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Glaubensansichten
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Sie hatten alles unter sich gemeinsam

14. März 2020, 09:24am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Präsidierender Bischof Gérald Caussé spricht am Freitag, 18. Oktober, bei der Einweihung des Lagerhauses der Bischöfe von Gilbert Arizona. Bildnachweis: Robin Finlinson, Intellectual Reserve, Inc.
(Bild: Quelle)

 

Weiter erfahren wir über die Lebensumstände: „Und sie hatten alles unter sich gemeinsam; darum gab es keine Reichen und Armen, Geknechteten und Freien, sondern sie waren alle frei geworden und hatten teil an der himmlischen Gabe.“ (4. Nephi 1:3).

Sie hatten alles unter sich gemeinsam. Wie ist diese Aussage zu verstehen und wie kann es zu einer solchen Lebensweise kommen?

Bei dieser Art des Zusammenlebens hat jeder ein Recht auf Privateigentum und er kann es auch selber verwalten. Jeder weiht von seinem Eigentum den Überschuss, der über die Bedürfnisse und Wünsche seiner Familie hinaus erwirtschaftet wird. Dieser Überschuss wird treuhänderisch an die ausgegeben, die weniger haben, obwohl sie sich ebenso anstrengen, ihren Eigenbedarf zu decken. Diese Art des Zusammenlebens kennen wir unter dem Begriff `Vereinigte Ordnung´. Die Menschen leben hierbei das `Gesetz der Weihung´. Diese Art der Gemeinschaft führt dazu, dass jeder das hat, was für ihn und seine Familie notwendig ist. In den Anfangszeiten der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage um 1833, hat der Herr dieses Gesetz auch den Mitgliedern seiner Kirche gegeben (Lehre und Bündnisse 104). Die Mitglieder waren aber nicht soweit, dieses Gesetz richtig zu befolgen, und so wurde ihnen kurz drauf vom Herrn ein vorbereitendes Gesetz, das Gesetz des Zehnten, gegeben. Hier wird jeder aufgefordert, ein Zehntel seiner jährlichen Einkünfte dem Herrn zu weihen (Lehre und Bündnisse 119). Mit dem Zehnten der Mitglieder, sowie weiterer freiwilliger Spenden, werden die laufenden Unkosten der Kirche beglichen und ein Vorrat für schlechte Zeiten angelegt, sowie Bedürftige weltweit unterstützt (lies auch einen ausführlichen Artikel in der Deseret News hier, du kannst ihn mit einem Übersetzungsprogramm ins Deutsche übertragen lassen). Stell dir den Frieden vor, den wir in der Welt hätten, wenn wir doch in der Lage wären, dieses höhere `Gesetz der Weihung´ zu leben – wäre sicherlich auch ein total gerechtes weltliches Steuersystem!

Wie stellst du dir das Leben nach dem `Gesetz der Weihung´ vor?

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Ein jeder ging gerecht mit dem anderen um

11. März 2020, 06:36am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Was tun, damit es dazu nicht kommt?
(Bild: Quelle)

Von Mormon, der den Bericht von Nephi, dem Sohn Nephis, zusammenfasste, erfahren wir, was weiter passierte, nachdem der auferstandene Christus die Nephiten wieder verlassen hatte: „Und es begab sich: Im sechsunddreißigsten Jahr wurde alles Volk zum Herrn bekehrt, im ganzen Land, sowohl die Nephiten als auch die Lamaniten, und es gab keine Streitigkeiten und Auseinandersetzungen unter ihnen, und ein jeder ging gerecht mit dem anderen um.“ (4. Nephi 1:2).

