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Glaubensansichten
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So befanden sie sich wegen Übeltuns in den eigenen Reihen, ... in einer höchst gefährlichen Lage

13. März 2018, 08:26am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

„Und so befanden sie sich wegen Übeltuns in den eigenen Reihen, ja, wegen Zwistigkeiten und Machenschaften in den eigenen Reihen, in einer höchst gefährlichen Lage.“ (Alma 53:9).

So befanden sie sich wegen Übeltuns in den eigenen Reihen, ... in einer höchst gefährlichen Lage. Aufgrund dieser Zwistigkeiten unter den Nephiten machten die Lamaniten einigen Boden gut. Während Moronis Abwesenheit gingen den Nephiten, aufgrund nicht weiter beschriebener interner Machenschaften, einige Städte im Südwesten des Landes verloren (Alma 53:8).

Machenschaften sind im Verborgenen ablaufende unlautere Handlungen mit böser Absicht, um sich z. B. gegenüber jemand anderem Vorteile zu verschaffen, bzw. ihm zu schaden. So werden auch heute aufgrund krimineller Machenschaften Millionenschäden herbeigeführt. So beziffern Firmen, die im vergangenen Jahr Opfer von betrügerischen Attacken wurden, den dadurch entstandenen Schaden auf mehr als 500.000 US-Dollar. Zu solchen Machenschaften zählen Betrug, Veruntreuung, Bestechung, Korruption, Unterschlagung, Cyberangriffe ... Solche Machenschaften werden auch von Tätern innerhalb der eigenen Organisation vorgenommen, z. B. innerhalb einer Glaubensgemeinschaft. Nicht nur aufgrund der Gebote aus dem Alten Testament, sondern auch aus neuzeitlicher Offenbarung weiß ich, dass im Himmel keine Freude darüber herrscht, wenn ich mich irgendwelcher Machenschaften der Menschen bediene (Lehre und Bündnisse 106:6). Ich fühle mich also ermuntert, mich nicht in solche zu verstricken und entsprechende Vorhaben aufzudecken und wo ich kann zu verhindern. Was unternimmst du, um Machenschaften in den eigenen Reihen zu vermeiden?

Cartoon: Grünes Umfragehoch (large) by Schwarwel tagged grüne,umfrage,hoch,partei,deutschland,regierung,spd,cdu,fdp,angela,merkel,karikatur,schwarwel,grüne,umfrage,hoch,partei,deutschland,regierung,spd,cdu,fdp,angela merkel,angela,merkel(Bild: Quelle)

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Er beschäftigte seine Männer ... um ihre Frauen und ihre Kinder aus Hungersnot und Bedrängnis zu befreien

12. März 2018, 06:21am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Obwohl Moroni einen großen Sieg errungen hatte, und die Festung Mulek eroberte und darin seine Gefangenen zusammenhalten konnte (Alma 53:6), unternahm er „... in diesem Jahr keinen Versuch mehr, mit den Lamaniten zu kämpfen, sondern er beschäftigte seine Männer mit der Vorbereitung für den Krieg, ja, und um Befestigungen zum Schutz gegen die Lamaniten herzustellen, ja, und auch um ihre Frauen und ihre Kinder aus Hungersnot und Bedrängnis zu befreien und für ihre Heere Nahrung zu beschaffen.“ (Alma 53:7).

Er beschäftigte seine Männer ... um ihre Frauen und ihre Kinder aus Hungersnot und Bedrängnis zu befreien. Hier zeigt sich auch wieder die Größe Moronis. Er jagte nicht den militärischen Siegen nach, um Ruhm zu erlangen, sondern er kümmerte sich um seine Leute im Heer, aber vergaß darüber hinaus auch nicht die Frauen mit ihren Kindern vor Hungersnot und Bedrängnissen, die ein Krieg zwangsläufig mit sich bringen, zu retten.

