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Glaubensansichten
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Ein Mann namens Zerahemnach war ihr Führer

2. Januar 2018, 06:37am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Mormon schreibt weiter über den sich anbahnenden Krieg zwischen Lamaniten und Nephiten: „Und es begab sich: Die Lamaniten kamen mit ihren Tausenden heran; und sie kamen in das Land Antionum, welches das Land der Zoramiten ist; und ein Mann namens Zerahemnach war ihr Führer. 6  Und nun, da die Amalekiten eine schlechtere und blutdürstigere Einstellung hatten, als die Lamaniten sie an und für sich hatten, deshalb bestimmte Zerahemnach oberste Hauptleute über die Lamaniten, und dies waren alles Amalekiten und Zoramiten.“ (Alma 43:5-6).

Ein Mann namens Zerahemnach war ihr Führer. Zerahemnach war der oberste Befehlshaber der lamanitischen Streitkräfte (Alma 43:44). Sein Bestreben war es, den Hass seines Volkes auf die Nephiten aufrechtzuerhalten und noch zu verstärken, um Macht über seine Gefolgsleute und über die Nephiten zu gewinnen (Alma 43:7-8).

So wie es hier aus der Zeit um 74 v. Chr. geschildert wird, erleben wir es auch noch heute. Wir erleben mit, wie einzelne Menschen Situationen nutzen, um ganze Völker gegeneinander aufzuhetzen nur um der Macht willen. Neuzeitliche Offenbarung bestätigt uns, dass fast alle Menschen Vollmacht die sie bekommen haben dahin gehend nutzen, ungerechte Herrschaft auszuüben (Lehre und Bündnisse 121:39). Warum ist das so? Weil die Menschen, die „... nicht den Einflüsterungen des Heiligen Geistes ...“ nachgeben, und dadurch den `natürlichen Menschen´ ablegen, Feinde Gottes sind (Mosia 3:19) und somit den Weg freimachen, von Satan beeinflusst zu werden. Ich muss wissen, dass bei diesem meinem Bestreben Satan Krieg gegen mich führt (Lehre und Bündnisse 76:29). Ich lerne daraus, dass ich alles dransetzen muss, im Krieg gegen Satan zu bestehen und den `natürlichen Menschen´ abzulegen und ein `Heiliger´ zu werden, ein glaubenstreues Mitglied in der Kirche des Herrn (Epheser 2:19-22). Wie bewerkstelligst du dies?

 

(Bild: Quelle)

 

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Darum bereiteten sie sich auf den Krieg vor

1. Januar 2018, 07:07am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Mormon berichtet in seiner Zusammenfassung: “Denn siehe, es begab sich: Die Zoramiten wurden Lamaniten; und nun, zu Beginn des achtzehnten Jahres sah das Volk der Nephiten, daß die Lamaniten über sie kommen würden; darum bereiteten sie sich auf den Krieg vor; ja, sie sammelten ihre Heere im Land Jerschon.” (Alma 43:4).

Die Zoramiten (Jakob 1:13) stammen von Zoram, dem Diener Labans ab, der sich Lehis Auswanderergruppe um 600 v. Chr. anschloss (1. Nephi 4:31,35). Später, als die Nachfahren um 75 v. Chr. wieder von einem Mann namens Zoram geführt wurden (Alma 31:8), ließen sie sich von seinen falschen Lehren verleiten und trennten sich von den Nephiten (Alma 30:59; 31:1). Alma versuchte mit seinen Mitarbeitern sie wieder zur Wahren Lehre Christi zurückzugewinnen, was aber nur mit dem ärmeren Teil gelang (Alma 31:7,8-9,11; Alma 32:2). Die angeseheneren Zoramiten wurden auf die bekehrten Zoramiten zornig (Alma 35:3) und Letztere wurden von den Ammoniten (bekehrte Lamaniten; Alma 53:10) aufgenommen (Alma 35:9), während die restlichen Zoramiten sich mit den Lamaniten verbündeten (Alma 43:4).