Mit dem vorangegangenen Vers beginnend, wird von Mormon ein Bericht zusammengefasst, der von vier verschiedenen Schreibern stammt. Zum einen von Nephi, nach dem das Buch benannt wurde, der ein Sohn des Nephis war, der einer der zwölf vom Herrn berufenen Apostel in Amerika war, als dieser sich den Nephiten am Tempel im Land Überfluss zeigte und belehrte (3. Nephi 11:7-8; 3. Nephi 11:18-22; Überschrift Vierter Nephi). Die drei weiteren Autoren waren Nephis Sohn Amos und dessen Söhne Amos und Ammaron (4 Nephi 1:19,21,47). Das Buch umfasst in nur 49 Versen den Zeitraum von 34 n. Chr. bis 321 n. Chr., also fast 300 Jahre, und ist nicht an eine bestimmte Zielgruppe gerichtet. Wir erfahren darin wie rechtschaffen das Volk, unmittelbar nach dem Wirken des Erretters unter ihnen, war, aber auch, wie im Gegensatz dazu die vierte Generation in Schlechtigkeit abglitt.

Ein jeder ging gerecht mit dem anderen um. Im vorhergehenden Vers wurden wir davon unterrichtet, dass von den Jüngern des Herrn in allen umliegenden Ländern „eine Kirche Christi gebildet“ wurde (4. Nephi 1:1). Aufgrund der Arbeit, der vom Herrn berufenen Jünger, wurde alles Volk im ganzen Land, sowohl Nephiten, als auch Lamaniten, bekehrt. Die Folge, sie hatten keine Streitigkeiten und Auseinandersetzungen untereinander und sie gingen gerecht miteinander um! Das ist ein Zustand, den man sich auch für heute wünschen würde, aber davon sind wir leider weit entfernt. Umso wichtiger, dass ein jeder zum Herrn Bekehrte, so lebt, dass die Menschen um ihn herum erkennen, welche Vorteile es mit sich bringt, dem Ruf des Herrn „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken.“ (Matthäus 11:28), Gehör zu schenken und ihm zu folgen. Ich bin dem Herrn zutiefst dankbar für diese liebevolle Einladung und versuche ihr jeden Tag erneut nachzukommen, indem ich z. B. halte, was ich verspreche, zu meinen Verpflichtungen stehe, meine Berufung erfülle, falls ich etwas ausleihe, es auch wieder zurückgebe, meinen finanziellen Verpflichtungen gewissenhaft nachkomme, Vereinbarungen einhalte ...

Was denkst du, wie du dazu beitragen kannst, dass es untereinander keine Streitigkeiten und Auseinandersetzungen gibt?

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Die Jünger Jesu hatten in allen Ländern ringsum eine Kirche Christi gebildet

10. März 2020, 06:20am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Der heute lebende Prophet mit seinen Ratgebern
(Bild: Quelle)

Die Jünger Jesu hatten in allen Ländern ringsum eine Kirche Christi gebildet. Was ist eine Kirche und welchem Zweck dient sie?

Der ursprünglichen Bedeutung nach ist Kirche eine Organisationsform von Religionen. `Organisation´ ist von dem Verb `organisieren´ abgeleitet, was soviel bedeutet wie `planmäßig ordnen, gestalten, einrichten, aufbauen´, wenn man nicht von dem Gebäude spricht, in dem sich die Mitglieder einer Kirche versammeln, um mit Gott in Verbindung zu treten. Unter Religion war ursprünglich „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften“ zu verstehen. Kirche ist also „ein ordnungsgemäßer Zusammenschluss von Gläubigen, die durch Taufe und Konfirmierung den Namen Jesu Christi auf sich genommen haben.“ Wie wir wissen, gibt es auf Erden unzählige Kirchen, doch nur eine Kirche ist die Kirche, in der Jesus Christus das Haupt ist (Epheser 5:23). Seine Kirche gliedert sich weltweit in viele Gemeinden (Mosia 25:19-22).

