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Glaubensansichten

Der Herr ließ die Schlangen sie nicht mehr verfolgen, sondern ließ sie den Weg versperren

19. Februar 2021, 05:34am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Aufgrund Nahrungsmangel kamen giftige Schlangen den Menschen und ihren Herden nahe, und die Tiere flohen vor ihnen (Ether 9:31-32). „Und es begab sich: Der Herr ließ die Schlangen sie nicht mehr verfolgen, sondern ließ sie den Weg versperren, damit das Volk nicht vorüberziehen konnte, damit ein jeder, der vorüberzuziehen versuchte, durch die Giftschlangen fiele.“ (Ether 9:33).

Der Herr ließ die Schlangen sie nicht mehr verfolgen, sondern ließ sie den Weg versperren. Diese Stelle erinnert mich an eine Begebenheit beim Volk Israel. Es hatte wieder mal den Herrn verlassen und dadurch sind giftige Schlangen bei ihnen aufgetreten und haben viele durch ihre Bisse umgebracht. Das Volk flehte Mose an, sich für sie beim Herrn einzusetzen, dass die Plage ein Ende haben möge. Der Herr gab Mose Anweisung, was zu tun sei. Er sollte eine eherne Schlange aufhängen und diejenigen, die gebissen wurden und dann auf sie hinauf sahen, würden gerettet werden – versinnbildlicht, wer auf den gekreuzigten Erretter schauen würde, würde auch gerettet werden (4. Mose 21:6-9).

Ganz so lief es bei den Jarediten nicht. Die Schlangen verfolgten die fliehenden Herden bzw. wilden Tiere der Jarediten, die in Richtung Süden flohen, und der Herr veranlasste, dass sie ab einer bestimmten Stelle die Tiere nicht mehr verfolgten, sondern eine unüberwindbare Barriere für die Menschen darstellten, sodass sie die fliehenden Tiere nicht mehr verfolgen konnten, ohne den Schlangen zum Opfer zu fallen. Ich lerne, dass ich dies auch auf eine geistige Ebene übertragen kann. Wir sind dabei unserer geistigen Nahrung nachzulaufen, um durch sie zu erfahren, wie wir ewiges Leben bei unseren himmlischen Eltern erlangen können. Satan wird alles daran setzen, zwischen uns und der geistigen Nahrung eine Barriere zu errichten, die es uns unmöglich machen soll, zu ihr zu gelangen, und sogar `aus den Augen und dem Sinn´ zu verlieren – ich war z. B. irgendwie längere Zeit verhindert Gottesdienste zu besuchen, das Abendmahl zu feiern; evtl. habe ich mich dann an die Bequemlichkeit gewöhnt, und verzichte gerne zukünftig darauf. In einem solchen Fall muss ich mich umso stärker bemühen, die geistige Barriere, die Satan errichtet, mit der Hilfe des Herrn einzureißen, oder zu umgehen. Dabei kommt mir das Beispiel Josephs im Heiligen Hain in den Sinn (Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:15-17).

Bist du schon mal in eine ähnliche Situation gekommen, und wie hast du reagiert?

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