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Glaubensansichten

Akisch fing an, auf seinen Sohn eifersüchtig zu sein

30. Januar 2021, 05:22am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Moroni berichtet uns, wie es in dem Familiendrama weiterging: „Und es begab sich: Akisch fing an, auf seinen Sohn eifersüchtig zu sein, darum schloss er ihn im Gefängnis ein und hielt ihn bei wenig oder gar keiner Nahrung, bis er den Tod erlitten hatte.“ (Ether 9:7).

Akisch fing an, auf seinen Sohn eifersüchtig zu sein. Gründe werden nicht genannt. Dieser Sohn wird namentlich nicht erwähnt, dafür aber sein Bruder Nimrach (Ether 9:8). Eifersucht (eine schmerzhafte Emotion) entsteht, wenn eine Person Gedanken oder Gefühle von Unsicherheit, Angst und Besorgnis aufkommen lässt, weil sie meint, gegenüber jemand anderem einen Mangel an Besitz oder Sicherheit zu haben, sich also ein schwaches Selbstwertgefühl ausprägt. Ein solches Gefühl wirkt ätzend, wie Salzsäure auf der Haut.

Wieder setzten sich die `jareditischen Muster´ durch. Akisch, der schon seinen Schwiegervater Jared umbrachte (Ether 9:5), lässt nun seinen eigenen Sohn verhungern, weil er auf ihn eifersüchtig ist, und verärgert dadurch einen anderen seiner Söhne, nämlich Nimrach, der nun auf seinen Vater zornig wird (Ether 9:8). Nimrach war anders als sein Vater offensichtlich rechtschaffen, denn er floh mit einer kleinen Anzahl von Männern zu Omer (Ether 9:9), der sich durch Gottes Traum gewarnt, mit seiner Familie, ausgenommen Jared, auch schon abgesetzt hatte (Ether 9:3). Ich lerne, ich muss mich vor Eifersucht hüten. Wie? Indem ich mich nicht immer an dem Anderen messe, und gläubig und demütig zum Herrn komme und mit seiner Hilfe an meinen Schwächen arbeite, sodass er sie zu Stärken werden lassen kann (Ether 12:27). Dadurch steigert sich mein Selbstwertgefühl.

Was unternimmst du, wenn du merkst, dass du auf eine Person eifersüchtig werden könntest?

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Groß war die Verbreitung dieser schlechten und geheimen Gesellschaft

29. Januar 2021, 05:05am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Über die Verbreitung von Bösem in der Gesellschaft sagt uns Moroni: „Denn so groß war die Verbreitung dieser schlechten und geheimen Gesellschaft, dass sie allem Volk das Herz verdorben hatte; darum wurde Jared auf seinem Thron ermordet, und Akisch regierte an seiner statt.“ (Ether 9:6).

Groß war die Verbreitung dieser schlechten und geheimen Gesellschaft.

Welche Anstrengung die Menschen damals doch unternommen haben mussten, um Schlechtigkeit unter das ganze Volk zu bringen, und es zu solchem Tun zu verleiten. Ich muss daran denken, wie schnell und wie einfach es heute ist, weltweit Schlechtigkeit unter die Menschen zu bringen. Und das ohne, dass man sich als Person dabei offenbaren muss. Ein paar Tasten angeschlagen und ab geht die Information in alle Welt. Alles hat seine zwei Seiten. So natürlich auch diese Möglichkeit der Kommunikation. Ich lerne, es kommt darauf an, welche Nachrichten ich hinausschicke. Will ich durch meine Beiträge Satan unterstützen oder meinen himmlischen Vater, das Schlechte verbreiten, oder das Gute, das Friedfertige des Reiches Gottes. Wähle ich Letzteres, habe ich die Möglichkeit dazu beizutragen, das Evangelium von Jesus Christus, mittels eines Klicks, der ganzen Welt zu bezeugen (Markus 16:15), ihr die Einladung Jesu zukommen zu lassen: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken.“ (Matthäus 11:28). Wie dankbar bin ich doch für diese andauernde liebevolle Einladung unseres Erretters Jesus Christus!