So hat Christus bei seinem Aufenthalt im Land Jerusalem, als auch bei seinem Erscheinen in Amerika unter den Nephiten, Seine Kirche aufgerichtet (Matthäus 16:18; 3. Nephi 18:5). Zwischendurch sind die Menschen aber immer wieder vom wahren Glauben an unseren Schöpfer und sein Wort abgefallen (2. Chronik 21:11; 2. Thessalonicher 2:3) und die Vollmacht im Namen von Jesus Christus verschwand, Seine Kirche zu führen, wurde von der Erde genommen und zu späteren Zeiten wiederhergestellt. So wurde schon im Daniel 2:44 eine Wiederherstellung des Reiches Gottes vorhergesagt, das nie wieder vergehen sollte. Mit dieser Wiederherstellungsaufgabe beauftragte der Herr vor 200 Jahren Seinen Propheten Joseph Smith (Lehre und Bündnisse 27:6,13-14). Seit dieser Zeit wird die Kirche Jesu Christi wieder durch Seine von ihm berufenen Apostel und Propheten geleitet, und ich bin aus tiefstem Herzen dafür dankbar, weil die Kirche und das Evangelium von Jesus Christus mir realen Frieden, in dieser unserer schrecklichen Zeit, im Herzen verleiht.

Was denkst du, auf welche Art und Weise jeder Mensch herausfinden kann, ob der Herr Seine Kirche in heutiger Zeit wieder aufgerichtet hat, und welchen Zweck sie erfüllen soll?

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Wendet euch, all ihr Anderen, von euren schlechten Wegen ab

9. März 2020, 06:14am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Mann verläuft sich und muss aus Wald gerettet werden
(Bild: Quelle)

Nachdem in den vergangenen Versen das Haus Israel mit dem Bundesvolk des Herrn angesprochen wurde, fordert Mormon nun die `Anderen´, also all die, die nicht dazu gehören, auch nicht durch Adoption aufgenommen sind, auf, die Worte Jesu zu vernehmen (3. Nephi 30:1): „Wendet euch, all ihr Anderen, von euren schlechten Wegen ab, und kehrt von euren Übeltaten um, von eurem Lügen und Täuschen und von eurer Hurerei und von euren geheimen Gräueln und eurem Götzendienst und von euren Morden und eurer Priesterlist und eurem Neid und eurem Streit und von all eurer Schlechtigkeit und euren Gräueltaten, und kommt zu mir und lasst euch in meinem Namen taufen, damit ihr Vergebung für eure Sünden empfangen und vom Heiligen Geist erfüllt werden könnt, damit ihr meinem Volk zugezählt werden könnt, das vom Haus Israel ist.“ (3. Nephi 30:2).

Wendet euch, all ihr Anderen, von euren schlechten Wegen ab. Der Herr hat sich ein Bundesvolk erkoren, nämlich das Volk vom Haus Israel. Dieses Volk sollte all den ´anderen´, also der übrigen Menschheit, welcher Nation auch immer, Sein Evangelium mit Seinen Bündnissen weitertragen. Allerdings geriet es selber immer wieder auf Abwege, sodass der Herr es zuließ, dass es auch immer wieder von den `anderen´ Völkern in Bedrängnis gebracht wurde. Es wurde bekriegt, in Gefangenschaft geführt und schlussendlich über die ganze Erde zerstreut, was allerdings auch dazu beitrug, dass das Evangelium über die ganze Erde verbreitet werden konnte (1. Nephi 10:12-14; 2. Nephi 21:12; Jeremia 31:10).

Im weiteren Verlauf des Verses werden die `Anderen´ aufgefordert, sich von all ihren Übeltaten abzukehren, zum Herrn zu kommen und sich im Namen Jesu taufen zu lassen, um Vergebung zu erlangen und bereit zu werden, vom Heiligen Geist geführt zu werden, um Teil Seines Bundesvolkes zu werden. Ich lese mir die Übeltaten durch, die Mormon hier aufführt und überlege, von welcher ich umzukehren habe: Lügen, Täuschen, Hurerei, geheime Gräuel, Götzendienst, Mord, Priesterlist, Neid, Streit, Schlechtigkeit aller Art, Gräueltaten. Vieles davon habe ich glücklicherweise schon überwunden und Umkehr geübt und Vergebung erlangt.