Leider erleben wir in unserer heutigen Zeit auf vielen Schlachtfeldern der Erde genau dies nicht. Die Militärs und machtbesessenen Staatsoberhäupter denken nicht im Geringsten an die Not leidenden Frauen und Kinder, nicht einmal die ihres eigenen Volkes. Sie wollen auf keinen Fall ihre Kriegsmaschinerie, die gerade so gut läuft, anhalten, um für die Not leidende zivile Bevölkerung Linderung zu ermöglichen. Ich frage mich, was geht in solchen Menschen vor und muss dabei an das Gespräch zwischen der Schlange, die im Auftrag Luzifers zuerst Adam erfolglos, dann aber Eva erfolgreich verleitet hatte, und dem Herrn denken, als der Herr davon erfuhr. Er sagte zur Schlange - ich stelle mir vor, stellvertretend an Luzifer gerichtet - dass er verflucht sein soll und er Feindschaft zwischen ihn und dem Menschen setzen würde (Köstliche Perle Mose 4:21-22). Das gefiel Satan sicherlich gar nicht und so setzt er alles dran, diese Feindschaft zu schüren, sodass sich die Menschheit, die eher auf ihn, als auf Gott hören würde, vernichten würde. Ich kann die Welt nicht alleine retten, aber wenn Krieg ausgerufen würde und keiner nimmt daran teil, was dann? Das könnte der Fall sein, wenn ein jeder das Evangelium von Jesus Christus in die Tat umsetzt. Leider sind wir davon noch meilenweit entfernt. Doch eines Tages wird Christus seine Friedensherrschaft auf Erden einführen und das Böse für Tausend Jahre von der Erde verbannen (Jesaja 2:4; 2. Nephi 12:4; Offenbarung 20:4; Lehre und Bündnisse 29:11). Bis dahin müssen diejenigen, die seinem Ruf folgen, in ihrem kleinen Umfeld wenigstens für Frieden sorgen. Wie gelingt dir das in deiner Familie?


Gefunden in Bewusstscout: Sollen doch die Politiker in den Krieg ziehen, die den Krieg wollen
(Bild: Quelle)

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Und zwangen sie, hinzugehen und ihre Toten zu begraben

11. März 2018, 06:53am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Viele lamanitische Krieger lieferten den Nephiten ihre Kriegswaffen aus und retteten dadurch ihr Leben. Diejenigen, die dies nicht taten wurden gefangen genommen. Die Zahl der gefangen genommenen übertraf bei Weitem die der im Krieg auf beiden Seiten Getöteten (Alma 52:38-40). „Und es begab sich: Sie setzten Wachen über die gefangenen Lamaniten und zwangen sie, hinzugehen und ihre Toten zu begraben, ja, und auch die toten Nephiten, die getötet worden waren; und Moroni setzte Männer über sie, um sie zu bewachen, während sie ihre Arbeit verrichteten.“ (Alma 53:1).

Und zwangen sie, hinzugehen und ihre Toten zu begraben. Zwangsarbeit war eine leichte Möglichkeit, die Gefangenen unter Kontrolle zu halten. Als sie mit dem Begraben der Getöteten beider Seiten fertig waren, wurden sie gezwungen, die Befestigungsanlagen im Land auszubauen (Alma 53:3-5).