Wie nutzt du die heutigen Möglichkeiten, den Menschen in aller Welt, die Einladung Jesu zu ihm zu kommen, zu übermitteln?

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Akisch trachtete seinem Schwiegervater nach dem Leben

28. Januar 2021, 05:16am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Und es begab sich: Akisch trachtete seinem Schwiegervater nach dem Leben; und er wandte sich an diejenigen, die er mit dem Eid derer in alter Zeit eingeschworen hatte, und sie holten sich den Kopf seines Schwiegervaters, als er auf seinem Thron saß und seinem Volk Audienz erteilte.“ (Ether 9:5).

Akisch trachtete seinem Schwiegervater nach dem Leben. Nun widerfährt Jared das, was er seinem Vater Omer hat zuteilwerden lassen wollen. Angestiftet durch seine Tochter veranlasste Jared, dass Akisch, mittels einer zu gründenden geheimen Verbindung, ihm den Kopf seines Vaters Omer bringen sollte (Ether 8:10).

Ich gehe davon aus, dass hinter dieser Intrige auch wieder die eigene Tochter Jareds steckt. Sie hatte erreicht, dass ihr Vater, seinen Vater Omer, den König, beseitigen lassen sollte, um so das Königreich wieder an sich reißen zu können, und nun wollte sie, dass ihr Gemahl Akisch, König werden sollte. So stiftete wahrscheinlich sie ihn auch an, mittels der geheimen Verbindung, den Kopf ihres Vaters holen zu lassen, ihn also zu ermorden. Dieser perfide Plan wurde ausgeführt, während Omer ja durch einen Traum Gottes veranlasst wurde, dem Mordanschlag durch Flucht in eine andere Gegend zu entkommen (Ether 9:3). Ich lerne, wie grausam Menschen werden können, sogar innerhalb der eigenen Familie, wenn sie auf die Einflüsterungen Satans hören. Das bestärkt mich, mich nicht von Christus abzuwenden, auch nicht, wenn Satan mich mit verlockenden Angeboten wie Macht oder Reichtümer `ködern´ möchte.

Womit hat Satan dich schon mal `ködern´ wollen, um die rechtschaffenen Wege des Herrn zu verlassen?

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Jared wurde durch die Hand der Schlechtigkeit zum König über das Volk gesalbt

27. Januar 2021, 05:50am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Und es begab sich: Jared wurde durch die Hand der Schlechtigkeit zum König über das Volk gesalbt; und er gab dem Akisch seine Tochter zur Frau.“ (Ether 9:4).

Jared wurde durch die Hand der Schlechtigkeit zum König über das Volk gesalbt. Dieser Entwicklung ist der rechtschaffene König Omer, mit seiner Familie (ausgenommen sein Sohn Jared), aufgrund einer Warnung durch einen Traum Gottes entkommen (Ether 9:3).

Im Alten Testament haben wir eine ähnliche Situation wie die zuzeiten des aus Babylon ausgewanderten Volkes Jareds. Das Volk Israel forderte von Saul einen König an seiner Spitze, anstatt wie bisher von Richtern regiert zu werden (1. Samuel 8:5). Jareds Volk forderte nach seiner Ankunft in dem ihnen vom Herrn verheißenen Land Amerika, ebenfalls einen König an seiner Spitze (Ether 6:22). Könige im Alten Testament wurden durch die Hand von Gottes berufenen Dienern gesalbt, wie z. B. Saul, der erste König Israels, durch den Propheten Samuel (1. Samuel 9:16). Ebenso geschah es zunächst beim Volk Jareds (Ether 6:27). Waren König und Volk gottesfürchtig, erging es ihnen gut. Nun aber wurde „Jared durch die Hand der Schlechtigkeit zum König über das Volk gesalbt“. Nachdem alles Gute von Gott kommt, und alles was böse ist kommt von Satan (Moroni 7:12), ist Jared (nicht der gottesfürchtige Jared, sondern sein gleichnamiger Nachfahre) durch die Hand von beauftragten Satans zum König gesalbt worden. Wieder lerne ich, dass ich mich, bei Wahlen zur Volksvertretung, für rechtschaffene Kandidaten stark machen muss.