Wenn du dir die Liste ansiehst, fällt dir etwas auf, von dem du noch Umkehr zu üben hast?

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Darum braucht ihr nicht zu meinen, ihr könntet die rechte Hand des Herrn nach links wenden

8. März 2020, 07:06am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Jakob segnet seine Enkel Ephraim und Manasse
(Bild: Quelle)

Mormon warnt uns: „Darum braucht ihr nicht zu meinen, ihr könntet die rechte Hand des Herrn nach links wenden, damit er nicht Gericht halte, um den Bund zu erfüllen, den er für das Haus Israel gemacht hat.“ (3. Nephi 29:9).

Darum braucht ihr nicht zu meinen, ihr könntet die rechte Hand des Herrn nach links wenden. Bei dieser Aussage fällt mir die Begebenheit ein, in der Jakob seinen Sohn Joseph, über dessen beiden Söhne Manasse und Ephraim, segnete. Joseph musste entgegen seiner Erwartung erleben, dass sein Vater Jakob die rechte Hand, die den Segen des Erstgeborenen symbolisiert, auf das Haupt von Ephraim, dem zweitgeborenen, legt, und die linke auf Manasses Haupt, den erstgeborenen, wobei er seine Arme überkreuzte, weil Joseph sie eigentlich in der richtigen Reihenfolge vor Jakob aufgestellt hatte (Genesis 48:13-14).

Unter `die rechte Hand nach links wenden´ verstehe ich, dass man möchte, dass etwas anderes ausgeführt wird, als der Herr in seiner Weisheit vorgesehen hat. Allgemein gilt die rechte Hand als die `gute Hand´ (Rechts – richtig, geeignet, anständig; mit ihr begrüßt man sich auch), die linke als die weniger gute Hand (links – falsch, verkehrt, fragwürdig oder ungeschickt). Wenn ich nun die rechte Hand nach links wende, will ich erreichen, dass das Gute jemand anderem zuteilwird, als vorgesehen. Im Fall des Verses oben, verstehe ich das so, dass derjenige nicht will, dass der Herr seinen mit dem Haus Israel gemachten Bund, auch erfüllt, ggf. jemandem anderen zuteilwerden lassen soll - was definitiv aber nicht geschehen wird. So, wie Jakob auch dem den Segen des Erstgeborenen gab, dem der Herr ihn auch zuteilwerden lassen wollte, dem zweitgeborenen.

Wie verstehst du diesen Vers?

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Ihr braucht die Juden oder sonst jemand vom Überrest des Hauses Israel nicht länger zu verspotten

7. März 2020, 05:19am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Mormon sagt uns: „Ja, und ihr braucht die Juden oder sonst jemand vom Überrest des Hauses Israel nicht länger zu verspotten oder verächtlich zurückzuweisen oder ins Lächerliche zu ziehen; denn siehe, der Herr gedenkt seines Bundes für sie, und er wird mit ihnen so verfahren, wie er es geschworen hat.“ (3. Nephi 29:8).

Ihr braucht die Juden oder sonst jemand vom Überrest des Hauses Israel nicht länger zu verspotten. Wer zählt zu den Juden? Der Schriftenführer gibt uns folgende Definition: Es sind diejenigen, die vom Königreich Juda sind, oder solche, die vom Stamm Juda abstammen, sowie dessen Zugehörige (lies hier).