Jeder Krieg führt wohl zu Unterlegenen, zu Siegern und zu Gefangennahmen. Die Kriegsgefangenen werden auch gezwungen, bestimmte Arbeiten durchzuführen, insbesondere solche, die der eigenen Bevölkerung nicht zugemutet werden sollen. So wurde auch mein Vater, obwohl nicht Gefangener, im Winter dazu gezwungen, Gräber für gefallene sowjetische Soldaten, im Berliner Treptower Park, auszuheben. Insgesamt sind dort 7.000 gefallene Rotarmisten bestattet worden. Heutzutage gibt es aber überall auf der Welt Menschen, die unter Androhung von Strafe, oder eines sonstigen empfindlichen Übels, gegen ihren Willen gezwungen werden Arbeiten zu verrichten. Eine aktuell verbreitete Form der Zwangsarbeit ist die Zwangsprostitution. Überwiegend sind davon Frauen und Kinder betroffen die unter Armut zu leiden haben. Was kann getan werden? Außer entsprechende Gesetze zu verabschieden, muss das Übel an der Wurzel gepackt werden, die Armut muss bekämpft werden, Eigenständigkeit, die „Fähigkeit, die Entschlossenheit und das Bemühen, sich selbst und seine Familie in geistiger und zeitlicher Hinsicht mit allem Lebensnotwendigen zu versorgen.“ (Handbuch 2: Die Kirche führen und verwalten, 2010, 6.1.1.) gefördert werden. Eigenständigkeit wird seit je her in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage propagiert und durch entsprechende Maßnahmen gefördert (siehe „Eigenständigkeitsförderung“). Schulungsmaterial und moderierte Arbeitskreise werden weltweit durchgeführt mit Hauptaugenmerk auf: Unternehmensgründung und -ausbau, Arbeitssuche, gute Ausbildung, private Finanzen, eine bessere Anstellung (siehe hier). Ich bin dankbar für diese Anstrengungen, die in der Kirche für das Wohl aller Menschen unternommen werden. Was tust du, um deine Eigenständigkeit zu fördern?


(Bild: Quelle)

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Dann werden wir davon ablassen, euer Blut zu vergießen

10. März 2018, 06:58am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Die Nachhut des lamanitischen Heeres war nun aufgrund der Umstellung durch die nephitischen Heere (Alma 52:31) so verwirrt, dass sie nicht mehr wussten, in welche Richtung sie kämpfen sollten (Alma 52:36). „Nun sah Moroni ihre Verwirrung und sprach zu ihnen: Wenn ihr eure Kriegswaffen herbringt und ausliefert, siehe, dann werden wir davon ablassen, euer Blut zu vergießen.“ (Alma 52:37).

Dann werden wir davon ablassen, euer Blut zu vergießen. Wieder erkennen wir den Willen und Wunsch Hauptmann Moronis, Frieden haben zu wollen. Anstatt die aussichtslose Lage der nephitischen Nachhut auszunutzen, schlug Moroni, unter der Bedingung der Auslieferung der Kriegswaffen, eine Beendigung der Kampfhandlungen vor.

Ich lerne daraus, dass ich eine Situation, in der ich mich gegenüber meinem Kontrahenten im Vorteil wäge, nicht schamlos ausnutzen darf. Ich muss unter bestimmten Bedingungen bereit sein, die Auseinandersetzung zu beenden, auch wenn ich in der Lage wäre, mein Gegenüber zu vernichten; z. B. in einem Wortgefecht, das ich nicht heraufbeschworen hatte, sondern mir aufgezwungen wurde. Ich muss nicht unbedingt `auf meinem Recht beharren´. Wie heißt es doch auch: „Der Klügere gibt nach ...“ Dies muss aber nicht zwingend bedeuten, dass er damit auch der Schwächere ist, wie das Sprichwort nämlich weiter sagt: „... und der Stärkere gewinnt.“ Es kann eher so sein, wie ich es bei Andreas Mitleider ausformuliert fand: „Der Klügere gibt nach und findet einen intelligenten Weg.“ (siehe hier). Nach dieser Überlegung ist der Klügere also bemüht nicht alleine nachzugeben und evtl. als Verlierer angesehen zu werden, sondern zudem einen Weg zu finden, der für beide Seiten gut ist und somit eine Gewinner - Gewinner - Situation zu schaffen.

win-win-image
(Bild: Quelle)

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Jakob, der ihr Führer war, der auch ein Zoramit war und der einen unbezähmbaren Geist hatte

9. März 2018, 06:28am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Nachdem sich die Lamaniten nicht darauf einließen, den Nephiten unter gleichen Bedingungen auf dem Feld entgegenzutreten, lockte Moroni sie in einen Hinterhalt (Alma 52:22-25). Auf diese Weise konnten sie die Stadt Mulek zurückerobern (Alma 52:26). Zudem befanden sich nun die Truppen der Lamaniten zwischen zwei Fronten (Alma 52:31-32). „Und es begab sich: Jakob, der ihr Führer war, der auch ein Zoramit war und der einen unbezähmbaren Geist hatte, er bewegte die Lamaniten dazu, mit überaus großem Ungestüm gegen Moroni zu kämpfen.“ (Alma 52:33).

