wir von unserem himmlischen Vater die Fähigkeit ­- Macht - und das Recht gewährt bekommen, für uns selbst zu wählen und zu handeln. So hat er Adam und Eva die Möglichkeit eröffnet von allen Bäumen des Gartens essen zu dürfen, nur von einem Baum sollten sie nicht essen. Und er hat ihnen auch die Konsequenz bei Zuwiderhandlung aufgezeigt: Sterben (Genesis 2:16-17). Es gibt also Gegensätze. Bei der Macht haben wir es zum Einen mit der Macht des Bösen, und auf der anderen Seite im Gegensatz dazu, mit der Macht Gottes zu tun. Die Macht des Bösen wird durch Luzifer oder Satan verkörpert. Die eine Macht will erretten (Lukas 2:11), die andere zerstören (3. Nephi 22:16). Für mich kann ich mir nicht im Geringsten vorstellen, dass ich über die heute unter uns lebenden Jüngern Jesu, Macht und Gewalt ausüben wollte. Im Gegenteil bin ich dankbar für sie und die Macht des Guten, die sie verkörpern und ausüben. Doch ich muss achtsam sein, dass ich nicht in den Trott verfalle, wenn mir Macht übertragen wurde, sie in der falschen Weise, durch ungerechte Herrschaft, auszuüben (Lehre und Bündnisse 121:39).

Wie gehst du mit der dir übertragenen Vollmacht im Werk des Herren um?

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Sie verfolgten die wahre Kirche Christi wegen ihrer Demut und ihres Glaubens an Christus

28. März 2020, 06:47am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Gemälde, auf dem dargestellt ist, was sich im Gefängnis zu Carthage kurz vor der Ermordung von Joseph Smith abspielte
(Bild: Quelle)

Wir erfahren aus der Zusammenfassung Mormons: „Und weiter, es gab noch eine weitere Kirche, die den Christus leugnete; und sie verfolgten die wahre Kirche Christi wegen ihrer Demut und ihres Glaubens an Christus; und sie verachteten sie wegen der vielen Wundertaten, die unter ihnen gewirkt wurden.“ (4. Nephi 1:29).

Sie verfolgten die wahre Kirche Christi wegen ihrer Demut und ihres Glaubens an Christus. Offensichtlich haben sich weitere Menschen von der wahren Kirche des Herrn, die er gerade erst aufgerichtet hatte – gut, es waren nun schon gute zweihundert Jahre vergangen –, abgewendet und weitere eigene Kirchen errichtet, die allerdings die Existenz von Christus bestritten und diejenigen, die im Glauben an den Herrn treu waren. Genau aus diesem Grund verfolgten.

Was haben wir uns nun unter Verfolgung vorzustellen? Der Schriftenführer gibt folgende Definition: „Anderen wegen ihres Glaubens oder gesellschaftlichen Standes Leid oder Schmerz zufügen; andere belästigen oder unterdrücken.“ (Siehe hier). Die ersten Heiligen der Letzten Tage erlebten in den ersten hundert Jahren des Bestehens der Kirche des Herrn ebenso aufgrund ihres Glaubens an Christus und Seine Kirche Verfolgung. Treue Mitglieder überstanden die Vertreibung aus vier Bundesstaaten der USA, sonstige Schikanen gegenüber den Führern der Kirche und deren Mitglieder, den Ausrottunsgbefehl eines Gouverneurs, das Martyrium des Propheten Joseph Smith (Lehre und Bündnisse 135) und die Entrechtung durch die Regierung der USA. Allerdings nicht nur sie. Denken wir nur an die Christenverfolgung im Römischen Reich, in der Spätantike, in der Neuzeit, aber auch in der Gegenwart (Näheres siehe hier). Wir erkennen aber auch, dass diejenigen, die dies alles voller demütigem Glauben durchstanden, gestärkt und gereift aus diesen Situationen hervorgingen. Wie dankbar bin ich, dass ich meinen Glauben in dieser Zeit ohne Angst vor Verfolgung offen leben darf. Ich bete darum, dass diese Zeit nicht aufhört, denn es gibt viele Bestrebungen, die freie Glaubensausübung zu behindern. In etlichen Staaten ist sie nicht erlaubt. Aber ich bin mir sicher, dass auch diese sich für die freie Ausübung der Religion öffnen werden, gemäß dem Gebot des Herrn, dass das Evangelium jeder Kreatur verkündet werden muss (Matthäus 24:14).

Wie verhältst du dich, wenn du wegen deines Glaubens schief angeschaut wirst?

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Wegen der Macht des Satans, der Einfluss auf ihr Herz erlangte

27. März 2020, 07:04am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Mormon erklärt uns: „Und wegen des Übeltuns und wegen der Macht des Satans, der Einfluss auf ihr Herz erlangte, mehrte sich diese Kirche über die Maßen.“ (4. Nephi 1:28).

Wegen der Macht des Satans, der Einfluss auf ihr Herz erlangte. Wie kommt es dazu, dass Satan Einfluss auf das Herz von Menschen nehmen kann und wie viel Einfluss kann er nehmen? Sind wir seinem Einfluss hilflos ausgeliefert?

