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Glaubensansichten

Das Volk, das der Regierung Schuls, des Königs, unterstand, gedieh über die Maßen und wurde groß

1. Januar 2021, 06:45am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

(Bild: Quelle)

Die Söhne Schuls töteten ihren Onkel Noa, der ihren Vater in einem Kampf gefangen genommen hatte und nun töten wollte, und befreiten ihn aus der Gefangenschaft (Ether 7:18). „Darum baute der Sohn Noas sein Reich an seiner statt auf; doch gewannen sie über Schul, den König, keine Macht mehr, und das Volk, das der Regierung Schuls, des Königs, unterstand, gedieh über die Maßen und wurde groß.“ (Ether 7:19).

Das Volk, das der Regierung Schuls, des Königs, unterstand, gedieh über die Maßen und wurde groß. Im Gegensatz zu Chorihor, seinem Großvater, kehrte der Sohn Noas von seinem unrechten Tun nicht um, sondern er gründete mit seinen Nachfolgern sein eigenes Reich. So teilte sich nun das Volk in zwei Reiche, das bestehende Reich Schuls, und das neu gebildete Reich Kohors, des Sohnes des getöteten Noa (Ether 7:20). Schul war offensichtlich gottesfürchtig und führte das Volk seines Reiches in Rechtschaffenheit (Ether 7:27), weshalb der Segen des Herrn auf ihm ruhte, und sein Volk `gedieh und über die Maßen groß wurde´.

Immer wieder zeigt es sich in der Schrift, dass, wenn die Menschen rechtschaffen leben, der Herr sie umgehend segnet, sie gedeihen lässt. Ich lerne daraus, dass, wenn ich gehorsam bin, indem ich Gottes Willen tue, er des Himmels Schleusen öffnet und seinen Segen über mir ausschüttet (3. Nephi 24:10). Nur, was ich auch aus der Schrift lerne, viele seiner Kinder werden dadurch überheblich und meinen, dass es ihr eigener Verdienst sei, der ihnen all dies bescherte. Von da an verlassen sie dann wieder den vorgezeichneten Weg des Herrn, worauf sich die Fenster des Himmels wieder schließen. Ein laufendes Auf und Ab in der Geschichte der Menschheit. Gordon B. Hinckley, verstorbener Prophet und Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, beschreibt dieses Phänomen so: „Kein anderes schriftliches Zeugnis veranschaulicht so klar, dass Menschen und Völker, die in Gottesfurcht leben und seine Gebote halten, gedeihen und wachsen; schenken sie ihm und seinem Wort jedoch keine Beachtung, kommt ein Niedergang, der, wenn er nicht durch Rechtschaffenheit aufgehalten wird, zu Kraftlosigkeit und Tod führt.“ (Conference Report, Oktober 1979, Seite 10; englisch, beginnend mit „No other written testament ...). Ich bin bemüht, aus diesem ewigen Kreislauf zur rechten Zeit auszubrechen. Es gelingt mir mit zunehmendem Alter immer etwas besser.

Was unternimmst du, um nicht in diesem Kreislauf hängenzubleiben: Gebote halten, gesegnet werden, überheblich werden, Entzug der Segnungen verbunden mit Leid, Umkehr, Gebote halten ...?

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