Darum bereiteten sie sich auf den Krieg vor. Aus diesem Teil des Berichtes lerne ich für mich, dass ich mich auch auf den Krieg vorbereiten muss. Ich meine jetzt nicht einen organisierten und unter Einsatz von physikalischen Waffen und physikalischer Gewalt ausgetragenen Konflikt. Nein, ich meine die täglichen geistigen Angriffe Satans, denen ich ausgesetzt bin. Er ist ein Feind Gottes (Mosia 16:5). Seitdem ich mich zum Herrn bekehrt hatte, ist Satan auch mein Feind und ich muss vorbereitet sein, mich verteidigen zu können. Wie bereite ich mich vor? Indem ich der Aufforderung Jesu an seine Jünger im Garten Getsemani folge: „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet! ...“ (Matthäus 26:41). Dazu gehört, dass ich mich eifrig mit dem Wort Gottes beschäftige und dessen Lehre in meinem Leben richtig anwende (Alma 17:2). Wie bereitest du dich vor?

 (Bild: Quelle)

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Zum Bericht über die Kriege zwischen den Nephiten und den Lamaniten

31. Dezember 2017, 06:46am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Mormon schreibt: „Und nun kehre ich zum Bericht über die Kriege zwischen den Nephiten und den Lamaniten im achtzehnten Jahr der Regierung der Richter zurück.“ (Alma 43:3).

Zum Bericht über die Kriege zwischen den Nephiten und den Lamaniten. Mormon hat als Prophet unsere heutige Zeit gesehen und unter diesem Aspekt wurde er vom Geist Gottes geleitet, seinen Auszug aus den Aufzeichnungen der Nephiten aus mehreren Jahrhunderten so zusammenzustellen, dass er für uns so nützlich wie nur irgend möglich sein würde. Sein Sohn Moroni bestätigt dies, indem er an uns heute gewandt schreibt: „Siehe, ich spreche zu euch, als seiet ihr gegenwärtig, und doch seid ihr es nicht. Aber siehe, Jesus Christus hat euch mir gezeigt, und ich weiß, was ihr tut.“ (Mormon 8:35; siehe auch den ersten Absatz auf der Titelseite des Buches hier).

Welche wichtigen Lehren können wir nun aus den Kriegsberichten für uns ziehen, die sich über die nächsten zwanzig Kapitel des Buches Alma hinziehen und auch noch von Mormon und Moroni weitergeführt werden? Präsident Ezra Taft Benson (1899–1994) hat gesagt: „Aus dem Buch Mormon lernen wir, wie ein Jünger Christi sich in Kriegszeiten verhält.“ (Herbst-Generalkonferenz 1986.). Mormon sah, dass auch wir in einer Zeit der „Kriege und Kriegsgerüchte“ (Lehre und Bündnisse 45:26) leben würden, und will uns mit seinem Auszug aufzeigen, wie man auch in solchen Zeiten rechtschaffen leben und handeln kann. Er zeigt uns auch auf, welches außerordentliche Leid durch Konflikte verursacht wird, erklärt aber auch, warum Krieg zur Verteidigung von Leben und Freiheit erforderlich werden kann. Wobei die Kirche keinesfalls ein rechtschaffenes Mittel in der Beilegung an internationalen Streitigkeiten sieht; solche Konflikte sollen und können durch friedliche Verhandlungen und Kompromisse beigelegt werden, sofern die Völker dazu bereit sind. Leider gibt es genügend Menschen, die nicht dazu bereit sind. Viele Grundsätze, die uns in diesen Kapiteln vermittelt werden, können wir insbesondere auch auf `geistige Schlachten gegen die Mächte des Bösen´ beziehen. Dies ist sicherlich ein äußerst kontrovers diskutiertes Thema. Welche Einstellung hast du dazu, dass das Buch Mormon sich damit so ausführlich befasst?