Welche Beispiele aus jüngster Geschichte fallen dir ein, in denen Regierende `durch die Hand der Schlechtigkeit´ an die Macht gebracht wurden?

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Der Herr warnte Omer in einem Traum

26. Januar 2021, 05:40am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

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Moroni beendet seine persönlichen Einfügungen und führt den Bericht Ethers fort. Durch die geheimen Verbindungen wurde König Omer zu Fall gebracht. Zu ihm, und jenen seiner Familie, die nach Rechtschaffenheit trachteten, war der Herr barmherzig (Ether 9:1-2). „Und der Herr warnte Omer in einem Traum, er solle sich außer Landes begeben; darum begab sich Omer mit seiner Familie außer Landes und wanderte viele Tage und kam hinüber und vorbei am Hügel Schim, und kam an jenen Ort hinüber, wo die Nephiten vernichtet wurden, und von dort aus ostwärts, und kam an einen Ort, der Ablom genannt wurde, an der Meeresküste, und dort schlug er sein Zelt auf, ebenso seine Söhne und seine Töchter und sein ganzer Haushalt, außer Jared und dessen Familie.“ (Ether 9:3).

Der Herr warnte Omer in einem Traum. Eine Familientragödie: Orihach, der Sohn des aus Babylon ausgewanderten Jared, war ein rechtschaffener König mit einem Sohn Kib. Kib zeugte Chorihor, der sich gegen seinen Vater auflehnte und ihn gefangen setzte. Kib zeugte in Gefangenschaft Schul, der seinerseits erfolgreich gegen seinen Bruder Chorihor kämpfte und seinem Vater Kib das Reich zurückeroberte. Kib übertrug nun seinem rechtschaffenen Sohn Schul das Reich. Chorihor und Schul versöhnten sich. Chorihor zeugte Noa. Noah lehnte sich gegen Schul und gegen seinen eigenen Vater Corihor auf, und das Volk teilte sich. Söhne Schuls töteten Noa und befreiten ihren Vater. Ein Sohn Noas übernahm dessen Gefolgschaft, gewann aber über Schul keine Macht mehr. Schuls Volk gedieh. Kohor ein Sohn Noas kämpfte gegen Schul, unterlag aber, und wurde getötet. Kohors Sohn Nimrod gab das Reich an Schul zurück. Schul zeugte Omer, und Omer Jared, der sich auch gegen seinen Vater auflehnte und durch Schmeicheleien die Hälfte des Volkes abspenstig machte, und seinen Vater Omer gefangen nahm. Omer zeugte in Gefangenschaft Esrom und Koriantumr. Sie lieferten ihrem Bruder Jared einen Kampf. Dieser bat um Gnade und versprach das Reich wieder an seinen Vater Omer zurückzugeben. Das betrübte Jared jedoch sehr, und seine Tochter erinnerte ihn an frühere geheime Verbindungen, die sich bildeten, um Macht und Reichtum zu erlangen. Sie stachelte so ihren Vater mittels eines perfiden Plans an, Omers Freund Akisch dazu zu bringen, einen solchen Geheimbund zu gründen, um Omer zu töten (Ether 7 und Ether 8).

Hier schreitet nun Gott wieder ein, indem er Omer in einem Traum warnt und auffordert, mit dem Teil seiner ihm treuen Familie, das Land zu verlassen. Dies erinnert mich an andere Begebenheiten in der Schrift, in denen der Herr seine getreuen Diener durch Träume warnt, und diese durch Befolgen der Anweisungen gerettet wurden. Ich lerne, dass der Herr uns manchmal Träume schickt, um uns vor Schaden zu bewahren. Ich muss also auf das achten, was ich träume, um diese ggf. als Warnung des Herrn zu erkennen.

