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Glaubensansichten

Wenn wir nicht übertreten hätten, so hätten wir nie Nachkommen gehabt

19. Januar 2022, 06:44am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Johann Wenzel Peter - Adam and Eve in the earthly paradise
(Bild: Quelle)

Und Eva, seine Frau, hörte das alles und war froh und sagte: Wenn wir nicht übertreten hätten, so hätten wir nie Nachkommen gehabt und hätten nie Gut und Böse erkannt, auch nicht die Freude unserer Erlösung und das ewige Leben, das Gott allen gibt, die gehorsam sind.“ (Köstliche Perle Mose 5:11).

Wenn wir nicht übertreten hätten, so hätten wir nie Nachkommen gehabt. Welch wunderbare Erkenntnis, die uns die Mutter aller Lebenden (Köstliche Perle Mose 4:26) allein schon in diesem Vers vermittelt.

Spencer W. Kimball äußerte sich über die Übertretung Evas folgendermaßen:„Eva, die erst kurz zuvor von jenem ewigen Thron gekommen war, hat wohl diese Art zu leben verstanden, denn sie war glücklich – glücklich! –, dass sie und ihr Mann von der verbotenen Frucht gegessen hatten. … Unsere Stammmutter Eva hat die Existenz des Menschengeschlechts freudevoll eingeleitet; sie wollte Kinder und war froh über die Freude, die sie ihr bringen würden, und bereit, mit der Freude auch die Probleme auf sich zu nehmen, die das Familienleben mit sich bringt. …“  („Die Frauen der Kirche“). Ich lerne, Eva hatte eine, alle Kinder Gottes betreffende, überaus wichtige, mit ewiger Tragweite verbundene Entscheidung getroffen, indem sie die Argumente der Schlange, Satans, von der Frucht des Baumes der Erkenntnis zu essen, dem Gebot, das der Herr Adam gegeben hatte, nicht davon zu essen, vorzog (Köstliche Perle Mose 4:17; Eva war zu der Zeit noch nicht erschaffen), um dadurch das Gebot „… mehret euch, und füllet die Erde ...“ (Köstliche Perle Mose 2:28), erfüllen zu können. Damit hat sie Neuland betreten, und war froh darüber, trotz aller Ungewissheit, was das Erdenleben alles an Freuden, aber auch Schwierigkeiten, mit sich bringen würde. Treffe ich, wenn ich vor großen Entscheidungen stehe, auch eine mutige und richtige Wahl, und bin dann froh darüber, auch wenn sie zu Mehrarbeit führt – anstatt sorglos im Garten Eden zu verweilen, Ungewisses in Angriff zu nehmen, auch wenn es mit Schweiß und Schmerzen körperlicher, als auch geistiger Art, verbunden ist?

Wie gehst du vor, wenn du dich für eine von zwei gegensätzlichen Vorgaben zu entscheiden hättest?

findechristus.org

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