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Glaubensansichten

Deshalb war er auf ihn wütend

2. April 2016, 05:47am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Alma der Ältere und seine Anhänger wurden nun von Amulon, dem von Laman eingesetzten Herrscher über das eingenommene Land Almas, Helam (Mosia 23:39,19-20,29), unterdrückt (Mosia 24:8): „Denn Amulon wusste von Alma, dass er einer der Priester des Königs gewesen war und dass er es gewesen war, der den Worten Abinadis geglaubt hatte und vor dem König verjagt worden war, und deshalb war er auf ihn wütend; denn er war König Laman untertan, und doch übte er Gewalt über sie aus und bürdete ihnen Arbeiten auf und setzte Arbeitsaufseher über sie.“ (Mosia 24:9).

Sicherlich kennst du von Heinrich Hoffmann, dem deutschen Psychiater, Lyriker und Kinderbuchautor und Verfasser des Struwwelpeters (1809 - 1894) „Die Geschichte vom bösen Friederich“:

Der Friederich, der Friederich,
Das war ein arger Wüterich!
Er fing die Fliegen in dem Haus
Und riss ihnen die Flügel aus.
Er schlug die Stühl’ und Vögel tot,
Die Katzen litten große Not.
Und höre nur, wie bös er war:
Er peitschte seine Gretchen gar!

Deshalb war er auf ihn wütend. Leider passiert es auch mir hier und da noch, dass ich in einen erregten Gemütszustand gerate. Sollte mich jemand z. B. beim Autofahren meiner Meinung nach unrechtmäßig behindern, werde ich kurzfristig leicht wütend, aber bekomme mich, erinnernd daran, dass aus der Sicht anderer, ich womöglich oft das gleiche in ihnen verursache, recht schnell wieder in den Griff. Ich nehme mich immer mehr in Acht vor dem wütend werden, denke an die Folgen (siehe „Die Geschichte vom bösen Friederich"). Man verliert leicht die Selbstkontrolle, viel Schlimmes entsteht daraus: über Schlägereien (Numeri 22:27), kriegerische Auseinandersetzungen (2. Makkabäer 5:11), bis hin zu Mord (Daniel 2:12), ist alles unbedachte Handeln drin. Wie gehst du mit aufkommender Wut um?

wut(Quelle)

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Amulon fing an, Gewalt über Alma und seine Brüder auszuüben

1. April 2016, 05:08am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Der ehemalige, durch den gottlosen König Noa ernannte Priester Amulon und jetzt durch König Laman eingesetzte weltliche Führer im Land Helam (Mosia 23:39), stiftet seine Anhänger an: „... Gewalt über Alma und seine Brüder auszuüben, und fing an, ihn zu verfolgen, und veranlasste, dass seine Kinder ihre Kinder verfolgten.“ (Mosia 24:8).

Amulon fing an, Gewalt über Alma und seine Brüder auszuüben. Fortgesetzte Gewaltausübung wird in Deutschland mit Freiheitsstrafe geahndet (StGB § 107). Hierunter fallen körperliche Misshandlung sowie Handlungen gegen Leib und Leben oder gegen die Freiheit anderer Personen. Aber es gibt auch noch seelische Gewalt mit schwerwiegenden Folgen. Der Herr sagt uns, dass fast jeder Mensch dazu neigt, die ihm übertragene Macht zu missbrauchen (Lehre und Bündnise 121:39). Im Besonderen hat der Herr diejenigen gewarnt, Gewalt anzuwenden, die sein Priestertum tragen. Er sagt, dass die Rechte des Priestertums unzertrennlich mit den Mächten des Himmels verbunden sind und nur in Rechtschaffenheit ausgeübt werden können. Würde „mit dem geringsten Maß von Unrecht irgendwelche Gewalt oder Herrschaft oder Nötigung auf die Seele der Menschenkinder“ ausgeübt, würden wir den Geist des Herren betrüben und er würde sich zurückziehen und wir würden keine Macht mehr haben (Lehre und Bündnisse 121:36-37). Ich bin dankbar für die Macht des Priestertums, die ich tragen darf, und hüte mich davor, sie unrechtschaffen zu nutzen. Ich habe gelernt, sie im Dienst an meinem Mitmenschen zu deren Wohl und Nutzen auszuüben. Wie gehst du mit der Macht um, die dir übertragen worden ist?