Welche Träume fallen dir aus der heiligen Schrift ein, die vom Herrn kamen, um Menschen vor Schaden zu bewahren?

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Damit sie zur Quelle aller Rechtschaffenheit kommen und errettet werden können

25. Januar 2021, 06:02am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Dem Glücklichen schlägt kein Gewissen (Wilhelm Busch)
(Bild: Quelle)

Moroni lässt uns wissen: „Darum ist mir, Moroni, geboten worden, dieses niederzuschreiben, damit das Böse hinweggetan wird und dass die Zeit komme, da der Satan keineMacht über das Herz der Menschenkinder hat, sondern dass sie dazu bewogen werden, beständig Gutes zu tun, damit sie zur Quelle aller Rechtschaffenheit kommen und errettet werden können.“ (Ether 8:26).

Damit sie zur Quelle aller Rechtschaffenheit kommen und errettet werden können. Moroni lässt uns ausdrücklich wissen, dass ihm der Herr geboten hat so ausführlich auf die Thematik `Geheimbünde´ einzugehen, und auch aus welchem Grund. Nämlich, damit wir uns aufgefordert fühlen, gegen das Böse anzugehen.

Durch unser Bemühen dem Beispiel Jesu zu folgen, sind wir unseren Mitmenschen ein Vorbild und können dazu beitragen, dass sie sich von gutem Handeln eher angezogen fühlen, als von den bösen Machenschaften Satans. Gegen den Willen rechtschaffen zu Handeln, hat Satan wenig auszurichten. Habe ich mein Herz, und damit meine Einstellung und mein Wirken, auf Christus ausgerichtet, die Quelle aller Rechtschaffenheit, werde ich Abscheu vor dem Handeln jener empfinden, die sich geheimen Verbindungen verpflichten und mich von den Verlockungen Satans nicht beeindrucken lassen (1. Nephi 22:26). Je mehr ich Christus versuche kennenzulernen und seinem Beispiel zu folgen, mich also der Quelle aller Rechtschaffenheit zuwende, werde ich mich dazu bewogen fühlen, beständig Gutes zu tun. Wie kann das funktionieren? Ich muss mich mit den Worten des Herrn auseinandersetzen, denn sie bewegen mich dazu Gutes zu tun (2. Nephi 33:4). Denn alles was gut ist, kommt von Gott, während das Böse vom Satan ausgeht (Moroni 7:12-13). Ich lerne, dass es bei Gott keine `alternativen Fakten´ gibt, sie werden dem Menschen von Luzifer eingeflüstert. Und die Fähigkeit darüber zu urteilen, was Gut und was Böse ist, hat uns Gott durch das `Licht Christi´ zukommen lassen – unser Gewissen, das innere Gespür für Richtig und Falsch (Moroni 7:14-17; Lehre und Bündnisse 84:46).

Jeder von uns Menschen, muss sich ständig entscheiden zwischen Gut und Böse. Wie waren deine Empfinden, als du dich für das Falsche entschieden hattest, und wie, wenn du das Rechte gewählt hast?

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Wer sie aufbaut, der trachtet danach, die Freiheit aller Länder, Nationen und Staaten zu Fall zu bringen

23. Januar 2021, 05:48am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Moroni erklärt uns weiter in Bezug auf `geheime Verbindungen´: „Denn es begibt sich: Wer sie aufbaut, der trachtet danach, die Freiheit aller Länder, Nationen und Staaten zu Fall zu bringen; und sie führt die Vernichtung allen Volkes herbei, denn sie wird durch den Teufel aufgebaut, der der Vater aller Lügen ist, ja, derselbe Lügner, der unsere ersten Eltern verleitete, ja, derselbe Lügner, der die Ursache war, dass der Mensch von Anfang an Mord beging, der den Menschen das Herz verhärtet hat, sodass sie von Anfang an die Propheten gemordet und gesteinigt und ausgestoßen haben.“ (Ether 8:25).

