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Glaubensansichten

In all dem wurden sie im Stolz ihrer Augen überheblich

2. August 2016, 05:43am

Veröffentlicht von Manfred Lobstein

Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich, aufgrund Gehorsams gegenüber den Geboten des Herrn, beim Volk Reichtum. Die Folge: „... Im achten Jahr der Regierung der Richter fing das Volk der Kirche an, stolz zu werden wegen ihres überaus großen Reichtums und ihrer feinen Seiden und ihres feingezwirnten Leinens und wegen ihres vielen Kleinviehs und ihrer Herden und ihres Goldes und ihres Silbers und allerart Kostbarkeiten, die sie durch ihren Fleiß erworben hatten; und in all dem wurden sie im Stolz ihrer Augen überheblich, denn sie fingen an, sehr kostbare Gewänder zu tragen.“ (Alma 4:6).

Ist das nicht ein Schlamassel, der uns auch heute widerfährt: Menschen sind Gottes Worten gehorsam, arbeiten fleißig, werden gesegnet in geistigen wie in weltlichen Dingen, vergessen, wem sie die Segnungen zu verdanken haben, bilden sich ein, es durch ihren eigenen Fleiß geschafft zu haben, werden stolz darauf und vergessen Gott, bis es ihnen wieder schlecht geht. Dann beginnt der Kreislauf von vorne.

Präsident George Q. Cannon, ehemals Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft, hat gesagt: „Viele Menschen, die treue Mitglieder blieben, solange sie arm waren, verlieren ihren Stand vielleicht, wenn sie reich sind. Reichtum [hat] sehr schädliche Auswirkungen auf das menschliche Herz, und man muss schon in höchstem Maße rein sein, wenn man inmitten von Luxus und Reichtum genauso ehrlich, tugendhaft, demütig und aufrichtig bleiben will wie in ärmlichen Verhältnissen.“ (Gospel Truth, Hg. Jerreld L. Newquist, 2 Bände, [1957, 1974], 2:319.)

In all dem wurden sie im Stolz ihrer Augen überheblich. Der Herr hat uns durch den Psalmisten gewarnt: „Wenn der Reichtum auch wächst, so verliert doch nicht euer Herz an ihn!“ (Psalm 62:11), „Denn die Wurzel aller Übel ist die Habsucht. Nicht wenige, die ihr verfielen, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich viele Qualen bereitet.“ (1. Timotheus 6:10), das böse Erwachen: „Wer auf seinen Reichtum vertraut, der fällt ...“ (Sprüche 11:28). Aus diesem Grund bin ich sehr zufrieden, mit dem, was ich haben darf und bestrebt, vornehmlich nach geistigem Reichtum, nach Weisheit, zu trachten (Lehre und Bündnisse 6:7). Wie ergeht es dir?

reichtum(Bild: Quelle)

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