 

(Bild: Quelle)

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Sie predigten nach der heiligen Ordnung Gottes, durch die sie berufen waren

30. Dezember 2017, 06:28am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Mormon schreibt in seiner Zusammenfassung der Berichte um 385 n. Chr. (Mormon 6:6): „Und nun begab es sich: Die Söhne Almas gingen hin unter das Volk, um ihm das Wort zu verkünden. Und auch Alma selbst konnte nicht ruhen, und er ging auch hin. 2  Nun werden wir nichts weiter über ihr Predigen sagen, außer dass sie das Wort und die Wahrheit predigten gemäß dem Geist der Prophezeiung und Offenbarung; und sie predigten nach der heiligen Ordnung Gottes, durch die sie berufen waren.“ (Alma 43:1-2).

Sie predigten nach der heiligen Ordnung Gottes, durch die sie berufen waren. Alma der Jüngere erinnerte seine drei Söhne, Helaman, Schiblon und Korianton, daran, dass sie nach Gottes heiliger Ordnung berufen sind, dem Volk das Wort mit Ernsthaftigkeit zu verkünden (Alma 37:47; 38:15; 42:31). Seine Söhne kamen ihrer Berufung ohne Umschweife und Ausreden nach und Alma war ihnen dabei ein Vorbild, indem er es, nach seinen früheren langen Missionsreisen, nicht unterließ, im Alter nochmals unter das Volk zu gehen und zu predigen.

Die Mitglieder der Kirche des Sohnes Gottes, haben auch heute diesen Auftrag, unter das Volk zu gehen und das Wort zu verkünden. Dies geschieht, indem junge Männer, und wenn sie es wollen, auch junge Frauen, eine Zeit ihrer Jugend damit verbringen, auf eine Missionsreise zu gehen, genau wie die Söhne Almas. Auch viele ältere Ehepaare gehen, wenn ihre Kinder schon eigene Familien haben, nochmals auf Mission, wie Alma der Jüngere und dessen Vater Alma vor ihm. Alle anderen Mitglieder missionieren in ihrem Umfeld durch ihr Vorbild und Zeugnis, das sie von der Wahrheit des Wortes ablegen. Sie alle sind dazu `nach der heiligen Ordnung Gottes´ berufen - `nach der heiligen Ordnung Gottes´ bedeutet, nach der Ordnung des Priestertums Gottes (Ether 12:10; Lehre und Bündnisse 84:17-18). Auch ich war in meiner Jugend auf Missionsreise und lege nun auch in meinem Alter Zeugnis von der Wahrheit des Wortes durch diesen meinen Blog ab. Wie legst du von den Wahrheiten, die du erkannt hast, Zeugnis ab, und kommst deiner Berufung nach? Über den Missionsdienst in der Kirche des Herrn kannst du hier mehr erfahren.

Petrus, Jakobus und Johannes übertragen das Melchisedekische PriestertumPetrus, Jakobus und Johannes übertragen Joseph Smith das Priestertum Gottes (1829; Lehre und Bündnisse 27:12)
(Bild: Quelle)

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Verkünde das Wort mit Wahrheit und Ernsthaftigkeit

29. Dezember 2017, 06:05am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Die letzten Worte Alma des Jüngeren an Korianton: „Und nun, o mein Sohn, du bist von Gott berufen, diesem Volk das Wort zu predigen. Und nun, mein Sohn, gehe deines Weges, verkünde das Wort mit Wahrheit und Ernsthaftigkeit, auf dass du Seelen zur Umkehr bringst, damit der große Plan der Barmherzigkeit Anspruch auf sie erheben kann. Und möge Gott dir wahrhaftig gemäß meinen Worten gewähren. Amen.“ (Alma 42:31).