Jakob, der ihr Führer war, der auch ein Zoramit war und der einen unbezähmbaren Geist hatte. Die Zoramiten, ursprüngliche Nachkommen des Dieners von Laban, der sich Lehi, bei dessen Auswanderung aus Jerusalem um 600 v. Chr., anschloss (1. Nephi 4:31-38). Später aber trennten sie sich von den Nephiten (Alma 30:59) und verkehrten sogar die Wege des Herrn (Alma 31:1). Sie verbündeten sich zudem mit den Lamaniten gegen die Nephiten (Alma 35:11).

Ist es gut einen `unbezähmbaren Geist´ zu haben? Unbezähmbar bedeutet, dass jemand von etwas nicht zurückgehalten werden kann. Natürlich kommt es auf die Motivation an, die einen zu Handlungen bewegt. Diese Motivation kann Selbstsucht, Habgier, Machtstreben sein, oder aber der Wunsch, dem himmlischen Vater zu dienen. Überwiegend ist der Begriff aber eher im negativen Sinn besetzt. Bei Jakob, dem zoramitischen Führer der Lamaniten, war wohl die Motivation die falsche. Er nutzte seinen `unbezähmbaren Geist´, um die Lamaniten dazu zu bewegen, „... mit überaus großem Ungestüm gegen Moroni zu kämpfen.“ Ich denke, dass es grundsätzlich nicht hilfreich für die Charakterentwicklung ist, einen `unbezähmbaren Geist´ zu haben. In `Unbezähmbar´ steckt ja `Zahm´ drin, was so viel bedeutet wie nicht wild, friedlich sein, nicht auf Angriff programmiert. Hat man nun einen `unbezähmbaren Geist´, ist man eher wild und unfriedlich, angriffslustig. Mit einem `unbezähmbaren Geist´ ist man in seiner Denkweise doch eher aufrührerisch. Man ist auch eingefroren und damit unbeweglich, sich für etwas anderes, Besseres, zu entscheiden. So endete Jakobs Leben dann auch in dem Kampf, den er unbedingt führen wollte (Alma 52:34-35). Welche Erfahrungen hast du schon in Bezug auf einen `unbezähmbaren Geist´ gemacht?

Unbezähmbares Wasser
(Bild: Quelle)

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Hielten Moroni und Teankum und viele der obersten Hauptleute einen Kriegsrat

8. März 2018, 06:27am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Nachdem Moroni mit seinem Heer als Verstärkung bei Teankum im Land Überfluss eingetroffen war (Alma 52:18), „... hielten Moroni und Teankum und viele der obersten Hauptleute einen Kriegsrat—was sie tun sollten, um die Lamaniten zu veranlassen, daß sie zum Kampf gegen sie herauskämen, oder um sie auf irgendeine Weise aus ihren Festungen herauszulocken, so daß sie Vorteil über sie gewinnen und die Stadt Mulek wieder nehmen könnten.“ (Alma 52:19).

Hielten Moroni und Teankum und viele der obersten Hauptleute einen Kriegsrat. Wenn es Entscheidungen zu treffen gibt, die mehrere Parteien betreffen, so werden diese zu einem Rat zusammenkommen, um im gemeinsamen Gedankenaustausch Lösungen zu erarbeiten, die aus aller Sicht beste herausfinden und die Umsetzung beschließen und entsprechende Aufträge zu verteilen. Nach erfolgter Umsetzung kommt der Rat wieder zusammen, um sich gegenseitig zu berichten und weitere Aktionen zu beschließen. Im Fall der Nephiten ging es darum, das weitere Vorgehen in der Führung des Verteidigungskrieges gegen die Lamaniten zu beraten und Beschlüsse zu fassen. Sie fassten den Beschluss, eine Abordnung ins Lager der Nephiten zu schicken mit dem Wunsch, eine ausgeglichene Kampfsituation herbeizuführen. Diesem Wunsch kam die Gegenseite nicht nach und es musste eine andere Lösung her (Alma 52:20-21).