gewalt(Quelle)

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Fingen an, ein schlaues und weises Volk zu sein, was die Weisheit der Welt betrifft

31. März 2016, 05:24am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Nachdem der lamanitische König namens Laman, Lehrer für das Volk bestellt hatte (Mosia 24:3-4), wurde es in der Weisheit der Welt unterrichtet: „Und so fingen die Lamaniten an, ihren Reichtum zu vermehren, und fingen an, miteinander Handel zu treiben und groß zu werden, und fingen an, ein schlaues und weises Volk zu sein, was die Weisheit der Welt betrifft, ja, ein sehr schlaues Volk, das Vergnügen fand an allerart Schlechtigkeit und Ausplünderung, außer unter den eigenen Brüdern.“ (Mosia 24:7).

Fingen an, ein schlaues und weises Volk zu sein, was die Weisheit der Welt betrifft. Nach meinem Verständnis bedeutet weise zu sein, erlangtes Wissen richtig anzuwenden. Wenn ich die Gesetzmäßigkeit von Fliehkräften und Haftungskräften kennengelernt habe, dann aber doch mit überhöhter Geschwindigkeit in eine Kurve fahre und mich überschlage, bin ich zwar schlau, aber mein Handeln war töricht. Seine Weisheit nur auf weltliche Dinge zu beschränken, ist auch töricht (1. Korinther 1:202. Nephi 9:28). Der Herr fordert uns auf, Weisheit aus den besten Büchern zu ziehen und durch `Studium und Glauben´ Wissen zu erlangen (Lehre und Bündnisse 109:7). Zu den besten der besten Bücher gehören für mich die heiligen Schriften. Aus ihnen lerne ich durch tägliches Studium, verbunden mit Glauben und Gebet, göttliche Weisheit, indem ich das Gelernte im täglichen Leben richtig anwende. Wenn ich gelernt habe, dass der Herr von mir verlangt ein Zehntel meines Ertrages, den ich ohne ihn ja schon gar nicht hätte erlangen können, an ihn zurückzugeben und er mich dafür wiederum segnen würde (Deuteronomium 14:223. Nephi 24:10), ich es aber unterlasse, so handle ich nicht weise sondern töricht. Wie gehst du mit dem dir angeeigneten Wissen um?

fliehkraft(Quelle)

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Sie waren untereinander ein freundliches Volk; doch kannten sie Gott nicht

30. März 2016, 06:21am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Der lamanitische König hat Amulon, dem Führer der geflohenen Priester König Noas (Mosia 23:3220:3-5), über das besetzte Teilgebiet, das Alma der Ältere mit seinen Anhängern bevölkert hatte (Mosia 23:25-26), die Herrschaft übertragen (Mosia 23:25,35,39) und er und seien Brüder sollten dort als Lehrer des Volkes tätig sein(Mosia 24:1), aber was sie selber und die Lamaniten, denen sie sich angeschlossen hatten, betraf: „... sie waren untereinander ein freundliches Volk; doch kannten sie Gott nicht; auch lehrten die Brüder Amulons sie gar nichts in bezug auf den Herrn, ihren Gott, auch nicht das Gesetz des Mose; und sie lehrten sie auch nicht die Worte Abinadis;“ (Mosia 24:5).