Verkünde das Wort mit Wahrheit und Ernsthaftigkeit. Diesen Auftrag hatte Alma auch schon seinem älteren Sohn Helaman in ähnlicher Weise gegeben (Alma 37:47). In der Einheitsversion 2016 des Neuen Testamentes kommt `ernsthaft´ ein einziges Mal vor: „Darum lasst uns ernsthaft besorgt sein, dass keiner von euch zurückbleibt, solange die Verheißung, in seine Ruhe zu kommen, noch gilt.“ (Hebräer 4:1). Was ist unter Ernsthaftigkeit zu verstehen? Als Charaktereigenschaft, eine Tugend, ist sie die Fähigkeit, eine Sache mit Engagement, Herz, Besonnenheit und Entschlossenheit anzugehen. Man widmet sich ganz einer Sache und will sie zum Erfolg führen. Leichtigkeit und Lebensfreude sind Gegensätze der Ernsthaftigkeit.

Wenn ich sie nicht habe, kann ich Ernsthaftigkeit entwickeln. Ich nehme mir für eine bestimmte Zeit vor, Bedingungen zu schaffen und aufrechtzuerhalten, in denen ich gewünschte Dinge ernsthaft ausübe, z: B. das Schriftenstudium. Ich setze mir das Ziel, eine Woche lang vor Beginn meiner täglichen Arbeitsroutine eine halbe Stunde in der Schrift zu arbeiten, nicht nur zu lesen. Wenn ich morgens aufwache, kann ich mir sagen, dass ich mich schon auf die nächsten Erfahrungen mit dem Schriftstudium freue und mir vornehmen, das Gelesene auch zu verstehen und den Wunsch zu entwickeln, es auch richtig anzuwenden. Tagsüber werde ich mich hier und da an das durchgearbeitet erinnern und dem Wunsch des Anwendens nachkommen. Am Ende der Woche habe ich so viel Positiverlebnisse gesammelt, dass ich mit dem Vorhaben weitermachen will. So ist es mir mit der Entwicklung meiner Ernsthaftigkeit des Bloggens gegangen. Wie entwickelst du Ernsthaftigkeit?

Ernsthaftigkeit
(Bild: Quelle)

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Lass dich davon in Demut hinabführen bis in den Staub

28. Dezember 2017, 05:56am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Alma der Jüngere zu Korinaton: „O mein Sohn, ich wünsche, du würdest die Gerechtigkeit Gottes nicht länger leugnen. Unterfange dich nicht, dich deiner Sünden wegen im geringsten zu entschuldigen, indem du die Gerechtigkeit Gottes leugnest; sondern lass du die Gerechtigkeit Gottes und seine Barmherzigkeit und seine Langmut vollen Einfluss auf dein Herz haben; und lass dich davon in Demut hinabführen bis in den Staub.“ (Alma 42:30).

Lass dich davon in Demut hinabführen bis in den Staub. Was habe ich darunter zu verstehen? Wenn jemand erhobenen Hauptes dasteht, kann es sein, dass er als stolz empfunden wird. Wenn dieser nun von einer über ihm stehenden Person dazu gebracht wird, sich zu beugen, wird er sich gedemütigt fühlen. Wenn dieses Beugen nun bis in den Erdboden hinab erzwungen wird, dann kommt das einer Zerstörung gleich, er wird sich `am Boden zerstört´ fühlen. `Bis in den Staub hinabgeführt´ versinnbildlicht, dass ich erniedrigt wurde, evtl. von meinem `hohen Ross heruntergeholt wurde´.

Wenn ich gesündigt habe, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als mich vor den Betroffenen zu demütigen, will ich nicht die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen. Das bedeutet, dass ich nicht erhobenen Hauptes sagen kann, es gibt ja noch die Barmherzigkeit. Für den Fall, dass ich keine Umkehr üben würde, kann die Barmherzigkeit nicht greifen, sondern die Gerechtigkeit fordert das ihre. Übe ich jedoch umfassende Umkehr - erkennen gesündigt zu haben, Bekennen und Vergebung erbitten vor allen Beteiligten, soweit möglich Wiedergutmachen und nicht wieder tun - dann gibt es da einen, der für mein Vergehen gesühnt hat, was dazu führt, dass Barmherzigkeit die Gerechtigkeit befriedigt (Alma 42:15). Was ich dabei noch zu berücksichtigen habe: den Tag meiner Umkehr nicht aufzuschieben (Alma 34:33). Wenn ich das aufrichtig tue, dann habe ich mich `in Demut bis in den Staub´ hinabführen lassen´. Wie lässt du dich `in Demut bis in den Staub hinabführen´?