Im Buch Mormon wird uns gesagt, dass die Juden aufgrund ihrer Abwendung und Verachtung von Gott „… im Fleische umherirren und zugrunde gehen; und sie werden zu einem Spott und Schimpf werden und unter allen Nationen verhasst sein.“ (1. Nephi 19:14). Über diejenigen, die nicht von Juda sind, sagt der Herr, dass sie es ihnen nicht danken würden, durch sie an die Bibel gekommen zu sein. Stattdessen würden sie von jenen verflucht und gehasst werden, anstatt sie für den Herrn zurückzugewinnen. (2. Nephi 29:4-5). Ich lerne, dass ich mich gegenüber den Juden, die einst das Bundesvolk des Herrn aus alter Zeit sind, dankbar verhalten soll. Ich muss ihre Anstrengungen anerkennen, die sie auf sich genommen haben, damit ich heute die Bibel haben kann. Durch sie lerne ich die liebevolle Einladung des Herrn kennen, meine irdischen Probleme zu überwinden und ihm zu folgen (Markus 8:34). Auch sind wir alle `Anderen´ aufgefordert, zu helfen, sie dem Herrn zurückzugewinnen.

Welche innerste Einstellung hast du zu diesem alten Bundesvolk des Herrn?

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Weh dem, der ... sagen wird, es könne keine Wundertat durch Jesus Christus bewirkt werden

6. März 2020, 08:05am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Jesus verwandelt Wasser in Wein
(Bild: Quelle)

Die Warnungen Mormons gehen weiter: „Ja, und weh dem, der, um Gewinn zu machen, an jenem Tag sagen wird, es könne keine Wundertat durch Jesus Christus bewirkt werden; denn wer dies tut, der wird wie der Sohn des Verderbens werden, für den es gemäß dem Wort Christi keine Barmherzigkeit gegeben hat!“ (3. Nephi 29:7).

Weh dem, der ... sagen wird, es könne keine Wundertat durch Jesus Christus bewirkt werden. Bei diesen Worten kommt mir folgender Refrain des Liedes in den Sinn, das Katja Ebstein gesungen hat: „Wunder gibt es immer wieder, heute oder morgen können sie geschehen, Wunder gibt es immer wieder, wenn sie dir begegnen, musst du sie auch sehen.“ Wunder sind durch die Macht Gottes veranlasste außergewöhnliche Ereignisse. Sie sind ein wichtiges Element im Werk des Herrn, erfordern allerdings Glauben (Markus 6:5-6).

Im Neuen Testament wird eine Begebenheit wiedergegeben, in der der Herr einer Sklavin, aufgrund ihrer Besessenheit von einem bösen Geist, Geld verdienen konnte, weil sie durch diesen Geist, Dinge vorhersagen konnte, die sonst keiner wusste. Nun traf sie eines Tages auf den Apostel Paulus und seinen Mitarbeiter Silas, und sie lief hinter ihnen her und rief vom bösen Geist eingegeben: „Diese Menschen sind Knechte des höchsten Gottes; sie verkünden euch den Weg des Heils.“ (Apostelgeschichte 16:17). Das tat sie eine ganze Weile, bis es Paulus zu dumm wurde und er im Namen Jesu dem Geist gebot sie zu verlassen. Sofort war sie befreit, konnte aber ihrem Herrn nun keinen Gewinn mehr einbringen, worauf dieser ungehalten wurde und verursachte, dass Paulus und Silas unter erschwerten Sicherheitsvorkehrungen in den Kerker geworfen wurden. Aus der Motivation heraus, Gewinn zu erzielen, verleugnete der Herr dieser Sklavin Wunder (Apostelgeschichte 16:16-24). Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass der Herr auch heute noch Wunder wirkt – ich muss nur entsprechenden Glauben aufbringen, um sie zu sehen. Ein sehr großes Wunder ist der Bestand Seiner Kirche in diesen Tagen. Seit der Gründung im Jahre 1830 wurde ihr von Skeptikern ein schneller Untergang vorhergesagt. Heute, fast 200 Jahre später besteht sie nicht nur immer noch, sondern sie wächst weltweit stetig weiter (Lehre und Bündnisse 13:1).