Wer sie aufbaut, der trachtet danach, die Freiheit aller Länder, Nationen und Staaten zu Fall zu bringen. Moroni warnt uns hier vor den Zielen jener, die geheime Verbindungen aufbauen. Ihr Bestreben ist es, dem Menschen seine Willensfreiheit zu nehmen, die Fähigkeit ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten wählen und entscheiden zu können.

Eine geheime Verbindung ist die Vereinigung von Menschen, die sich durch Eide aneinander binden, um die bösen Ziele der Gruppe zu verwirklichen, nämlich Macht und Gewinn auf unrechtmäßige Weise auszuüben bzw, zu erlangen. Urheber solchen Bestrebens ist Satan (Helaman 6:21-31). Unrechtmäßiges Handeln macht unfrei, führt in geistige, körperliche und intellektuelle Knechtschaft. Ich lerne, dass ich mich Christus zuwenden muss, um von der Knechtschaft der Sünde befreit zu werden, bzw. erst gar nicht von Satan in Sünde gefesselt zu werden (Galater 5:1). Um frei zu sein, muss ich nach Wahrheit streben (Johannes 8:32).

Was unternimmst du, um frei zu sein?

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Damit ihr dadurch von euren Sünden umkehrt

22. Januar 2021, 08:04am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Folgende eindringliche Warnung richtet Moroni an seine zukünftigen Leser in unserer heutigen Zeit: „Darum, o ihr Anderen, ist es nach Gottes Weisheit, dass euch dies gezeigt wird, damit ihr dadurch von euren Sünden umkehrt und nicht zulasst, dass diese mörderischen Verbindungen über euch kommen, die aufgebaut werden, um  Macht und Gewinn zu erlangen – und das Werk, ja, nämlich das Werk der Vernichtung, über euch kommt, ja, selbst das Schwert der Gerechtigkeit des ewigen Gottes auf euch fällt, um euch zu Fall zu bringen und zu vernichten, falls ihr zulasst, dass so etwas besteht.“ (Ether 8:23).

Damit ihr dadurch von euren Sünden umkehrt. Der Prophet Moroni beschreibt die Funktionsweise der `geheimen Verbindungen´ so speziell, dass wir, die Leser in unserer Zeit, in die Lage versetzt werden große politische Verschwörungen erkennen können. Und wie wichtig das für uns ist, erleben wir weltweit in vielfältiger Weise.

Diese Erläuterungen verbindet Moroni mit der Aufforderung von unseren Sünden umzukehren, und solche `mörderischen Verbindungen´, die sich bilden um Macht und Gewinn zu erlangen, zu unterbinden. Würden wir sie jedoch unterstützen und uns ihnen anschließen, weist er uns darauf hin, dass `das Schwert der Gerechtigkeit Gottes´ uns schlagen würde. Inwiefern? Ein Schwert verursacht Trennung. Das Schwert der Gerechtigkeit ist das Wort Gottes, und wenn es auf uns fällt, trennt es uns von Gott (Hebräer 4:12). Die Beispiele aus der Geschichte zeigen uns die Folgen solchen Handelns und sollten uns warnen. Im nächsten Vers sagt uns Moroni, was der Herr uns gebietet, wenn unter uns solche Verbindungen entstehen. Wir sollen uns bewusst machen, in welche furchtbare Lage wir dadurch geraten. Und er sagt uns nicht, dass diese evtl. unter uns aufkommen würden, sondern er sagt, dass sie unter uns `sein werden´ (Ether 8:24)! Ich lerne, ich muss achtsam sein, welche Kandidaten ich in ein politisches Amt wähle. Ich versuche herauszufinden, ob ihre Wertvorstellungen mit denen unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung übereinstimmen.

Was könntest du unternehmen, um das Entstehen geheimer Verbindungen zu verhindern?

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Welche Nation auch immer solche geheimen Verbindungen fördert

22. Januar 2021, 07:35am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

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Gott lässt uns durch Morinis Einlassung in Bezug auf geheime Verbindungen wissen: „Und welche Nation auch immer solche geheimen Verbindungen fördert, um Macht und Gewinn zu erlangen, bis sie sich über die Nation ausbreiten, siehe, die wird vernichtet werden; denn der Herr wird nicht zulassen, dass das Blut seiner Heiligen, das von jenen vergossen wird, immer vom Erdboden her zu ihm nach Vergeltung an ihnen schreit und er sie doch nicht räche.“ (Ether 8:22).

