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Glaubensansichten

Wenn ihr an diesen furchtbaren Punkt gebracht werdet, könnt ihr nicht sagen: Ich will umkehren

4. September 2017, 05:44am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Amulek gibt ein Geheimnis preis: „Wenn ihr an diesen furchtbaren Punkt gebracht werdet, könnt ihr nicht sagen: Ich will umkehren, ich will zu meinem Gott zurückkehren. Nein, das könnt ihr nicht sagen; denn der gleiche Geist, der euren Körper zu der Zeit beherrscht, da ihr aus diesem Leben scheidet, dieser selbe Geist wird die Macht haben, euren Körper in jener ewigen Welt zu beherrschen.” (Alma 34:34).

Es soll Menschen geben, die den Zeitpunkt ihrer Umkehr immer wieder aufschieben und sich denken, dass irgendwann schon mal der Zeitpunkt kommen wird, nur jetzt noch nicht, gemäß der Redensart lateinischen Ursprungs: „Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.” Ja mancher denkt vielleicht sogar, dass er ja auf dem Sterbebett noch Zeit genug dazu hätte. Was ist an dieser Denkweise falsch?

Wenn ihr an diesen furchtbaren Punkt gebracht werdet, könnt ihr nicht sagen: Ich will umkehren. Offensichtlich gibt es einen Punkt, ab dem Umkehr nicht mehr möglich ist. Um welchen `furchtbaren Punkt´ handelt es sich dabei? In der Belehrung seines Sohnes Korianton bezüglich der Auferstehung lernen wir von Alma dem Jüngeren etwas über diesen Punkt. Er sagt, dass ein Engel ihn unterwiesen hat, „... dass der Geist eines jeden Menschen, sobald er aus diesem sterblichen Leib geschieden ist, ... zu dem Gott heimgeführt wird, der ihm das Leben gegeben hat.“ (Alma 40:11). Der Geist der Rechtschaffenen wird in einen Zustand des Glücks aufgenommen - Paradies genannt (Alma 40:12), während bei den Schlechten der Geist des Teufels Einzug gehalten hat und sie nach seinem Willen in Gefangenschaft ausharren müssen - Hölle genannt. In dieser, in zwei getrennte Bereiche eingeteilten Geisterwelt, verweilen sie jeweils bis zum Zeitpunkt ihrer Auferstehung und der Einteilung im `Jüngsten Gericht´ in einen Grad der Herrlichkeit (Alma 40:13-14). Einige von ihnen haben sich aber der Auflehnung gegenüber Gott, also dem Teufel so verschrieben, dass sie „... weiterhin schmutzig bleiben“ werden (Lehre und Bündnisse 88:35). Der Abschnitt der Auferstehung und des Richterspruches ist dann der ` furchtbare Punkt´, wo keine Umkehr mehr möglich sein wird. Ich bekenne mich zum Sohn Gottes und bin voller Hoffnung, dass ich aufgrund des Sühnopfers von Jesus Christus vom Tod und den Ketten der Hölle befreit werden kann (Lehre und Bündnisse 128:23). Welche Gedanken bewegen dich zu diesem `furchtbaren Punkt´?

(Bild: Quelle)

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Jens Curwy 09/05/2017 10:31

Anmerkung von Jens Curwy vom 05.09.2017
Früher konnte ich mit Gott nicht so viel anfangen, weil ich ihn nicht sehen, fühlen oder schmecken konnte. Doch nach und nach bekam ich die Würze seines Evangeliums zu Essen. Mein Wunsch wuchs, mehr von seinen Geheimnissen zu erfahren. Ich sprach bereits im Beitrag zuvor das Gewissen an. Stelle ich mir vor, mit all den Ungerechten zusammenleben zu müssen, was für ein Schauer umhüllt mich. Lieber habe ich Gottesfurcht und bemühe mich, meine Sünden abzulegen. Die heiligen Schriften und die Belehrungen in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage helfen mir da sehr. Diesen Frieden möchte ich nicht mehr missen. Nephi und Lehi, sein Vater, predigten ihrem Volk Umkehr.
Helaman 5:29,30 29 Und es begab sich: Es kam eine Stimme gleichsam von oberhalb der Wolke der Finsternis, nämlich: Kehrt um, kehrt um, und trachtet nicht mehr danach, meine Knechte zu vernichten, die ich euch gesandt habe, um gute Nachricht zu verkünden. 30 Und es begab sich: Als sie diese Stimme hörten, merkten sie, daß es nicht eine Stimme des Donners war, auch nicht eine Stimme von großem heftigen Lärm, sondern siehe, es war eine leise Stimme von vollkommender Milde, und sie drang bis tief in die Seele.
Darum:
Helaman 5:12 Und nun, meine Söhne, denkt daran, denkt daran; dass es auf dem Fels Fels unseres Erlösers ist, und das ist Christus, der Sohn Gottes, daß ihr eure Grundlage bauen müsst, damit, wenn der Teufel seine mächtigen Winde aussenden wird, ja, seine Pfeile im Wirbelsturm, ja, wenn all sein Hagel und sein mächtiger Sturm an euch rütteln, dies keine Macht über euch haben wird, euch in den Abgrund des Elends und des endlosen Wehs hinabzuziehen, und zwar wegen des Felsens, auf den ihr gebaut seid, der eine sichere Grundlage ist, und wenn Menschen auf dieser Grundlage bauen, könne sie nicht fallen.
1 Nephi 3:7 Und es begab sich: Ich, Nephi, sprach zu meinen Vater: Ich will hingehen und das tun, was der Herr geboten hat; denn ich weiß, der Herr gibt den Menschenkindern keine Gebote, ohne ihnen einen Weg zu bereiten, damit sie das vollbringen könne, was er ihnen gebietet.
Nun muss ich aufpassen, nicht in Stolz zu verfallen, aber ich weiß, daß ich auf den richtigen Weg bin. Habe ich doch auch den Weg der Umkehr eingeschlagen. Träumte ich früher, daß ich den Menschen Umkehr predigte von einer Kanzel, allerdings nicht so liebevoll wie der Herr. Nun bin ich Mitglied der Kirche und der Herr hat mir diesen Weg bereitet. Mir, der nicht einmal Abitur hat, hat er in seine Kirche aufgenommen und das heilige Priestertum anvertraut. Merkwürdig, daß ich früher öfters sagte, mit einer etwas leicht verstellten rauen Stimme: I´m the Peacemaker. (Ich bin der Friedensmacher.)
Plötzlich darf ich den obersten Friedefürsten dienen. Ich fragte mich als junger Mensch, warum ich nicht so intelligent wie manch andere Menschen bin. Nun darf ich das Evangelium Jesu Christi mit all seiner Fülle und Facetten lernen. Diese von Nephi geäußerte Offenbarung oder Verheißung können wir alle erlangen, wenn wir den Einflüsterungen des Heiligen Geistes nachgeben. IN einem Lied einer Musikgruppe aus der ehemaligen DDR, Karussell heißt es. Ehrlich will ich bleiben, ehrlich will ich sein. Ehrlich will ich bleiben. Entweder-oder, gut sein oder schlecht.
Ich wähle erste Option. Wie wir es werden, lesen wir im Buch Mormon.
Im Namen Jesu Christi. Amen.