Welche Wunder sind dir in der Vergangenheit schon begegnet?

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Weh dem, … der sagt, der Herr wirke nicht länger durch Offenbarung

5. März 2020, 06:38am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Und noch eine Warnung Mormons: „Ja, weh dem, der die Offenbarungen des Herrn leugnet und der sagt, der Herr wirke nicht länger durch Offenbarung oder durch Prophezeiung oder durch Gaben oder durch Zungenrede oder durch Heilungen oder durch die Macht des Heiligen Geistes!“ (3. Nephi 29:6).

Weh dem, … der sagt, der Herr wirke nicht länger durch Offenbarung. Ich denke, jedem ist klar, dass Eltern ihren Kindern Hilfe und Unterstützung zukommen lassen wollen, damit sie sich in der richtigen Art und Weise entwickeln können. Wie geschieht das? Durch Kommunikation, Vorleben, Nachahmen, und ggf. Korrekturen aufgrund von Rückmeldungen. Hier auf Erden kein Problem, inzwischen sogar zeitgleich auch nicht über weite Entfernungen. Nun haben wir alle aber auch noch viel, viel weiter entfernt lebende Eltern. Auch sie lassen ihre Kinder nicht im Regen stehen. Insbesondere der Vater hält mit uns Kontakt, um uns Führung und Leitung zukommen zu lassen, um uns wissen zu lassen, was der Zweck unseres Daseins ist, und welche Rolle er, unsere himmlische Mutter, Jesus Christus, der Heilige Geist und weitere Personen dabei spielen. Die Kommunikationsart: Offenbarung, die er seinen bevollmächtigten Dienern auf Erden, für seine Kinder, zuteilwerden lässt (Offenbarung 3:7).

Wie funktioniert Offenbarung, die Verbindung zwischen Gott und seinen Kindern? Offenbarung kann durch `das Licht Christi´ und durch den `Heiligen Geist´ in Form von Inspiration, Visionen, Träumen oder dem Erscheinen von Engeln erfolgen. Über diese Verbindung erhalten wir Führung, die denen, die daran glauben, den Weg zur ewigen Errettung im celestialen Reich aufzeigen kann. Den berufenen Propheten gewährt er Führung und Leitung für die gesamte Kirche seines Sohnes. Darüber hinaus eröffnet er diesen Kommunikationskanal auch einer jeden Einzelperson für ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereich bzw. für sich selber. Der heute lebende Prophet und Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Russel M. Nelson, betont unablässig die Notwendigkeit persönlicher Offenbarung in unserer schwierigen Zeit: „Überlegen Sie nur, was das für ein Wunder ist! Welche Berufung wir auch haben mögen, wir können zum Vater im Himmel beten und erhalten Führung und Weisung, werden vor Gefahren und Ablenkung gewarnt und dazu befähigt, etwas zu bewerkstelligen, was wir alleine schlicht nicht schaffen würden.“ (Siehe hier). Ich bin zutiefst dankbar für diese Möglichkeit Wahrheit aus `erster Quelle´ erfahren zu können und bitte den Herrn täglich um diese Hilfe.

Wie nimmst du dieses Angebot der `persönlichen Offenbarung´ an?

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Weh dem, der den Christus und seine Werke leugnet!

4. März 2020, 06:31am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Eine weitere Warnung Mormons: „Weh dem, der das Wirken des Herrn verächtlich zurückweist; ja, weh dem, der den Christus und seine Werke leugnet!“ (3. Nephi 29:5).