(Bild: Quelle)

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Dich nur von deinen Sünden beunruhigen lassen

27. Dezember 2017, 06:41am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Alma der Jüngere wünscht sich von Korianton: „Und nun, mein Sohn, wünsche ich, du würdest dich von diesen Dingen nicht mehr beunruhigen lassen, sondern dich nur von deinen Sünden beunruhigen lassen, mit jener Unruhe, die dich hinabführt zur Umkehr.“ (Alma 42:29).

Dich nur von deinen Sünden beunruhigen lassen. Wenn du mal wieder in einer Dreißigerzone zu schnell unterwegs warst und im Augenwinkel ein Blitzen bemerkt hast, bist du dann beunruhigt? Ich war es schon: Wie schnell bin ich wohl gewesen, wie hoch fällt die Verwarnung aus, ...? Die Beunruhigung dauerte an, bis ich den Bescheid in Händen hatte. Ärgern tue ich mich dann allerdings auch noch. Worüber? Dass da ein Blitzer stand? Dass ich mich nicht an die Vorgaben gehalten habe? Dass mein Geldbeutel geplündert wird? Alles nur Abzocke? Warum ist dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung erforderlich? ...

Diese Unruhe motiviert mich, in nächster Zeit auf Geschwindigkeitsbegrenzungen zu achten und sie einzuhalten. Kommt dann der Bescheid, bin ich erleichtert, wenn er sich in einem erträglichen Rahmen bewegt. Mit der Zeit aber verfliegt die Unruhe wieder und ich achte nicht mehr so penibel auf den Tacho. Ich muss allerdings sagen, dass es mir im Reich Gottes nicht ganz so ergeht. Eine Übertretung göttlicher Gesetze beunruhigt mich dort so sehr, dass ich mich erst wieder wohl und frei fühle, wenn ich sie ausgebügelt habe, vollständige Umkehr geübt habe, verbunden mit dem aufrichtigen Wunsch sie nicht mehr zu begehen! Und das verleiht mir eine große Befriedigung, ändere ich mich doch zum Besseren und werde durch das Halten der Gesetze Gottes frei (Lehre und Bündnisse 98:8). Wie gehst du vor, wenn du beunruhigt bist?

(Bild: Quelle)

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Wenn er den Wunsch gehabt hat, Böses zu tun

26. Dezember 2017, 07:15am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Alma der Jüngere hatte seinem Sohn erklärt, dass jeder, der will, vom Wasser des Lebens genießen kann, und dass einem jeden „... gemäß seinen Taten wiederhergestellt werden“ wird (Alma 42:27). Er führt weiter aus: „Wenn er den Wunsch gehabt hat, Böses zu tun, und in seinen Tagen nicht umgekehrt ist, siehe, so wird ihm Böses getan werden, gemäß der Wiederherstellung durch Gott.“ (Alma 42:28).

Wenn er den Wunsch gehabt hat, Böses zu tun. Böses ist der Inbegriff des moralisch Falschen. Es ist die Kraft, die zu moralisch falschem Handeln antreibt, und kann als Quelle des Übels angesehen werden. Böses Tun beinhaltet unangenehmes bzw. schädigendes Verhalten. Ein Verhalten, dessen Absicht eigenwillig und gegen den Willen anderer gerichtet ist, oder diesen nicht berücksichtigt. Im religiösen Kontext wird sündhaftes Verhalten als Böse verstanden.