Sie waren untereinander ein freundliches Volk; doch kannten sie Gott nicht. Das kam daher, dass unter König Noa ein Abfall von der Lehre Gottes stattfand, er selber Priester nach seinem Willen berief und diese ihre eigenen fleischlich gesinnten Begierden verfolgten und die Kirche des Herrn auf diese Weise verschwand. So geschah es unter allen Völkern immer wieder. Die bevollmächtigten Diener des Herrn wurden getötet (beispielhaft Abinadi), eigene weltlich gesinnte Führer berufen und irgendwann gab es wieder einen gerechten gläubigen, durch den der Herr sein Werk wieder aufrichten ließ (Alma der Ältere beispielhaft). So war es auch nach Christus. Seine von ihm berufenen und ordinierten Apostel wurden verfolgt und getötet. Weltliche Herrscher nahmen sich selbst die Ehre und veränderten die Lehre. Irgendwann hat der Herr wieder Menschen mit seinem Geist beeinflusst eine Wiederherstellung seines Reiches auf Erden vorzubereiten (beispielhaft Tyndale mit der für das einfache Volk verständlichen Bibelübersetzung), bis derjenige von ihm berufen wurde sein Reich auf Erden wieder aufzurichten: Joseph Smith Jun.

Wie wunderbar, dass wir wieder in einer Zeit leben dürfen, in der die Kirche des Herrn, mit der Vollmacht, alle zur Erhöhung notwendigen Bündnisse und Verordnungen vollziehen zu dürfen, wieder aufgerichtet ist und diesmal nie wieder von der Erde genommen werden soll, bis Jesus Christus selber die Herrschaft übernehmen wird. Was sind deine Empfindungen darüber, dass wir in einer Zeit leben, in der wir Gott kennen lernen dürfen?

josmithAls Joseph Smith überlegte, welcher Kirche er sich anschließen solle, wandte er sich der Bibel zu. Dort las er: „Bittet Gott.“
(Quelle)

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Wollten die Lamaniten ihr Versprechen nicht einhalten

29. März 2016, 07:26am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Amulon und diejenigen, die mit ihm waren, schlossen sich dem Heer der Lamaniten auf der Suche nach dem Land Nephi an, kamen dabei in das Land Helam und fanden Alma den Älteren und die Seinen (Mosia 23:35). Die Lamaniten wollten von ihnen den Weg ins Land Nephi gezeigt bekommen und sie dann in Frieden lassen (Mosia 23:36): „Aber nachdem Alma ihnen den Weg gezeigt hatte, der in das Land Nephi führte, wollten die Lamaniten ihr Versprechen nicht einhalten, sondern sie stellten rings um das Land Helam Wachen auf über Alma und seine Brüder.“ (Mosia 23:37).

Wollten die Lamaniten ihr Versprechen nicht einhalten. Von Friedrich Rückert (1788 - 1866, deutscher Dichter und Lyriker) stammt folgendes Zitat: „Gib nicht zu schnell dein Wort, so brauchst du's nicht zu brechen; viel besser ist es, mehr zu halten, als versprechen“. Ich denke dabei an die Versprechen, die ich im Laufe meines Lebens schon gegenüber dem Herrn abgegeben habe. Bei der Taufe habe ich z. B. versprochen, seine Gebote zu halten und ihm bis an mein irdisches Lebensende zu dienen (Mosia 18:10,13). Ich erneuere jeden Sonntag, wenn ich das Abendmahl nehme, dieses Versprechen. Dies darf ich nicht zu schnell und unbedacht tun, denn ansonsten nehme ich zu meinem Verderben am Mahl teil (1. Korinther 11:293. Nephi 18:29). Deshalb reflektiere ich immer meine Handlungen der vergangenen Woche, um festzustellen, wo ich mein Versprechen doch gebrochen habe, bitte den Herrn entsprechend um Vergebung und nehme mir vor mich zu bessern. Wie gehst du mit Versprechen die du gemacht hast um?