Weh dem, der den Christus und seine Werke leugnet! Da fällt mir doch gleich die Aussage des Herrn gegenüber Petrus ein: „… Ich sage dir, Petrus, ehe heute der Hahn kräht, wirst du dreimal leugnen, mich zu kennen.“ (Lukas 22:34). Was bedeutet es, etwas zu leugnen? `Offenkundiges, wider besseres Wissen für unwahr oder nicht vorhanden zu erklären und nicht gelten zu lassen.´ Gerade in unserer heutigen Zeit haben wir es wieder mit einigen Zeitgenossen zu tun, die offenkundig Geschehenes für unwahr erklären: den Hollocaust, die Klimakrise ... Über das verächtliche Zurückweisen habe ich mich in meinem gestrigen Blogbeitrag schon ausgelassen. Heute muss ich mir die Frage stellen, inwiefern ich schon mal Christus und seine Werke verleugnet habe, wie Petrus es getan hat (Markus 14:72). Ich kann mich nicht erinnern, dass ich es bisher schon mal verbal getan habe, aber sicherlich durch einige meiner Handlungen. Sind die nämlich nicht gesetzeskonform, meine ich, ihn dadurch auch zu leugnen. Also bemühe ich mich mein Handeln stets zu reflektieren und nötigenfalls zu korrigieren. Ich bemühe mich, dass sich meine Liebe zu Jesus Christus in meinen Taten widerspiegelt.

Was meinst du, inwiefern ist es dir schon passiert, den Christus und seine Taten geleugnet zu haben?

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Dann braucht ihr nicht länger das Wirken des Herrn verächtlich zurückzuweisen

3. März 2020, 06:40am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Liebe hilft beim Umgang mit Verächtlichkeit
(Bild: Quelle)

Mormon warnt: „Und wenn ihr seht, dass diese Worte unter euch hervorkommen, dann braucht ihr nicht länger das Wirken des Herrn verächtlich zurückzuweisen, denn das Schwert seiner Gerechtigkeit ist in seiner rechten Hand; und siehe, wenn ihr an dem Tag sein Wirken verächtlich zurückweist, wird er es bald über euch kommen lassen.“ (3. Nephi 29:4).

Dann braucht ihr nicht länger das Wirken des Herrn verächtlich zurückzuweisen. Was bedeutet es, das Wirken des Herrn verächtlich zurückzuweisen?

Hast du es schon mal erlebt, dass jemand dir Geringschätzung entgegengebracht hat, dir keinen Respekt, erwiesen und vor dir keine Achtung gehabt hat? Hat er sich u. U. über dich oder deine Taten oder Äußerungen schon mal abfällig geäußert? Oder hast du es schon mal erlebt, dass jemand seine Abneigung dir gegenüber schon mal durch ein besonderes Grinsen zum Ausdruck brachte? Bei all diesen Formen der Äußerung, verbaler oder nonverbaler Art, handelt es sich um eine schwierige Persönlichkeitseigenschaft: Verächtlichkeit. Dieser Begriff hat viel mit dem Wort Acht zu tun, aus dem das Wort Achtung entstand. Das Gegenteil ist also Verachtung, Geringschätzung, Abscheu. Wenn ich also das Handeln des Herrn verächtlich zurückweise, verweigere ich ihm gegenüber meine Achtung, was soviel bedeutet wie ihm Seine Göttlichkeit abzusprechen. Welche Persönlichkeitsmerkmale muss ich also entwickeln, um nicht verächtlich zu sein? Ich muss Einhelligkeit, Einigkeit, Einmütigkeit, Herzlichkeit, Gleichgesinntheit, Gleichklang, Verbundenheit, Brüderlichkeit, Partnerschaft, Sympathie, Einklang, Nächstenliebe, Selbstvergessenheit an den Tag legen. Ich lerne also, dass ich diese sogenannten `Antonyme´ zur Verächtlichkeit an den Tag legen muss, um dem `Schwert der Gerechtigkeit´ des Herrn zu entgehen (zu `Schwert der Gerechtigkeit´ siehe meinen Blogbeitrag vom 27. April 2018 hier).

Was hält du von diesem Spruch: „Wer den Nächsten verächtlich macht, ist ohne Verstand, doch ein kluger Mensch schweigt.“ (Sprüche 11:12).

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