Welche Nation auch immer solche geheimen Verbindungen fördert. Welches sind die Gründe, aus denen heraus Menschen Geheimbünde schließen. Der Herr führt in diesem Vers zwei Gründe an: Streben nach Macht und Gewinn.

Dieser Punkt ist dem Herrn offensichtlich so wichtig, dass Moroni in den Versen 20-22 ausführlich auf ihn eingeht. Moroni ermahnt also seine zukünftigen Leser eindringlich, sich zu vergewissern, dass sie nicht denselben Schwüren und Verflechtungen Satans verfallen. Warum? Weil der Herr es nicht ungestraft lassen würde, wenn durch ein solches Verhalten seine unschuldigen Diener und Dienerinnen Schaden an Leib und Leben erwachsen würde. Er würde solcherlei Handeln entsprechend vergelten, rächen. Wie solche Rache des Herrn aussehen kann? Wir haben das Beispiel dieser beiden Völker, der Jarediten und Nephiten. Sie verwickelten sich in schwere Schlachten, die schließlich zur endgültigen Auslöschung des jeweiligen ungehorsamen Volkes führten. Der Herr konnte nur zusehen, denn er greift nicht in die Entscheidungsfreiheit der Menschen ein. Er hat den Niedergang zulassen müssen. Davor warnt uns Moroni nun mit seinen eindringlichen Worten.

Wie reagierst du auf Warnungen der berufenen und bevollmächtigten lebenden oder auch schon verstorbenen Diener*innen des Herrn?

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Sie waren die Ursache für die Vernichtung dieses Volkes

20. Januar 2021, 06:06am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Die letzte Schlacht der Jarediten; nur noch Koriantumr überlebt
(Bild: Quelle)

Moroni, der ja diese Zusammenfassung der Schriften Ethers gemacht hat (Ether 1:1-2), teilt uns mit: „Und nun schreibe ich, Moroni, nicht die Art ihrer Eide und Verbindungen nieder, denn es ist mir kundgetan worden, dass sie unter allem Volk vorhanden sind, und sie sind unter den Lamaniten vorhanden. 21  Und sie waren die Ursache für die Vernichtung dieses Volkes, von dem ich jetzt spreche, und auch für die Vernichtung des Volkes Nephi.“ (Ether 8:20-21).

Sie waren die Ursache für die Vernichtung dieses Volkes. Propheten, die vom Herrn beauftragt in das Land der Jarediten kamen, sagten diese Vernichtung vorher, für den Fall, dass das Volk nicht von seinem Übeltun umkehren würde (Ether 11:1).

Uns wird hier, wie auch an anderer Stelle später bei den Nephiten (Helaman 6:28,40), mitgeteilt, dass `geheime Verbindungen´ die Ursache für die Vernichtung der beiden Völker waren. In einer letzten Schlacht um Leben und Tod versammelten ihre Anführer Schiz und Koriantumr ihre Anhänger. Es müssen fürchterliche Kämpfe stattgefunden haben. Koriantumr versuchte noch den endgültigen Untergang zu verhindern und schrieb vergebens zwei entsprechende Briefe an den gegnerischen Anführer Schitz (Ether 15:4,18). So ging die Schlacht weiter, bis vom Volk der Jarediten nur noch Koriantumr überlebte (Ether 15:29-30). Und er wurde von den Nachfahren Muleks (Helaman 6:10) in Zarahemla gefunden (Omni 1:20-21). Die Antriebsfeder hierfür waren die `geheimen Verbindungen´ (Ether 14:8). Ich lerne, dass es mich zu Vernichtung führen würde, wenn ich mich geheimen Bündnissen anschließen würde.

Welche Einstellung hast du in Sachen Geheimbund?

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