Versprechen
(Quelle)

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Und vernichteten sie um ihrer Frauen willen nicht

28. März 2016, 05:20am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Die Heere der Lamaniten, die das Volk Limhi verfolgten, verirrten sich in der Widnis (Mosia 23:30) und trafen auf die geflohenen Priester des schlechten Königs Noa mit ihrem Anführer Amulon im Ort Amulon (Mosia 23:31). Dieser nun wieder benutze die Frauen der damals von ihnen entführten lamanitischen Töchter, dass sie sich bei den Lamaniten dafür einsetzen sollten, sie nicht zu töten (Mosia 23:33): „Und die Lamaniten hatten Mitleid mit Amulon und seinen Brüdern und vernichteten sie um ihrer Frauen willen nicht.“ (Mosia 23:34).

Du kennst sicherlich die Redensart: „Für jemanden die Kohlen aus dem Feuer holen.“ Sie bringt zum Ausdruck, dass jemand in einer gefährlichen Situation jemandem einen Gefallen tut, für jemanden etwas riskiert bzw. eine unangenehme Aufgabe übernimmt. So waren es wiedermal die Frauen, die für die schlechten Priester des Königs Noa, die sie ja vorher den Lamaniten geraubt hatten (Mosia 20:18), die Kohlen aus dem Feuer holen sollten.

Dabei kommt mir die Begebenheit mit Abigajil, der schönen, mit einem klaren Verstand gesegneten, Frau des äußerst bösartigen reichen Schafherdenbesitzers Nabal (bedeutet so viel wie Narr oder Dummkopf) in den Sinn. David und seine Hirten haben sich äußerst freundlich und hilfsbereit um Nabals Hirten und Herden gekümmert, als diese in seiner Gegend waren (1. Samuel 25:7-8). Als David nun von ihm Hilfe erbat, lehnte dieser sie sehr barsch ab (1. Samuel 25:11). David zog daraufhin mit etwa 400 seiner Männer Nabal entgegen, um ihn und seine Männer zu töten (1. Samuel 25:13). Als Abigajil dies zugetragen wurde, ritt sie David entgegen und übergab ihm die von ihm erbetene Hilfe an Nahrung (1. Samuel 25:18). Auf diese Weise wendete sie das von David vorgesehene Blutbad ab (1. Samuel 25:33). Nabal starb kurz drauf (1. Samuel 25:38) und David warb um Abigajils Hand (1. Samuel 25:40).

Und vernichteten sie um ihrer Frauen willen nicht. Ich lerne, welchen friedensstiftenden Einfluss Frauen doch auf Männern ausüben können. Häufig ist es einfach so, dass Frauen für ihre Männer die Kohlen aus dem Feuer holen. Alles spricht dafür, auf den guten Rat einer ehrbaren Frau zu achten. Welche Erlebnisse in dieser Hinsicht hattest du schon?

die-kohlen-aus-dem-feuer-holen(Quelle)

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Der Herr erweichte den Lamaniten das Herz

27. März 2016, 06:42am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Nachdem das Volk seine Angst, wegen des in ihr Land eindringenden Heeres der Lamaniten, zum Schweigen gebracht hatte, rief es den Herrn um Hilfe an (Mosia 23:28): „Und es begab sich: Der Herr erweichte den Lamaniten das Herz. Und Alma und seine Brüder gingen hin und lieferten sich aus, ihnen in die Hände; und die Lamaniten nahmen das Land Helam in Besitz.“ (Mosia 23:29).

Der Herr erweichte den Lamaniten das Herz. Dadurch, dass der Herr den Lamaniten Mitgefühl und Mitleid ins Herz gab, führten sie wenigstens keinen vernichtenden Schlag gegen Alma den Älteren und seine Anhänger aus, dennoch gelangten auch sie, wie das Volk Limhi, in deren Unterdrückung. Was war der Grund hierfür, wo sie sich doch vom schlechten König Noa abgewandt und dem Herrn an den Wassern Mormons zugewandt hatten (Mosia 18:14.16-17)? Es lag daran, dass sie langsam waren im Befolgen der Warnungen des Propheten Abinadi (Mosia 11:20,2912:1). Erst nach der zweiten Warnung haben sie sich dem Herrn zugewandt (Mosia 17:218:7) und so war auch der Herr nun langsam im Hören auf ihr Schreien. Hierdurch erfüllte sich auch Abinadis Prophezeiung (Mosia 12:2-5). Dessen ungeachtet behütete der Herr sie wenigstens vor Vernichtung. Durch das Leid durch das sie nun gehen mussten, prüfte der Herr ihren Glauben und ihre Geduld (Mosia 23:21).