Zunächst einmal die Feststellung: Satan ist eine reale Persönlichkeit. Er ist der Feind der Rechtschaffenheit und derjenigen, die den Willen Gottes tun wollen. Er ist ebenso wie jeder von uns buchstäblich ein Sohn Gottes. Er lebte wie wir im Vorherdasein in der Gegenwart unserer himmlischen Eltern. Nachdem er aber danach trachtete die Ehre des Vaters zu erhalten und jeden Menschen auf Erden zwingen wollte in die himmlische Heimat zurückzukehren, wurde er aus der Gegenwart Gottes verbannt (2. Nephi 2:17; Jesaja 14:12). So kam es, dass er und ein Drittel der himmlischen Heerscharen, die er überredete, sich ihm anzuschließen, auf ewig keinen Körper wie wir erhielten (Lehre und Bündnisse 29:36). Sein Bestreben hier auf Erden ist es nun, uns, die wir uns für Gottes Plan entschieden haben, genauso elend werden zu lassen, wie er geworden ist (2. Nephi 2:27). Doch wir haben den Vorteil der freien Entscheidung und aufgrund unseres Körpers, sind wir ihm überlegen und können über ihn herrschen anstatt umgekehrt (Köstliche Perle Mose 1:13-22). Also, wir sind Satan nicht ausgeliefert, er hat nur so viel Macht über uns, wie wir ihm selber aufgrund unserer Entscheidungsfreiheit zugestehen. Was tue ich, um mich von ihm nicht unterkriegen zu lassen? Ich bin wachsam, und bete ständig im Namen Jesu zu Gott, dass ich nicht in Anfechtung fallen möge (3. Nephi 18:15,18).

Was unternimmst du, dass Satan keine Macht über dich übernehmen kann?

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Das, was heilig war, dem zuteilwerden ließen, dem es wegen Unwürdigkeit verboten war

26. März 2020, 05:55am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Weiter erfahren wir von Nephi: „Und es begab sich: Als zweihundertzehn Jahre vergangen waren, gab es viele Kirchen im Land; ja, es gab viele Kirchen, die vorgaben, den Christus zu kennen, und doch leugneten sie den größeren Teil seines Evangeliums, sodass sie allerart Schlechtigkeit annahmen und das, was heilig war, dem zuteilwerden ließen, dem es wegen Unwürdigkeit verboten war.“ (4. Nephi 1:27).

Das, was heilig war, dem zuteilwerden ließen, dem es wegen Unwürdigkeit verboten war. Was haben wir unter dieser Aussage zu verstehen?

Welche heilige Handlung hat Christus bei seinem Besuch nach seiner Auferstehung bei den am Tempel im Land Überfluss versammelten Nephiten eingeführt? Das Abendmahl (3. Nephi 18:6,8,11). Er hat ihnen auch geboten, wem sie die Teilnahme an diesem Mahl verweigern sollten: Denjenigen, die wissentlich unwürdig von seinem Fleisch und Blut nehmen (3. Nephi 18:28). Christus gab auch den Grund dafür an: Derjenige würde Verdammnis für seine Seele essen und trinken (3. Nephi 28:29). Nun hatten sich aber wieder viele Bekehrte vom Herrn abgewandt und `allerart Schlechtigkeit´angenommen. Insoweit sie dies wissentlich taten, sollten die Diener des Herrn ihnen die Teilnahme am Mahl verwehren. Ich muss mich auch jeden Sonntag fragen, ob ich wissentlich gegen Gebote des Herrn verstoßen habe. Sollte dies der Fall sein, muss ich mich davor hüten, am Tisch des Herrn teilzunehmen, um nicht Verdammnis für meine Seele herbeizuführen. Worin besteht diese Verdammnis? Ich werde keinen Fortschritt mehr machen und der Zugang zur Gegenwart Gottes und seiner Herrlichkeit wird mir verwehrt werden (mehr siehe hier).

Wie stellst du fest, ob du am Tisch des Herrn teilnehmen darfst?

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Es gab viele Kirchen, die vorgaben, den Christus zu kennen

25. März 2020, 06:12am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Weiter erfahren wir von Nephi: „Und es begab sich: Als zweihundertzehn Jahre vergangen waren, gab es viele Kirchen im Land; ja, es gab viele Kirchen, die vorgaben, den Christus zu kennen, und doch leugneten sie den größeren Teil seines Evangeliums, sodass sie allerart Schlechtigkeit annahmen und das, was heilig war, dem zuteilwerden ließen, dem es wegen Unwürdigkeit verboten war.“ (4. Nephi 1:27).

Es gab viele Kirchen, die vorgaben, den Christus zu kennen. Was bedeutet es, `den Christus zu kennen´? Bei dieser Frage fällt mir eine Schriftstelle im Neuen Testament ein: „Wenn jemand behauptet: »Ich kenne Gott«, hält sich aber nicht an seine Gebote, so ist er ein Lügner; die Wahrheit lebt nicht in ihm.“ (1. Johannes 2:4; Hoffnung für alle-Übersetzung). Daraus leite ich für mich die Antwort ab, dass ich Gott kennenlerne, wenn ich seine Gebote halte.

Wenn ich mich für jemanden interessiere, will ich ihn auch gerne kennenlernen. Wie gehe ich da vor? Ich werde mit ihm Kontakt aufnehmen, mich mit ihm unterhalten, ihn besuchen, seine Verhaltensweise beobachten, seine Vorlieben herausfinden … Auf die gleiche Art und Weise werde ich auch Christus kennenlernen können. Ich werde demütig, voller Glauben und mit Vorsatz mit ihm Kontakt aufnehmen durch das Gebet und mich mit ihm unterhalten (Jeremia 29:12-14). Ich werde ihn besuchen, in dem ich seine Gottesdienste aufsuche (Moroni 6:6). Seine Verhaltensweisen beobachte ich, indem ich eifrig in den heiligen Schriften forsche (Mosia 1:7), wodurch ich auch seine Vorlieben herausfinde. Mit anderen Worten, ich muss mich mit IHM beschäftigen. Dann lerne ich ihn kennen.

Wie gehst du vor, um Christus kennenzulernen?

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