Schon im vorirdischen Dasein wurden Ratsversammlungen abgehalten (Köstliche Perle Abraham 4:26; Lehre und Bündnisse 121:32). Sie wurden von Gott einberufen und wir alle waren Teilnehmer. Dort ging es u. a. um den Plan der Errettung und was wir davon wissen ist, dass wir alle, die wir hier über diese Erde gehen, voller Freude der Umsetzung zugestimmt haben (Hiob 38:7). In solchen vorirdischen Ratsversammlungen erhielten wir unsere ersten Unterweisungen (Lehre und Bündnisse 138:56). Auch wurden Ereignisse festgelegt, nach denen die Götter etwas abgeschlossen haben wollten (Köstliche Perle Abraham 5:2). So wie es im Himmel Räte gibt, gibt es diese auch im Reich Gottes auf Erden: den Rat der Ersten Präsidentschaft, des Kollegiums der Zwölf Apostel ... bis in die einzelne Gemeinde, den Gemeinderat oder die Ratsversammlungen der Frauenhilfsvereinigung und des Priestertums am ersten Sonntag eines Monats. Jede Organisationseinheit der Kirche hält Ratsversammlungen und sogar in der Familie wird ein regelmäßiger Familienrat abgehalten. Es werden Dinge beraten und gemeinsam beschlossen, die dem Einzelnen helfen sollen, Christus näherzukommen. Dabei geht es darum, den Willen Gottes zu erforschen und herauszufinden, wie er am besten zum Nutzen aller Betroffenen umgesetzt werden kann - du kannst das auch so sehen: Jede Ratsversammlung ist auch ein Kriegsrat. Es wird beraten, wie wir den täglichen Angriffen Satans erfolgreich begegnen können. Mehr kannst du gerne hier nachlesen. Welche Ratsversammlungen kennst du?

At LDS Employment Resource Services (LDS Jobs), we'll help you become gainfully employed through education and networking with local companies.Eine Versammlung des Gemeinderates
(Bild: Quelle)

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Der seinen Marsch zum Land Überfluß angefangen hatte, um Teankum ... beizustehen

7. März 2018, 06:18am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

„Aber siehe, es begab sich: Im siebenundzwanzigsten Jahr der Regierung der Richter hatte Teankum auf Befehl Moronis—der Heere aufgestellt hatte, um die südliche und die westliche Grenze des Landes zu schützen, und der seinen Marsch zum Land Überfluß angefangen hatte, um Teankum mit seinen Männern bei der Rückeroberung der Städte, die sie verloren hatten, beizustehen—" (Alma 52:15) Vorbereitungen getroffen, die Stadt Mulek wieder einzunehmen. Aber dies erschien ihm nicht möglich und so wartete er auf Moroni mit seiner Verstärkung (Alma 52:16-17).

Der seinen Marsch zum Land Überfluß angefangen hatte, um Teankum ... beizustehen. In einer gefährlichen Lage kommst du manchmal nicht ohne jemanden aus, der dir `beisteht´, dir hilft, dich unterstützt, dir zur Seite steht. Und in einer solchen Lage befand sich Teankum mit seinem Teil der Nephiten (Alma 52:14).

So geht es sicherlich dem einen oder anderen immer mal wieder, dass er in eine Situation kommt, wo er sagt: Gott steh mir bei! Er ist so verzweifelt, weil er aus einer ausweglosen Situation alleine nicht mehr herauszukommen weiß. Er fleht Gott um Hilfe an, und Gott erhört auf seine Weise das Flehen des Gerechten und steht ihm bei (Lehre und Bündnisse 68:6). Er sendet ihm einen Freund, der ihm in der Not beisteht (Psalm 57:3). Joseph Smith hatte der Herr z. B. John C. Bennet geschickt, der ihm bei seiner Arbeit und in der Stunde der Bedrängnis beistehen sollte (Lehre und Bündnisse 124:16). Nachdem dies jeden mal im Leben treffen kann, ist es nur recht und billig, dass jeder auch bereit ist, jedem anderen in Zeiten der Not mit seinen Fähigkeiten beizustehen (1. Chronik 28:21). Wie kann ich das machen? Zum Beispiel gebe ich in den Zeiten, in denen ich keine Not leide, von meiner Habe ab, sodass denen geholfen werden kann, die jetzt gerade in Not sind (Mosia 4:16). Welche Möglichkeiten hast du, Menschen beizustehen?