So lerne ich aus diesen Begebenheiten, dass ich mich bemühen muss, schnell die Warnungen des Herrn, die er uns durch seine lebenden Propheten auch heute zukommen lässt, zu befolgen, wenn ich den angekündigten Strafen entgehen will. Ich weiß, dass ich ihn um Hilfe anrufen kann, wenn meine eigenen Möglichkeiten erschöpft sind. Er wird mir dann auf seine Weise helfen. Die Bedrängnisse, durch die ich dennoch gehen muss, sollen mir helfen in bestimmten Eigenschaften gestärkt zu werden. Welche Erlebnisse hattest du schon, in denen der Herr das Herz deiner Feinde erweicht hat?

herz(Quelle)

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Darum brachten sie ihre Furcht zum Schweigen und fingen an, zum Herrn zu schreien

26. März 2016, 05:57am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Alma der Ältere ermahnte als geistlicher Führer sein Volk, das vor dem Heer der Lamaniten Angst hatte, sich des Herren ihres Gottes zu erinnern (Mosia 23:27). Die Folge: „Darum brachten sie ihre Furcht zum Schweigen und fingen an, zum Herrn zu schreien, er solle den Lamaniten das Herz erweichen, so dass diese sie und ihre Frauen und ihre Kinder verschonen würden.“ (Mosia 23:28).

Darum brachten sie ihre Furcht zum Schweigen und fingen an, zum Herrn zu schreien. Mich beeindruckt hier, dass das Volk allein aufgrund der Ermahnung Almas, zunächst seine Angst zum Schweigen brachte und erst dann den Herrn im Gebet um Hilfe anrief. Sie erbrachten zuerst, aufgrund Ermahnung, eine Vorleistung. Damit zeigten sie, dass sie auf die Worte ihres geistlichen Führers achteten. Das ist wiederum für mich ein Muster: Achte ich auf die Worte und Ermahnungen meiner geistlichen Führer, vom Heimlehrer über den Bischof, bis hin zum Propheten und allen von ihnen beauftragten, handle danach und bitte dann den Herrn um seine Hilfe, dass mein Handeln Erfolg haben möge? Unter Umständen muss ich über die Ermahnung bzw. Aufforderung nachdenken, um eine angemessene Handlung zu überlegen und sie dem Herrn vorzutragen, um dann seine Hilfe zu erbitten für einen Teil, von dem ich weiß, dass ich ihn nicht aus eigener Kraft erfüllen kann. Wie reagierst du auf Ermahnungen deiner geistlichen Führer?

Mahnung
„... Also sprach in ernstem Ton der Papa zu seinem Sohn, ...“
(Quelle)

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Alma ging hin ... und ermahnte sie, sich nicht zu fürchten, sondern sich ... ihres Gottes, zu erinnern

25. März 2016, 06:24am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Während das Volk Alma des Älteren in Helam das Land bebaute, kam ein Heer der Lamaniten in ihr Land (Mosia 23:25) und sie fingen an sich vor ihnen zu fürchten (Mosia 23:26): „Aber Alma ging hin und trat unter sie und ermahnte sie, sich nicht zu fürchten, sondern sich des Herrn, ihres Gottes, zu erinnern, und er werde sie befreien.“ (Mosia 23:27).