In der Schrift wird uns erklärt, dass diejenigen, die Böses tun, „... Kinder des Reiches des Teufels sind ...“ (Alma 5:18,25; siehe auch Einleitung zu Kapitel 5). Wie in den Herzen der Menschen Lust wächst Böses zu tun, erklärt uns Kohelet in seinen Betrachtungen über einige der grundlegendsten Probleme des Lebens folgendermaßen: „Wo keine Strafe verhängt wurde, ist die Bosheit schnell am Werk. Deshalb wächst im Herzen der Menschen die Lust, Böses zu tun.“ (Prediger 8:11). Später erklärt er uns auch noch: „Wer stets darauf aus ist, Böses zu tun, den nennt man einen Ränkeschmied.“ (Ränkeschmied ist eine Person, die Intrigen plant und ausführt; Prediger 24:8). In Bezug auf den wahren Gottesdienst fordert uns Jesaja auf: „... Schafft mir eure bösen Taten aus den Augen! Hört auf, Böses zu tun!“ (Jesaja 1:16). Dieser Aufforderung will ich sehr gerne folgen, denn „... schlecht zu sein hat noch nie glücklich gemacht.“ (Alma 41:10), und ich strebe danach, glücklich sein zu dürfen. Wie sagte schon der römische Philosoph Seneca: „Wir alle streben nach Glück und einem erfüllten Leben.“ Wie reagierst du, wenn sich in dir der Wunsch regt, jemandem `Böses zu tun´?


Der wichtigste Faktor zum Glücklichsein ist ein gutes soziales Umfeld.
(Bild: Quelle

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Darum, o mein Sohn, kann jeder, der kommen will, ... uneingeschränkt von den Wassern des Lebens nehmen

25. Dezember 2017, 07:22am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Nachdem Alma der Jüngere seinem Sohn erklärt hatte, dass Gerechtigkeit nicht durch Barmherzigkeit außer Kraft gesetzt werden kann, wenn deren Bedingungen nicht erfüllt wurden, und klar gemacht hatte, dass Gott seine ewigen Absichten zustande bringen würde, sagt er weiter: „Darum, o mein Sohn, kann jeder, der kommen will, kommen und uneingeschränkt von den Wassern des Lebens nehmen; und jeder, der nicht kommen will, der ist nicht gezwungen zu kommen; aber am letzten Tag wird ihm gemäß seinen Taten wiederhergestellt werden.“ (Alma 42:27).

Darum, ..., kann jeder, der kommen will, ... uneingeschränkt von den Wassern des Lebens nehmen. Bei `Wasser des Lebens´, welche Begebenheit aus dem Neuen Testament fällt dir dazu ein? In der gesamten Bibel (Einheitsübersetzung von 2016) wird `das Wasser des Lebens´ an vier Stellen erwähnt, und zwar in der Offenbarung des Johannes. Einmal als es um die Auserwählten aus allen Völkern geht: Das Lamm, ihr Hirte, „... wird sie zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens entspringt.“ (Offenbarung 7:17). Zum Zweiten, als es um das Wohnen Gottes unter den Menschen geht, sagte Alpha und Omega zu Johannes: „... Wer durstig ist, den werde ich unentgeltlich aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt.“ (Offenbarung 21:6). Zum Dritten, als es um die neue Welt Gottes geht, zeigte einer der sieben Engel dem Johannes „... einen Strom, das Wasser des Lebens, klar wie Kristall; er geht vom Thron Gottes und des Lammes aus.“ (Offenbarung 22:1). Zum vierten Mal, als der Geist dem Johannes sagt: „... Wer durstig ist, der komme! Wer will, empfange unentgeltlich das Wasser des Lebens!“ (Offenbarung 22:17).

Wie bei Alma, beinhaltet auch die letzte Aussage in der Offenbarung das `will´. Wer etwas will, der hat sich für etwas entschieden, bzw. hat den Vorsatz etwas zu tun, um etwas zu erlangen oder zu erreichen. Der Herr stellt uns frei, ob wir „... uneingeschränkt von den Wassern des Lebens nehmen ...“ - und das auch noch „... unentgeltlich ...“ - oder eben nicht. Er zwingt niemanden vom `Wasser des Lebens´ zu trinken, sein Evangelium anzunehmen. Er hat uns die Freiheit gegeben, selbst zu handeln. Allerdings kommen wir nicht umhin, auch die Folgen unseres Handelns zu tragen, seien sie positiv oder aber negativ (Helaman 14:30). Er überlässt es uns, „... Freiheit und ewiges Leben ...“, oder „... Gefangenschaft und Tod zu wählen ...“ (2. Nephi 2:27). Gerne komme ich und nehme uneingeschränkt von den Wassern des Lebens, die ins ewige Leben fließen (Johannes 4:14) und versuche mein Leben nach besten Kräften daran auszurichten. Wie sieht dein Wollen in Bezug auf dieses Wasser aus?