(Bild: Quelle)

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So daß er vielleicht durch Kriegslist

6. März 2018, 06:33am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Weiterhin wünschte der oberste Hauptmann der Nephiten, Moroni, von seinem Heerführer Teankum: „... er solle jenes Gebiet des Landes treulich behaupten und er solle jede Gelegenheit wahrnehmen, die Lamaniten in jenem Gebiet zu züchtigen, soweit es in seiner Macht stehe, so daß er vielleicht durch Kriegslist oder auf andere Weise diejenigen Städte wiederum nehme, die ihnen aus den Händen gerissen worden waren, und er solle auch die Städte ringsum, die nicht den Lamaniten in die Hände gefallen waren, befestigen und verstärken.“ (Alma 52:10).

So daß er vielleicht durch Kriegslist. Teankum war also gefordert, die Situation an den Frontlinien zu untersuchen, um herauszufinden, welche Möglichkeiten es gab, die von den Lamaniten eingenommenen Städte, die sie ja selber vorher zu `Orten der Zuflucht´ befestigt hatten (Alma 48:8), wieder zurückzuerobern. Er musste also eine Strategie entwickeln.

Ein Aphorismus zum Thema Hinterlist, der aus Gerd W. Heyse´s (deutscher Aphoristiker und Lyriker; * 12. Oktober 1930) „Der Hund des Nachbarn bellt immer viel lauter.“ stammt, heißt: „Hinter List steckt auch Hinterlist.“ Hinterlist beschreibt das Streben danach, jemanden heimlich, auf versteckte Weise, auf Umwegen, zu schaden. Ist das nicht die Strategie des Teufels (Alma 12:4)? Ich muss seine Strategien durchschauen lernen, so wie Jesus sie durchschaute, als man versuchte, ihn durch eine unbedachte Antwort der Gerichtsbarkeit übergeben zu können. Er wurde gefragt, ob es erlaubt sei, dem Kaiser Steuern zu zahlen. „Er aber durchschaute ihre Hinterlist ...“ (Lukas 20:23). Durch seine Antwort durchkreuzte er ihre Absicht und brachte sie zum Schweigen (Lukas 20:24-26). Ich muss also `auf der Hut sein´ - der Hut bedeckt und schützt den Kopf. Auf der Hut sein bedeutet demzufolge behüten, Wache schieben - und darf mich von Satan nicht überrumpeln lassen. Wie durchkreuzt du die Strategien Satans?

Einer schiebt immer Wache
(Bild: Quelle)

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Macht hätten, sie auf jeder Seite zu bedrängen

5. März 2018, 06:16am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Hauptmann Moroni „... sandte ihm auch den Befehl, er solle das Land Überfluß befestigen und den engen Paß sichern, der in das Land nordwärts führte, damit die Lamaniten nicht diesen Punkt besetzten und Macht hätten, sie auf jeder Seite zu bedrängen.“ (Alma 52:9).

Macht hätten, sie auf jeder Seite zu bedrängen. Moroni wollte verhindern, dass die Nephiten in die äußerst ungünstige Situation eines `Zweifrontenkrieges´ gerieten. In dieser Situation würden sie sich auf zwei gegenüberliegenden Seiten verteidigen müssen, was ihre Verteidigungskraft stark minimieren würde, zusätzliche logistische Probleme wären zu bewältigen, die Versorgung der Truppen wäre äußerst erschwert ...