Alma ging hin ... und ermahnte sie, sich nicht zu fürchten, sondern sich ... ihres Gottes, zu erinnern. Ich erinnere mich an eine Situation, in der ich als kleiner Junge aus dem Stall über den Hof zurück zum Wohnhaus gehen wollte und mittendrin das Hoflicht ausging. Es war stockfinster. In meiner Nachtblindheit konnte ich nichts mehr erkennen und geriet in totale `Angst vor dem bösen Wolf` - „Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie.“.sagte schon Erich Kästner (deutscher Schriftsteller, Publizist und Drehbuchautor; 1899-1974). In wem würden nicht Angst und Sorge aufkommen, wenn er in eine Situation gerät, die nichts Gutes für Leib und Leben erahnen lässt. Aus der Schrift aber lerne ich, dass ich keine Angst zu haben brauche, wenn ich vom Feind bedroht bin. Ich muss nur im Gebet mit dem Herrn reden, ihm meine Sorgen vortragen und darauf vertrauen, dass er mich vor dem Feind retten wird (Nehemia 9:27). Mein größter Feind, der mir Angst einjagen kann, ist Satan. Wegen seiner Angriffe, muss ich ständig um Kraft für mich bitten, damit ich diesen widerstehen kann (Lukas 21:36). Wovor hast du am meisten Angst und wie gehst du damit um?

angst_vor_hunden
(Quelle)

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Niemand konnte sie befreien außer ... der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs

24. März 2016, 05:51am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Mormon sagt uns in seiner Zusammenfassung der großen Platten Nephis (Mosia bis Vierter Nephi; Mormon 2:17-18) weiter: „Denn siehe, ich will euch zeigen, dass sie in Knechtschaft gebracht wurden, und niemand konnte sie befreien außer der Herr, ihr Gott, ja, nämlich der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs.“ (Mosia 23:23).

Niemand konnte sie befreien außer ... der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs. In den heiligen Schriften werden uns für Jesus Christus viele Namen genannt. Um nur ganz wenige aufzuzählen: «Ich-bin-da» (Exodus 3:14; in einer neuzeitlichen Übersetzung der hebräischen Bibel im 18. Jahrhundert durch Moses Mendelssohn heißt es »Ich bin das Wesen, welches ewig ist.« hier - abgeleitet von Jehova); «Jahwe» (Exodus 3:15; als der Eigenname des Gottes Israels im Tanach, der hebräischen Bibel); «Jehova» (Moroni 10:34Köstliche Perle Abraham 1:16 - als vorirdischer Eigenname); und auch «der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs» (Exodus 3:6). Was hat es nun mit dem Namen «der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs» auf sich, von dem er selber sagt: „Das ist mein Name für immer und so wird man mich nennen in allen Generationen“ (Exodus 3:15)?

Abraham (der Herr benannte ihn von `Abram´ - „der Vater ist erhaben“ - um in `Abraham´ - „Vater der Menge von Völkern“; Genesis 17:5), sein Sohn Isaak und sein Enkel Jakob (später Israel - Genesis 32:29) gelten als die Erzväter, aus denen die zwölf Stämme Israels hervorgingen. Mit Abraham schloss der Herr einen Bund (Genesis 17:4). Der Bund umfasste: ein verheißenes Land (Köstliche Perle Abraham 2:6Genesis 12:7), viele Nachkommen (Köstliche Perle Abraham 2:9-10Genesis 12:2-3) und das Evangelium Jesu Christi und das Priestertum für Abraham und seine Nachkommen (Köstliche Perle Abraham 2:11Genesis 17:7). Diesen selben Bund hat der Herr mit Isaak (Genesis 26:1-4) und Jakob (Genesis 48:3-4) jeweils erneut bekräftigt. Er erstreckt sich also auf alle Nachkommen Abrahams, die ihn auf sich nehmen wollen. Diejenigen, die keine direkten Nachkommen sind, aber das Evangelium durch die Taufe annehmen werden in diesen Stammbaum eingepfropft und ebenso Teilhaber dieses Bundes (Lehre und Bündnisse 132:32-33). Welchen Einfluss hat dieses Wissen auf deine Entscheidungen?

Stammbaum
(Quelle)

 

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