Overblog
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
Glaubensansichten

Dass sie ihr Herz auf Gold und auf Silber und auf allerart feine Güter gesetzt hatten

26. Juli 2017, 04:45am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Als Alma der Jüngere die Handlungsweise der Zoramiten in ihren Synagogen sah und das Handeln nach ihrer wöchentlichen Anbetung, war er sehr bekümmert: „... denn er sah, dass sie ein schlechtes und ein verderbtes Volk waren; ja, er sah, dass sie ihr Herz auf Gold und auf Silber und auf allerart feine Güter gesetzt hatten.“ (Alma 31:24).

Dass sie ihr Herz auf Gold und auf Silber und auf allerart feine Güter gesetzt hatten. Dabei fällt mir doch gleich die Aufforderung Jesu an seine Jünger ein, sich einen Schatz zu verschaffen, dessen Wert nicht abnimmt. Das nenne ich doch mal eine Sache, in dieser Niedrigzinszeit Werte anzuschaffen, die beständig sind. Na ja, ganz so ist es ja auch nicht gemeint, denn es ist von Werten droben im Himmel die Rede. Sorge ich mich übermäßig um vergängliche, irdische, weltliche Schätze, dann hängt mein Herz an diesen, „Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“ (Lukas 12:34).

Wiedereinmal sind wir Menschen doch überwiegend recht kurzsichtig. Wir begrenzen unser Sinnen und Trachten auf unser nahes Umfeld. Das ist uns wichtiger, als das, was uns für die ach so weit entfernte Zukunft versprochen wird. Und ist diese überhaupt realistisch? Na ja, Glauben spielt da wieder die wichtige Rolle, Glauben an Gott und seine Versprechungen, die er uns macht. Unser uns liebender Vater im Himmel rät uns, nicht nach weltlichen Reichtümern zu trachten, ausgenommen, wir wollten damit Gutes tun. Seinen Nachfolgern rät er, das Trachten nach weltlichen Reichtümern dem Trachten nach dem Reich Gottes unterzuordnen (Jakob 2:18-19). Ich habe mir das Fernziel gesteckt, in das Reich Gottes kommen zu können. Da wird mir bewusst, dass mir dabei, das ausgeprägte Streben nach weltlichem Reichtum `ein Klotz am Bein´ ist, es mir schwer bis unmöglich macht, mein Ziel zu erreichen. Der Herr sagte im Zusammenhang mit der Frage eines der führenden Männer, was er denn tun solle, um ewiges Leben zu erlangen, dass er alles verkaufen sollte, um es den Armen zu spenden. Dann würde er einen bleibenden Schatz im Himmel haben. Da wurde der Mann traurig und Jesus sagte: „Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!“ (Lukas 18:18-30). Wie hältst du es mit dem Streben nach Reichtum?

Klotz am Bein: Wer privat Schulden hat, wird sie lange nicht los(Bild: Quelle)

Kommentiere diesen Post
J
Wie hältst du es mit dem Streben nach Reichtum?<br /> Anmerkung von Jens Curwy vom 27.07.2017<br /> Das letzte Hemd hat bekanntlich keine Taschen heißt es ja so schön. Ich bin ja auch nicht so reich und musste mich oft irgendwie durchschlagen. Aber den Reichtum, den ich die letzten elf Jahre erlangt habe, den kann man nicht mit Gold bezahlen. Eine Redensart besagt, wer nichts hat, der ist reich. Reich an Freude, denn er wird beschenkt. Was nützen mir Milliarden, wen ich sie sowieso nicht aufessen kann. Wohlstand sei natürlich jedem gegönnt, aber Wohlstand sagt noch lange nichts über den Charakter eines Menschen aus. Armut macht dankbar und verleiht der Trägheit den Abschied. Wenn ich aber nicht lerne, was arm sein bedeutet, wie kann ich all die Dinge schätzen, die ich habe. Ich rate den Menschen immer, daß sie zehn Dinge mal zehn Dinge aufschreiben sollen, für die sie alles dankbar sind. Zehn Menschen, zehn Dinge über das Evangelium, zehn Pflanzen, zehn Tiere, zehn Orte, zehn Verstorbene Menschen, zehn Dinge in meinem Haushalt, zehn Dinge im Himmel, zehn Dinge im Wasser, zehn Dinge über sich selbst. 100 (Hundert) Dinge die wir haben und die uns Freude bereiten. Wenn wir diese Dinge aufschreiben, dann haben wir keine Zeit mehr für die Traurigkeit. Trachtet nicht nach Reichtum, Trachtet nach erst nach Weisheit Gottes und seinen Geheimnissen. Sie, wer ewiges Leben hat ist reich, heißt es im Buch Mormon. 3Nephi 28:23 Und es begab sich: So gingen sie hin unter alles Volk Nephi und predigten allen Menschen auf dem Antlitz des Landes das Evangelium Christi; und diese wurden zum Herrn bekehrt und wurden mit der Kirche Christi vereinigt, und so wurde das Volk jener Generation gemäß dem Wort Jesu gesegnet.
Antworten