Du kennst ganz sicher die Redensart: „Man kann nicht auf zwei Hochzeiten tanzen.“ Das Sprichwort will zum Ausdruck bringen, dass man nicht gleichzeitig mehrere Dinge erfolgreich tun kann. Es ist sicherlich wieder aus der Bibel abgeleitet. Als es in der sogenannten Bergpredigt um die falsche und die rechte Sorge geht, sagt der Herr: „Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Matthäus 6:24; siehe auch 3. Nephi 13:24). Auch für mich ist klar, dass ich es vermeiden muss, auf `zwei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen´ - meint, an mehreren Fronten gleichzeitig einen Kampf zu beginnen. Ich müsste meine Kräfte aufteilen und in unterschiedliche Richtungen lenken, zwei oder mehrere Schwierigkeiten gleichzeitig bewältigen. Sinnvoller ist es, meine volle Verteidigungskraft gegen Satans Angriffe auf einen Punkt zu konzentrieren, den zu sichern, und dann den nächsten anzugehen. Welche Taktik wendest du an?

Man kann nicht zwei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen
(Bild: Quelle)

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Solle er alle gefangenen Lamaniten als Pfand behalten

4. März 2018, 06:45am

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Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Teankum ließ Weisheit walten und griff die Lamaniten, die sich in Festungen zurückgezogen hatten, die die Nephiten ja selber gebaut hatten, nicht an (Alma 52:5). Doch er traf weitere Verteidigungsvorbereitungen (Alma 52:6-7). „Und Moroni sandte ihm auch den Befehl, er solle alle Gefangenen, die ihm in die Hände fielen, zurückbehalten; denn da die Lamaniten viele Gefangene gemacht hatten, solle er alle gefangenen Lamaniten als Pfand behalten für diejenigen, die die Lamaniten ergriffen hatten.“ (Alma 52:8).

Solle er alle gefangenen Lamaniten als Pfand behalten. Teankum sollte also dafür Sorge tragen, dass die Nephiten einen `Faustpfand´ behielten, eine Sicherheit, die als Druckmittel für eine noch zu stellende Forderung eingesetzt werden kann, z. B. den Austausch der gegenseitigen Gefangenen.

Ich überlege mir, welches Faustpfand habe ich denn gegen Satan in meiner Hand? Keines meinst du? Ich denke daran, dass ich das Priestertum Gottes übertragen bekommen habe und somit Macht über ihn haben kann, wenn ich dieses Priestertum in Ehren halte und dessen Macht richtig einsetze. Mein Beispiel ist hier Mose. Mose stand in der Gegenwart Gottes und wurde von ihm belehrt. Gott erklärte ihm, dass er im Ebenbild seines Einziggezeugten geschaffen wurde (Köstliche Perle Mose 1:6). Gott zeigte ihm in dieser Begegnung die Welt, die er geschaffen hatte (Köstliche Perle Mose 1:8). Dann wurde Mose wieder sich selber überlassen (Köstliche Perle Mose 1:9) und Satan kam zu ihm, und forderte ihn auf ihn anzubeten (Köstliche Perle Mose 1:12). Da spielte Mose sein Faustpfand aus, sein Wissen, dass er gerade vorher erlangt hatte, indem er sagte: „... Wer bist du? Denn siehe, ich bin ein Sohn Gottes, im Ebenbild seines Einziggezeugten; und wo ist deine Herrlichkeit, daß ich dich anbeten sollte?“ (Köstliche Perle Mose 1:13). Satan wollte sich damit noch nicht zufriedengeben und schrie Mose an: „... Ich bin der Einziggezeugte, bete mich an!“ (Köstliche Perle Mose 1:19). Mose geriet in Furcht, doch er rief Gott an, empfing Kraft, und gebot dem Satan mit der Macht Gottes, mit der er ausgestattet war: „... Im Namen des Einziggezeugten, weiche von hier, Satan!“ Satan hatte dieser Macht nichts entgegenzusetzen und musste weichen (Köstliche Perle Mose 1:21-22). So kann auch ich handeln. Welches Faustpfand nutzt du?


Faustpfand von Sven Kalden
(Bild: Quelle)

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