Christ in white robes, sitting on the edge of a stone well, talking to a woman who sits on the ground next to a water jug, listening to His words.
Auf der Reise durch Samarien erklärt der Erlöser einer Frau am Jakobsbrunnen, dass er das „lebendige Wasser" ist.
(Bild: Quelle)

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So wird niemand als nur der wahrhaft Reumütige errettet

24. Dezember 2017, 07:02am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Nachdem Alma der Jüngere seinem Sohn Korianton klar gemacht hat, dass es Gesetze, und Strafen für deren Verletzung, geben muss, und wie Barmherzigkeit, die unter der Voraussetzung der Umkehr, zustande kommt und es aufgrund des Sühnopfers eine Auferstehung geben wird, die den Menschen vor den ewigen Richter bringen wird (Alma 42:21-23), erklärt er: „Denn siehe, die Gerechtigkeit macht alle ihre Forderungen geltend, und die Barmherzigkeit beansprucht auch all das Ihre; und so wird niemand als nur der wahrhaft Reumütige errettet.“ (Alma 42: 24).

So wird niemand als nur der wahrhaft Reumütige errettet. Was bedeutet es, `wahrhaft reumütig´ zu sein? Zunächst muss einem überhaupt erst mal bewusst werden, dass man ein göttliches Gesetz missachtet oder übertreten hat. Das muss einem dann leidtun und man muss den Wunsch haben, seine Fehlhandlung bei den Betroffenen, inklusive dem Vater im Himmel, zu bekennen und sich bei ihnen dafür zu entschuldigen. Dort wo es möglich ist, muss man dann auch für Wiedergutmachung sorgen. Dann muss man den festen Wunsch entwickeln, dieses Fehlverhalten nicht zu wiederholen.

Das bedeutet für mich, dass ich mich demütigen muss, um mein Fehlverhalten einzusehen. Ich muss `zerknirscht´, meiner Schuld, meines Versagens bewusst und daher niedergeschlagen sein - reumütig, für den Willen Gottes empfänglich, denn der `zerknirschte´ wird durch ihn wiederbelebt (Jesaja 57:15 in der King James Version, weil dort explizit von Zerknirschten die Rede ist, in der Einheitsübersetzung heißt es stattdessen `zerschlagenen´), denn er hat sein Leben gelassen, „... damit dem zerknirschten Herzen die Sünden vergeben werden.“ (Lehre und Bündnisse 21:9). Ein weiterer großer Segen, der mich dann erwartet: Sein Geist wird mich führen und leiten - erleuchten (Lehre und Bündnisse 136:33). Je schwerwiegender eine Übertretung war, umso schwerer ist es mir gefallen `wahrhaft reumütig´ zu sein. Ich habe mich einfach zu sehr geschämt und Scheu davor gehabt, mein Fehlverhalten vor den Betroffenen zuzugeben. Hatte ich mich dann aber überwunden, weil der innere Leidensdruck, ausgelöst durch mein Gewissen (Alma 42:18) - dem Geist Christi, der allen gegeben ist (Moroni 7:16) - fühlte ich mich endlich wieder frei! Denn: Aufgrund der Vergebung, durch das Sühnopfer Jesu ermöglicht, war nun mein Gewissen wieder frei von Schuld. Welche Erfahrungen hast du in dieser Hinsicht des `Zerknirscht seins´ schon gemacht?


(Bild: Quelle)

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