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Glaubensansichten

Ich fürchte, der Geist hat aufgehört, sich mit ihnen abzumühen

10. September 2021, 05:03am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Mormon bittet seinen Sohn für die Nation zu beten: „Bete für sie, mein Sohn, damit ihnen Umkehr zukomme. Aber siehe, ich fürchte, der Geist hat aufgehört, sich mit ihnen abzumühen; und in diesem Teil des Landes trachten sie auch danach, alle Macht und Vollmacht, die von Gott kommt, abzusetzen; und sie leugnen den Heiligen Geist.“ (Moroni 8:28).

Ich fürchte, der Geist hat aufgehört, sich mit ihnen abzumühen. Mormon spricht hier von den Nephiten, deren Heerführer er ist, und die sich gänzlich vom Herrn abgewandt, und ihr Herz gegen ihn verhärtet hatten. Mormon hatte vom Herrn den Auftrag, sie zur Umkehr aufzufordern, doch dies war leider vergeblich (Mormon 3:2-3).

Nachdem man von bevollmächtigten Dienern Gottes getauft wurde, wird einem die `Gabe des Heiligen Geistes´ übertragen. Diese Übertragung wird auch als `Taufe mit Feuer´ bezeichnet (Matthäus 3,11), da sie den geistigen Teil des Körpers reinigt, während die Taufe durch das Wasser, den physischen Körper reinigt (Apostelgeschichte 22,16). Die Gabe des Heiligen Geistes ist Berechtigung dafür, dass jedes würdige Mitglied der Kirche, unter dem ständigen Einfluss des Heiligen Geistes leben kann (Lehre und Bündnisse 121:46). Was passiert nun, wenn ich einen sehr guten Freund beleidige, ihn ignoriere, oder sogar verleugne? Er wird sich, wenn ich dieses Verhalten nicht korrigiere, von mir zurückziehen. Ich lerne, ebenso ist es mit dem Heiligen Geist als ständigen Begleiter. Er zieht sich von mir zurück und wenn ich es zu bunt treibe, wird er sogar aufhören, sich um mich abzumühen. Soweit möchte ich es nie kommen lassen.

Was kannst du tun, damit sich der Heilige Geist, als dein ständiger Begleiter, sich nicht von dir zurückzieht?

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